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Polizei und Feuerwehr

Entwarnung: Keine Bombe in Reinbeker Supermarkt gefunden

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Polizeiabsperrung Symbolfoto: U J Alexander / shutterstock.com

Reinbek – In dem Reinbeker Supermarkt, der nach einer Drohung geräumt wurde, ist keine Bombe gefunden worden.

Am 7. Mai ging um 12.25 Uhr bei der Hauptzentrale eines Supermarktes in Kiel eine Bombendrohung ein. Betroffen war das Objekt in der Liebigstraße in Reinbek.

Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde der Supermarkt umgehend geräumt und abgesperrt.

Nach sorgfältiger Durchsuchung des Supermarktes unter Zuhilfenahme von sechs Sprengstoffspürhunden wurde um 16.40 Uhr Entwarnung gegeben. Verdächtige Gegenstände konnten dabei nicht aufgefunden werden.

Eine Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurde gefertigt. Umfang und Details zu der eingegangen Drohung werden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben. Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei war mit 18 Einsatzkräften vor Ort.

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Bad Oldesloe

Eine echter “Tatort- Mediziner” besucht die Oldesloer Universitätsgesellschaft

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Foto: Dr. Cornelius Courts /privat/hfr

Bad Oldesloe – Wir kennen aus dem Fernsehen “Dr. Joseph Roth” vom Kölner Tatort oder “Prof. Boerne” aus dem Tatort, der in Münster spielt.

Alles spannende Geschichten – aber wie sieht die Wirklichkeit am Seziertisch aus?

Das fragt die Oldesloer Universitätsgesellschaftssektion einen den echten Rechtsmediziner Dr. Cornelius Courts vom Kieler UKSH (Universitäts-Krankenhaus-Schleswig-Holstein), einen Experten für Forensische Molekularbiologie. Entgegen vielen populärmedialen Darstellungen sucht der forensische Molekularbiologe – also der Tatort-Mediziner – nämlich nach der Wahrheit, nicht nach Schuld – sie beziehungsweise er kann ebenso gut den Nachweis von Unschuld ermöglichen.

Ermittler an einem Tatort Symbolfoto: Presslab/shutterstock

Für diese Aufgabe nutzt er ein vielfältiges Methodenrepertoire – mit zum Beispiel gentechnische Verfahren – , das durch anhaltende Forschungsanstrengungen beständig erweitert und optimiert sowie durch eigene Lehre an Nachwuchswissenschaftler weitervermittelt wird.

Die forensische Molekularbiologe an Instituten für Rechtsmedizin ist neutral und unabhängig und dient der Gerechtigkeit; deshalb ist es für einen Rechtsstaat unabdingbar, dass es unabhängige Institute mit gesicherter Finanzierung und freier Forschung gibt.

“Wir sind besser als die Kollegen von der CSI in Amerika, aber schlechter finanziert!” sagt Dr. Cornelius Courts, der 2016 den Preis für den “Prof of the Night” in Kiel gewann

Wer mehr über ihn und dieses spannende Thema erfahren möchte, kann seinen Blog http://scienceblogs.de/bloodnacid/ besuchen.

Sehen und sprechen kann man ihn in Bad Oldesloe am Donnerstag, den 23. Mai; um 20 Uhr im Bürgerhaus in der Mühlenstraße 22. Eintritt 5 Euro (Schüler und Studenten kommen um 60% billiger in den Genuss des Vortrages). Der Zugang ist barrierefrei möglich.

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Berlin

Feuerwehrverband mahnt: “Einsatzbeteiligte nicht alleine lassen”

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: Kzenon/shutterstock.com

Berlin – „Ich freue mich, dass Sie sich hier zu einem Austausch treffen; das hat eine enorme Bedeutung für die Arbeit in den Feuerwehren“, sagte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), bei der Eröffnung des 6. Symposiums „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ in Fulda.

Die Fortbildungsveranstaltung zur Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) wird gemeinsam von der DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) organisiert. „Wir dürfen die Beteiligten bei Einsätzen nicht alleine lassen“, so Ziebs, „wer sich mit dieser Thematik befasst, muss das aus dem Herzen machen, sonst funktioniert diese Aufgabe nicht.“

Guido Blömker (Feuerwehr Münster) berichtete von Herausforderungen und Maßnahmen beim Amoklauf am „Kiepenkerl“ im vergangenen Jahr, bei dem ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren war.

Feuerwehrleute im Einsatz Symbolfoto: John Hanley/shutterstock.com

Er betonte die Bedeutung von Gefährdungseinschätzung, Schutzmaßnahmen, Beurteilung der psychischen Stabilität der Einsatzkräfte, regelmäßigen Briefings, Einzelgesprächen und dem Gespür für die eigene Betroffenheit und Belastung. BBK-Referent Thomas Knoch stellte eine Checkliste für Führungskräfte #PSNV vor – auf örtliche Gegebenheiten anpassbar, mit Tipps für Einsatzauswertung. Diese soll auf der Webseite des Bundesamtes bestellbar sein.

„Trauer ist nicht wie ein Schalter, den man einfach umlegen kann“, erklärte Mark Overhagen (Feuerwehr Oberhausen) zur „Lücke im Team“ nach dem Tod eines Kollegen im Einsatz. „Wir leben in einer Gesellschaft, die über wenig Ruhe verfügt“, widmete sich Erneli Martens, DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge, Aspekten gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.

Das 7. Symposium der Stiftung „Hilfe für Helfer“ wird am 14. Mai 2020 in Fulda stattfinden. Informationen folgen auf www.hilfefuerhelfer.de.

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Hamburg

Hamburg: Polizei fahndet nach zwei Kriminellen

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Nach einem Raub in Hamburg-Eppendorf, der bereits am 6. März stattfand, fahndet die Polizei Hamburg mit Bildern und Videosequenzen öffentlich nach den bislang unbekannten Tätern.

Wie bereits damals berichtet, befand sich zunächst ein Mann (Täter 1) an der Kasse und händigte der Kassiererin einen Leergutbon aus. Als sie den Bon scannte und den Preis für einen zu erwerbenden Donut eingegeben hatte, öffnete sich automatisch die Kassenlade.

Foto: Polizei Hamburg/hfr

In diesem Moment trat ein zweiter Mann (Täter 2) an die Kassiererin heran, drückte sie zurück, griff in die Kasse und entnahm daraus Bargeld. Auch der Täter 1 drückte die Frau zurück und entnahm Bargeld aus der Kasse. Anschließend flüchteten beide Männer in Richtung Eppendorfer Baum.

Die bisherigen Ermittlungen des zuständigen Raubdezernats (LKA 134) führten nicht zur Identifizierung der Täter.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg hat der zuständige Ermittlungsrichter daher eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern aus einer Überwachungskamera angeordnet.

Foto: Polizei Hamburg

Die Zeitangaben der Kamera sind übrigens nicht korrekt und somit irrelevant.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1:

– schwarzafrikanisch

– ca. 20 Jahre alt

– ca. 170 cm groß

– schlank

– dunkel gekleidet

– mit Kapuze

Täter 2:

– schwarzafrikanisch

– größer als Täter 1

– dunkel gekleidet

Hinweise zu den gezeigten Personen bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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