Folge uns!

Hamburg

Brandmeldeanlage ausgelöst: Feuerwehr Hamburg rettet sieben Menschen

Veröffentlicht

am

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Am späten Abend des Karfreitags wurde die Feuerwehr Hamburg durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage in eine Seniorenpension in der Ziesenißstraße in Hamburg Marienthal gerufen.

Die Brandmeldeanlage hatte in einem separaten Wohngebäude, ein eingeschossiges Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss, ausgelöst. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Wandsbek an der Einsatzstelle eintrafen, drang tiefschwarzer Brandrauch aus einem Kühllagerraum ins Freie und in die Wohnräume des Gebäudes der Seniorenpension.

Da sich noch mehrere bettlägerige Menschen innerhalb des Hauses aufhielten, erhöhte der Zugführer sofort die Alarmstufe auf “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” und forderte weitere Kräfte nach. Mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz drangen zur Menschenrettung in das verrauchte Gebäude ein. Sieben teils bettlägerige und nicht gehfähige Menschen konnten durch Feuerwehreinsatzkräfte und Polizeibeamte aus Lebensgefahr gerettet werden.

Alle Personen wurden von Notfallsanitätern und Notärzten der Feuerwehr Hamburg im Haupthaus der Seniorenpension versorgt. Ein C-Rohr wurde zur Brandbekämpfung vorgenommen und ein brennender Generator eines Kühllagerraumes gelöscht. Aufgrund erhöhter Kohlenmonoxidkonzentration im Blut und dem Verdacht auf Rauchgasinhalation wurden von den sieben geretteten Personen insgesamt sechs mit Rettungswagen in Krankenhäuser befördert.

Auch ein Polizist zog sich bei der Rettung eine Rauchgasinhalation zu und wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung befördert. Die Brandursache wird jetzt von der Polizei ermittelt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt zweieinhalb Stunden.

Dieser Einsatz hat die Wichtigkeit einer funktionierenden Brandmeldeanlage (BMA) unter Beweis gestellt. Ohne BMA wäre einerseits der Brand- und Rauchschaden weitaus größer gewesen. Wichtiger noch: Die betroffenen Menschen wären deutlich schwerer verletzt worden oder hätten durch den tiefschwarzen Brandrauch ihr Leben verlieren können.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Politik und Gesellschaft

Hamburg: “Fridays for future” mit Greta Thunberg – Straßensperrungen, mehr Polizeischutz und “Fettes Brot”

Veröffentlicht

am

Fridays for future Demonstranten aus Stormarn Archivfoto: SL

Hamburg – Die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg ist in Hamburg und demonstriert mit Zehntausenden für mehr Klimaschutz.

Am heutigen Freitag, 21.2., kommt es daher laut Polizei Hamburg anlässlich dieses angemeldeten Aufzuges “Klimastreik – Fridays for Future” im Bereich der Hamburger Innenstadt zu Straßensperrungen, die zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

Bis 18 Uhr ist bei der Versammlungsbehörde ein Aufzug mit dem Tenor “Klimastreik – Fridays for Future” mit mindestens 30.000 Teilnehmern angemeldet.

Die Anfangs- und Schlusskundgebung findet an der für die Veranstaltung aufgebaute Bühne im Kreuzungsbereich der Budapester Straße und des Millerntorplatzes statt.

Der Marschweg wird über folgende Straßenzüge verlaufen:

Glacischaussee – Millertorplatz – Millerntordamm – Ludwig-Erhard-Straße – Rödingsmarkt – Großer Burstah – Große Johannisstraße – Rathausmarkt – Reesendamm – Jungfernstieg – Gänsemarkt – Valentinskamp – Dragonerstall – Johannes-Brahms-Platz – Sievekingsplatz – Glacischausee

Die Straßensperrungen werden sich auch auf die umliegenden Straßenzüge auswirken.

Es gibt auch Auswirkungen auf den Busverkehr.

Nach dem Rechtsterror in Hanau wurden laut Innensenator Andy Grote in Hamburg die Sicherheitsvorkehrungen für Fridays for future nochmal erhöht. Man müsse deutschlandweit von einer erhöhten Terrogefahr von rechts ausgehen.

Die Band “Fettes Brot” tritt auf und unterstützt die Klimaaktivsten.

Der Millerntorplatz sowie die angrenzende Budapester Straße und Glacischaussee sind bis in den späten Abend voll gesperrt.

Verkehrsteilnehmern wird dringend empfohlen, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren. Teilnehmern der Veranstaltung wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Weiterlesen

Hamburg

Hamburg: Mann mit drei Haftbefehlen belästigt Frauen am S-Bahnhof Reeperbahn

Veröffentlicht

am

Streife des Bundespolizei in einer Hamburger S-Bahnstation. Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Bundespolizisten überprüften und verhafteten anschließend im Hamburger S-Bahnhof Reeperbahn einen Mann, der am Bahnsteig mehrere Frauen verbal belästigt hatte. Er wurde mit drei Haftbefehlen gesucht.

Am Mittwoch, 19. Februar, gegen 21:45 Uhr befanden sich Beamte der Hamburger Bundespolizei im S-Bahnhof Reeperbahn.

Hier wurden sie auf einen 46-jährigen deutschen Staatsangehörigen aufmerksam, welcher mehrere junge Frauen am Bahnsteig verbal belästigte. Die Bundespolizisten unterbanden die Handlungen des Mannes.

Eine Überprüfung der Person ergab, dass der 46-Jährige mittels drei verschiedener Haftbefehle (2x besonders schwerer Fall des Diebstahls, 1x Betrug in zwei Fällen) durch die Staatsanwaltschaft Verden gesucht wurde.

Er wurde verhaftet und dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in eine Hamburger Haftanstalt überstellt, wo ihn eine Freiheitsstrafe von insgesamt 18 Monaten erwartet.

Weiterlesen

Hamburg

Hamburg: 13-Jähriger plant offenbar Gewalttaten an Schule – Mitschülerin warnt Lehrer

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: SL

Hamburg – Eine Schülerin hat in Hamburg vielleicht Gewalttaten an ihrer Schule verhindert.

“Der Schülerin war zuvor per Messenger Dienst mitgeteilt worden, dass der 13-Jährige bewaffnet in die Schule kommen wolle, um Mitschüler zu töten und sich anschließend von der Polizei erschießen zu lassen”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Die Schülerin wandte sich mit dieser Nachricht vertrauensvoll an ihre Lehrer.

“Als der 13-Jährige wenig später auf dem Schulgelände eintraf, fiel er zunächst einer Sozialpädagogin auf. Sie begleitete ihn zu seiner Klasse. Noch bevor es zu einem klärenden Gespräch mit dem Klassenlehrer kam, entfernte sich der Junge zunächst unbemerkt wieder”, so Levgrün.

“Zurück ließ er dabei zunächst insgesamt drei Taschen mit vier haushaltstypischen Messern. Gegen 10:20 Uhr kehrte der Schüler eigenständig auf das Schulgelände zurück. Dort wurde er von den eingesetzten Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und anschließend in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen”, so Levgrün.

Es bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Schüler und Lehrer der Schule.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung