Folge uns!

Bargteheide

Hausmeister auf E-Bikes: Bargteheide kauft Schulen neue Lastenfahrräder

Veröffentlicht

am

Die Hausmeister Thomas Gerandt (v.l.), André Eckmann, Holger Knut und Bastian Krogmann auf ihren neuen Fahrrädern mit Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht (m.) und EKSH-Geschäftsführer Stephan Sievers. Foto: Fischer

Bargteheide – Sie haben eine große Ladefläche und werden mit einem Elektromotor angetrieben: Neue Lastenfahrräder sollen den Hausmeistern der Bargteheider Schulen ihre Arbeit erleichtern. Die fünf Bikes sind jetzt von der Stadt übergeben worden.

„Bisher haben wir in der Regel unsere eigenen Autos benutzt. Das größte Problem dabei war, dass dann nach einer Fahrt der Parkplatz weg war“, sagt Hausmeister André Eckmann. Dieses Ärgernis wird es künftig nicht mehr geben. Die Lastenräder sind wesentlich platzsparender und für Stadtfahrten praktischer, als ein Pkw.

Mit bis zu 100 Kilogramm Belastungsfähigkeit bieten die Räder für den alltäglichen Gebrauch eine große Vielseitigkeit. Die Stadt Bargteheide will mit der Anschaffung der Räder mit gutem Beispiel voran gehen und Aufmerksamkeit für alternative Fortbewegungsmittel schaffen, wie Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht sagt: „Das ist ein weiterer Baustein für klimafreundliche Mobilität, die wir als Stadt weiter vorantreiben wollen.“ Sie hoffe, dass sich andere Einrichtungen und Unternehmen ein Beispiel daran nehmen. „Es ist toll, dass die Räder nun auch im Stadtbild präsent sind und ‘Werbung in eigener Sache’ machen.“

Schon jetzt haben die Räder bei einigen Bargteheidern Eindruck hinterlassen. „Ich wurde mehrfach auf die Lastenräder angesprochen, als ich sie zusammengebaut habe“, sagt Mirko von Hertzberg, Inhaber des Fahrradservice „Die Fahrrad-Station“. Aus unzähligen, in 32 Kartons angelieferten Einzelteilen hatte er die Räder in zwei Wochen zusammengesetzt.

Gekostet haben die fünf Lastenräder insgesamt 10.000 Euro. Nur ein Teil der Kosten wird von der Stadt übernommen. Die Hälfte hat die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) bezahlt. „Wir wollen auch kleine Projekte von Kommunen fördern“, sagt EKSH-Geschäftsführer Stephan Sievers. Seine Gesellschaft habe mit „KliKom – mit kleinen Projekten groß rauskommen“ extra ein vereinfachtes Verfahren zur Beantragung von Fördergeld entwickelt.

Das Förderprogramm soll Städten und Gemeinden ermöglichen, innovative und neuartige Energie-Projekte in den Bereichen Mobilität, Energie und Bildung umsetzen zu können.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Kultur

Bargteheider Stadtfest wird kompakter

Veröffentlicht

am

Regionale Künstler machen die Musik auf dem Bargteheider Stadtfest

Bargteheide – Nur noch eine Bühne, dafür mehr Platz zum gemütlichen Verweilen. Das Bargteheider Stadtfest wird kompakter.

Was bleibt, ist die Regionalität der auftretenden Gruppen. Mit kleinen Ausnahme. Es gibt auch ein paar internationale Gäste, nämlich aus den Partnerstädten Déville-les-Rouen (Frankreich) und Zmigród (Polen). „Neben dem Stadtfest feiern wir in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen der Verschwisterung mit unserer französischen Partnerstadt und da freue ich mich sehr, dass es auch Besuch aus Frankreich und Polen geben wird“, sagt Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Ansonsten setzt der Veranstalter Schächterle Events ausschließlich auf regionale Künstler, die vom 17. bis 19. Mai das Programm auf der Marktbühne gestalten werden. Darunter etwa Nico Rosseburg und Gast Jonah Wichmann, die bei der Casting-Show „The Voice Kids“ immer wieder die Jury überzeugen konnte. Beide treten am Freitag (17. Mai) gleich nach der offiziellen Eröffnung des Stadtfestes um 18 Uhr auf. Um 19.15 Uhr folgen „The TwoThirds“, eine Blues-Rock-Gruppe, die aus einer Schülerband des Kopernikus Gymnsiums hervorgegangen ist. Den Abschluss macht am Freitag die Partyband „Zack Zillis“ (20.30 Uhr). Bis zum Abend ist der Samstag den Vereinen vorenthalten, Um 17.15 Uhr spielt dann die City Band aus Zmigród, anschließend die Rockband „No Idea“ aus Déville-les-Rouen. Rock und Pop aus fünf Jahrzehnten kommen dann (19.30 Uhr) von „One Size Fit´s All“. Als Hauptakt haben die Veranstalter die Red Hot Chili Peppers-Coverband „Psycho Sexy“ engagiert. „Ich glaube das wir damit den breiten Geschmack der Masse treffen werden“, sagt Torben Henke von Schächterle Events. Generell habe das Lineup in diesem Jahr einen sehr regionalen Charakter. „Das hat sich bewährt“, sagt Henke. Organisatorisch gibt es allerdings ein paar Veränderungen.

Organisieren das Bargteheider Stadtfest: Janik Ahrens und Torben Henke von Schächterle Events

So wird das Stadtfest-Gelände in diesem Jahr schrumpfen. Auch die zweite Bühne am Teich neben der Sparkassen-Filiale wird es nicht mehr geben. „Wir wollen dort den Biergarten vergrößern und so noch mehr Platz zum verweilen bieten“, sagt Torben Henke. Das Stadtfest werde zwar kompakter, die Qualität solle darunter aber nicht leiden.

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr wie übglich mit einem ökumenischen Gottesdienst, bevor dann um 12.30 Uhr der Spielmannszuf „Réveil Dévillois“ aus Déville-lès-Rouen auftreten wird. Dann folgen Auftritte von Bargteheider Vereinen und den Abschluss macht um 18 Uhr die Country-Rock-Coverband GreenLeaves. Auf dem Utspann-Parkplatz wird das Wochenende über der Jahrmarkt mit Kettenkarussell und Buden aufgebaut sein. Ausführliche Infos zum Programm unter www.stadtfest-bargteheide.de

Weiterlesen

Kultur

Bargteheide: Besonderer Kantatengottesdienst

Veröffentlicht

am

Foto: Jürgen Müller Photography

Bargteheide – Nicht nur das Stadtfest lockt am Wochenende in die Innenstadt von Bargteheide _ auch die evangelische Kirche in der Lindenstraße lädt zu einer besonderen Feier ein.

Der Sonntag „Kantate“, der 19 Mai, macht seinem Namen auch in diesem Jahr alle Ehre: die Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach (BWV 140) steht im Mittelpunkt des Regional-Gottesdienstes um 11.11 Uhr.

Ausführende sind die Bargteheider Kantorei und ein Instrumental-Ensemble unter der Leitung von Kantor Andis Paegle. Als Solisten treten auf Franziska Stürzel (Sopran), Tim Karweick (Tenor) und Jan-Hendrik Jensch (Bass).

Das kleine Orchester hat sich nur für dieses Projekt zusammengefunden. „Aber wir kennen uns schon länger“, verrät Paegle. „Wir sind alle Musiker aus der Gemeinde oder der näheren Umgebung. Manche bringen Freunde mit. In dieser oder ähnlicher Konstellation haben wir immer wieder bei verschiedenen Projekten gemeinsam mitgewirkt. Wir freuen uns sehr auf den Kantatengottesdienst. Aber ganz besonders freue ich mich auch auf die großartigen Solisten“, betont der Kantor weiter.

Die Sopranistin Franziska Stürzel, einst Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, studierte in Lübeck und Triest und rundete ihre Ausbildung durch verschiedene Meisterkurse ab. Inzwischen arbeitet sie hauptberuflich als Konzert- und Oratoriensängerin.

Sie konzertiert viel in Deutschland, besonders im Norden, aber auch international. Tim Karweick, Tenor, absolvierte ein Studium der Musikwissenschaft und eine Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker. Daneben nahm er Unterricht im Gesang und spezialisierte sich bald in Workshops und Meisterkursen auf die alte Musik. Ein besonderes Augenmerk richtet er auf die historische Aufführungspraxis von Renaissance- und Barockmusik. Der Bass-Bariton Jan-Hendrik Jensch studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Musikhochschule in Lübeck. In Meisterkursen und Privatstudien vertiefte er seine Leidenschaft für die Vokalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die Predigt hält Pastor Tim Ströver, der sich sehr auf diesen besonderen musikalischen Gottesdienst freut. „Aber neben dem lachenden gibt es auch ein bisschen ein weinendes Auge, denn der Gottesdienst ist der letzte für eine halbes Jahr, in dem die große Bensmann-Orgel erklingt. Sie muss wegen der anstehenden Baumaßnahmen an der Außenfassade vorsichtshalber eingepackt werden. Den musikalischen Dienst übernimmt für die Zeit die neu angeschaffte Truhenorgel. Diese Umstellung werden wir auch noch in einem besonderen kleinen Orgelkonzert am Mittwoch, dem 22. Mai um 18 Uhr in der Kirche vollziehen“

Weiterlesen

Ahrensburg

Reformhaus-Spende für den Kinderschutzbund

Veröffentlicht

am

Gabriela Thurack, Ingo Loeding mit der Höhe der Spendensumme. Foto: U. Vöcking/DKSB Stormarn/hfr

Bargteheide/Ahrensburg – In diesem Jahr sind wieder viele Vita Nova Spendentaschen über die Theke der Reformhäuser Zündorf in Bargteheide und Ahrensburg gegangen. 1.950 Euro konnten durch den Verkauf, der mit hochwertigen Lebensmitteln und Kosmetika gefüllten Spendentaschen erlöst werden. Dieser Betrag geht nun an das Angebot „Von Anfang an – Frühe Hilfen für Familien“ des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), mit dem jungen Familien in der schwierigen Anfangssituation mit ihrem Baby besondere Unterstützung im Alltag erhalten.

Gabriela Thurack, Eigentümerin der beiden Reformhäuser, überreichte diese Summe an Ingo Loeding, Geschäftsführer des DKSB in Stormarn. „Das Angebot der Frühen Hilfen ist uns besonders wichtig, weil wir damit schon sehr früh präventiv in Familien tätig sein können,“ erläutertLoeding, „die Weichen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern können nicht früh genug gestellt werden. Mit den Frühen Hilfen können wir kritische Situationen auffangen und Eltern bei ihrer Erziehung begleiten.“

Der Kinderschutzbund im Kreis Stormarn beschäftigt fünf hauptamtliche Familienhebammen, von denen eine Stelle immer noch komplett durch Spendengelder finanziert werden muss. Zusätzlich zu den Familienhebammen stehen auch noch ehrenamtliche Familienpatinnen zur Verfügung, welche die Familien zusätzlich in Alltagsdingen unterstützen.

Dazu Thurack: „Ich freue mich, so ein wichtiges Projekt unterstützen zu können und junge Mütter und Väter mit ihren Kindern frühzeitig zu helfen. Neben aller Freude auf das Kind ist doch auch so vieles eben neu und manchmal auch beängstigend. Umso mehr, wenn die Lebensumstände aus verschiedenen Gründen nicht so ganz einfach sind. Da ist es dann gut, wenn die Familie individuell und gut betreut wird, zum Beispiel durch eine Familienhebamme des Kinderschutzbundes“.

Seit dem Jahr 2010 hat das Reformhaus Zündorf verschiedene Projekte des Kinderschutzbundes, so wie das Kinder- und Jugendtelefon, das Elterntelefon, den Familienhilfe-Notfonds und die Alleinerziehenden Arbeit mit insgesamt über 15 000 Euro aus den Vita Nova Spendenaktionen unterstützt.

Weiterlesen