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Bad Oldesloe

Wettbewerb: Oldesloer Musikschule verleiht Stipendien

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Musikschulleiter Marian Henze, Katharina Schlüter von der Sparkassen-Kulturstiftung, Klavierdozentin Natalja Klem und Oliver Ruddigkeit von Lions-Club. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Gute Leistungen werden belohnt: Beim zweiten Oldesloer Musikschulwettbewerb stellen sich Musikschüler einer Jury und treten bei einem großen Abendkonzert vor Publikum auf. Sie haben die Chance auf eines von mehreren Stipendien.

Was als kleiner interner Klavierwettbewerb mit 14 Teilnehmern begonnen hat, ist mittlerweile zu einem ernstzunehmenden Contest geworden. 70 Schüler aus allen musikalischen Sparten beteiligen sich in diesem Jahr an dem Kräftemessen im Kultur- und Bildungszentrum. “Im letzten Jahr haben wir den Wettbewerb für alle unsere Schüler geöffnet”, sagt Musikschulleiter Marian Henze. Ziel sei es, den Musikern eine Möglichkeit zu geben, vor Publikum spielen zu können und Talente finanziell zu entlasten.

Denn wer die Jury mit seinen Leistungen überzeugen kann, erhält ein Stipendium. Damit können Schüler den Unterricht bezahlen oder das Geld für Anschaffungen wie Instrumente verwenden. “Viele meiner Schüler haben auch Geschwister, die Unterricht nehmen und für diese Familien ist das oft eine große finanzielle Belastung”, sagt Klavierdozentin Natalja Klem. Da besteht dann immer die Gefahr, dass Kinder aus Kostengründen mit dem Unterricht aufhören müssen, obwohl sie talentiert sind. Im Vordergrund steht bei der Entscheidung der Jury aber immer das Potenzial des Schülers. Im letzten Jahr wurde das Stipendium an Kristian Elia Groß vergeben. Natalja Klem: “Er hat in diesem Jahr die höchste Punktzahl bei Jugend musiziert geholt.”

Die Altersspanne liegt diesmal zwischen sieben 50 Jahren. Die Vorkenntnisse der Schüler sind dabei sehr unterschiedlich und nicht unbedingt ausschlaggebend. “Einer der Teilnehmer hat erst seit zwei Wochen Unterricht und hat trotzdem sofort zugesagt. Das finde ich sehr mutig”, sagt Klem, die ihre Schüler immer motiviert, auch öffentlich aufzutreten.

Möglich wird der Wettbewerb durch die Unterstützung des Lions-Club, der die Stipendien sponsert. “Wir wollen mit unserer Unterstützung erreichen, dass Schüler sich ihren Unterricht auch weiterhin leisten können”, sagt Oliver Ruddigkeit vom Lions-Club Stormarn. Diesmal beteiligt sich auch die Sparkassen-Kulturstiftung mit zwölf Sonderpreisen und 16 Freikarten für die Konzerte der Blumendorfer Begegnungen, bei denen Studenten der Musikhochschulen aus Lübeck und Hamburg auftreten werden. “Das ist eine tolle Gelegenheit, mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen, die später beruflich musizieren wollen”, sagt Katharina Schlüter, Geschäftsführerin der Kulturstiftung. “Sicher gibt es auch an der Musikschule Kinder und Jugendliche, die später ein Musikstudium anstreben.”

Die Teilnahme am Wettbewerb ist Schülern der Oldesloer Musikschule vorbehalten, der Besuch der Vorspiele und des Abendkonzertes am Sonntag, 12. Mai, aber öffentlich und kostenlos. Ein Spielplan informiert ab morgens über die Jury-Vorspiele. Das abendliche Konzert, bei dem auch die Stipendiaten bekanntgegeben werden, beginnt um 19.30 Uhr im KuB-Saal (Beer-Yaacov-Weg 1).

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Bad Oldesloe

Auch im Juni müssen Eltern in Bad Oldesloe keine Beiträge für Kinderbetreuung zahlen

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Bad Oldesloe – Stadt Bad Oldesloe wird auch im Juni auf Elternbeiträge für Kitas und nachschulische Betreuungsangebote verzichten.

Leerer Klassenraum Symbolfoto: Monkey Business Images/shutterstock

In Schleswig-Holstein nehmen derzeit die Schulen und Kindertagestätten phasenweise den Betrieb wieder auf.

Darüber hinaus hat das Land Schleswig-Holstein eine dreimonatige Beitragsfreistellung von den Elternbeiträgen in Kindertagesstätten und in der nachschulischen Betreuung vorgesehen.

Daher hat die Stadtverwaltung – wie schon für die Monate April und Mai 2020 – auch für den Monat Juni die Aussetzung der Elternbeiträge für die Oldesloer Kindertagesstätten und die nachschulischen Betreuungsangebote an der Stadtschule, der Grundschule West und der Klaus-Groth-Schule verkündet. Die Träger der Einrichtungen sind bereits informiert worden.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Wenn der Bürgerpark seit Wochen zur Müllhalde wird

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Müllhaufen im Bürgerpark Foto: SL

Bad Oldesloe – Keine Frage, das Grundproblem an der Situation am Bad Oldesloer Bürgerpark liegt bei den ignoranten Menschen, dir dort illegal ihren Müll abladen. Doch dass dieser teilweise dann über Wochen dort liegenbleibt, ist ein weiteres Problem, das viele Mitbürger ärgert.

Es ist rücksichtslos, wie verschiedene Bürger immer wieder ihren Müll einfach am Oldesloer Bürgerpark entsorgen. Diese Situation zeigte sich schon seit längerer Zeit, doch seitdem die Altkleider- und Altpapier-Container entfernt wurden, hat sich der Zustand des kleinen Platzes noch deutlich verschlimmert.

Doch alleine damit, dass nun Menschen nicht wissen, wohin mit ihrer Pappe und ihren Altkleidern, seitdem die entsprechendne Container der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) entfernt wurden, lässt sich das Ausmaß der Verdreckung nicht erklären – mal abgesehen davon, dass auch das keine Ausrede dafür wäre, den Müll aus dem eigenen Haushalt einfach unter freiem Himmel zurückzulassen.

Aktuell sind sich Stadtverwaltung und AWSH nicht einig, wer denn für die Entsorgung der illegalen Müllhalde verantwortlich ist – und so bleibt der Unrat unterschiedlichster Natur seit Wochen liegen.

Zur Vorgeschichte: die Oldesloer Stadtpolitik entschied auf Wunsch der Verwaltung alle Altkleidercontainer im Stadtbild entfernen zu lassen. Der Grund dafür: Neben vielen Containern hatte es regelmäßig illegale Entsorgungen gegeben, wenn diese voll waren und die Firma Eurocycle hatte eine ganze Reihe weiterer Container in der Stadt aufgestellt. Ein Dorn im Auge mancher Mitbürger und Politiker.

Illegale Müllhalde im Bürgerpark Foto: SL

Nun ist es rechtlich so, dass man nicht nur einer Firma verbieten kann, weitere Container auf öffentlichem Grund aufzustellen und somit entschied man, alle Altkleidercontainer ab Mitte April zu verbieten.

Darunter waren entsprechend auch die Altkleidercontainer der AWSH am Bürgerpark. Als diese abgebaut wurden, entfernte die AWSH auch die Altpapiercontainer im Rahmen einer Standortoptimierung. Kein ungewöhnlicher Vorgang – so die AWSH.

Dass dort nun illegal Pappe und anderer Müll von Autoreifen über Matratzen bis hin zu Möbelstücken entsorgte werde, sei allerdings nicht das Problem der AWSH.

Denn der Müll auf öffentlichem Grund müsse halt von der Verwaltung entfernt werden, der dieser Grund gehöre. Die Stadtverwaltung verweist hingegen darauf, dass man das nicht ganz so sehe und dass es ein schwebendes Verfahren gebe, weshalb man sich nicht weitergehend äußern wolle. Man sei aber anderer Ansicht.

Als Ergebnis der Ignoranz mancher Umweltverschmutzer und dem Entsorgungsgerangel zwischen Stadt und AWSH hat sich nun also eine kleine illegale Müllhalde zwischen Exer und Logenhaus gebildet.

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Bad Oldesloe zahlt Einzelhändlern und Gastronomen Gebühren zurück

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Bad Oldesloe – In Form einer einmaligen Wirtschaftsförderung wird die Stadt Bad Oldesloe betroffenen Einzelhändlern und Gastronomen Sondernutzungsgebühren zurückerstatten. Das hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen.

Die Oldesloer Mühlenstraße in der Fußgängerzone. Foto: SL

Unternehmer müssen die Gebühren entrichten, um etwa Werbemittel vor ihren Geschäften aufstellen zu dürfen. Wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Belastungen verzichtet die Stadt jedoch in diesem Jahr auf das Geld. „Die 199 Anträge rückabzuwickeln, wäre ein zu großer bürokratischer Aufwand und deswegen haben wir vorgeschlagen, das eingenommene Geld als einmalige Wirtschaftsförderung auszuschütten“, sagte Bürgermeister Jörg Lembke. Einzelhändler, die am Anfang des Jahres Sondernutzungsgebühren entrichtet haben, müssen daher jetzt formlos die Rückzahlung beantragen. Dann erhalten sie ihr Geld zurück.

Die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe, die den Antrag an die Stadt gestellt hatte, begrüßt das Vorgehen. „Es ist toll, dass das so kurzfristig und ohne Gegenstimme entschieden wurde“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung. In der Krise seien solche Hilfen von elementarer Bedeutung.

Wie in anderen Städten hat auch in Bad Oldesloe Handel und Gastronomie durch die Corona-Krise erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Brandstetter: „Deshalb ist es wichtig, die vielen Unternehmen, die unverschuldet in Not geraten sind, zügig und unbürokratisch zu unterstützen.“ Sie wertet die Entscheidung der Stadtverordneten als „positives Signal der Wertschätzung und der Solidarität gegenüber den in Bad Oldesloe tätigen Händlern.

Neben den Sondernutzungsgebühren wird die Stadt für drei Monate auch auf die Standgebühren der Marktbeschicker verzichten und damit auf insgesamt rund 24.000 Euro.

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