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Berlin

Feuerwehrverband mahnt: “Einsatzbeteiligte nicht alleine lassen”

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: Kzenon/shutterstock.com

Berlin – „Ich freue mich, dass Sie sich hier zu einem Austausch treffen; das hat eine enorme Bedeutung für die Arbeit in den Feuerwehren“, sagte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der Eröffnung des 6. Symposiums „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ in Fulda.

Die Fortbildungsveranstaltung zur Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) wird gemeinsam von der DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) organisiert. „Wir dürfen die Beteiligten bei Einsätzen nicht alleine lassen“, so Ziebs, „wer sich mit dieser Thematik befasst, muss das aus dem Herzen machen, sonst funktioniert diese Aufgabe nicht.“

Guido Blömker (Feuerwehr Münster) berichtete von Herausforderungen und Maßnahmen beim Amoklauf am „Kiepenkerl“ im vergangenen Jahr, bei dem ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren war.

Feuerwehrleute im Einsatz Symbolfoto: John Hanley/shutterstock.com

Er betonte die Bedeutung von Gefährdungseinschätzung, Schutzmaßnahmen, Beurteilung der psychischen Stabilität der Einsatzkräfte, regelmäßigen Briefings, Einzelgesprächen und dem Gespür für die eigene Betroffenheit und Belastung. BBK-Referent Thomas Knoch stellte eine Checkliste für Führungskräfte #PSNV vor – auf örtliche Gegebenheiten anpassbar, mit Tipps für Einsatzauswertung. Diese soll auf der Webseite des Bundesamtes bestellbar sein.

„Trauer ist nicht wie ein Schalter, den man einfach umlegen kann“, erklärte Mark Overhagen (Feuerwehr Oberhausen) zur „Lücke im Team“ nach dem Tod eines Kollegen im Einsatz. „Wir leben in einer Gesellschaft, die über wenig Ruhe verfügt“, widmete sich Erneli Martens, DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge, Aspekten gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.

Das 7. Symposium der Stiftung „Hilfe für Helfer“ wird am 14. Mai 2020 in Fulda stattfinden. Informationen folgen auf www.hilfefuerhelfer.de.

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Berlin

Stormarner Bundestagsabgeordneter engagiert sich für Fahrradcodierung

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Gero Storjohann (CDU) gemeinsam mit seiner Kollegin aus dem Parlamentskreis Fahrrad Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) Foto: Büro Storjohann/CDU/hfr

Bad Oldesloe/Berlin – Am Bundestag in Berlin fand die vom Vorsitzenden des „Parlamentskreises Fahrrad“, dem Stormarner Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU), initiierte Fahrradkennzeichnungsaktion statt.

Die vom Parlamentskreis Fahrrad in seiner ersten Sitzung angeregte Codierungs-Aktion wurde gemeinsam mit der Polizei des Deutschen Bundestages durchgeführt

Nach vorheriger Anmeldung konnten Mitarbeiter und Abgeordnete ihre Fahrräder codieren lassen. Insgesamt wurden dabei knapp 70 Fahrräder gekennzeichnet und so gegen Diebstahl gesichert.

Dies geschieht durch einen Aufkleber, der witterungsbeständig und vom Material her derart gestaltet ist, dass ein einfaches Ablösen nicht möglich ist.

Auf den Aufkleber wird ein individueller Code gedruckt, der – je nach Bundesland etwas anders verschlüsselt – die Daten des Besitzers enthält. Eine Gravur direkt in den Rahmen wird wegen Stabilitätsbedenken inzwischen nicht mehr durchgeführt.

Die nach einer Einverständniserklärung erhobenen Daten vom Fahrrad und dessen Halter werden der Polizei übermittelt und dort gespeichert. Sollte das Rad verloren gehen oder durch eine Straftat abhandenkommen, kann es bei Auffinden leicht zugeordnet werden.

Gleichzeitig ergeht mit dem Aufkleber ein deutliches Signal an Diebe: „Dieses Rad ist gekennzeichnet und registriert!“

Gero Storjohann äußerte sich dazu: „Diese Aktion war ein voller Erfolg und wir werden sie sicherlich wiederholen. Das Kennzeichnen der Fahrräder ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit der Fahrradfahrer. Fahrrad-Diebstahl stellt gerade in Metropol-Regionen wie Berlin immer noch ein großes Problem dar.“

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Berlin

Stormarner CDU- Bundestagsabgeordneter wirbt für Bufdi-Dienst beim THW

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Foto: CDU / Storjohann/hfr

Bad Oldesloe/Berlin – Das Technische Hilfswerk (THW) bietet ab Herbst 2019 bundesweit jährlich bis zu 2000 Bundesfreiwilligendienst-Plätze an.

Der Bundestagsabgeordnete und ehemalige stellvertretende Vorsitzende der THW-Helfervereinigung Schleswig-Holstein Gero Storjohann (CDU) begrüßt das neue Angebot und wirbt aktiv für den Bundesfreiwilligendienst beim THW:

„Durch die neu geschaffenen Bundesfreiwilligendienst-Plätze wird jungen und auch lebenserfahrenen Menschen die Möglichkeit geboten, in einem einjährigen Engagement neue Perspektiven zu entdecken und sich persönlich weiter zu entwickeln. In den unterschiedlichen Bereichen des THW können Bundesfreiwilligendienstleistende sich ausprobieren, weiterqualifizieren und ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung sinnvoll einbringen“,so Storjohann.

Das Technische Hilfswerk ist die ehrenamtlich geprägte Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Nicht nur in Deutschland sondern auch im Ausland leisten die hauptsächlich ehrenamtlichen Mitarbeiter des THW sowohl technische-, als auch personelle Hilfe in Katastrophenfällen.

Den Bundesfreiwilligendienstleistenden kann dadurch ein breites Aufgabenspektrum geboten werden: In den bundesweiten Ortsverbänden reichen die Aufgaben von Organisation und Teilnahme an Übungen oder Veranstaltungen bis hin zur Mithilfe bei Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing für das Ehrenamt.

In den Regionalstellen und zentralen Verwaltungen des THW arbeiten die Bundesfreiwilligendienstleistenden mit den Kollegen im hauptamtlichen Bereich zusammen. Zu den Aufgabenbereichen zählen hier zum Beispiel die Ausbildungsplanung, Einsatzplanung oder Aufgaben aus dem IT-Bereich.

Ab Herbst 2019 wird Bundesfreiwilligendienstleistenden außerdem die Möglichkeit geboten eine vollständige THW-Grundausbildung abzuschließen. Hierbei wird der Umgang mit Rettungsgeräten und Werkzeugen vermittelt sowie Präventionsmaßnahmen für Katastrophen.

Für mehr Informationen zum Bundesfreiwilligendienst beim Technischen Hilfswerk oder zum Bewerbungsverfahren besuchen sie die Website www.entdecke-bufdi.de.

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Berlin

Stormaner CDU- Bundestagsabgeordneter fordert: 100 Euro Bußgeld für Radwegparker

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Gero Storjohann Foto: CDU/Storjohann/hfr

Berlin – Der Stormarner Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) hat als Vorsitzender des Parlamentskreises Fahrrad Bundesverkehrsminister Scheuer einen Brief mit der Forderung über 100 Euro Bußgeld für Falschparker auf Radfahrstreifen übergeben.

Er überreichte die Forderunge zusammen mit Heinrich Strößenreuther (Initiative Clevere Städte) und Anika Meenken (VCD).

In dem Brief wird dem Bundesverkehrsminister die volle Unterstützung bei der angekündigten Anpassung der Bußgelder für Falschparker zugesichert, um diese auf 100 Euro und einen Punkt in Flensburg zu erhöhen.

Im Rahmen der geplanten Reform der Straßenverkehrsordnung hatte Minister Scheuer angekündigt, die Bußgelder für Falschparker auf Radfahrstreifen anheben zu wollen.

Der Vorstand des Parlamentskreises Fahrrad schließt sich nun der Forderung von zwölf Verkehrs-, Umwelt- und Behindertenverbänden an, das Bußgeld für Falschparken grundsätzlich auf 100 Euro anzuheben und zusätzlich mit einem Punkt in Flensburg zu ahnden.

“Mit dieser Initiative wollen wir die Verkehrssicherheit erhöhen. Mehr Respekt und Regeleinhaltung aller Verkehrsteilnehmender untereinander ist genauso wichtig wie freie Wege und Flächen für alle. Es kann nicht sein, dass ein Radfahrer wegen eines Falschparkers in den fließenden Verkehr ausweichen muss‘‘, so Storjohann.

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