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Bargfeld-Stegen

So feierte die Bargfelder Kirche ihr 50-jähriges Bestehen

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Bargfeld – Ein Kirchweihfest ist so etwas ähnliches, wie ein Geburtstag. Und zum Geburtstag gibt es Geschenke. Fast auf den Tag genau vor fünfzig Jahren wurde die Kirche in Bargfeld geweiht – ein großartiger Anlass, ausgiebig zu feiern und sich beschenken zu lassen.

Das Gemeindefest startete mit einem Festgottesdienst. Er wurde gehalten von dem derzeit amtierenden Pastor Andreas Wendt zusammen mit zwei ehemaligen Pastoren aus Bargfeld, Pastor Wolfgang Stahnke und Pastor Hans-Christian Asmussen. Außerdem mit dabei war Diakonin Nicola Ahrens-Tilsner, derzeit Seelsorgerin im Heinrich-Sengelmann-Klinikum in Bargfeld-Stegen.

In diesem Gottesdienst wurde auch die seit Oktober in der Gemeinde tätige Kirchenmusikerin Ingeburg Sonnenschein offiziell eingeführt – sie gestaltete diesen Festgottesdienst musikalisch mit der Bargfelder und der befreundeten Eichedeer Kantorei, sowie an Orgel und Klavier.

Im Anschluss luden viele Zelte draußen und Stände drinnen zum bunten Treiben ein. Dort gab es für den fünfzigsten Jahrestag viele Geschenke – dass der Himmel dabei auch den von vielen herbei gesehnten Landregen schenkte, hat kaum gestört.

Die Töpfergruppe gestaltete einen neuen Abendmahlskelch, den sie der Gemeinde schenkte, die Jungschar baute mit vielen fleißigen Helfern eine große Bausteinkirche, in der Pfadfinderjurte wurde über offenem Feuer Stockbrot gebacken, um nur einige Aktionen zu nennen. Am Nachmittag lud das Jugendorchester Bargfeld unter Leitung von Helge Tischler für eine Stunde zum Konzert in der Kirche ein, auch dieses Konzert ein Geschenk an die Gemeinde.

Und vor der Schlussveranstaltung überreichten Marianne Krüger und Karl Greune ein ganz besonderes Geschenk von der Senioren-Union: einen Scheck über 500 Euro für die Orgel. Mit einem fröhlichen offenen Singen in der Kirche und einer Schlussandacht endete die Feier.

Pastor Andreas Wendt freut sich über die gelungene Feier: “Viele, viele helfende Hände habe es möglich gemacht, dass wir so schön feiern konnten. Von der Planung über die konkrete Gestaltung bis hin zum Aufräumen und Saubermachen war es ein fröhliches und harmonisches Miteinander. Diese lebendige Gemeinde zu erleben ist für mich das schönste Geschenk.”

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Bargfeld-Stegen

Bargfeld-Stegen: Lebensgefahr nach Messerangriff in Flüchtlingsunterkunft

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bargfeld-Stegen – Am Dienstag, 4. Juni, kam es in den Abendstunden in einer Wohnung einer Flüchtlingsunterkunft in Bargfeld-Stegen zu einem Streit zwischen zwei afghanischen Staatsangehörigen.

In der Folge stach ein 19-jähriger Tatverdächtiger dem 45-jährigen Opfer mit einem Messer in den Bauch. Nach einer Notoperation besteht zurzeit keine Lebensgefahr mehr.

“Nach ersten Ermittlungen stach der Tatverdächtige gegen 21:20 Uhr dem Geschädigten mit einem Messer zweimal in den Bauch. Hierdurch wurde der Geschädigte lebensgefährlich verletzt. Einem Zeugen gelang es, dem Angreifer das Messer zu entreißen und in einem Nebenzimmer einzuschließen. Der Geschädigte selbst war noch in der Lage den Notruf zu wählen”, so Polizeisprecher Maik Seidel.

Der erheblich alkoholisierte Tatverdächtige konnte durch Beamte der Polizeistation Bargteheide noch in Tatortnähe widerstandslos festgenommen werden. Der Geschädigte wurde in einem Hamburger Krankenhaus notoperiert. Derzeit besteht keine Lebensgefahr mehr.

Hintergründe und Ursachen zu dem Streit sind bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen führen die Lübecker Staatsanwaltschaft und das Kommissariat 1/Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Die Staatsanwaltschaft wird den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und des Haftgrundes der Fluchtgefahr beantragen. Die Vorführung des Beschuldigten vor den Haftrichter ist für den späten Nachmittag des heutigen Tages anberaumt.

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