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Bad Oldesloe

“Ihm fehlt die Neutralität”: CDU forderte Rohdes Rücktritt als Ausschuss-Vorsitzender

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Ortstermin in Rethwischfeld

Bad Oldesloe – Hat der Vorsitzende des Oldesloer Wirtschafts- und Planungsausschusses Matthias Rohde (FBO) absichtlich eine Einladung zurückgehalten, damit Kollegen aus anderen Fraktionen einem Ortstermin mit Bürgern fernbleiben?

Am Ende der WPA-Sitzung forderte ein CDU-Politiker sogar seinen Rücktritt!

Was ist passiert? Vor etwa einem Monat wollten Rethwischfelder bei einem Ortstermin mit Lokalpolitikern die Gründe für ihren Protest gegen ein in direkter Nachbarschaft geplantes Wohngebiet erörtern. Denn Bad Oldesloe plant ein auf einer Wiese in Rethwischfeld ein neues Wohngebiet mit bis zu 60 Wohneinheiten, das nach derzeitiger Vorplanung über eine schmale Stichstraße erschlossen werden soll. Dass es dort ein neues Wohngebiet geben wird, steht fest. In welcher Form und wie die Anbindung aussehen könnte, wird noch diskutiert werden.

Matthias Rohde wurde persönlich eingeladen. Auch die Grünen erhielten einen Anruf, wie auch Hans-Hermann Roden (SPD): “Dabei fiel der Satz, dass ich ja sicher schon vom Ausschussvorsitzenden informiert worden sei. Dem war aber nicht so.” Andere Lokalpolitiker erhielten die Information über den Bürgertermin nur durch Zufall.

Unter anderem der Oldesloer Stadtverordnete Jens Wieck (CDU): „Eine halbe Stunde vorher habe ich davon über Mundpropaganda erfahren. Das fand ich unmöglich.“ Sein Vorwurf: Als Vorsitzender hätte Matthias Rohde alle Fraktionen informieren müssen.

Jetzt steht der Verdacht im Raum, dass das FBO-Mitglied die Einladung absichtlich zurückgehalten hat.

Den Termin nutzte Rohde auch, um den eigentlich für Neubaugebiete obligatorischen sozialen Wohnungsbau anzusprechen. So müsse darüber nachgedacht werden, ob die 30-Prozent-Regel hier nach unten korrigiert werden müsse. Wieck: “Als wären Menschen ohne das nötige Einkommen Menschen zweiter Klasse.” Seine eigentliche Kritik galt aber dem Verhalten des Ausschussvorsitzenden, der sich eigentlich neutral verhalten sollte.

Tatsächlich wirkte der Ortstermin eher wie eine FBO-Wahlveranstaltung als Dialog zwischen Bürgern und Lokalpolitkern verschiedener Fraktionen.

Gespräch zwischen Rohde und Rethwischfeldern

“Ich muss nicht den ganzen Ausschuss informieren”

Matthias Rohde verteidigt sich: „Wenn ich privat angerufen werde, muss ich nicht den gesamten Ausschuss informieren. Ich bin davon ausgegangen, dass alle Fraktionen eine Einladung erhalten haben.“

Nachdem in der Diskussion um das Verhalten des Vorsitzenden auch noch die Rundmail der Initiatoren des Bürgerprotestes auftauchte, in der die Funktion Rohdes klar benannt worden war, platzte Andreas Lehmann (CDU) der Kragen:

“Sie sind des Amts eines Ausschussvorsitzenden nicht würdig und sollten sich hier heute Abend überlegen, zurückzutreten.”

Lehmann: “Matthias Rohde verhält sich nicht neutral.”

Einen entsprechenden Antrag gab es aber zunächst nicht – noch nicht.

Es ist nicht das erste Mal, dass Matthias Rohde wegen unangemessenen Verhalten in der Kritik steht. So müssen sich Mitglieder anderer Fraktionen vom Vorsitzenden des häufigeren flapsige Kommentare gefallen lassen, wie
Andreas Lehmann sagt: “Außerdem wurden Wortmeldungen aus anderen Fraktionen schon mehrfach übergangen. Er verhält sich nicht neutral und wenn sich das nicht bessert, werden wir seine Absetzung beantragen.”

Der CDU-Politiker sieht in der tendenziösen Ausschussführung ein großes Problem. So sei auch diesmal nicht deutlich geworden, dass eigentlich alle Fraktionen von CDU bis Linke an einer für die Anwohner gangbaren Lösung interessiert seien: “Alle sehen die Anbindung über die kleine Stichstraße problematisch und werden noch über eine alternative oder weitere Zufahrt sprechen.”

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Bad Oldesloe

Illegal Bauschutt in Wolkenwehe entsorgt

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Bad Oldesloe – Zwei große Lkw-Ladungen Bauschutt sind illegal auf einer städtischen Grünfläche im Oldesloer Ortsteil Wolkenwehe entsorgt worden.

Wann und wie die Abfälle auf das Gelände kurz hinter dem Ortsschild in Richtung Autobahn gelangten, ist unklar.

„Das ist wirklich ein Unding, dass jemand hier einfach seinen Schutt in der Landschaft ablädt“, sagt Agnes Heesch, Sprecherin der Stadtverwaltung. Anzeige bei der Polizei sei bereits erstattet worden.

„Der Baubetriebshof wird den Schutt jetzt entsorgen müssen“, sagt Heesch. Auf Kosten der Allgemeinheit. Zumindest, bis der Verursacher gefunden wurde. Jetzt hofft die Stadt darauf, dass Zeugen etwas beobachtet haben könnten. Bei dem Schutt handelt es sich unter anderem um schwere Gehwegplatten, Mauersteine und Baustaub.

Der Größe der beiden Haufen nach zu urteilen, muss ein größeres Fahrzeug den Abfall dort abgeladen haben, möglicherweise ein Kipplader.

Immer wieder kommt es in Stormarn zu Fällen, in denen Umweltsünder Müll in der Natur abladen. Zuletzt in Zarpen. Dort entdecken Anwohner kürzlich eine illegale Mülldeponie. Unbekannte hatten dort Haushaltsabfälle, unter anderem einen Grill, ein Trampolin, Rasenmäher und kaputte Möbel abgeladen. Für Schlagzeilen sorgte vor drei Wochen auch ein Fall in Trittau, bei dem ein bis unters Dach mit Abfällen beladener Wohnwagen in einem Baustellenbereich an der B404 abgestellt wurde.

Illegale Müllentsorgung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann in Schleswig-Holstein mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Zeugenhinweise zum aktuellen Fall in Wolkenwehe nimmt die Polizei in Bad Oldesloe unter 04531/5010 entgegen.

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Bad Oldesloe

Inner Wheel Club spendet 1000 Euro an die Oase

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Bad Oldesloe – Zum dritten Mal hat der Inner Wheel Club Stormarn mit Unterstützung des Hamberger Kanuvereins und der Familie Rausch ein Benefiz-Paddeln veranstaltet.

Oase in Bad Oldesloe Foto: SL /hfr

Bei Sonnenschein und viel guter Laune gingen 25 Paddler an den Start. Die Startgelder gehen komplett an das Mehrgenerationenhaus OASE.

Wiebke Finck und Andrea Kefrig-Blase werden die Spende nutzen, um therapeutisches Material für alle Generationen anzuschaffen. Zusätzlich kann in eine neue Cafe-Beleuchtung investiert werden.

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Bad Oldesloe

Neue Straßendecke auf B75: Arbeiten beginnen noch diese Woche

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Bad Oldesloe – Die Fahrbahndecke der Bundesstraße 75 (Konrad-Adenauer-Ring) wird zwischen den Kreuzungen Pferdemarkt/Segeberger Straße und Schützenstraße/Wolkenweher Weg, einschließlich der Kreuzung am Pferdemarkt und der begleitenden Radwege, erneuert.

Umleitung an der Lübecker Straße

Die Baumaßnahme ist in vier Abschnitte eingeteilt und erfolgt jeweils halbseitig, damit eine durchgehende Befahrbarkeit des Straßenzuges stadtauswärts Richtung Hamburg möglich ist.

In Fahrtrichtung Lübeck wird die B 75 zwischen den Kreuzungen gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert und erfolgt über die Salinen- und Mewesstrasse.

Die Arbeiten im Bereich der Kreuzung Pferdemarkt werden jeweils an Wochenenden durchgeführt. Die Umleitung bei Sperrung der Radwege erfolgt während der gesamten Bauzeit durch die Innenstadt.

Baubeginn ist am 19. Juli an der Kreuzung Pferdemarkt. Die Kreuzung wird dann vom Pferdemarkt aus nicht befahrbar sein.

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