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Bad Oldesloe

Archiv-Praktikantin digitalisierte die Stormarner Sportgeschichte

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Paula Kress im Kreisarchiv Foto: Kreisarchiv Stormarn/Hfr

Bad Oldesloe – „Sport ist die schönste Nebensache der Welt” – ein Spruch der durchaus auch im Archiv gelten kann.

Carola Kress absolvierte im Rahmen ihres dualen Studiums zur Archivarin ein Praktikum im Kreisarchiv Stormarn und konnte dort in vier Wochen viele praktische Erfahrungen sammeln.

Bei Praktikumsbeginn wurde ihr schnell klar: „In einem Kommunalarchiv muss man ein richtiges Allround-Talent sein.“ Vielfältige Aufgaben erwarteten die Praktikantin: Akten in säurefreie Mappen verpacken, Scannen oder Anfragen von Bürgern und Bürgerinnen beantworten, die Hilfe bei der Recherche benötigen. Endlich konnte die gelernte Theorie aus dem Studium angewandt werden.

Im Mittelpunkt des Praktikums stand die Erschließung der Unterlagen des Kreissportverbandes Stormarn in der Archivdatenbank. Die Erschließung ist ein wichtiger Arbeitsschritt im Archiv, durch den alles genau identifiziert und später auch wieder gefunden werden kann.

Paula Kress im Kreisarchiv Foto: Kreisarchiv Stormarn/hfr

In den Kartons des Kreissportverbandes Stormarn gab es neben Protokollen auch Verbandsabzeichen wie Anstecknadeln und Ehrengaben wie Zinnteller. So sind auch ein Wimpel der Olympischen Spiele in Los Angeles von 1984 und Miniatur-Fußballschuhe mit Unterschriften vom Freundschaftsspiel Deutschland gegen Belgien (Ergebnis 4:1) von 1956 zu finden.

Für die Praktikantin war es besonders spannend, sich der Herausforderung der Digitalisierung in der Praxis zu stellen. Die Unterlagen wurden von ihr gescannt und ins richtige Format angepasst. Anschließend leitete sie diese Digitalisate in die Archivsoftware ein und stellte sie nach der Verzeichnung online.

Die anfängliche Sorge war unbegründet: „Digitalisierung von Archivalien ist einfacher und praktikabler als vorher gedacht. Und jetzt ist die Sportgeschichte Stormarns für jeden im Internet zugänglich“

Kreissportfest im Verein für Leichtathletik-Stadion: Ansprache zur Stadioneinweihung mit Landrat Wilhelm Siegel, Erich Joost, Erwin Gesche und H. Stahmer, 1947 Foto: Kreisarchiv Stormarn/Hfr

„Ich nehme viel für meinen zukünftigen Berufsalltag mit und bin froh, dass ich das vielseitige und dynamische Kreisarchiv als Praktikumsstelle hatte.“

Der Bestand des Kreissportverbands kann in der Mediendatenbank des Kreisarchivs

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe bleibt Fairtrade-Town

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Bad Oldesloe – Die Stadt Bad Oldesloe erfüllt auch nach vier Jahren weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt Bad Oldesloe.

Hartmut und Bettina Jokisch mit Agnes Heesch vom Stadtmarketing und Fairtrade-Kaffee. Foto: Fischer

Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch TransFair e. V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Hartmut Jokisch, Initiator und Mitglied der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Bad Oldesloe  freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes  Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Bad Oldesloe. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Bad Oldesloe  dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Vor vier Jahren erhielt die Stadt Bad Oldesloe von dem gemeinnützigen Verein TransFair e. V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste.

Der Bürgermeister  und die politischen Stadtvertreter gehen mit einem guten Beispiel voran und trinken bei ihren Sitzungen fair gehandelte Getränke und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem politischen Beschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten und die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit vor Ort.

Das faire Engagement in Bad Oldesloe ist vielfältig: ob das alljährliche faire Frühstück, der faire Einkaufsführer, der die Bürgerinnen du Bürger über das fair gehandelte Angebot informiert, Angebote wie der faire BESTE TRAVE STADTKAFFEE oder das BESTE TRAVE OLIVENÖL.

„Mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten und mit Unterstützung der Kampagne Fairtrade-Towns möchten wir den fairen Gedanken und die Wichtigkeit des fairen Handels in Bad Oldesloe nachhaltig verankern. Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, sagt Agnes Heesch zuständig bei der Stadtverwaltung für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtkommunikation: 

„Geplant sind Projekte zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung und Kooperation mit unseren Schulen“.

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Bad Oldesloe auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Bad Oldesloe ist eine von über 600 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.badoldesloe.de/fairtrade

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Bad Oldesloe

Illegal Bauschutt in Wolkenwehe entsorgt

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Bad Oldesloe – Zwei große Lkw-Ladungen Bauschutt sind illegal auf einer städtischen Grünfläche im Oldesloer Ortsteil Wolkenwehe entsorgt worden.

Wann und wie die Abfälle auf das Gelände kurz hinter dem Ortsschild in Richtung Autobahn gelangten, ist unklar.

„Das ist wirklich ein Unding, dass jemand hier einfach seinen Schutt in der Landschaft ablädt“, sagt Agnes Heesch, Sprecherin der Stadtverwaltung. Anzeige bei der Polizei sei bereits erstattet worden.

„Der Baubetriebshof wird den Schutt jetzt entsorgen müssen“, sagt Heesch. Auf Kosten der Allgemeinheit. Zumindest, bis der Verursacher gefunden wurde. Jetzt hofft die Stadt darauf, dass Zeugen etwas beobachtet haben könnten. Bei dem Schutt handelt es sich unter anderem um schwere Gehwegplatten, Mauersteine und Baustaub.

Der Größe der beiden Haufen nach zu urteilen, muss ein größeres Fahrzeug den Abfall dort abgeladen haben, möglicherweise ein Kipplader.

Immer wieder kommt es in Stormarn zu Fällen, in denen Umweltsünder Müll in der Natur abladen. Zuletzt in Zarpen. Dort entdecken Anwohner kürzlich eine illegale Mülldeponie. Unbekannte hatten dort Haushaltsabfälle, unter anderem einen Grill, ein Trampolin, Rasenmäher und kaputte Möbel abgeladen. Für Schlagzeilen sorgte vor drei Wochen auch ein Fall in Trittau, bei dem ein bis unters Dach mit Abfällen beladener Wohnwagen in einem Baustellenbereich an der B404 abgestellt wurde.

Illegale Müllentsorgung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann in Schleswig-Holstein mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Zeugenhinweise zum aktuellen Fall in Wolkenwehe nimmt die Polizei in Bad Oldesloe unter 04531/5010 entgegen.

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Bad Oldesloe

Inner Wheel Club spendet 1000 Euro an die Oase

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Bad Oldesloe – Zum dritten Mal hat der Inner Wheel Club Stormarn mit Unterstützung des Hamberger Kanuvereins und der Familie Rausch ein Benefiz-Paddeln veranstaltet.

Oase in Bad Oldesloe Foto: SL /hfr

Bei Sonnenschein und viel guter Laune gingen 25 Paddler an den Start. Die Startgelder gehen komplett an das Mehrgenerationenhaus OASE.

Wiebke Finck und Andrea Kefrig-Blase werden die Spende nutzen, um therapeutisches Material für alle Generationen anzuschaffen. Zusätzlich kann in eine neue Cafe-Beleuchtung investiert werden.

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