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Bad Oldesloe

Pflaster-Art-Festival: Straßenkunst in der Oldesloer Fußgängerzone

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Planen das dritte Pflaster-Art-Festival in der Oldesloer Innenstadt: Einkaufssonntag-Koordinator Hans-Jörg Steglich (von links), die städtische Veranstaltungsmanagerin Anna Plog, Harms Haddorp vom Mitmach-Circus “Alfons” und Dirk Hellmann von der Agentur Bajazzo

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Fußgängerzone wird wieder zur Bühne: Zum dritten Mal organisiert der Veranstalter „Bajazzo“ gemeinsam mit dem städtischen Eventmanagement das Pflaster-Art-Festival.

„Die Besucherzahlen steigen, das Festival kommt gut an und wir bekommen auch schon Anfragen aus anderen Städten im Kreisgebiet, ob es wieder stattfindet“, sagt Anna Plog von der Stadt. Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr sei relativ schnell klar gewesen, dass es eine Wiederholung geben werde.

An drei Tagen treten fünf Gruppen und Einzelkünstler an verschiedenen Orten in der Innenstadt auf. „Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Straßenkunst aus Südamerika“, sagt Veranstalter Dirk Hellmann. Diesmal dabei ist der Hochleistungsjongleur und Akrobat Thomás Tobaoda aus Argentinien, der Straßenkünstler „Mr. Tartuffo“ aus Chile und Jenita de Pecas aus Kolumbien , die in ihrer Show „Cuca“ Zirkustechniken vorführt. „Das Highlight des Wochenendes ist aber sicherlich die Akrobatik des deutsch-dänischen Künstler-Duos ‘Kira & Anders’“, sagt Dirk Hellmann. Am sogenannten chinesischen Mast zeigen die Künstler eine spektakuläre und etwas absurde Performance über das gemeinsame Zusammenleben. Nicht weniger eindrucksvoll ist der „Zirkus spektakulär“ des neuseeländischen Stuntmans Zach Washer. Seine Arbeitsgeräte: Ein Cyr-Rad und ein schrecklich instabiler Tisch.

Bühnen wird es an dem Wochenende in der Fußgängerzone keine geben. Alle Künstler performen ebenerdig. Das führte in der Vergangenheit auch zu einigen Problemen. „Es kam immer wieder vor, dass Fußgänger durch die Auftritte gelaufen sind. Das kann zu sehr gefährlichen Situationen führen“, so Hellmann. Aber gegenüber dem ersten Pflaster-Art habe sich die Rücksichtnahme im vergangenen Jahr schon verbessert: „Wir tun das Möglichste.“ Besuchern der Stadt müsse auch bewusst sein, dass sie während Auftritten mal einen Umweg in Kauf nehmen müssen.

Der einzige Künstler mit einem klar abgegrenzten Arbeitsplatz wird Harms Haddorp vom Mitmach-Circus „Alfons“ sein. „Wir bauen ein kleines Zirkuszelt auf und werden dort Auftritte mit Kindern einstudieren“, sagt der Artist. Die Teilnahme ist kostenlos und auch eine Anmeldung nicht nötig.

Bewährt hat sich die Kooperation zwischen dem Veranstalter und den Oldesloer Kaufleuten. So wird Pflaster-Art auch in diesem Jahr von einem verkaufsoffenen Sonntag begleitet.

Die Geschäfte öffnen von 13 bis 18 Uhr. In diesem Zeitraum präsentiert der Oldesloer Musikerverein „Klngstdt“ ein Programm auf dem Marktplatz.

Auftreten werden dort: das beliebte und bekannte Oldesloer Akustik-Cover-Trio “irgendwiehörbar” (13-14 / 14.45 – 15.45) , die Indie-Rock Band “Peter´s Beine” (16.45 – 17:15) und die Post-Punk-Indie-Rock Truppe “Commander Nilfred” mit einem Unplugged-Akustik-Set (17:30 bis 18 Uhr). “Nachdem uns die Pflasterart-Orga erklärt hat, dass sie dieses Jahr auf Musik verzichten, haben wir den Part übernommen und wollen zumindest für ein bisschen Straßenmusik sorgen”, so der Klngstdt-Vorsitzende Patrick Niemeier. In den vergangenen Jahren hatte Klngstdt bereits Bands an das Pflasterart vermittelt.

Das dritte Pflaster-Art-Festival beginnt am Freitag, 10. Mai, um 15.30 Uhr und endet am Sonntag, 12. Mai, um 18 Uhr. Die Auftritte sind auf dem Marktplatz, in der Hindenburgstraße, vor C&A, auf dem Mühlenplatz und auf der Hude zu sehen. Der Eintritt ist zwar kostenlos, allerdings leben die Künstler von der Hutgage. Weitere Infos zum Programm unter www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

11. Timo-Heller-Cup: Ein Turniermarathon des Mädchenfußballs

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Foto: v.Hausen/hfr

Bad Oldesloe – Fußball gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Und seit mittlerweile schon vielen Jahren steht der Sport auch beim weiblichen Geschlecht hoch im Kurs. Tendenz bei den Mädchen: steigend.

Die SG Oldesloe/Reinfeld, eine der Mädchenfußball-Hochburgen in Schleswig-Holstein, veranstaltete im Februar das traditionelle Hallenturnier für Mädchenfußball: den 11. Timo-Heller-Cup.

Es traten Insgesamt 42 Teams mit rund 400 Spielerinnen an. Sie schossen stolze 216 Tore.

Die extra nach Bad Oldesloe gereisten Mannschaften kamen beispielsweise aus Oldenburg, Heide und Lüneburg angereist. Am meisten freuten sich die Veranstalter aber, “das für jede Altersklasse ein Turnier angeboten werden konnte”, so VfL-Pressewart Nico v. Hausen.

Den Anfang des Turniermarathons machten die Kleinsten: die G- und F-Juniorinnen. Die F-Juniorinnen (U9) spielten auf 2m-Tore, während parallel in der zweiten Hallenhälfte bei den G-Mädchen (U7) auf vier Minitore (FUNino) gespielt wurde. Am Ende gab es neun Siegermannschaften. Alle Kids erhielten einen Pokal.

Bei den G-Mädchen wurden keine Tore gezählt, hier zählte nur der Spaß. Die F-Mädchen hatten derweil aber natürlich auch ihren Spaß. 20 Tore in 10 Spielen konnten hier gezählt werden.   

Foto: V.Hausen/hfr

Anschließend kamen die größeren Mädels an die Reihe – die C-Mädchen (U15). In ihrem Turnier wurden 51 Tore in 20 Spielen geschossen. Der Turniersieger konnte im Finale erst durch ein Elfmeterschießen ermittelt werden: TuS Felde setzte sich gegen den Bramfelder SV durch. Die SG Oldesloe/Reinfeld wurde als Gastgeberinnen Dritter.

Abends traten dann die größten, die B-Mädchen (U17) an.  In diesem Tunier wurden in 20 Spielen insgesamt 62 Tore erzielt. Es wurde mit Bande gespielt, so dass es weniger Unterbrechungen gab.

Im Finale gewann die MSG Steinhorst/Krummesse mit 1:0 gegen die Gastgeberinnen der SG Oldesloe/Reinfeld.

In der Halle herrschte eine sehr gute Stimmung, und die Preise der großen Tombola waren nach dem ersten Turniertag schon zu mehr als 2/3 verlost. So wurde kurzerhand entschieden, am Sonntag als Rahmenprogramm neben der Tombola ein Würfelspiel anzubieten, bei dem hochwertige Preise wie Trainingsanzüge, T-Shirts und ein original signierter BVB-Fußball verloste wurde.

Den Beginn des zweiten Turnier-Tages in der Stormarnhalle machten die E-Mädchen (U11). ES wurden zwei Turniere gespielt: der Princess-Cup und der Queens-Cup.

Im Princess-Cup wurden 17 Tore in 10 Spielen geschossen. Sieger wurde SV Steinhorst/Labenz. Im Queens-Cup wurden 26 Tore in 10 Spielen geschossen. Den Turniersieg ließ sich die SG Oldesloe/Reinfeld in diesem Fall nicht nehmen. 

Den Abschluss machten dann schließlich die D-Mädchen (U13). 40 Tore in 20 Spielen begeisterten die Zuschauer.

Der TSV Bargteheide stellte in dieser Jahrgangsklasse die stärkste Mannschaft und holte sich verdient den Turniersieg.

Die D-Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld stellten zwei Teams, die im Spiel um Platz 3 aufeinander trafen und somit 3. und 4. wurden.

Der Timo-Heller-Cup 2020 war ein erfolgreiches Wochenende für den Mädchenfußball in der Region. “11 Jahre Timo Heller Cup sind eine lange Zeit. Wir bedanken uns herzlich im Namen der fußballbegeisterten Mädchen bei Timo Heller für seine jahrelange Treue”, stellt Pressewart Nico v. Hausen die Unterstützung durch die Westerauer Firma heraus. 

Als nächstes Highlight freuen sich die Mädchen auf das gemeinsame Trainingslager. Im April fahren die Teams der E-, D-, C- und B-Juniorinnen gemeinsam nach Schönhagen an die Ostsee.

Die SG Oldesloe/Reinfeld hofft mit ihren Turnieren und Aktionen auch auf einen Werbeeffekt. Denn trotz der wachsenden Beliebtheit des Mädchen- und Frauenfußballs werden weiterhin neue Spielerinnen gesucht.

Interessierte Mädchen sind jederzeit bei einem Probetraining willkommen. Trainingszeiten und weitere Informationen sind auf der Homepage www.sg-oldesloe-reinfeld.de zu sehen.

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Bad Oldesloe

A21: Unfall bei Bad Oldesloe – Fahrer schwer verletzt

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Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – 1000 Meter vor der Ausfahrt Bad Oldesloe Süd auf der A21 ist gestern ein PKW-Fahrer mit seinem Honda verunfallt.

Aus bisher noch unbekannter Ursache kam der Hondafahrer von der Autobahn ab. Er durchbrach mit seinem Fahrzeug einen Wildzaun. Der PKW überschlug sich auf einem angrenzenden Feld.

Der Fahrer wurde schwer verletzt durch die alarmierten Rettungskräfte in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Bäume werden nach Einspruch der Lokalpolitik doch nicht gefällt

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Elf Bäume, die aus Sicherheitsgründen im Wolkenweher Weg gefällt werden sollten, dürfen nun doch vorerst bleiben.

Nachdem Bürgermeister Jörg Lembke verkündet hatte, dass noch bis Ende Februar elf bis zwölf Bäume gefällt werden sollen, weil diese zu gefährlichen Stolperfallen geworden seien und der Fußweg nicht breit genug, hat der Umwelt- Energie- und Verkehrsausschuss der Kreisstadt eine andere Meinung vertreten.

Die Lokalpolitiker fordern den Erhalt der Bäume. Das Fällen der Bäume sei übereilt. Die Situation sei seit Jahren gleich, warum also sollte man ausgerechnet jetzt fällen? Die Politiker waren auch der Auffassung, dass es nicht sein könne, dass gesunde Bäume, die noch mehrere Jahrzehnte stehen könnten, weichen müssen. Denn schließlich gebe es eine Baumschutzsatzung in der Stadt.

Es sei – so die Ausschussmitglieder – noch zu keinen ernsthaften Stolperunfällen gekommen, die ihnen bekannt seien. Sollte der Fußweg tatsächlich erweitert werden müssen, sei es auch eine Möglichkeit, Teile von Vorgärten von Anwohnern aufzukaufen oder diese im Notfall auch zu enteignen, um den Fußweg breiter zu machen.

Die Verwaltung stimmte zu, zunächst nach anderen Lösungen als Fällungen zu suchen. In absehbarer Zeit werden sowieso die Straße komplett saniert. Dann müsse erneut über die Gestaltung der Gehwege und die Zukunft der Bäume diskutiert werden.

Sollte sich bei einem Ortstermin nun doch herausstellen, dass die Verkehrssicherheit ohne Fällung nicht gegeben sei, ist es auch eine Möglichkeit, dass der Gehweg komplett gesperrt wird.

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