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Der Kreis

Ausfall der Notrufnummer 112: Erreichbarkeit der Leitstelle ist wieder hergestellt

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Die Notrufnummer 112 funktioniert über Stunden in Stormarn, Ostholstein und im Herzogtum Lauenburg nicht.

Das gab die Integrierte Leitstelle Süd am Sonnabendvormittag bekannt. In Notfällen sollte daher immer die 110 gerufen werden.

Wie lange die Störung noch anhalten wird, ist nicht bekannt.

Mittlerweile soll die Erreichbarkeit trotz anhaltender Störungen im Telefonnetz über 112 und 110 wieder gewährleistet sein. Die Einsatzleitstellen der Polizei und der IRLS wurden mit Personal aufgestockt.

Später gab es dann die endgültige Entwarung durch die IRLS

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Bad Oldesloe

Immobilie gekauft: Mehr Platz für die Oldesloer Verwaltung

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Mühlenstraße 21 in Bad Oldesloe Foto: SL

Bad Oldesloe – Die Gerüchten kursierten schon länger, mittlerweile ist es nun bestätigt: die Stadt Bad Oldesloe hat das Gebäude in der Mühlenstraße 21 erworben, das direkt neben dem Bürgerhaus liegt.

In dem Gebäude war bis Herbst 2019 das “Stormarner Tageblatt” beheimatet, das einige Häuser weiter in moderne Büroräume umgezogen ist. Die historische Immobilie in der Mühlenstraße 21 stand seitdem leer.

Die Stadt reagiert damit auf den Mangel an Büroräumen für die Verwaltung, der immer wieder erwähnt wird. Im vergangenen Jahr wollte Bürgermeister Jörg Lembke bereits die Räume im Obergeschoss des Bürgerhaus in Büros umwandeln lassen. Die Politik entsprach diesem Wunsch aber nicht, weil dort Vereine und andere Ehrenamtler ihre Arbeit machen.

Welche Abteilungen in die neue Immobilie umziehen, steht derweil noch nicht fest.

Im aktuellen Haushalt sind insgesamt über 6,5 Millionen Euro für den Ankauf von Immobilien und Grundstücken eingestellt. Ob auch das leerstehende ehemalige Nickel-Gebäude in der Lübecker Straße dabei sein wird, wie es schon länger ebenfalls in Gerüchten heißt, wollte die Stadtverwaltung nicht kommentieren.

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Bad Oldesloe

Im KuB: Big City light präsentiert Jan Plewka & Marco Schmedtje

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Bad Oldesloe – Zwei Stimmen und eine Gitarre – und das Publikum bestimmt, was gespielt wird. Das sind die Zutaten für diesen rein akustischen, sehr feinen und intimen Big City light-Abend am Samstag, den 18. Januar, um 20 Uhr im KuB.

Foto: Sven Sindt

Jan Plewka & Marco Schmedtje spielen voller Seele und Leidenschaft. Es wird gesungen und getrunken werden an diesem Abend – gelacht, geweint, geflirtet und vielleicht auch geküsst.

Jan Plewka hat bereits eine bewegte musikalische Laufbahn hinter sich. Mit seiner Band “Selig” hat der Ahrensburger Mitte der 90er Jahre eine loyale Anhängerschaft gewonnen. Seitdem ist er mit der Band in einer Art On-Off-Beziehung und beschäftigt sich zwischendurch immer wieder mit eigenen Solo-Projekten oder steckt die Köpfe mit anderen Musikern zusammen. So auch mit Marco Schmedtje, mit dem er zwischenzeitlich in der Band “Zinoba” sein kreatives Ventil fand. 2016 veröffentlichten sie mit Between the Bars schließlich ein eigenes Album, das sie nun im KuB präsentieren.

So lassen sich Plewka und Schmedtje musikalisch quer durch die Jahrzehnte treiben. Sie spielen Lieder von Ton Steine Scherben und Rio Reiser, eigene Stücke aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Zinoba und Simon & Garfunkel-Songs aus ihrer Sound of Silence-Produktion, Lieder von Jan Plewkas Solo-Album und von Schöne Geister, dem ersten Album von Marco Schmedtje.

Die Konzertreihe Big City light, die gemeinsam von KLNGSDT e.V. und dem städtischen Kulturbüro präsentiert wird, verspricht somit ein weiteres musikalisches Highlight unter Partylichterketten und bei guten Getränken.

Big City light am Samstag, 18. Januar 2020, 20 Uhr, im KuB in Bad Oldesloe (Beer-Yaacov-Weg 1). Eintritt: VVK: 18,50 € / 14,50 € (erm.), AK: 20,50 € / 16,50 € (erm.). Tickets unter www.kub-badoldesloe.de.

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Politik und Gesellschaft

Großhansdorf: Illegale Mountainbiker-Strecke offiziell gesperrt

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Foto: Laura Reimers/hfr

Großhansdorf – Es war ein beliebter Treffpunkt für Mountainbiker aus der Region. Doch der illegal errichtet Trail wurde immer größer, es kam zu ignoranten und unerlaubten Eingriffen in die Natur. Jetzt ist der Bereich aus Sicherheits- und Naturschutzgründen komplett für Mountainbiker gesperrt worden.

Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (SHLF) als Waldbesitzer hat aktuell den illegal errichteten Mountainbike-Trail auf einer fünfeinhalb Hektar großen Waldfläche in der Gemeinde Großhansdorf gesperrt.

“Durch die unerlaubte Mountainbike-Nutzung wird einer der wenigen alten Waldstandorte in Schleswig-Holstein durch massive Wurzelverletzungen, illegale Fällungen und intensive Erosion im Bestand gefährdet und würde verloren gehen”, erklärt Andreas Körber, Revierleiter der Försterei Lütjensee, die in enger Abstimmung mit allen zuständigen Behörden und der Gemeinde Großhansdorf resultierende Notwendigkeit einer Sperrung.

Der illegal errichtete Mountainbike-Trail verstoßet gleich gegen mehrere Gesetze und Verordnungen des Landesnaturschutzgesetzes und des Landeswaldgesetzes, sodass die SHLF sich nach enger Abstimmung mit der Unteren Forstbehörde des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Stormarn und mit der Gemeinde Großhansdorf dazu verpflichtet sieht, zwingend mit einer Sperrung zu reagieren.

Foto: Laura Reimers/hfr

“Darüber hinaus entsteht durch die nicht genehmigte Nutzung der Waldfläche als Mountainbike-Trail auch noch eine akute Gefährdungsgrundlage gegenüber anderen Waldnutzern und Erholungssuchenden, die wir als Eigentümer im Sinne der Verkehrssicherung zu beenden verpflichtet sind”, erklärt Julia Paravicini, stellvertretende Direktorin und Abteilungsleiterin Finanzen und Liegenschaften der SHLF, abschießend die Maßnahme.

Dass sich Mountainbike-Trails und Wald nicht unbedingt gegenseitig ausschließen müssen, und sich durchaus Möglichkeiten der einvernehmlichen Nutzung des Waldes zu Erholungszwecken zwischen den unterschiedlichsten Interessengruppen ergeben, lässt sich vorbildlich am Hütti-Trail demonstrieren, der in der Revierförsterei Brekendorf der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten von Mountainbikern genutzt wird, ohne dass es außerhalb des dortigen Trails zu Komplikationen mit anderen Waldbesuchern kommt.

“Allerdings bringt der Hütti-Trail vollkommen andere naturschutzfachliche Voraussetzungen mit, die keineswegs mit denen in Großhansdorf zu vergleichen wären”, erklärt Paravicini die unterschiedlichen Ausgangssituationen, “so dass selbst bei einer Sicherstellung der Verkehrssicherung in Großhansdorf an diesem Waldort ein Mountainbike-Trail schon per Gesetzeslage nicht möglich ist”

Gleichwohl steht die Waldfläche, die sich zwischen dem Rauhe-Berge-Weg, dem Waldreiterweg und dem Wöhrendamm erstreckt, allen anderen Waldbesuchern weiterhin zu Erholungszwecken zur Verfügung und kann entsprechend umfangreich genutzt werden.

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