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Bad Oldesloe

“Tag der gewaltfreien Erziehung”: Kinder müssen immer ernst genommen werden

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Viele Kinder leiden unter Mobbing und Gewalt (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – „Gewalt hat viele Gesichter. Kinder und Jugendliche können körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt erleiden, das fängt schon mit dem berühmten Klaps an. Auch Vernachlässigung und mangelnde Unterstützung sind eine passive Form von Gewalt“, sagt Birgitt Zabel, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Stormarn.

„In all diesen Bereichen gibt es hohe Dunkelziffern. Wir müssen davon ausgehen, dass schätzungsweise jedes vierte Kind im Laufe des Heranwachsens Gewalt erlebt – in unterschiedlicher Intensität und Dauer.“

Kinder und Jugendliche haben seit dem Jahr 2000 das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Dennoch erleben viel zu viele Kinder weiterhin verschiedene Formen von Gewalt, in der Familie, im sozialen Umfeld, in Kitas, Schulen oder anderen Einrichtungen.

Der Kinderschutzbund fordert deshalb alle Verantwortlichen auf, Hinweisen auf Gewalterfahrungen von Kindern aller Altersstufen ausreichend nachzugehen. Dass dies in nicht allen Fällen erfolgt, zeigt auf besonders schreckliche Weise der kürzlich bekannt gewordene jahrelange Missbrauch von Kindern auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde. Bei einem anderen Fall im Münsterland stand eine Kita-Leiterin unter Missbrauchsverdacht, die Aussagen der Kinder wurden aber als nicht glaubwürdig eingestuft.

„Die Annahme, Kinder, vor allem kleine Kinder, könnten nicht befragt werden oder keine glaubwürdigen Aussagen treffen, ist nicht grundsätzlich stichhaltig. Kinder müssen immer gehört werden. Die Frage, ob die Situation des Kindes überprüft oder Ermittlungen aufgenommen werden, darf nicht vom Alter des Kindes abhängig gemacht werden“, erklärt Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Kreisverband Stormarn.

Der Tag der gewaltfreien Erziehung wird in Deutschland seit 2004 begangen. Er soll daran erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt. Zudem soll er Eltern ermutigen, ihr Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen.

Wenn Eltern dabei Unterstützung benötigen, können sie und andere Erziehungsverantwortliche sich zum Beispiel vertrauensvoll an das Elterntelefon mit der kostenlosen Telefonnummer 0800-111 0 550 wenden. Das regionale Elterntelefon wird vom Kinderschutzbund Stormarn betrieben und hat seinen Sitz in Bad Oldesloe. Es wird vom Land Schleswig-Holstein und vom vom Kreis Stormarn gefördert.

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Bad Oldesloe

EC-Karte gestohlen: Dieb beklaut Senior (85) in Oldesloer Bank

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Bad Oldesloe – Am 8. Juni, gegen 9 Uhr, ist es in einer Bankfiliale in der Hamburger Straße in Bad Oldesloe zu einem unbemerkten Diebstahl einer EC-Karte gekommen.

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Ein 85-jähriger Senior beabsichtigte in seiner Bankfiliale Geld abzuheben. Kurz nach dem Einstecken seiner EC-Karte in den Automaten, wurde er von einem Unbekannten angesprochen. Dieser breitete einen Stadtplan über den Eingabemonitor des Automaten aus und lenke so den Senior von einer weiteren Eingabe und Entnahme ab. Hilfsbereit gab der Bad Oldesloer dem Unbekannten Auskunft und zeigte ihm noch vor der Filiale den Weg.

Der 85-jährige wollte anschließend seine Bankgeschäfte beenden und stellte den Verlust seiner EC-Karte fest.

Unmittelbar darauf wurde dem Senior bereits eine niedrige vierstellige Geldsumme vom Konto unerlaubt abgebucht.

Der unbekannte Täter sei ca. 40 Jahre alt gewesen und von hagerer Statur. Er sprach mit ausländischem Akzent. Bekleidet war er mit einer dunklen langen Hose und einem dunkelblauen Hemd mit aufgekrempelten Ärmeln. Dazu trug er Sneakers mit weißen Sohlen. Weiterhin habe er eine Schirmmütze getragen.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und sucht Zeugen. Wer hat die Tat beobachtet? Wer kann Angaben zur beschriebenen Person machen? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04531/501-0 entgegen.

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Bad Oldesloe

FBO will Oldesloer Traveufer erlebbarer machen

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Bad Oldesloe – Die Ergebnisse sind eindeutig: Die bis März durchgeführte Online-Befragung zur Oldesloer Innenstadt dokumentiert mit überwältigender Mehrheit und deutlichem Abstand zu anderen Themen zwei dringende Probleme der Innenstadt:

Matthias Rohde (FBO). Foto: Fischer

76 Prozent aller Befragten fordert mehr Sicherheit in den Abendstunden sowie bei Dunkelheit, 71 Prozent der Teilnehmer will mehr Zugänglichkeit und Erlebbarkeit der Uferbereiche des Flusses Trave, der den Oldesloer Innenstadtkern umfließt. Das sind klare Handlungsaufträge an die Oldesloer Politik.

Bereits am Montag kann im Wirtschafts- und Bauausschuss eine entscheidende Weichenstellung erfolgen

Auf Antrag der FBO soll im Bereich des städtischen Grundstückes der ehemaligen VHS ein barrierefreier Wanderweg vorgesehen werden, der es dann ermöglichen würde, von der Hude um die Innenstadt herum bis zum Brennermoor an den Ufern der Trave zu wandern.

„Der Lückenschluss im Bereich der ehemaligen VHS ist von zentraler Bedeutung für das regionale Wanderwegenetz. Darüber hinaus hätte er auch hohen touristischen Wert, denn er würde Nutzer direkt bis in die Fußgängerzone hinein führen“, ist FBO-Fraktionsvorsitzender Matthias Rohde überzeugt. „Da hier ohnehin der gesamte Uferbereich wegen vorhandener Altlasten abgegraben und dann völlig neu gestaltet werden muss, gibt es hier die einmalige Chance, eine besonders attraktive Gestaltung mit Erlebnischarakter umzusetzen.“

Sowohl der städtische Seniorenbeirat als auch der Beirat für Menschen mit Behinderungen haben sich bereits für die Einplanung des Weges ausgesprochen.

Der Wirtschaftsbeirat setzt sich ohnehin für mehr touristische Angebote ein, zu denen der neue Erlebnisuferweg gehören könnte.

Aus Sicht der FBO ist es unerlässlich, hier eine ergebnisoffene Bürgerbeteiligung für die Gestaltung des neuen Erlebnis-Uferweges anzubieten.

Die FBO kann sich auch eine Einbeziehung der weitgehend noch ungestalteten und wenig attraktiven Grünfläche am Hang hinter dem Parkhaus Königstraße zur Brücke hinter dem Kuchenwerk vorstellen:

Matthias Rohde überzeugt: „Auch dieser Bereich bietet Potential nach oben und ist für echte Bürgerbeteiligung wie geschaffen.“

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Bad Oldesloe

Auf den Spuren der Oldesloer Geschichte: Stadtführungen starten wieder

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Bad Oldesloe – Die beliebten Stadtführungen in Bad Oldesloe starten wieder. Den Auftakt macht die Erlebnisführung – Oldesloer Geschichte von der Burg zur Kreisstadt des langjährigen Stadtführers Henrik Holtz.

Diese Stadtführung erweckt die Oldesloer Geschichte von der „Burg – Salzstadt – Kreisstadt“ zum Leben.

Ein Geschichtserlebnis zwischen Handel, Henkern und Hexen, Kaufleuten, Künstlern und Kirchen zwischen Bürgertum, Machtanspruch und Frömmigkeit.

Neben historischen Sehenswürdigkeiten, richtet sich das Augenmerk auf  Dinge, die sonst im Verborgenen bleiben.

Die Stadtführung ist eine Mischung aus Theater, Information und Geschichte.

  • Treffpunkt:  Kultur- und Bildungszentrum, Beer-Yaacov-Weg 1
  • Beginn: 17 Uhr Dauer: ca. 1,5 Stunden

Sie können die Tickets zum Preis von fünf Euro für Erwachsene und einem Euro für Kinder online erwerben oder direkt in der Stadtinfo unter Telefon 04531 504-195 oder per E-Mail: Stadtinfo@Badoldesloe.de

Aktueller Hinweis aufgrund von Covid-19: Bitte geben Sie bei der Anmeldung alle Kontaktdaten online oder in der Stadtinfo an. Ein negativer Corona-Test ist nicht erforderlich. Bitte tragen Sie während des Rundgangs eine Mund-Nasenbedeckung und halten die Abstandsregeln ein.

Eine Übersicht über alle Stadtführungen sowie weitere Informationen sind unter www.badoldesloe.de/stadtrundgang abrufbar.

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