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Lübeck

Austauschprogramm: US-Polizisten besuchten Lübecker Kollegen

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Polizisten aus Texas, Kalifornien und Wisconsin zu Besuch in der Regionalleitstelle in Lübeck. Foto: Polizei

Lübeck – Am Mittwoch waren insgesamt zwölf amerikanische Polizeibeamte aus Kalifornien, Texas und Wisconsin im Rahmen des „Police Exchange Program“ in Lübeck zu Gast.

Neben einem Besuch der Regionalleitstelle Lübeck und anderer polizeilicher Abteilungen stand auch eine Sightseeing-Tour in der Lübecker Altstadt auf dem Programm. Zu den Amerikanern gesellte sich noch eine Gruppe von vier norwegischen Polizei-Auszubildenden. Somit kam es nicht nur zu einem Erfahrungsaustausch zwischen Gastgebern und Gästen, sondern auch zu regen Gesprächen zwischen Norwegern und Amerikanern. Im Herbst steht dann der Besuch deutscher Polizeibeamter in verschiedenen Staaten der USA an.

Mindestens zwei Mal pro Jahr werden Austauschprogramme zwischen den amerikanischen und den europäischen Mitgliedern des Vereins “STAR – International Police Exchange” organisiert. Der Besuch der amerikanischen Kollegen findet jährlich im Frühjahr, der Gegenbesuch im Herbst statt. Die entstehenden Kosten tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst.

“Das Programm besteht nun seit etwa 35 Jahren. Bislang konnten dadurch ungefähr 120 Polizistinnen und Polizisten aus Schleswig-Holstein im Ausland Erfahrungen sammeln. In diesem Jahr hat Schleswig-Holstein die Ehre, den einmal pro Jahr stattfindenden Besuch der ausländischen Kollegen in Deutschland zu organisieren und zu betreuen”, erklärte Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote in Kiel.

Zweck des Programms ist die Fortbildung von Polizeibediensteten, die Festigung und der Aufbau der freundschaftlichen Beziehungen der Polizeien der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz, Spanien und der Vereinigten Staaten von Amerika.

Neben der Durchführung von Austauschprogrammen ist die Vermittlung von Kenntnissen über die Polizeiarbeit, die Polizeiorganisation und das jeweilige Polizeirecht Ziel des Programms. Die Teilnehmer werden dabei in die örtlichen Strukturen, Verfahrensabläufe, Ausbildungen, Weiterbildungen, Zuständigkeiten und in die verschieden Einsatzbereiche eingeführt. Dabei wird den Kollegen auch Gelegenheiten gegeben, “aktiv” bzw. beobachtend an der örtlichen Polizeiarbeit teilzunehmen, indem sie auch den täglichen Streifendienst begleiten dürfen.

“Ich freue mich, dass Sie alle so interessiert und weltoffen sind, sich in Ihrer Freizeit und auf eigene Kosten fortzubilden. Das ist ein Engagement, das weit über jedes normale Maß hinausgeht”, so Grote.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Erneut Reifen an 20 Fahrzeugen zerstochen – Zeugen gesucht

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Polizeieinsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (28. Mai) wurden in Lübeck St. Jürgen erneut Reifen von insgesamt zwanzig Fahrzeugen zerstochen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung in mehreren Fällen aufgenommen und sucht Zeugen.

Gegen 05:15 Uhr meldete sich ein Zeitungsausträger bei der Polizei und gab an, dass er an diversen PKW unterschiedlichster Fabrikate platte Reifen festgestellt habe.

Die Beamten des 4. Polizeireviers stellten sechzehn beschädigte Fahrzeuge in der Charlottenstraße und Vier in der Kastorpstraße fest. Nach bisherigen Ermittlungen ist immer ein Reifen der jeweiligen Fahrzeuge mittels eines unbekannten Gegenstandes angestochen worden.

Die Polizei leitete insgesamt zwanzig Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ein. Die Höhe des Gesamtsachschadens beläuft sich auf circa 2.000 Euro.

Vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen sucht die Polizei Zeugen, denen in der Nacht zu Donnerstag verdächtige Personen im Bereich Charlottenstraße und Kastorpstraße aufgefallen sind.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation St. Jürgen per E-Mail St.Juergen.pst@polizei.landsh.de und unter der Rufnummer 0451-400770 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Brutale Schlägerei in Lübeck: Opfer bewusstlos getreten und geschlagen

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Lübeck – Am Himmelfahrtsabend, 21. Mai, kam es erst gegen 23:00 Uhr zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen unterhalb der Puppenbrücke und eine Stunde später zu einem Folgeeinsatz der Polizei mit gleichen Beteiligten am Lindenplatz.

Nach ersten Erkenntnissen schlug ein 39-jähriger Ostholsteiner bei einer Auseinandersetzung im Bereich der Puppenbrücke einem 24-jährigen Lübecker eine Flasche auf den Kopf. Danach prügelten sie sich. Ein Dritter versuchte zu schlichten. Erst die eintreffende Polizei konnte die Schlägerei unterbinden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Versorgung der Verletzungen durch eine Rettungswagenbesatzung wurden beide Personen vor Ort entlassen.

Circa eine Stunde später, gegen 00:00 Uhr, stritten sich die drei Beteiligten erneut und die Auseinandersetzung verlagerte sich auf den Fußweg am Lindenplatz. Es handelte sich hierbei um die drei Beteiligten vom vorigen Einsatz.

“Die beiden Lübecker verletzten gemeinsam den 39-Jährigen mit Tritten und Schlägen bis zur Bewusstlosigkeit, so dass ein Rettungswagen ihn in ein Lübecker Krankenhaus brachte. Zu diesem Zeitpunkt konnte eine Lebensgefahr für den Ostholsteiner nicht ausgeschlossen werden; sein Zustand wurde durch die Ärzte später als nicht akut lebensbedrohlich eingeschätzt”, so Polizeisprecherin Vanessa Gräfin von Hahn .

Alle Beteiligten standen offensichtlich unter Alkoholeinfluss. Auf Anordnung der Lübecker Staatsanwaltschaft wurden den Tatverdächtigen Blutproben entnommen.

Die Polizei setzte für beide Einsätze mehrere Streifenwagen ein und leitete ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Die Ermittlungen und Befragungen der Zeugen dauern an.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Erste Spuren nach Einbruch bei bekanntem Juwelier – weitere Zeugen gesucht

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Polizei Symbolfoto: Dietwal/shutterstock

Lübeck – Nachdem am vergangenen Wochenende (16.05.2020-18.05.2020) in ein Lübecker Juweliergeschäft eingebrochen wurde, hat das Kommissariat 12 der Lübecker Kriminalpolizei Spuren und Hinweise ausgewertet. Vor diesem Hintergrund suchen die Beamten weitere Zeugen und gezielt nach einem 40-50 Jahre alten Mann mit dunkler Daunenjacke.

Nach derzeitigem Sachstand hat sich der Einbruch im Zeitraum von Samstagnacht (16.05.) bis Montagmorgen (18.05.) ereignet. Neben hochpreisigem Schmuck entwendeten die Täter auch hochwertige Uhren.

Eine Spur führt auf Montag, den 27.04.2020, zurück. Im Zuge der Ermittlungen sucht die Kriminalpolizei Zeugen, denen an jenem Montag zwischen 06.00 Uhr und 07.00 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen im Umfeld des Juweliers in der Holstenstraße/ Ecke An der Obertrave aufgefallen sind.

Gleiches gilt für Zeugen, die sich zwischen Samstag, dem 16.05., 23:30 Uhr und Montag, dem 18.05., 06:00 Uhr in dem Bereich des tatbetroffenen Juweliergeschäftes aufgehalten und ebenfalls auffällige Personen und Fahrzeuge beobachtet haben.

Ergänzend dazu sucht die Polizei einen jungen, schlanken Mann als Zeugen, der sich am Sonntagmorgen (17.05.2020) zwischen 05.45 Uhr und 06.00 Uhr im Bereich der Straße An der Untertrave/ Holstenstraße/ An der Obertrave aufgehalten hat. Der Beschreibung nach soll er mit einer dunkelblauen Weste mit weißen Ärmeln, einer hellen, schmal geschnittenen Hose sowie schwarzen Sportschuhen mit heller Sohle bekleidet gewesen sein.

Und die Kriminalpolizei sucht gezielt nach einem korpulenten Mann, der am Sonntagmorgen zwischen 5 Uhr und 6 Uhr in einem Kiosk, Restaurant, einer Tankstelle oder einem Lebensmittelgeschäft im Umfeld des Tatortes Essen und Getränke gekauft hat. Der Gesuchte ist circa 40-50 Jahre alt, hat eine Glatze und trug eine dunkle sogenannte Schiebermütze. Bekleidet war er mit einer dunklen Daunenjacke (Steppmuster), einer dunklen Hose und dunklen Schuhen.

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