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Lübeck

Nach A1-Unfall: So teuer wird die Geisterfahrt durch die Rettungsgasse!

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Quelle: Facebook Screenshot

Lübeck – Während der bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 bei Lübeck-Moisling am Dienstag verletzte Fahrer eines Sattelzuges das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen konnte, wird der Unfall für andere Verkehrsteilnehmer schwere – und vor allem teure Konsequenzen nach sich ziehen.

Doch zunächst, was passiert ist: Am Dienstagvormittag, 14. Mai, kam es auf der A1 in Fahrtrichtung Norden zu einem Unfall, nachdem ein unbeladener Lkw wegen eines Stauendes stark abbremsen musste. Ein folgender VW-Caddy konnte ebenfalls noch abbremsen. Der dann folgende Sattelzug aus Portugal, welche mit Airbagmodulen belanden war (Gefahrstoffe), erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr nach ersten Erkenntnissen ungebremst zuerst auf den vor ihm befindlichen VW-Caddy auf.

Dieser wurde durch den Aufprall zunächst gegen den vorausstehenden Anhänger geschoben, wobei er jedoch zeitgleich ins Schleudern kam und nach links über die Fahrstreifen gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Hier kam der Caddy zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gefahren.

Der Stattelzug prallte nun gegen den stehenden Anhänger. Hierdurch wurde die Zugmaschine so stark eingedrückt, dass der 49-jährige portugiesische Fahrzeugführer im Führerhaus eingeklemmt wurde.

Nach einer Stunde konnte er aus dem Fahrzeug befreit werden und kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen, ins Krankenhaus. Auch der Fahrer des Lkw wurde leicht verletzt und konnte aber eigenständig sein Fahrzeug verlassen und kam ins Krankenhaus.

Mehrere Autofahrer wendeten auf der Autobahn

Während die Rettungskräfte damit beschäftigt waren, die Unfallbeteiligten zu versorgen, staute sich der Verkehr hinter der Unfallstelle. Dann passierte das Unfassbare: Mehrere Fahrzeuge wendeten und fuhren entgegengesetzt der Fahrtrichtung zur Ausfahrt, um nicht länger im Stau stehen zu müssen.

Zunächst gab es die Vermutung, dass Polizisten die Anweisung zu den Fahrmanövern gegeben hätten. Das dementierte die Polizei aber mittlerweile. „Zum jetzigen Zeitpunkt konnten die Ermittler zehn Fahrzeuge und Fahrzeugführer zuordnen. In Absprache mit der Bußgeldstelle des Kreises Stormarn werden Bußgeldbescheide erlassen“, sagt ein Polizeisprecher. Und das wird richtig teuer, denn den Fahrzeugführern wird Vorsatz vorgeworfen. Das bedeutet, dass sie das doppelte Bußgeld zahlen müssen – 400 Euro!

Mit der Strafe kommen die Rettungsgassen-Fahrer noch relativ glimpflich davon. Denn eine Anklage wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wird nicht erhoben. Das würde eine konkrete Gefährdung von Leib und Leben anderer Menschen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert voraussetzen. Zu einem derartigen “Beinahe-Unfall” ist nach Auswertung des Videomaterials jedoch nicht gekommen.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Fünf PKW in Brand gesetzt – Zeugen gesucht

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck – Am Sonntag, 14. Juli, kam es kurz vor Mitternacht zu mehreren PKW Bränden in der Lübecker Innenstadt und zu einem Brand eines Fahrzeugs im Hamsterweg in Lübeck Eichholz.

Insgesamt wurden fünf PKW in Brand gesetzt. Darüber hinaus wurden mehrere benachbarte PKW beschädigt.

Im Stadtgebiet wurden durch verschiedene Funkwagenbesatzungen vereinzelt Personen kontrolliert.

Die Ermittlungen zu den Fahrzeugbränden werden beim Kommissariat 11 der Lübecker Kriminalpolizei geführt. Hinweise, die dem K11 bei der Aufklärung der Fahrzeugbrände behilflich sein können, werden unter 0451-1310 entgegen genommen.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Täter nach bewaffnetem Supermarktüberfall flüchtig

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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck – Am gestrigen Donnerstagabend, 11. Juli, trat eine männliche Person gegen 20.45 Uhr an eine Kasse eines Supermarktes in der Wesloer Landstraße in Lübeck und legte einige Waren auf das Kassenband.

“Während die Supermarktangestellte den Kassiervorgang durchführte, wurde sie unvermittelt von der männlichen Person mit einer Schusswaffe bedroht. Parallel dazu griff der Täter in die gerade von ihr geöffnete Kasse und entnahm Bargeld in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrages”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

Danach flüchtete der Täter aus dem Supermarkt, wobei er noch im Inneren des Gebäudes, vermutlich mit einer Gas-Signalwaffe, zweimal ziellos in die Luft schoss.

Anschließend hat sich der Täter mit einem blauen Fahrrad vom Tatort entfernt und konnte unerkannt fliehen.

Es handelte sich um einen circa 20 bis 25 Jahre alten, circa 170 bis 175 Zentimeter großen, schlanken Mann mit Dreitagebart, der mit einem Kapuzenpulli bekleidet war und hochdeutsch sprach.

Zeugen mit Hinweisen zum Tatverdächtigen können sich bei der Polizei Lübek melden.

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Polizei und Feuerwehr

Timmendorfer Strand: Frau auf Golfplatz von Golfcart überfahren

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Rettungshubschrauber im Einsatz Archivfoto: SL

Timmendorfer Strand – So gefährlich kann golfen sein. Am Dienstagnachmittag, 9. Juli, ist auf einem Golfplatz bei Timmendorfer Strand eine 76-jährige Frau von einem Golfcart überfahren und dabei schwer verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr an Loch 18 des Golfplatzes. Zu diesem Zeitpunkt fuhr eine 77-jährige Golferin in einem typischen Golfcart in Richtung Loch 18. Aus bisher noch nicht eindeutig geklärter Ursache lief dabei eine 76-jährige Golferin vor das Gefährt.

“Bei dem anschließenden Zusammenstoß prallte diese gegen die Windschutzscheibe des Carts, fiel rücklings zu Boden und wurde anschließend von dem Cart bis zur Körpermitte überrollt. Dabei zog sich die Ostholsteinerin schwere Verletzungen zu und musste unter Begleitung eines Notarztes im Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden”, so Pressesprecher Ulli Fritz Gerlach .

Die Polizei in Timmendorfer Strand ermittelt in dieser Sache wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Gegenstand der Ermittlungen ist auch, ob bei dem Unfall möglicherweise Gas- und Bremse des Golfcarts verwechselt wurden.

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