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Schleswig-Holstein

Geisterfahrer auf der A24: Polizei sucht Zeugen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Witzhave – Am 21. April, gegen 23.30 Uhr, wurde der Polizei über Notruf ein Geisterfahrer auf der BAB 24 gemeldet. Anrufer war ein 26-jähriger Reinbeker, der auf der A 24 unterwegs war. Er teilte mit, dass er nur mit Glück und einem Ausweichmanöver einen Frontalzusammenstoß hatte verhindern können.

Der Falschfahrer befand sich zur Zeit des Notrufes in der Höhe von Witzhave und soll auf der Fahrbahn nach Hamburg aber in Richtung Berlin unterwegs sein. Es wurde sofort eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen eingeleitet.

Der Geisterfahrer konnte jedoch nicht angetroffen werden. Möglicherweise hatte dieser seinen Fehler bemerkt und die Fahrtrichtung geändert.

Das zuständige Polizeiautobahnrevier Ratzeburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und sucht nun Zeugen und/oder weitere Geschädigte für die Geisterfahrt.

Wer kann nähere Angaben zu dem Geisterfahrer machen (Fahrzeugtyp, Kennzeichen)? Wer wurde durch den Geisterfahrer noch gefährdet?

Zeugen und weitere Geschädigte melden sich bitte beim Polizeiautobahn und Bezirksrevier Ratzeburg unter der Telefonnummer 04156 / 295-0.

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Schleswig-Holstein

LKW Kontrollen in Schleswig-Holstein: 268 von 757 Fahrzeugen beanstandet

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Autobahnpolizei kontrolliert einen Lastwagen (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Schleswig-Holstein – Eine Woche lang liefen in Schleswig-Holstein verstärkte Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs. Erfahrungsgemäß bildet die Überprüfung des LKW-Verkehrs den Schwerpunkt der Maßnahmen.

Bisher wurden diese Kontrollen unter der Bezeichnung “TISPOL-Kontrollwoche” durchgeführt. Der europaweite Verbund ist umbenannt worden, zukünftig heißen die europaweiten Aktionen “ROADPOL-Kontrollwochen”.

757 Fahrzeuge sind dieses Mal kontrolliert worden, dabei wurden 268 Fahrzeuge beanstandet, teilt die Polizei mit. Die Beanstandungsquote beträgt damit rund 36 %. Schwerpunkt waren erneut Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. In 221 Fällen wurden zu lange Lenkzeiten, zu kurze Pausen oder auch fehlende Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer festgestellt.

“Weiterer Schwerpunkt waren Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, zum Beispiel zu schnelles Fahren, und Ladungsverstöße, in der Regel Überladung der Fahrzeuge und mangelnde Ladungssicherung. Insgesamt untersagten die Einsatzkräfte 58 Fahrzeugführern die Weiterfahrt”, so Pressesprecher Marcel Schmidt .

Aus Sicht der Polizei sind Kosten- und Konkurrenzdruck im Transportgewerbe ein Hauptgrund für viele Verstöße: “Wer sein Fahrzeug überlädt oder zu lange am Steuer sitzt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile. Diese Vorteile gehen aber auf Kosten der Verkehrssicherheit und natürlich auch der Gesundheit der betroffenen Fahrer”, so Marcel Schmidt, Pressesprecher im Landespolizeiamt.

LKW-Unfälle haben oftmals besonders schwere Unfallfolgen für andere Verkehrsteilnehmer. Hauptunfallursachen auf den Autobahnen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung, unzureichender Abstand, Fehler beim Überholen und Übermüdung. Übermüdete Fahrer und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.

Darum ist es wichtig, durch möglichst häufige und intensive Kontrollen die anderen Verkehrsteilnehmer vor schweren Unfallfolgen insbesondere auf Bundesautobahnen zu bewahren.

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Schleswig-Holstein

Bahn stellt wegen des Sturms bundesweit den Fernverkehr ein und aktiviert Hotline

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Symbolfoto: SL

Kiel – “Aufgrund des Sturmtiefs Sabine kommt es seit Sonntagmittag, 09. Februar zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn”, teilt die DB am Sonntagabend mit.

“Wir empfehlen unseren Reisenden, für Sonntag, 09.02.2020 bis Dienstag, 11.02.2020 geplante Fahrten im Fernverkehr auf einen anderen Tag zu verschieben”, heißt es in der Mitteilung.

“Da es im Norden und Westen Deutschlands bereits zu Beeinträchtigungen durch das Sturmtief kommt, stellen wir ab sofort den Fernverkehr in weiten Teilen Niedersachsens, Schleswig-Holsteins, Nordrhein-Westfalens sowie in Bremen vorübergehend ein”, hieß es zunächst “nur”. Doch kurze Zeit darauf folgte dann die Einstellung des bundesweiten Fernverkehrs.

“Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und zunehmender Windstärken haben wir uns dazu entschieden, den Fernverkehr bundesweit ab 18 Uhr nach und nach einzustellen”.

“Bitte überprüfen Sie Ihre Reiseverbindung. Ab sofort ist außerdem eine kostenfreie Hotline geschaltet, unter der sich Reisende über die aktuelle Verkehrslage und Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr informieren können. Die Nummer lautet 08000 99 66 33”

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Bad Oldesloe

Orkan “Sabine”: Leitstelle stockt Personal auf, Stomausfall in Tangstedt

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Wie beim Sturm vor zwei Jahren (Foto) rechnet die Feuerwehr in Stormarn auch bei diesem Orkan mit zahlreichen wetterbedingten Einsätzen. Foto: Feuerwehr

Bad Oldesloe/Tangstedt – Orkan “Sabine” sorgt im Kreis Stormarn für erste Einsätze. Die Integrierte Rettungsleitstelle Süd (IRLS) stockt für die Nachmittagsstunden personell auf.

“Auch die technische Administration arbeitet mit Eifer an der Einrichtung zusätzlicher Notrufabfrageplätze, um dem zu erwartenden erhöhten Notrufaufkommen gerecht zu werden”, schreibt IRLS auf Twitter.

Gegen 14 Uhr meldete die Leitstelle einen Stromausfall in der Gemeinde Tangstedt und bittet darum, deswegen nicht die Rettungsleitstelle zu kontaktieren.

Die Fahnen der Vereinigten Stadtwerke sind dem Orkan bereits zum Opfer gefallen

“Der Energieversorger ist bereits informiert und arbeitet mit Hochdruck an der Lösung des Problems”, so die Leitstelle.

Weil der Deutsche Wetterdienst bis Montag mit Sturmböen rechnet, fragen sich viele Eltern, ob die Schule regulär stattfindet. Laut Bildungsministerium ist aktuell nicht geplant, den Unterricht wegen Orkan “Sabine” ausfallen zu lassen.

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