Folge uns!

Bargteheide

Bargteheider SPDler lassen sich bei Kommunal-Akademie weiterbilden

Veröffentlicht

am

Bargteheide – PolitikerIn ist kein Ausbildungsberuf. Trotzdem müssen PolitikerInnen eine große Bandbreite an Wissen, Methodenkenntnis und Leidenschaft mitbringen, um ihr Amt gut ausüben zu können. Um gerade jungen Menschen dieses Wissen zu vermitteln und sie in ihrer Entwicklung als PolitikerIn zu unterstützen, boten die Parteischule des Willy-Brandt-Hauses und die Bundes-SGK in diesem Frühjahr zum 52. Mal die Sozialdemokratische Kommunal-Akademie an.

Junge SozialdemokratInnen aus ganz Deutschland durften sich auf die begehrten Plätze bewerben – die 60 besten von ihnen konnten sich über eine Zusage freuen. Aus Schleswig-Holstein waren nur zwei NachwuchspolitikerInnen vertreten: Mehmet Dalkilinc (33) aus Bargteheide und Jennifer Fröhlich (25) aus Schwarzenbek. Beide sind parteipolitisch aktiv, bringen sich ehrenamtlich in die Lokalpolitik ihrer Städte ein und sind auch darüber hinaus gesellschaftlich engagiert.

Die beiden Schleswig-HolsteinerInnen nahmen verteilt über mehrere Monate an vier Seminarwochenenden in Springe bei Hannover teil. Zum Trainingskonzept der Sozialdemokratischen Kommunal-Akademie gehört die politische Orientierung durch Gespräche mit führenden PolitikerInnen wie zum Beispiel mit Dr. Melanie Leonhard, Senatorin aus Hamburg, oder Tiemo Wölken, Mitglied des Europäischen Parlaments. Ebenso gehören die sachliche Information über aktuelle und elementare Themenfelder der Kommunalpolitik durch FachreferentInnen und die Entwicklung von Methoden- und Prozesskompetenzen durch ein TrainerInnenteam zu den Inhalten des Programms.

„Wir haben unser Selbstverständnis als ehrenamtliche KommunalpolitikerInnen reflektiert, wesentliche Gestaltungsmöglichkeiten in der Kommune herausgearbeitet, uns mit kommunaler Finanzpolitik, strategischer Planung und sozialer Gerechtigkeit beschäftigt. Außerdem konnten wir unser individuelles politisches Profil durch verschiedene Workshops schärfen – zum Beispiel in Argumentations-, Stimm- und Präsentationstrainings oder in Kursangeboten zu den Themen Verhandlung, Change Management oder Führungskompetenz. Wir konnten viel Wissen mitnehmen, das wir jetzt in unseren Städten und Kreisen einsetzen wollen, um positive Veränderung zu schaffen.“, berichtet Mehmet Dalkilinc.

Jennifer Fröhlich fasst zusammen: „Als PolitikerIn trägt man eine große Verantwortung. Ich glaube, dass sich zu viele aktive PolitikerInnen dessen nicht bewusst sind. Viele regieren ohne das nötige Fachwissen, ohne Strategie und ohne Blick für die Zukunft. Als Beispiel hierfür möchte ich exemplarisch die Passivität unserer Politik im Angesicht der Klimakrise herausgreifen. Wer sich, wie die Union, im Jahr 2019 immer noch vor Klima-Abkommen scheut und sich klaren Handlungsmaßnahmen verweigert, hat die eigene Verantwortung schlicht nicht verstanden.

Mehmet und ich nehmen unsere Verantwortung als LokalpolitikerInnen von heute und vielleicht auch BerufspolitikerInnen von morgen ernst. Wir wollen uns weiterbilden, das nötige Handwerkszeug und Wissen erlernen und verantwortungsbewusst Entscheidungen treffen. Die Basis dafür ist, sich kritisch mit sich selbst auseinanderzusetzen und die politische Arbeit ernst zu nehmen. Die Chance für diese Weiterbildung in der Kommunal-Akademie zu bekommen, war eine absolute Bereicherung. Sowohl persönlich als auch politisch.“

In ihrer Ausschreibung der Kommunal-Akademie suchen Bundes-SGK und Parteischule nach „jungen Menschen mit Leidenschaft und Tatkraft für die sozialdemokratische Idee“. Diese haben sie in den schleswig-holsteinischen PolitikerInnen Dalkilinc und Fröhlich gefunden.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bargteheide

Besichtigung der Kalkberg-Höhlen: ADFC-Radtour nach Segeberg

Veröffentlicht

am

Bargteheide – Am Sonntag, den 23. Juni, veranstaltet der ADFC Bargteheide eine Tagesfahrradtour zu den Kalkberghöhlen in Bad Segeberg.

Das Ziel dieser Tagestour ist die geheimnisvolle Welt der Segeberger Kalkberghöhle: bizarre Steinformationen, geheimnisvolle Schatten und – mit etwas Glück – lebende Fledermäuse.

Die Tour führt über Grabau, Tralau, Bebensee und Schwissel nach Bad Segeberg. Dort besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die Kalkberghöhlen teilzunehmen. Die Führung dauert ca. eine Stunde und kostet zwölf Euro, Kinder bis zum 14. Lebensjahr zahlen die Hälfte. Die Eintrittspreise sind von jedem Teilnehmer selbst zu entrichten.

Es ist eine Einkehr in Bad Segeberg im Einstein geplant, es können aber gerne auch andere Lokalitäten aufgesucht werden.

Zurück geht es über Klein Gladebrücke, Traventahl, Altengörs, Seefeld, Bad Oldesloe, Rümpel und Fischbek nach Bargteheide.
Die Tourenlänge beträgt etwa 68 km. Es sind mehrere Pausen eingeplant. Bitte zusätzliche Verpflegung und ausreichend Getränke bitte für unterwegs mitbringen!

Auf der Tour sind einige Steigungen zu nehmen. U.a. müssen wir auf dem Hinweg einmal das Travetal überwinden. Auf Grund der anspruchsvollen Strecke und wegen der Tourenlänge ist diese Tour für vollkommen ungeübte Radfahrer nicht geeignet.

Start ist um 10:30 auf dem Marktplatz in Bargteheide. Für Rückfragen hat der ADFC ein Tourentelefon unter 0176 / 53 08 65 11, das ab etwa zwei Stunden vor dem Start angerufen werden kann.

Die Teilnahme ist kostenlos (optionale Teilnahme an der Führung muss selbst bezahlt werden), Spenden sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Details zur Tour gibt es hier.

Weiterlesen

Politik und Gesellschaft

Sternfahrt: Radfahrer demonstrieren für bessere Verkehrkonzepte

Veröffentlicht

am

Foto: ADFC/J.Griebel/hfr

Bargteheide/Hamburg – Am 16. Juni 2019 findet die große Fahrradsternfahrt von Mobil ohne Auto Nord e.V. (MoA) statt. Die Fahrradsternfahrt wird mit ihren rund 90 Startpunkten in ganz Hamburg und im Umland, auch in diesem Jahr, wieder symbolisch die Hamburger Straßen erobern.

In Bargteheide erfolgt der Start vom Bahnhofsvorplatz um 10:45 Uhr.

Gemeinsam mit den Teilnehmern aus Bad Oldesloe geht es nach Ahrensburg. Von dort aus geht weiter mit Polizeibegleitung nach Hamburg. Im Laufe der Fahrt werden sich weitere Gruppen anschließen. Die Streckenlänge beträgt etwa 40 km, das Tempo ist “gemütlich”.

Die Fahrradsternfahrt ist seit 1995 an jedem 3. Sonntag im Juni fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders in Hamburg. Unter dem Motto „Rad fahren – Klima schützen“ setzen sich bis zu 30.000 Radelnde für umwelt – und radverkehrsgerechte Verkehrsverhältnisse ein.

Der Senat startet jetzt für über sechs Millionen Euro die Kampagne; „Fahr ein schöneres Hamburg“. Die Hamburger sollen animiert werden Rad zu fahren. Was nützt das jedoch, wenn sich die Radelnden bei der vorhandenen Infrastruktur nicht sicher fühlen. Beim ADFC Klimatest wurde die Frage, nach dem Sicherheitsgefühl beim Radeln, mit der Schulnote 4,7 bewertet! Zugeparkte Wege der Radelnden sind einfach nicht akzeptabel! Und, tödliche Abbiegeunfälle tragen auch nicht zum Gefühl der Sicherheit bei.

Mit der Aktion wird für sichere und attraktive Wege für Radelnde, die Einführung der Abbiegeassistenten für Lkw, den Ausbau und Fertigstellung des Veloroutennetz, das Radschnellwegenetz in der Metropolregion, innerorts 30 km/h Regelgeschwindigkeit, „grüne Welle“ für Radelnde und komfortable und sichere Elbquerung demonstriert.

Bei der Abschlusskundgebung, auf dem Hamburger Rathausmarkt ab 15 Uhr, wird das alles auch Thema sein. Für einen Redebeitrag ist der Hamburger Senat eingeladen.

Weiterlesen

Bargteheide

Es war Mord: Sven S. erneut zu lebenslanger Haft verurteilt

Veröffentlicht

am

Bargteheide – Nachdem das erste Urteil wegen eines Formfehlers aufgehoben wurde, ist der Bargteheider Todesschütze Sven S. erneut wegen Mordes an seiner Ex-Freundin verurteilt worden.

Das Landgericht in Lübeck. Foto: Fischer

Das Landgericht in Lübeck hat den Angeklagten am Donnerstag erneut wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, habe die erneute Beweisaufnahme laut Richter Kai Schröder zweifelsfrei ergeben, dass Sven S. seine Ex-Freundin Svea T. im August 2016 in einen Hinterhalt lockte und mit drei Schüssen tötete.

Die Verteidigung hatte eine Verurteilung gegen Totschlags oder fahrlässiger Tötung gefordert und nach dem Urteil angekündigt, in Revision zu gehen.

Weiterlesen

Werbung