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Ahrensburg

Abbiegende Lastwagen: So gefährlich ist der tote Winkel!

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Diese Kinder befinden sich im toten Winkel und wären für den Lastwagenfahrer alle nicht zu sehen. Foto Fischer

Ahrensburg – Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, wenn ein Lastwagenfahrer beim Abbiegen einen Radfahrer oder Fußgänger übersieht. Zuletzt gestern in der Bramfelder Straße in Hamburg. Eine Radfahrerin war von einem abbiegenden Lkw erfasst worden. Wahrscheinlich befand sie sich im toten Winkel.

Wie leicht das passieren kann, zeigte ein Versuch an der Ahrensburger Grundschule am Aalfang. Der Round Table 60 aus Ahrensburg organisiert einmal im Jahr gemeinsam mit der Spedition Sterac diesen besonderen Verkehrsunterricht, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen.

“Auch mir ist das schon passiert. Fast hätte ich beim Abbiegen mal ein Kind übersehen”, erzählt der René Uppendahl, der für Sterac Zugmaschinen mit Auflieger fährt. Im letzten Moment habe er noch die Bommelmütze des Kindes wahrgenommen. Bei dem Gedanken an den Beinaheunfall ist René Uppendahl, der selbst Vater ist, immer noch unwohl. “Seitdem fahre ich noch aufmerksamer, man wird sensibler.”

„Wir wollen zeigen, wie groß der tote Winkel bei so einem Lastwagen ist“

Doch allein mit Aufmerksamkeit ist es nicht getan. Während Autofahrer den wesentlich kleineren toten Winkel beim Pkw mit einem einfachen Schulterblick “unschädlich” machen können, ist das bei einem Lastwagen nicht möglich. Die hohe Bauart macht es einem Lkw-Fahrer unmöglich, alles zu überblicken. Und Assistenzsysteme, die vor Personen im toten Winkel warnen, sind längst nicht die Regel.

„Wir wollen zeigen, wie groß der tote Winkel bei so einem Lastwagen ist“, sagt Round-Table-Präsident Simon Becker. Dafür wurde der Bereich, der für einen Lkw-Fahrer nicht zu sehen ist, mit einem Flatterband sichtbar gemacht.

An der Grundschule Am Aalfang durften sich die Kinder abwechselnd hinters Steuer und auf den Beifahrersitz der großen Sattelzugmaschine setzen, während sich die Klassenkameraden im toten Winkel aufhielten und vor dem Fahrerhaus über einen aufgemalten Zebrastreifen gingen. Die Botschaft ist klar: Gesehen werden ist nicht selbstverständlich.

Deswegen: Neben einem Lastwagen nicht immer auf sein Recht bestehen, im Zweifel lieber stehenbleiben und den Lkw abbiegen lassen!

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Ahrensburg

Tobias von Pein bedankt sich bei Kita-Fachkräften

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Tobias von Pein (links) bedankte sich bei Kita-MitarbeiterInnen

Ahrensburg – Am Tag der Kinderbetreuung fanden im ganzen Land kleinere und größere Aktionen statt, um sich bei den Kita-Fachkräften und Tageseltern für ihre Arbeit zu bedanken. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein folgte dem Aufruf der Deutschen Kinder und Jugendstiftung und besuchte die Integrations-Kita „Regenbogenhaus“ in Ahrensburg.

„Erzieherinnen und Erzieher, Tagesväter und Tagesmütter machen täglich einen wichtigen Job in unserer Gesellschaft – dafür kann man einfach nur danke sagen! Ohne sie wäre die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schwerer zu schaffen und sie übernehmen einen wichtigen Part in der Entwicklung unserer Kinder. Insbesondere dann, wenn sie sich um Kinder kümmern, die spezielle Bedürfnisse haben.

Die Lebenshilfe Stormarn setzt sich seit fast 50 Jahren für die Interessen von Menschen mit Behinderung und deren Familien in Stormarn ein. Ihr Ziel ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien zu unterstützen.

So unterstrich Ursula Johann von der Lebenshilfe, dass in der aktuell von der Landesregierung eingebrachten Kita-Reform das Thema keine große Rolle spielt. „Wir werden als SPD an dieser Stelle nochmal nachhaken. Die besondere Lage von Kindern mit Beeinträchtigungen erfordert auch mehr Einsatz auf gesetzlicher Ebene und eine bessere Ausstattung mit Personal.“ So von Pein.

Die Lebenshilfe Stormarn ist Trägerin von neun Kitas in verschiedenen Orten in Stormarn. Drei davon haben ihren Sitz in Ahrensburg. So auch die Kita, die von Pein besuchte: „Es ist wirklich bemerkenswert, was die Erzieher und Erzieherinnen hier vor Ort leisten. Wir als Politiker und Politikerinnen haben an dieser Stelle die Aufgabe, den Fachkräften unter die Arme zu greifen, indem wir gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit schaffen.

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Ahrensburg

Angestellter mit Messer bedroht: Tankstellen-Überfall in Ahrensburg!

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Maskiert und mit einem Messer in der Hand hat ein Mann in Ahrensburg den Mitarbeiter (21) einer Tankstelle überfallen.

Die Tat ereignete sich am Donnerstag, 16. Mai, gegen 21.35 Uhr in der Star-Tankstelle in der Straße Reeshooop in Ahrensburg.

Nach bisherigem Ermittlungsstand betrat ein maskierter Mann die Tankstelle und bedrohte den 21 Jahre alten Mitarbeiter mit einem Messer. Dabei forderte er mit den Worten “Überfall” die Aushändigung von Bargeld. Der Mitarbeiter übergab dem Täter einen geringen dreistelligen Bargeldbetrag.

Anschließend flüchtete der Tatverdächtige aus der Tankstelle fußläufig in Richtung Fritz-Reuter-Straße. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief negativ. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

Bei dem Täter soll es sich um einen ca. 180 – 185 cm großen, schlanken Mann, ca. 20 Jahre alt handeln. Er war bekleidet mit einer dunkelgrauen Jeans, schwarzen Schuhen und einem grauen Kapuzenpullover, mit einem gelben Aufdruck. Er trägt braune, stirnlange Haare und spricht akzentfreies Deutsch.

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer hat die Tat beobachtet? Wer kann Hinweise zum Täter oder der weiteren Fluchtrichtung geben? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Politik und Gesellschaft

SPD-Landtagsabgeordneter besucht Integrations-Kita “Regenbogenhaus”

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Foto: von Pein/hfr

Ahrensburg – Am Montag war in ganz Deutschland der “Tag der Kinderbetreuung”. Es fanden im ganzen Land kleinere und größere Aktionen statt, um sich bei den Kita-Fachkräften und Tageseltern für ihre Arbeit zu bedanken.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein folgte dem Aufruf der Deutschen Kinder und Jugendstiftung und besuchte die Integrations-Kita „Regenbogenhaus“ in Ahrensburg.

„Erzieherinnen und Erzieher, Tagesväter und Tagesmütter machen täglich einen wichtigen Job in unserer Gesellschaft – dafür kann man einfach nur danke sagen! Ohne sie wäre die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schwerer zu schaffen und sie übernehmen einen wichtigen Part in der Entwicklung unserer Kinder. Insbesondere dann, wenn sie sich um Kinder kümmern, die spezielle Bedürfnisse haben”, so von Pein.

Die Lebenshilfe Stormarn setzt sich seit fast 50 Jahren für die Interessen von Menschen mit Behinderung und deren Familien in Stormarn ein. Ihr Ziel ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien zu unterstützen.

Ursula Johann von der Lebenshilfe unterstrich, dass in der aktuell von der Landesregierung eingebrachten Kita-Reform das Thema keine große Rolle spielt.

„Wir werden als SPD an dieser Stelle nochmal nachhaken. Die besondere Lage von Kindern mit Beeinträchtigungen erfordert auch mehr Einsatz auf gesetzlicher Ebene und eine bessere Ausstattung mit Personal”, versprach von Pein.

Die Lebenshilfe Stormarn ist Trägerin von neun Kitas in verschiedenen Orten in Stormarn. Drei davon haben ihren Sitz in Ahrensburg. So auch die Kita, die von Pein besuchte: „Es ist wirklich bemerkenswert, was die Erzieher und Erzieherinnen hier vor Ort leisten. Wir als Politiker und Politikerinnen haben an dieser Stelle die Aufgabe, den Fachkräften unter die Arme zu greifen, indem wir gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit schaffen.

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