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Herzogtum-Lauenburg

Nach Brandstiftung: Polizei verstärkt Ermittlungsgruppe

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Symbolfoto: SL

Ratzeburg – Nach einem weiteren Brand im nördlichen Kreisgebiet von Lauenburg stockt die Polizei die bereits eingerichtete Ermittlungsgruppe personell auf.

„Außerdem werden wir für das kommende Wochenende unsere Präsenz auf dem Lande noch weiter verstärken“, kündigt die Polizei an. Die genauen Ermittlungsbereiche werden nicht genannt. Das Gleiche gilt für die Anzahl der Streifen, die unterwegs sein werden: „Das sind einsatztaktische Informationen, die ein möglicher Brandstifter natürlich nicht wissen darf.“

Polizei sucht Fahrer eines älteren Kleinwagens

Die Polizei bittet darum, die Augen offen zu halten und mögliche Beobachtungen, die im Zusammenhang mit den Bränden stehen könnten, sofort zu melden. In Verbindung mit den möglichen Brandstiftungen auf mehreren landwirtschaftlichen Betrieben hatte die Polizei nach einem dunklen Van gesucht, der in Brandnähe gesehen wurde. Fahrerin und Fahrzeug sind mittlerweile identifiziert. Es handelte sich um einen VW Sharan. Die Fahrerin hatte das Feuer als erstes über den Notruf gemeldet. Weiterhin sucht die Polizei nach einem schwarzen Kleinwagen mit auffälligen, runden und vergilbten Frontscheinwerfern. Zeugen hatten beobachtet, dass eine männliche Person, aus Richtung des Brandortes zu diesem Pkw lief. Eventuell saß auf dem Beifahrersitz eine weitere Person.

150 Strohballen abgebrannt

Am 1. Mai, gegen 0.40 Uhr, kam es auf einem Hof im Schewenböken in Koberg zum Brand einer Heu- und Strohmiete. Das Feuer wurde durch Anwohner bemerkt und über Notruf gemeldet. Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr brannten die ca. 150 Rundballen Heu und ca. 150 Rundballen Stroh schon fast in voller Ausdehnung. Brandbetroffen war außerdem noch ein Kalbunterstand sowie eine bislang unbekannte Menge an Kalbfutter. Der entstandene Sachschaden dürfte bei ca. 10.000 Euro liegen.

Personen oder Vieh kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf andere Gebäude des Hofes verhindern.

Zeugenhinweise an die Kriminalpolizei in Ratzeburg (Tel. 04541 / 809-0) in Verbindung zu setzen.

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Polizei und Feuerwehr

L202: 22-jähriger rammt betrunken einen Baum – Beifahrerin (15) verstorben

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Notartz im Einsatz Symbolfoto: SL

Schmilau – Heute Nacht, 8. August, ist es auf der Landesstraße 202 zwischen Ratzeburg und Schmilau zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine 15-Jährige aus Ratzeburg kam dabei ums Leben.

Gegen 00:20 Uhr kam der 22-jährige Fahrer aus Ratzeburg mit seinem VW Golf aus Ratzeburg kommend in Richtung Schmilau fahrend aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum.

“Die Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und verstarb wenig später im Krankenhaus. Zur Klärung der genauen Unfallursache stellte die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck den Unfallwagen sicher”, so Pressesprecherin Rena Bretsch.

Die Landesstraße 202 blieb für die Bergung- und Rettungsmaßnahmen ca. 2 Stunden gesperrt.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem Ratzeburger Atemalkoholgeruch fest. Ein Test ergab einen Wert von 0,6 Promille. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei in Ratzeburg aufgenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Buchholz am Ratzeburger See: Polizei warnt vor präparierten Hunderködern

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Hund mit Herrchen Symbolfoto: 4 PM Production/shutterstock

Buchholz – Ein Hundehalter aus Buchholz teilte der Polizei in Lauenburg mit, dass in einem Waldgebiet um die Angelteiche in Buchholz herum, präparierte Fleischköder ausgelegt worden sind.

“Die Fleischstücke waren nach ersten Erkenntnissen offensichtlich mit Zahnstochern versehen. Es muss davon ausgegangen werden, dass die präparierten Köder mit der Zielrichtung ausgelegt worden sind, dass Hunde sich beim Verschlingen der Frikadellen an den Zahnstochern verletzen würden” erklärt Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Vonseiten der Polizeistation Lauenburg wurde wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Beamten bitten etwaige Zeugen oder Betroffene um Unterstützung und fragen: Wer kann zu den ausgelegten Frikadellen oder der dafür verantwortlichen Person sachdienliche Hinweise geben? Gibt es möglicherweise bereits Geschädigte, deren Hund sich verletzt hat oder wo bislang die Ursache einer Verletzung nicht nachvollziehbar war?

Hinweise werden erbeten unter 04153/3071-0 an die Polizeistation Lauenburg.

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Polizei und Feuerwehr

Serienbrandstifter gefasst? Polizei verhaftet Mann nach erneutem Scheunenbrand

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Verhaftung Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Kühsen – In der letzten Zeit kam es in der Region immer wieder zu unerklärlichen, verdächtigen Bränden. Am 29. Juni, gegen 02.25 Uhr, kam es nun in der Seestraße in Kühsen (Hegzotum Lauenburg) erneut zu einem Feuer.

Innerhalb einer Scheune haben mehrere Kunstoffbags gebrannt. Der Brand konnte durch die Feuerwehr zwar schnell gelöscht werden, jedoch ist durch das Feuer trotzdem ein Gebäudeschaden entstanden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.

“In unmittelbarem Zusammenhang zu diesem Feuer wurde vor Ort eine Person vorläufig festgenommen. Hierbei handelt es sich um einen 51-jährigen Mann aus dem Umland von Ratzeburg. Er steht in dringendem Tatverdacht das Feuer gelegt zu haben”, sagt Polizeisprecher Holger Meier.

Die zu den Bränden eingerichtete Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizei Ratzeburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

“Es wird geprüft, ob der 51-jährige auch für weitere Brände, insbesondere im nördlichen Bereich es Kreises Herzogtum Lauenburg, verantwortlich ist”, so Meier.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Lübeck wird Untersuchungshaft gegen den 51-jährigen zu beantragen. Die Vorführung vor den Haftrichter erfolgt im laufe dieses Wochenendes.

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