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Ratgeber

Ahrensburg: ADFC lädt zur Infoveranstaltung rund um Radschnellwege

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Foto: ADFC/J.Griebel/hfr

Ahrensburg – Der ADFC Ahrensburg lädt am 26. April um 18 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Stand der Radschnellwegplanung in das Ahrensburger Peter-Rantzau-Haus ein

Seit dem 30.3.2019 kann sich jedermann online mit Vorschlägen und Hinweisen an der Trassensuche für den Fahrradschnellweg von Ahrensburg in Richtung Hamburg beteiligen.

Auf der Veranstaltung, zu der der Eintritt kostenlos ist, gibt der ADFC Gelegenheit, Fragen rund um das Thema Radschnellwege zu beantworten, aber auch gemeinsam an den Trassenvorschlägen zu arbeiten und sie direkt online einzureichen.

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Schleswig-Holstein

Hitzetage auch in Stormarn: Feuerwehren geben Tipps für das richtige Verhalten

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Sommerhitze Symbolfoto: VladisChern / Shutterstock

Schleswig- Holstein – Die aktuellen Temperaturen um 35 Grad sind in Schleswig-Holstein nicht alltäglich und bringen nicht nur Freude im Freibad und lange Sommerabende mit Grillvergnügen sondern bergen eine hohe Belastung für Mensch und Tier.

Die Feuerwehren geben Tipps zu den größten Gefahren bei Hitze.

– Besonders gefährdet durch die heißen Tage sind ältere Menschen und Kinder: Achten Sie auf Ihre Mitmenschen, die nicht selbst für sich sorgen können!

– Lassen Sie weder Menschen noch Tiere in abgestellten Fahrzeugen eingeschlossen – auch nicht “für kurze Zeit”!

– Die tägliche Trinkmenge sollte bei gesunden Menschen mindestens drei Liter betragen. Feuerwehrkräfte im Atemschutzeinsatz sollten mindestens eineinhalb weitere Liter trinken.

Sommerhitze Symbolfoto: Cherris/shutterstock

– Vermeiden Sie möglichst pralle Sonne; verlegen Sie Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.

– Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respek-tieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten) und werfen Sie keine brennenden Zigaretten weg. Glühende Grillkohle nach Gebrauch unbedingt mit reichlich Wasser ablöschen – auch im heimischen Grill im Garten.

-Achten Sie bei Aktivitäten im Freien auf die Witterung. Informationen kön-nen hier auch Warn-Apps für Mobiltelefone bieten.

-Melden Sie Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112.

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Politik und Gesellschaft

Von Rechtspopulismus bis Rechtsextremismus: ZDFinfo zeigt vier neue, spannende Dokumentationen

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obs/ZDFinfo/SPIEGEL TV

Stormarn/Mainz – Vier Erstausstrahlungen aktueller Dokumentationen aus dem Themenfeld Rechtspopulismus bis Rechtsextremismus bietet ZDFinfo seinen Zuschauern an diesem Donnerstag, 25. Juli, von 20.15 bis 23.15 Uhr.

Das Phänomen selbsternannter Bürgerwehren beleuchtet um 20.15 Uhr der erste Film des Abends: “Die innere Unsicherheit – Wenn Bürger Streife gehen”. Die Dokumentation von Ralph Gladitz und Anna Klühspies zeigt, dass sich hinter dem Begriff “Bürgerwehren” vieles verbergen kann – von besorgten Bürgern über reine Netzaktivisten bis hin zu rechtsextremen Gewalttätern, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen.

ZDF-Autor Thomas Bärsch begibt sich anschließend in “Sachsen zwischen Mauerfall und Rechtspopulismus” auf Spurensuche. Hat die CDU-geführte Landesregierung den keimenden Rechtsextremismus jahrzehntelang unterschätzt, wie viele Experten meinen? Die Doku macht sich auf die Suche nach den verschiedenen Gründen für die Fruststimmung, die viele Sachsen 30 Jahre nach dem Mauerfall ergriffen hat.

“Besorgter Wutbürger” Foto: obs/ZDFinfo/SPIEGEL TV /hfr

Die Dokumentation “Störfall AfD – Das Netz der Rechten” beleuchtet öffentliche und nicht öffentliche Aktivitäten in und im Umfeld der “Alternative für Deutschland”. Aktuell sitzen 91 Abgeordnete der AfD im Bundestag und bemühen sich um öffentliche Aufmerksamkeit. Zugleich pflegen Teile der Partei ihre Kontakte ins Netzwerk der Neuen Rechten. Der Verfassungsschutz erkennt “Anhaltspunkte für eine gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgerichtete Politik”. Der Film von Nathalie Boegel geht den Fragen nach: Wohin entwickelt sich die AfD? Wer gehört zu ihren Unterstützern? Gibt es eine klare Abgrenzung gegen Rechtsextreme?

Sie betreiben ökologischen Landbau, gehen traditionellen Handwerken nach und pflegen altes Brauchtum. Vor allem aber leben sie ihre germanisch-völkischen Ideale: “Völkische Siedler – Schattenwelten auf dem Land”. Die Dokumentation von Marijke Engel und Detlev Konnerth begibt sich auf die Suche nach den völkischen Siedlern, analysiert deren historische Wurzeln und beschreibt ihren Einfluss in der aufblühenden rechten Szene von heute.

Alle vier Dokumentationen sind in ZDFinfo unter anderem erneut am Donnerstag, 1. August 2019, von 12.45 bis 15.45 Uhr, und am Freitag, 23. August 2019, von 9.15 bis 12.15 Uhr zu sehen.

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Schleswig-Holstein

Zahl der Einbrüche in Schleswig-Holstein erneut deutlich gesunken

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Shutterstock.com

Kiel – Die Zahl der Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche ist mit 2.090 Taten die niedrigste in den ersten sechs Monaten eines Jahres seit fünf Jahren. In den ersten sechs Monaten 2018 waren es noch 2.295 Taten (2017: 2.774; 2016: 3.693; 2015: 3.843; 2014: 2.519).

In den Sommermonaten liegt die Tatbelastung erfahrungsgemäß niedriger als in der dunklen Jahreszeit. So wurden im Januar 2019 noch 579 Taten erfasst, im Juni waren es hingegen nur 244.

Es handelt sich bei den Zahlen um aktuelle Lagedaten aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Landespolizei, nicht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

“Aktuelle Lagezahlen eignen sich für operative Zwecke und gewinnen aufgrund ihrer zeitnahen Erfassung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen die tatsächlich durch die Polizei aufgenommenen Einbrüche dar. Sie haben aber als “Eingangsstatistik” keine PKS-vergleichbare Qualität. Sie liefern andere Zahlen als die Ausgangsstatistik PKS”, so Torge Stelck vom Landespolizeiamt.

Die Darstellung von Lagezahlen aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem erfolgt nach dem Erstelldatum des Vorgangs.

Im Unterschied hierzu sind die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik die erste Wahl für strategische Informationen zur bekanntgewordenen Kriminalität. Bundesweit einheitlich erfasste Zahlen dieser Ausgangsstatistik garantieren die erforderliche Qualität. Sie können aber ausschließlich zur Analyse vollständiger Berichtszeiträume (Kalenderjahr) herangezogen werden. Eine unterjährige Interpretation der PKS hat keinerlei Aussagekraft.

Trotz der rückläufigen Zahlen ruft die Landespolizei auch zur laufenden Urlaubszeit zu Wachsamkeit auf. Im Winter können sich die Täter die besonderen Tatgelegenheiten der frühen Dämmerung zunutze machen. Im Sommer ist es hingegen besonders wichtig, für das richtige Verhalten während der urlaubsbedingten Abwesenheit zu sensibilisieren.

Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Dazu hier die Hinweise der Landespolizei:

Bei längeren Abwesenheiten: Vermeiden Sie Signale, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist.

Hinterlassen Sie keine Abwesenheitshinweise auf dem Anrufbeantworter, teilen Sie Fotos und Videos aus dem Urlaub nicht offen in den sozialen Medien und sprechen Sie Nachbarn an. Diese können nicht nur das Haus im Auge behalten, sondern aktiv dafür sorgen, dass der Briefkasten nicht überquillt, im Garten nichts darauf hindeutet, dass niemand zu Hause ist, die Rollläden bewegt werden und zu wechselnden Zeiten Licht im Haus brennt.

Falls dies nicht möglich ist, können auch Zeitschaltuhren und Lichtsensoren helfen, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Sollten ungebetene Gäste dennoch versuchen, in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einzudringen, kommt es zuallererst auf zuverlässige mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern an. Weitere Infos, auch zur sicherheitstechnischen Beratung, finden Sie auf der Homepage der Landespolizei www.polizei.schleswig-holstein.de und unter www.k-einbruch.de.

Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für ihre Tat. Deswegen ist es besonders wichtig, Haus und Wohnung wirksam zu sichern und auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen.

Seien Sie wachsam! Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht, sofort 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.

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