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Kultur

Preisgekröntes “Kussquartett” spielt im Eduard-Söring-Saal

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Kussquartett Foto: Rüdiger Schestag/hfr

Ahrensburg – Am Sonntag, 28 April, kommt das weltbekannte “Kussquartett” nach Ahrensburg.

Das Markenzeichen des längst zu den renommiertesten Quartettformationen auf dem internationalen Parkett zählende Kussquartett sind laut Veranstalter konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und dem Publikum interessante Erkenntnisse und Erlebnisse bieten wollen.

Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit 25 Jahren Seite an Seite – mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Wahrhaftigkeit nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ im Quartettspiel.

Seit das Quartett bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker 2018 Beethovens Streichquartett op. 135 in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Nicola Hümpel als Stage Concert äußerst erfolgreich aufgeführt hatte, widmeten sich die Musiker mit Blick auf das Beethovenjahr 2020 weiteren Streichquartetten des großen Meisters.

Ihr Plan ist, im Jubiläumsjahr sämtliche Streichquartette Beethovens auf CD einzuspielen. In Ahrensburg werden sie drei der späten Quartette – op. 131, 132 und 135 – vorstellen, unterbrochen von zwei Pausen und moderiert von Oliver Wille.

Wille ist nicht nur 2. Geiger seit Bestehen des Quartetts, sondern seit 2011 auch Professor für Kammermusik an der Musikhochschule Hannover und seit 2016 Intendant der Sommerlichen Musiktage Hitzacker.

Nachdem das Kuss Quartett 2002 den ersten Preis beim Borciani-Wettbewerb gewonnen hatte, startete es eine Weltkarriere, die es von der Carnegie Hall in New York über das Concertgebouw Amsterdam und die Wigmore Hall bis zur Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt und die Elbphilharmonie in Hamburg sowie Engagements bei wichtigen Festivals, wie etwa der Schubertiade Schwarzenberg oder dem Beethovenfest Bonn führte.

Der Verein Theater und Musik in Ahrensburg e. V. beschließt die sehr erfolgreiche Konzertsaison mit diesem außergewöhnlichen Programm am Sonntag, 28. April, 20.00 Uhr, im Eduard-Söring-Saal in Ahrensburg, Waldstraße 14.

Karten kosten von 17 bis 26 Euro.

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Bad Oldesloe

FatihMorgana von und mit dem Kabarettisten Fatih Çevikkollu

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Bad Oldesloe – Gleich zu Beginn der neuen Spielsaison hat das KuB ein Ass im Ärmel: Der Kölner Fatih Çevikkollu kommt am Samstag, 24. August, um 20 Uhr nach Oldesloe.

Foto: Stefan Mager

Seine Themen sind Schein und Sein, Vorurteile und Ängste. In seinem Solo-Programm FatihMorgana beleuchtet er in Bad Oldesloe kritisch das politisch-gesellschaftliche Geschehen.

Als Murat Günay aus der Fernsehshow „Alles Atze” ist Fatih Çevikkollu einem großen Publikum bekannt. Nicht weniger erfolgreich ist er als Kabarettist. Sein mittlerweile sechstes Solo-Programm zeigt er auch in Oldesloe. „Ist Trump ein Hund, oder warum hat er Angst vor China?“ Der ironische Umgang mit rassistischen Klischees zieht sich durch Fatih Çevikkollus Programm „FatihMorgana – Analog, aber sexy“.

Nachdem er schon in der Vergangenheit Ausländerklischees thematisiert und vorgeführt hat, will der Comedian im neuen Programm beweisen, dass man über Politik auch dann lachen kann, wenn sie eigentlich nicht zum Lachen ist.

Obwohl sein Programm ein ständiger Spagat zwischen ernsten Themen und auch mal Kalauer ist, schafft es Fatih Çevikkollu, seine Zuhörer gleichzeitig herauszufordern und zu unterhalten.

In „FatihMorgana“ lädt der Kölner das Publikum dazu ein, Schein und Sein der heutigen Gesellschaft zu hinterfragen.

Für Çevikkollu steht dabei vor allem eines im Vordergrund: sich der Welt der alternativen Fakten und Filterblasen entgegenzustellen. 

Fatih Çevikkollu kam über Umwege zum Kabarett. Nach einer Ausbildung an der Hochschule Ernst Busch in Berlin hatte Çevikkollu zunächst am Düsseldorfer Schauspielhaus ein Engagement. Vor zehn Jahren war der Kabarettist der erste türkischstämmige Redner, der beim Kölner Karneval in die Bütt stieg.

Preise: VVK: 18,50 € / 14,50 € (erm.), AK: 20,50 € / 16,50 € (erm.). Infos und Tickets unter www.kub-badoldesloe.de

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Bad Oldesloe

Oldesloer Kurparkfest mit Sean O´Brian und Gabi Liedtke

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Der Oldesloer Musiker Manfred Brembach

Bad Oldesloe – Der Kurpark war früher ein Ort in Bad Oldesloe an dem regelmäßig kulturelle Veranstaltungen stattfanden. Doch die Kurzeiten sind lange vorbei und die grüne Lunge der Stadt ist mittlerweile eher selten der Ort von Veranstaltungen.

Ein beliebtes Event kehrt aber regelmäßig auf die große Wiese im Eingangsbereich zurück: Das Kurparkfest der Kurpark-AG.

Dieses Jahr findet die Veranstaltung am Sonntag, 18. August, ab 12 Uhr statt. Bürgermeister Jörg Lembke wird die Eröffnung vornehmen.

Bis 18 Uhr können Besucher dann zahlreiche Stände auf der Wiese besuchen, an denen sich Vereine, Verbände und Künstler präsentieren.

Wie immer ist auch für ein kleines Rahmenprogramm gesorgt. Dieses tritt der Feuerwehrmusikzug auf. Dazu gibt es ein Konzert des TMS Schülerorchester, Sean O´Brian (alias Manfred Brembach) & friends sind dabei. Fast schon traditionell gehört auch ein Auftritt der bekannten Oldesloer Sängerin Gabi Liedtke mit dazu. Bad Oldesloe macht Theater (Bad-O-mat) hat eine historische Modenschau angekündigt.

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Kultur

Bargteheider Natur- und Tierfotograf zeigt Arktis-Bilder im Stellwerk

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Bargteheide – Mit der Ausstellung „Faszination Licht und Leben in der Arktis“ von Jens Kähler präsentiert der Bargteheider Kunstkreis erstmals Arbeiten eines Bargteheider Natur- und Tierfotografen.

Eisbär in der Arktis. Foto: Jens Kähler

Was haben Walhaie mit Walrossen zu tun? Mantas mit Eisbären? Die Malediven mit der Arktis? Erstmal nicht viel. Im Falle von Jens Kähler allerdings schon. Denn das Tauchen auf den Malediven brachte ihm in jungen Jahren nicht nur viel Freude – sondern auch die Leidenschaft zur Fotografie. Als er in den 70er Jahren die faszinierende Unterwasserwelt im Indischen Ozean auf Dias festhielt, sollten diese eigentlich nur bleibenden Erinnerungen dienen. Aber es folgten unzählige Fotoserien, die eine wachsende Begeisterung Kählers für die Fotografie der Natur und Tierwelt widerspiegelten.

Im Laufe der Jahre sollte sich sein Fokus immer mehr über Wasser abspielen. Der Autodidakt beschäftigte sich ausführlich mit den Kranichen auf ihrem Zug von Nord nach Süd, fuhr nach Schweden, um sie bei der Balz und ihren Tänzen zu beobachten. Es folgten Reisen nach Polen und Bulgarien, wo Kähler Seeadler, Steinadler und Wölfe fotografierte.

Doch das Element Wasser ließ ihn nie los, sodass es ihn zu weiteren Aufnahmen in die Arktis und Antarktis zog.

Hier dokumentierte er auf beeindruckende Weise die einzigartige Welt von Walross und Eisbär sowie die fulminanten Lichter des Eises inmitten malerischer Eisberge. Kähler freut sich, eine Auswahl seiner schönsten Bilder im Stellwerk ausstellen zu dürfen.

Kunstkreis-Mitglied Lucia Schoop: „Wir sollten unbedingt auch einmal einem Bargteheider Natur- und Tierfotografen die Möglichkeit geben, seine Bilder in dem schönen Ambiente des Stellwerks zu zeigen“.

Die Vernissage ist am 30. August um 19 Uhr im Stellwerk Bargteheide.

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