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Bad Oldesloe

Traurige Gewissheit: Vermisste Oldesloerin Yvonne Runge ist tot – Ex Lebensgefährte verhaftet

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Polizeiabsperrung Symbolfoto: U J Alexander / shutterstock.com

Hammoor/Bad OldesloeTraurige Gewissheit nach langer Suche.Am Donnerstag, dem 25. April, hat ein Landwirt in einem Waldstück in Hammoor den Leichnam einer Frau aufgefunden, bei der es sich nach Überzeugung der Ermittler um die vermisste Ivonne Runge (39) aus Schlamersdorf/Bad Oldesloe handelt.

Am 1. Mai 2019 hat das Amtsgericht Lübeck auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl gegen den 39 Jahre alten Ex-Lebensgefährten des Opfers wegen des Verdachts des Mordes erlassen.

Gegen diesen hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt der Ermittlungen ein Anfangsverdacht bestanden, der jedoch seinerzeit nicht verdichtet werden konnte. Der den Tatvorwurf bestreitende Beschuldigte war daher im November 2017 nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen worden.

“Mit dem Auffinden des Leichnams konnte nunmehr ein dringender Tatverdacht gegen den Mann aus Rümpel begründet werden. Dieser hat sich ausweislich der Standortdaten seines Mobiltelefons am späten Abend des 25.10.2017 direkt vor seinem letzten Kontakt mit dem Opfer über einen längeren Zeitraum ganz in der Nähe des Auffindeortes des Leichnams aufgehalten – nach Auffassung der Staatsanwaltschaft, um den späteren Ablageort auszukundschaften. Es besteht der dringende Verdacht, dass er die Frau bei dem anschließenden Treffen getötet und sie hinterher in das Waldstück in Hammoor verbracht hat. hat. Die genaue Todesursache konnte durch die Leichenöffnung nicht mehr geklärt werden”, so Dr. Ulla Hingst von der Staatsanwaltschaft Lübeck.

Seit November 2017 führt die Staatsanwaltschaft Lübeck ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes zum Nachteil der 39-jährigen Ivonne Runge aus Schlamersdorf. Diese war am 26. Oktober 2017 von ihrem neuen Lebensgefährten bei der Polizei als vermisst gemeldet worden, weil er sie nicht mehr erreichte und in Sorge war. Umfangreiche Suchmaßnahmen hatten bislang trotz des Einsatzes von Leichenspürhunden nicht zum Auffinden der Frau geführt.

Der Beschuldigte hat vor der Haftrichterin keine Angaben zu dem Tatvorwurf gemacht. Er ist der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt worden.

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Bad Oldesloe

Mobile Mammographie: Der Anti-Brustkrebs-Truck kommt nach Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Mit Früherkennung gegen den Brustkrebs: Seit zwölf Jahren fährt das Mammobil durch Schleswig-Holstein und bietet Frauen die Möglichkeit einer kostenlosen Vorsorgeuntersuchung.

Ab dem 14. August wird das Mammobil für sechs Wochen am Oldesloer Kurpark stehen und Mammographien anbieten.

An diesem Standort werden alle Frauen der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren, die im Bereich der Postleitzahlen 23843, 23847 und 23860 ansässig sind, eingeladen.

Teilnahmeberechtigt sind klinisch unauffällige Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, die im Zweijahresintervall zu einer Mammographie eingeladen werden.

Für die Anfertigung der Röntgenaufnahme werden digitale Mammographiesysteme der neuesten Generation verwendet, welche eine Optimierung der Bildqualität und eine Minimierung der Strahlendosis gewährleisten.

Die eingeladenen Frauen werden von speziell geschulten Mitarbeiterinnen geröntgt. Im Anschluss werden die Röntgenaufnahmen von zwei erfahrenen, besonders qualifizierten Ärzten beurteilt. Die Befundmitteilung an die Frauen erfolgt in ca. 7 – 10 Werktagen. Mit Einverständnis der Frauen werden behandelnde Ärzte informiert.

Bei den meisten Frauen ist allein durch die Mammographie eine Brustkrebserkrankung bei unauffälliger Bildgebung mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen.

Nur bei sieben Prozent der Frauen sind Zusatzuntersuchungen erforderlich.

In zwölf Jahren sind rund 500.000 Frauen in Schleswig-Holstein zu einer Mammographie im Mammobil eingeladen worden, die Hälfte von ihnen nahm das Angebot an. Bei rund 23.200 Frauen waren ergänzende Untersuchungen erforderlich, die meistens mit einem gutartigen Befund abgeschlossen werden konnten.

Bei knapp 2.300 Frauen wurden jedoch Karzinome diagnostiziert. Entsprechend den bundesweiten Auswertungen waren auch in unserer Region gut 85 Prozent der diagnostizierten Befunde kleiner 2 cm und entsprachen damit einem sogenannten Frühbefund. Bei über 80 Prozent der Patientinnen ergab sich kein Hinweis auf eine Streuung, vor Beginn des Screenings lag dieser Wert bei 57 Prozent. Beide Faktoren verbessern die Prognose für von Brustkrebsbetroffenen Frauen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken bundesweit ca. 72.000 neu, im gleichen Zeitraum versterben 17100 Frauen an den Folgen einer Erkrankung. In Schleswig-Holstein zählen wir jährlich ca. 3100 Neuerkrankungen und ca. 640 Todesfälle.

Infos unter: www.mammographiescreening-luebeck.de

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Feuer in Oldesloer Fabrikgebäude: Polizei geht von Brandstiftung aus!

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Bad Oldesloe – Nach dem Feuer in dem leerstehenden Fabrikgelände in Bad Oldesloe am vergangenen Wochenende hat die Polizei Hinweise darauf, dass das Feuer gelegt wurde.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Fabrikgebäude, das inzwischen u.a. als Lager für Heuballen genutzt wurde. Das Haus brannte auf allen Etagen und wurde schwer beschädigt. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von Brandstiftung aus“, so ein Polizeisprecher.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an. Der Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen übernommen und sucht jetzt nach Zeugen: Wer kann Angaben zur Brandursache machen? Wer hat verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Feuer gemacht?

Hinweise an die Kriminalinspektion Bad Oldesloe 04531/501-0

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Bad Oldesloe: Großfeuer in der Kampstraße sorgt für stundenlangen Einsatz

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Feuerwehren im Einsatz in der Kampstraße Foto: SL

Bad Oldesloe – Aus noch unbekannter Ursache ist es in der Nacht auf Sonnabend, 11. Juli, zu einem Großbrand in der Oldesloer Kampstraße gekommen. Gegen Mitternacht wurden die Rettungskräfte alarmiert.

Der Feuerschein und Rauch waren weit über der Kreisstadt über der Kampstraße und dem Neubaugebiet “Claudiussee” zu erkennen. Insgesamt rückten 135 Feuerwehrleute aus den Oldesloer Wehren Stadt Bad Oldesloe, Seefeld, Poggensee und Rethwischfeld, sowie aus Pölitz, Rethwisch, Meddewade, Reinfeld und sogar die Drehleiter aus Großhansdorf als Unterstützung an.

Einsatzkräfte vor Ort Foto: SL

Auf dem Gelände, auf dem auch das ehemalige Asylbewerberheim steht, das aktuell hauptsächlich von einer Abbruchfirma genutzt wird, stehen die meisten Gebäude leer. Einige werden noch für Lagerzwecke genutzt.

Die Drehleiter der FF Großhansdorf kam auch zum Einsatz. Foto: SL

Es bestand also keine Gefahr für mögliche Bewohner. Anwohner wurden über die Nina-Warnapp gewarnt Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten, weil es zu einer zeitweise starken Rauchentwicklung rund um die Einsatzstelle kam.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Foto: SL

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Einsatzkräfte wurden vom ASB versorgt. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht.

Die Kripo übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

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