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Wirtschaft

Oldtimer und offene Geschäfte: Das Ahrensburger Stadtforum lädt ein

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Foto: Peter Karstens

Ahrensburg – Am 5. Mai lädt das Ahrensburger Stadtforum, zusammen mit dem MSC Trittau, zum traditionellen Oldtimertreffen in der Großen Straße ein.

Bereits in den Vormittagsstunden tuckern und röhren, brummen und schnurren die Pkw und Trecker, Motorräder und Kuriosiäten dann wieder in allen Formen und Farben durch die Große Straße in Ahrensburg.

Aber nicht nur bei den Gästen aus ganz Norddeutschland, sondern auch bei den Besitzern der Oldtimer ist das Treffen in Ahrensburg sehr beliebt.

Das liegt nicht nur an dem großen Publikumsinteresse, sondern auch daran, dass das Ahrensburger Stadtforum jedes Jahr in verschiedenen Kategorien vom Stadtforum gestiftete Preise und Pokale für besondere Fahrzeuge verleiht.

Traditionell sind am Oldtimer-Sonntag auch die Geschäfte geöffnet. Um 13 Uhr startet der 2. verkaufsoffene Sonntag des Jahres.

“Besonders gemütlich lässt sich der Tag in einem der vielen Restaurants und Cafés verbringen. Für seine kulinarische Vielfalt ist Ahrensburg schon lange bekannt. Bereits 1880 kamen im Ortskern 16 Gaststätten auf 1500 Einwohner und auch heute ist für jeden Geschmack etwas dabei”, so Antje Karstens vom Stadtforum.

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Wirtschaft

Arm oder reich: Wem hilft das Baukindergeld wirklich?

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Handwerker auf einer Baustelle Symbolfoto: Sculpies / Shutterstock

Insbesondere Familien mit mehreren Kindern und einem niedrigen Haushaltseinkommen werden auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt. Sie haben einen höheren Platzbedarf und dabei weniger Einkommen für Wohnzwecke zur Verfügung. Dies gilt sowohl für den Mietwohnungsbereich als auch für die Wohneigentumsbildung.

Kritiker befürchteten vor der Einführung des Baukindergeldes, dass vor allem Familien mit höheren Einkommen vom Baukindergeld profitieren könnten – also solche, die es eigentlich nicht nötig haben.

Tatsächlich sind knapp drei Viertel der Anträge bisher von Familien gestellt worden, deren jährliches zu versteuerndes Einkommen unter 50.000 Euro lag.

Das meiste Baukindergeld ist bislang an Familien mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen zwischen 20.000 und 30.000 Euro gegangen.

22,3 Prozent des Volumens flossen an diese Zielgruppe, wie aus der Antwort (19/9620) auf eine kleine Anfrage (19/8867) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht. Insgesamt wiesen 37 Prozent der geförderten Haushalte ein zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen von bis zu 30.000 Euro nach, 58 Prozent bis zu 40.000 Euro und knapp 75% bis zu 50.000 Euro.

Vor diesem Hintergrund verwehrt sich die Bundesregierung gegen Aussagen, von der Maßnahme profitierten vor allem die oberen Einkommen.

Beim Baukindergeld wird deshalb der Kreis der Anspruchsberechtigten auf diejenigen Haushalte begrenzt, die eine Förderung wirklich benötigen. Die Einkommensgrenze liegt bei 75.000 Euro zu versteuerndem jährlichen Einkommen pro Familie; diese Einkommensgrenze erhöht sich noch durch Freibeträge von jeweils 15.000 Euro pro Kind.

Insgesamt wurden zum Stichtag 31. März 2019 fast 169 Millionen Euro bewilligt, die sich auf 7.954 Anträge verteilen. Durchschnittlich leben den Angaben zufolge 1,77 Kinder in den geförderten Haushalten. In Schleswig-Holstein wurden bislang 3.664 Anträge mit einem Volumen von 74.160.000 Euro gestellt.

Auf den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Mitte des CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann entfielen dabei 493 Anträge mit einem Volumen von 9.744.000 Euro. Der Abgeordnete sieht in den Zahlen den Beweis: „Das Baukindergeld wirkt zielgerichtet zum Erwerb von Eigentum.“

Der weit überwiegende Anteil des Geldes floss in Bestandsmaßnahmen (84 Prozent). Indes weist die Bundesregierung darauf hin, dass ein Antrag erst nach dem Einzug gestellt werden kann. Wer also im vergangenen Jahr mit dem Bauen begonnen hat und in diesem Jahr einzieht, kann erst dann Baukindergeld beantragen; die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr entsprechend mit einem Anstieg der Anträge, die sich auf Neubauvorhaben beziehen.

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Bad Oldesloe

Preisparadies: Hier gibt es Deko für jeden Anlass

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Martin Dittmar vom Preisparadies vor dem geschmückten Schaufenster

Bad Oldesloe – Das Preisparadies in Bad Oldesloe bietet ab sofort noch mehr Deko-Artikel für verschiedene Anlässe – ob für eine Babyparty, Hochzeit, Geburtstag oder jegliche Art von Familienfesten gibt es in dem Shop in der Brunnenstraße 1 viele Rundumpakete. Beratung inklusive.

„Wir haben die passende Dekoration für besondere Anlässe. Wie zum Beispiel zu den Themen Ruhestand, Konfirmation, die bestandene Prüfung, Geldgeschenke und vielen weiteren“, sagt Angela Dittmar vom Preisparadies. „Schöne Dekoration für den festlich gedeckten Tisch oder dezente Raum-Deko.“ Zusätzlich gibt es 1000 Artikel im Partybedarf.

Besonders wichtig sind Angela und Martin Dittmar die individuelle Beratung.

Babyparty mit dem Preisparadies

„Egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, ob das Geschlecht ein Geheimnis ist oder noch verraten wird – wir haben die farblich passende Deko für dich mit unglaublich niedlichen Motiven rund um das Baby“, so Angela Dittmar. Für die beliebtesten Farben und Formen hat das Preisparadies-Team fertige Sets zusammengestellt: „So habt ihr eine Basis und könnt sie leicht mit weiteren Artikeln kombinieren.“

Die perfekte Hochzeitsdeko

Die Hochzeitsdekoration ist für viele Brautpaare ein wichtiges Element der Hochzeitsfeier. Von der Raumdekoration, über die Tischdekoration, Wimpelketten, Folienballons – „wir bieten schöne Accessoires für die Hochzeitsfeier. Die Hochzeits-Deko spielt natürlich eine wichtige Rolle am großen Tag. Wunderschöne Hingucker auf dem Tisch und rundherum: Batteriebetriebene LED-Lichterketten und vieles mehr findet ihr bei uns im Preisparadies.“

Das neue Lebensjahr feiern

Egal ob es der 1. Geburtstag oder der 100. ist das Preisparadies bietet für die verschiedensten Altersgruppen die ideale Geburtstagsdeko mit Luftballons, Folienballons, Konfetti, Geburtstagskerzen, Happy-Birthday-Girlanden, Party-Geschirr und noch vieles mehr. Für runde Geburtstage, den ersten Geburtstag oder zur Volljährigkeit: „Mit unserer Partydeko startest du großartig ins neue Lebensjahr!“

Auch saisonale Partydeko für Weihnachten, Silvester, Karneval, Sommerpartys,, Schlagermove & Co. Gibt es natürlich im Preisparadies, Brunnenstraße 1.

Über aktuelle Angebote informiert das Preisparadies auch auf seiner Facebook-Seite und www.preisparadies-od.de

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Bad Oldesloe

Oldesloer Innenstadt: Besucher wünschen sich mehr Events und einen Biergarten

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Vorstellung der Studie im KuB-Saal Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Das Ergebnis hatte sich die Stadtverwaltung ein wenig anders vorgestellt. Statt nach der Studie zum Thema vitale Innenstädte des IFH Köln aus dem Jahr 2016 eine Verbesserung zu erreichen, ging die Durchschnittsbewertung der knapp über 400 Befragten in der Innenstadt um 0,3 Notenpunkte nach unten.

Statt bei einer glatten drei liegt das Ergebnis nun bei nur noch 3,3. Der Durschnitt aller 2016 teilnehmenden Städte lag bei 2,6, bei den Städten zwischen 25 000 und 55 000 Einwohnern ( zu denen Bad Oldesloe gehört ) bei immerhin 2,7.

Während die Erreichbarkeit gut abschneidet, lagen die Parkmöglichkeiten sowie Gastro und Ladenöffnungszeiten im Mittelfel. Es sind es vor allem die Lebendigkeit, die Attraktivität und das Freizeitangebot im Innenstadtbereich, der durch die Befragten kritisiert wurde und der schlecht abschnitt.

Der Bereich Kultur und Freizeit verbesserte sich zwar im Vergleich zu 2016 leicht um 0,1 Prozent. Doch Bürgermeister Jörg Lembke hatte sich dort einen deutlicheren Sprung nach vorne versprochen.

Die Kritik richtet sich nicht gegen die stattfindenden Events oder das bestehende Kulturangebot, sondern eher gegen die Anzahl und Dichte. Ganz im Gegenteil. 71 der Befragten ( und damit sogar mehr als der Bundesschnitt ) gaben an, dass Veranstaltungen wie das von Tiedemann Art Productions und Klngstdt organisierte Stadtfest oder Pflasterart sie motivieren die Oldesloer Innenstadt zu besuchen. Es geht eher um die Anzahl Events in dieser Qualität und darum, wie sich die Fußgängerzone abseits von Veranstaltungen präsentiert.

Die allgemeine Lebendigkeit, Attraktivität und Aufenthaltsqualität ist dabei die große Enttäuschung der Umfrage. Nur 16,1 Prozent (Bundesdurchschnitt über 47 Prozent ) gaben an, dass die Oldesloer Innenstadt an sich einen hohen Erlebnis- oder Erhaltungswert hat.

Im Gastrobereich gab es fast nur gute und befriedigende Beurteilungen. Ein Biergarten, um sich unter freiem Himmel zu treffen, werde vermisst, gaben die Befragten an.

Nicolaus Sondermann vom IFH Köln, das die Studie in 116 Städten durchführte, betonte, dass Kaufleute sich fragen müssten, weshalb fast jeder fünfte Befragte in der Stadt angab, während seines Besuchs kein Geschäft aufzusuchen. Auch ermahnte er die Kaufleute den Onlinebereich stärker im Blick zu haben. “Ohne Onlinepräsenz geht es nicht mehr”, sagte er. Denn auch die Kunden, die stationär in Städten wie Bad Oldesloe in der Innenstadt einkaufen, würden sich mittlerweile häufig vorher online über das Angebot erkundigen.

Man kann an der Umfrage allerdings auch eine Menge Kritik üben: Dass der Altersdurschnitt der Befragten bei 54 Jahren lag und dass nur an zwei Tage für wenige Stunden Menschen befragt wurden sowie dass nicht berücksichtigt wurde, dass man direkt nach den Sommerferien lag, in denene relativ viele Sport-, Freizeit- und Kulturangebote und so weiter pausiert hatten zum Beispiel.

Außerdem wäre es natürlich durchaus ein wichtiger Faktor Menschen zu befragen, die nicht in der Innenstadt – sprich bei den Supermärkten auf der “grünen Wiese” einkaufen – warum sie die Fußgängerzone nicht besuchten. Und so weiter. “Das sind interessante Aspekte. Solche qualitativen, individuellen Dinge wie die Urlaubsschließung eines Kulturzentrums, Sommerpause von Sportvereinen und so weiter, wissen wir natürlich nicht. Sie helfen dann aber vor Ort manche Ergebnisse einzuordnen”, sagte Sondermann.

“Ich kann nur dazu aufrufen, dass wir aufhören, auf die schlechten Dinge zu schauen und die Sachen gemeinsam anpacken. Damit meine ich auch speziell die Wirtschaftsvereinigung. Es bringt doch nichts immer zu sagen, was Ahrensburg, Lübeck oder Bargteheide hat und wir vieleicht nicht. Ich war kürzlich in Bargteheide und ich wüsste jetzt nicht, warum ein Oldesloer oder überhaupt wer nach Bargteheide fahren sollte”, so Horst Möller (CDU).

Auch Sondermann sah es optimistisch. “Ihre Stadt hat Potenzial. Machen sie etwas draus”, sagte er. Viele Probleme seien nicht untypisch für eine Kleinstadt in der Nähe zu einer Metropole wie Hamburg und zum Beispiel mit dem KuB habe man einen Ort mit einem tollen Kulturangebot geschaffen. “Vielleicht muss das zum Beispiel noch besser kommuniziert werden”.

Ob nämlich die Antworten der Befragten sich auf wirkliche Mängel bezug nahmen oder nur auf etwas, was sie auf Grund eines bestimmten Images so erwarteten, sei nicht Teil der Umfrage.



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