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Hammoor

Hammoor: Polizeigroßeinsatz nach Leichenfund

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hammoor – Gerüchte über einen Leichenfund bei Hammoor hatte es bereits seit dem Wochenende gegeben. Erst am Montag bestätigte sich, dass die Polizei nach einem Leichenfund in der Nähe von Hammoor mit einer Hundertschaft Suchaktionen durchgeführt hat.

Weitere Informationen waren zum jetztigen Zeitpunkt von den Behörden nicht zu bekommen.

Weder sind Informationen zu der aufgefundenen toten Person noch zu dem genauen Auffundort, noch zu Hintergründen einer möglichen Tat verfügbar. Gefunden worden war der Leichnam – dessen Geschlecht noch unbekant ist – offenbar von einem Landwirt.

Die ermittelnden Behörden verweisen auf „ermittlungstaktische Gründe“.

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Reinbek

1,3 Millionen Euro Landesgelder für sieben Stormarner Feuerwehrgerätehäuser

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In Siek: Tobias Koch (v. r.), Bürgermeister Andreas Bitzer, Kai-Willi Bredenkamp (Ortswehrführer) und Holger Wollmer (Gemeindewehrführer) Foto: Büro Koch/CDU/hfr

Siek/Stormarn – Der Termin auf der grünen Wiese habe einen „sehr erfreulichen Anlass“, sagte Sieks Bürgermeister Andreas Bitzer zur Begrüßung des Landtagsabgeordneten Tobias Koch, der die 2400-Einwohner-Gemeinde in seinem Wahlkreis besuchte.

Zum Pressegespräch war eingeladen worden, um ein kommunales Großprojekt vorzustellen, das mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung ermöglicht wird. Die Gemeinde profitiert nämlich vom Programm zur Förderung von Sanierungen und Neubauten für Feuerwehrgerätehäuser, das Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) Mitte Juli verkündete.

„Diese Förderung ist Teil des Kommunalpakets, das die Jamaika-Koalition in Kiel als eine ihrer ersten Amtshandlungen nach dem Regierungsantritt vor zwei Jahren auf den Weg gebracht hat. Wir wollen die Kommunen direkt unterstützen, indem wir uns an den verschiedenen Bausteinen der Infrastruktur, nämlich Schulen, Kitas, Sportstätten und Feuerwehren, finanziell beteiligen“, sagte Koch.

Insgesamt neun Millionen Euro stellt die Landesregierung in diesem Jahr für Sanierungen und Umbau von Feuerwehrgerätehäusern zur Verfügung — weitere zwei Millionen Euro wurden für 2020 in Aussicht gestellt.

Insgesamt 73 Bauvorhaben in Schleswig-Holstein werden 2019 unterstützt. Im Kreis Stormarn profitieren sieben Projekte mit insgesamt fast 1,3 Millionen Euro von der Förderung.

Barsbüttel (für Neu- und Umbauten in Stemwarde 132.084 Euro und in Willinghusen 85.466 Euro), Reinbek (für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses gab es die Maximalförderung von 300.00 Euro), Siek (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), Tangstedt (für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses 155.397 Euro), Todendorf (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), und der Neubau eines Katastrophenschutzzentrums in Hammoor wird vom Land mit 300.000 Euro maximal unterstützt.

„Wir freuen uns über die zügige Zusage“, sagte Bürgermeister Bitzer. Wie in vielen Gemeinden hätten auch die Sieker das Problem, dass ihr Feuerwehrgerätehaus so veraltet sei, dass ein Neubau nötig werde. Das 1,9 Millionen teure Gebäude werde jetzt „am Wunschplatz“, so Gemeindewehrfüher Holger Wollmer, einer zentral gelegenen zwei Hektar großen ehemaligen Ausgleichsfläche, realisiert.

Auf dem Areal wird Siek unter anderem auch für 3,3 Millionen Euro eine neue Kita bauen. Der B-Plan für das Feuerwehrgerätehaus liegt bereits aus. Die Sieker hoffen, vielleicht schon in diesem Jahr mit ersten Arbeiten für den Neubau beginnen zu können.

Den über die Jahre gewachsenen Bedarf machte Ortswehrführer Kai-Willi Bredenkamp deutlich: „Unsere Freiwillige Feuerwehr fährt im Jahr etwa 35 Einsätze in Siek und Umgebung, das ist eine Verdreifachung innerhalb der vergangenen 25 Jahre. Das alte Feuerwehrgerätehaus stößt längst an Grenzen. Wir haben die maximale Größe unserer Mannschaft mit 49 Feuerwehrleuten erreicht und mussten deshalb einen Aufnahmestopp aussprechen.“ Weiter größere Investititionen für ein Mannschaftsfahrzeug und ein neues Großfahrzeug stünden an.

Auch im Namen der beiden anderen Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen und Lukas Kilian sagte Koch: „Wir freuen uns, dass auch Feuerwehren in Stormarn vom Land unmittelbar bei dringenden Investitionen unterstützt werden. Die finanzielle Förderung zeigt die Wertschätzung der Arbeit der rund 50.000 freiwilligen Feuerwehrleute bei uns im Land.“

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Hammoor

A1: Mann (2,4 Promille) fährt in Schlangenlinien in geparkten Lastwagen

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Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Hammoor – Mit 2,4 Promille im Blut ist ein Autofahrer auf der A1 bei Hammoor in einen Sattelzug gefahren.

Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Mittwoch (10. April) an der Zufahrt zum Rastplatz Buddikate in Fahrtrichtung Lübeck.

Laut Zeugenaussagen nutzte der Audifahrer in Schlangenlinien alle drei Fahrstreifen. „Kurz vor dem Rastplatz Buddikate fuhr der 38-jährige auf den Seitenstreifen und weiter auf den anschließenden Verzögerungsstreifen“, so ein Polizeisprecher.

Führerschein beschlagnahmt

Dort endete die irre Fahrt ungebremst im Hänger eines Sattelzuges. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem Asendorfer Atemalkoholgeruch fest. Ein Test ergab einen Wert von 2,42 Promille. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt.

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Hammoor

Tier ausgewichen: 22-Jähriger fährt gegen Baum – schwer verletzt

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lasbek – Ein 22-Jähriger ist bei Lasbek frontal gegen einen Baum gefahren. Der Reinfelder wollte eigenen Angaben zufolge einem Wildtier ausweichen.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 7.20 Uhr auf der Landstraße 90 bei Lasbek. Der Reinfelder befuhr mit seinem VW Golf die L90 Richtung Hammoor, als ein Wildtier auf die Straße lief. Der 22-jährige habe dann aus Schreck das Lenkrad verrissen, sei deshalb nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann frontal gegen einen Baum geprallt. Einen Zusammenstoß mit dem Wild gab es nicht. Durch den Unfall wurde der Reinfelder schwer verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. An dem Golf entstand Totalschaden. Anhaltspunkte für eine etwaige andere Unfallursache lagen nicht vor.

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