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Niedersachsen

Frau (31) getötet: Polizei fahndet nach Ehemann

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Dodge Journey (Symbolbild). Das Fahrzeug des Verdächtigen ist schwarz. Foto: Wikipedia/Creative Commons

Stade – Mit Hochdruck sucht die Polizei nach einem Mann namens Jens Becker. Der 52-Jährige stehlt im dringenden Verdacht, seine Frau (31) getötet zu haben. Er ist vermutlich mit einem Dodge Journey unterwegs.

Am späten Samstagnachmittag wurde die Polizei in Stade von Angehörigen einer 31-jährigen jungen Frau aus Wischhafen darüber informiert, dass diese nicht wie gewohnt zur Arbeit erschienen war.

Als die Beamten dann gegen 17 Uhr am Haus der Wischhafenerin eintrafen, wurde ihnen nicht geöffnet. Da die eingesetzten Polizisten nun zunächst von einem möglichen Unglücksfall ausgingen, konnte schließlich mit Hilfe der Feuerwehr Wischhafen die Haustür geöffnet werden und die Frau im Haus aufgefunden werden.

Der Notarzt aus Hemmoor und die Besatzung eines Rettungswagens aus Freiburg konnten der 31-Jährigen jedoch nicht mehr helfen. Sie war zu dem Zeitpunkt bereits tot.

Die Umstände, die die Beamten vor Ort vorfanden, machten dann schnell klar, dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war. Auch ihre Hündin wurde im Haus tot aufgefunden.

Als Tatzeitraum kommt vermutlich schon die Nacht von Freitag auf Samstag in Frage.

Nach umfangreichen Ermittlungen am Tatort durch Beamte des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Stade, Erkennungsdienstmitarbeitern und Rechtsmedizinern aus Hamburg, die bis spät in die Nacht andauerten, richtete sich der dringende Tatverdacht dann schnell gegen den getrenntlebenden 52-jährigen Ehemann der Wischhafenerin, der allerdings offenbar nach der Tat die Flucht ergriffen hatte.

Er ist dabei vermutlich zunächst mit einem schwarzen PKW der Marke Dodge Journey mit dem Kennzeichen PI-KJ 2112 unterwegs.

Die Polizei warnt: Die Person könnte bewaffnet und gefährlich sein!

Die Polizei fahndet jetzt nach Jens Becker, geb. Lisogorny und bittet Zeugen, die Hinweise zu seinem Aufenthalt geben können, sofort die nächste Polizeidienststelle zu informieren oder sich über den Notruf 110 zu melden.

Weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Tötungsdelikt geben können oder die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 zu melden.

Weitere Einzelheiten über die Umstände der Tat können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekannt gegeben werden, die Ermittlungen der der Polizei laufen derzeit auf Hochtouren.

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Niedersachsen

Dumm gelaufen: Dieb klaut zwei linke Schuhe aus Geschäft

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Festnahme. Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Neu Wulmstorf – Manchmal läufts einfach nicht rund: Am Montag, gegen 17 Uhr, betrat ein Mann ein Schuhgeschäft an der Hauptstraße in Neu Wulmstorf (Niedersachsen). Plötzlich ergriff er zwei Winterschuhe und flüchtete damit aus dem Laden. Dabei hatte er nicht bemerkt, dass es sich um zwei linke Schuhe desselben Modells handelte.

Die Angestellten entdeckten den Dieb Minuten später in der Bahnhofstraße und alarmierten die Polizei. Beamte überprüften den 38-Jährigen. Der Portugiese gab an, die Schuhe gefunden zu haben. Dass es sich um zwei linke Schuhe handelte, hatte er bis dahin noch gar nicht bemerkt. Der Mann wurde auf der Polizeidienststelle erkennungsdienstlich behandelt und nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen.

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Niedersachsen

Mann (28) zündet sich an: Gaffer filmen und pöbeln

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Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bremen – Auf dem Bahnhofsvorplatz in Bremen hat sich ein Mann selbst angezündet. Während Polizisten den 28-Jährigen löschten, filmten Schaulustige das Geschehen mit ihren Handys und beschimpften die Einsatzkräfte.

Am Montagabend zündete sich ein 28 Jahre alter Mann auf dem Bahnhofsvorplatz selbst an, in der Absicht sich das Leben zu nehmen. Einsatzkräfte der Polizei Bremen löschten den Mann und übernahmen die Erstversorgung.

Gegen 22.15 Uhr übergoss der 28-Jährige sich im Bereich der Baucontainer auf dem Platz der Deutschen Einheit mit brennbarer Flüssigkeit und entzündete diese und damit sich selbst. Anschließend rannte er über den Bahnhofsvorplatz in Richtung Bahnhofstraße.

Ein Einsatzwagen der Polizei Bremen befand sich Rahmen ihrer Aufgabenwahrnehmung ebenfalls am Bahnhofvorplatz.

Die Polizisten begannen umgehend mit der Löschung des in Flammen stehenden Mannes, mit Hilfe von Feuerlöschern sowie ihren Dienstjacken. In Zusammenarbeit mit einer zufällig anwesenden, speziell für Brandopfer ausgebildeten, Krankenschwester, leisteten die Beamten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe.

Der 28 Jahre alte psychisch Erkrankte erlitt schwerste Verletzungen und kam zur Behandlung in eine Spezialklinik nach Hamburg. Er schwebt aktuell in Lebensgefahr.

Schaulustige störten Einsatzkräfte

Der gesamte Einsatz war begleitet von einer Vielzahl an Schaulustigen. Zahlreiche Augenzeugen rannten in Richtung des Mannes und fertigten mit ihren Handys Video- und Fotoaufnahmen. Zudem wurden die Einsatzkräfte während der Erstversorgung von Umherstehenden immer wieder aggressiv angegangen und angepöbelt. Einsätze dieser Art sind auch für Polizisten und Rettungskräfte sehr belastend.

Störungen von außen sind dabei keine Hilfe und erschweren die Situation nur unnötig. Nur durch Unterstützungskräfte gelang es, die Schaulustigen zurückzudrängen. Die Polizei Bremen verurteilt dieses Verhalten zutiefst und weist daraufhin, wenn Sie keine Zeugen sind oder Erste Hilfe leisten, halten Sie sich bitte nicht unnötig lange an Einsatzorten auf und behindern Sie nicht die Arbeit der Einsatzkräfte. Auch weisen wir in diesem Zusammenhang auf mögliche betroffene Persönlichkeitsrechte der beteiligten Personen hin.

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Niedersachsen

Anruf bei der Polizei: “Da liegt ein Haus auf der Straße”

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Ein Mobilheim (Symbolbild). Foto: Wikipedia/CC BY-SA 4.0

Tespe – Einige Notrufe sind einfach nur kurios. Wie dieser hier, den die Polizei ist Tespe (Kreis Harburg) am Samstagmorgen erhielt:

“Auf der Straße vor dem Campingplatz in Tespe liegt ein Haus”, sagte der Anrufer der Leitstelle.

Und tatsächlich war es kein Streich. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, lag dort tatsächlich ein…Haus!

Ein 52-jähriger Buchholzer transportierte ein Mobilheim vom Campingplatz in Stove zu dem in Tespe. Das das ging gehörig schief.

Auf einem Anhänger wurde das Haus durch die Elbmarsch gefahren, doch schon bald machte der Anhänger schlapp.

Die Landesstraße 217 wurde über eine größere Strecke aufgerissen, schließlich fiel das Mobilheim kurz vor dem Ziel in sich zusammen. Für den angerichteten Schaden muss der Ex-Eigenheimbesitzer nun aufkommen.

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