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Ahrensburg

Familienflohmarkt am Bruno-Bröker-Haus

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Das Bruno Bröker Haus Archivfoto:SL

Ahrensburg – Am Sonntag, den 5. Mai, veranstaltet das Bruno-Bröker-Haus auf dem Stormarnplatz in Ahrensburg wieder den großen Familienflohmarkt.

Als Nutzfläche für Anbieter und Besucher steht das Gelände vor dem Bruno-Bröker-Haus einschließlich der großen Rasenfläche des ehemaligen Fußballfeldes zur Verfügung.

Der Beginn des Flohmarktes ist 9 Uhr und es sollte nicht vor 8 Uhr aufgebaut werden.

Der Flohmarkt richtet sich ausschließlich an private und nichtgewerbliche Personen. Die Standgebühr für Erwachsene ist ein selbstgebackener Kuchen. Von Kindern und Jugendlichen wird keine Standgebühr erhoben.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich durch die „Bruno-Crew“ gesorgt.

Kostenfreies Parken ist auf dem Rathausmarkt sowie auf dem Parkplatz an der Alten Reitbahn möglich. Eine Nutzung des Parkplatzes mit der Einfahrt gegenüber der Polizeistation (hinter dem Juki 42) wird nicht möglich sein.


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Kultur

Digitalisierte Vergangenheit: Das Treffen der Stormarner Archivare in Ahrensburg

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Peter-Rantzau-Haus Ahrensburg: Tagung der Stormarner Archivarinnen und Archivare.
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Ahrensburg – Insgesamt 25 Archivarinnen und Archivare aus Stormarn und der angrenzenden Region haben sich beim Stormarner Kreisarchivtag zum Wissensaustausch in Ahrensburg getroffen. Großes Thema der Zukunft für ihren Berufsstand bleibt weitehrin die Digitalisierung.

Es gibt nur einige Dinge, die man teilen kann, ohne hinterher weniger davon zu haben. Eines davon ist Wissen, das sich im Austausch eher noch vermehrt. Nicht umsonst gibt es Expertenrunden mit regelmäßigen Treffen von Fachleuten. Zu denen gehören auch Stormarns Archivarinnen und Archivare, die an 17 Standorten im Kreis Vergangenes zugänglich machen und Aktuelles für die Zukunft bewahren.

25 Personen von ihnen haben sich jetzt in Ahrensburg zum Stormarner Kreisarchivtag getroffen. Gäste aus dem Hamburger Staatsarchiv, dem Landesarchiv Schleswig-Holstein sowie den angrenzenden Kreisen Herzogtum Lauenburg und Segeberg waren auch vertreten.


„Die Kolleginnen und Kollegen im Kreis treffen sich regelmäßig zum Austausch über aktuelle Projekte und Erfahrungen“, erläutert Stormarns Kreisarchivar Stefan Watzlawzik.

Ziel der Treffen sei, das Wissen auf den Ebenen Land, Kreis und Kommune untereinander auszutauschen, um die einzelnen Einrichtungen enger zu vernetzen. „Dabei zeigt sich auch, ob es gemeinsame Themen gibt, bei denen man Aufgaben bündeln kann“, so Watzlawzik.

Ganz oben auf der Themenliste stehen die Stichworte Digitalisierung und E-Akte, denn auch die Zukunft der Archive ist digital.

Hier ist das Kreisarchiv schon sehr weit in der Entwicklung. „Fotoerschließung in Online-Datenbanken ist ein Thema, das im Moment stark gefragt ist.“

Sehr erfolgreich sind Stormarns Archivarinnen und Archivare bei der Einwerbung von Mittel aus Förderprogrammen. „Wir konnten bislang immer viele Fördermittel bekommen“, sagt Watzlawzik.

Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach (l.), Stadtarchivarin Dr. Angela Behrens und Kreisarchivar Stefan Watzlawzik waren Gastgeber für den Austausch der Archivare in Ahrensburg. Foto: Kreis Stormarn/hfr

Voraus gehe ein aufwendiges Antragsverfahren, bei dem viele Faktoren berücksichtigt werden müssten. „Hier können wir Tipps zur Antragstellung geben“, ergänzt Ahrensburgs Stadtarchivarin Dr. Angela Behrens – aus dem Bestand des Ahrensburger Stadtarchivs werden regelmäßig Unterlagen mit Zuschüssen des Landes restauriert und digitalisiert.


„Die Fachleute in den Archiven sind notwendig, um die wichtigen Werte der Vergangenheit zu sichern und sie in die zukünftige Entwicklung einzubringen“, erklärte Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach in seiner Begrüßung. Ein Bild dafür sei der Alte Speicher in Ahrensburg, bei dem Historie und moderne Nutzung miteinander verbunden werden sollen.

„Wir leben von und mit der Geschichte, Archivare bewahren das Wertvolle und stellen es zur weiteren Entwicklung zur Verfügung.“ Erst allmählich, so Watzlawzik, sei der Beruf des professionellen Archivars entstanden, zuvor hätten Heimatforschung und interessierte Laien ehrenamtlich das Archivwissen bewahrt.

Damit ist ein Archiv auch eine Art lebendiges Museum für Schriftgut; nicht umsonst ist die Verbindung von Bibliotheken, Archiven und Museen eng.

So führte der Nachmittag die Gruppe in das Schlossmuseum Ahrensburg, wo Leiterin Dr. Tatjana Ceynowa über das Museumsmanagement informierte. „Dabei geht es um die Frage, was man mit einem so großen Objekt alles machen muss, an das hohe Erwartungen von der Öffentlichkeit gestellt werden“, fasst der Kreisarchivar zusammen.

Einige andere Archive seien mit Museen oder anderen Bildungseinrichtungen zusammengelegt. In Norderstedt entstehe beispielsweise ein gemeinsamer Bau für Bibliothek, Volkshochschule und Archiv. „Auch so ein Modell kann für Archive in Stormarn interessant sein.“

Allerdings seien für die Umsetzung Ressourcen nötig, Ideen gebe es genug. Doch jetzt schon seien Archivstellen nur schwer zu besetzen, weil es zu wenige Fachkräfte gebe. „Wir brauchen Profis für ein Datenbank-Management“, macht Angela Behrens deutlich, „hier sind Mitarbeiter nötig, die komplexe Aufgaben erfüllen können.“

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Ahrensburg

Zwei Transporter in Ahrensburg aufgebrochen

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Ahrensburg – Am 19. Februar kam es zwischen 9 und 10:40 Uhr zu zwei Einbrüchen in Ford Transit Transporter.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Tatorte lagen in den Straßen “Bornkampsweg” und in einem Feldweg, etwa 250 Meter von der Straße “Greelkamp” entfernt.

Im ersten Fall kamen die beiden Geschädigten zu ihrem abgestellten Lkw in der Straße “Bornkampsweg” Nr. 52 zurück, als sie eine männliche Person am Fahrzeug stehen sahen. Diese Person durchsuchte ihren Angaben nach hinterlassene Kleidungsstücke im Fahrzeug.

Als die Geschädigten auf den Tatverdächtigen zu gingen, sei dieser zu Fuß in Richtung “Greelkamp” und im weiteren Verlauf durch den Wald Richtung Hamburg geflüchtet.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: 170 bis 175 cm groß, schlanke Statur, dunkle Jacke, eventuell mit Kapuze, weißes Shirt, schwarze Jogginghose.

Als die Polizeibeamten den Ford Transit in Augenschein nahmen, sahen sie eine eingeschlagene Seitenscheibe der Beifahrertür.

Die Geschädigten dieses Fahrzeugs stellten den Diebstahl zweier Handys, einer Uhr sowie einer Geldbörse fest. Der Wert des Diebesguts wird auf etwa 1100 Euro beziffert. Der Sachschaden beläuft sich ca. 250 Euro.

Ein weiterer Ford Transit wurde in Nähe der Straße “Greelkamp” aufgebrochen vorgefunden. Hier wurde die Dreiecksscheibe auf der Beifahrerseite eingeschlagen, um in das Fahrzeug zu gelangen.

Entwendet wurden nach Angaben der Geschädigten ein Handy, Bargeld und eine Geldbörse. In diesem Fall liegt die Höhe des Stehlguts bei ca. 400 Euro. Der Sachschaden ist auf 100 Euro geschätzt worden.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos.

Gegen 13:45 Uhr konnten die Polizeibeamten auf dem Hof des Grundstückes “Bornkampsweg” Nr. 52 ein Fahrrad sicherstellen. Dieses Mountainbike der Marke “Bulls” wurde bereits am 12. Februar 2020 in Ammersbek gestohlen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann die Polizei nicht ausschließen, dass der Tatverdächtige dieses Fahrrad genutzt hat, um zu den Tatorten zu gelangen.

Zeugenaufruf: Wer kann Angaben zu den beiden Einbrüchen machen? Wer kann weitere Angaben zu dem beschriebenen Täter oder seiner Flucht machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Rufnummer 04102 – 809 – 0

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Ahrensburg

Neuer Geschäftsführer: Leitungswechsel im Tobias-Haus

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Ahrensburg – Das Tobias-Haus bekommt einen neuen Geschäftsführer und Heimleiter. Ab Dienstag, den 18. Februar 2020 leitet Thorsten Hoja das Ahrensburger Alten- und Pflegeheim.

Thorsten Hoja lenkt ab 18. Februar 2020 die Geschicke des Tobias-Hauses in Ahrensburg (Foto: Kati Imbeck / Tobias-Haus)

„Das Tobias-Haus ist eine ganz besondere Einrichtung – von der Haltung der Mitarbeiter über das  Leben miteinander bis hin zum anthroposophischen Geist“, sagt der examinierte Altenpfleger, der nach Weiterbildungen zur Pflegedienstleitung und Heimleitung bereits mehrere Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein geführt hat.

Den besonderen Geist des Hauses möchte der 45-Jährige ausdrücklich erhalten und in Einklang mit wirtschaftlicher Stabilität bringen. Damit das gelingt, hat er sich ehrgeizige Ziele gesetzt: „Bis Ende des Jahres möchte ich möglichst keine Zeitarbeitskräfte mehr beschäftigen. Stattdessen habe ich vor, den Pflegeberuf im Tobias-Haus zusammen mit den Mitarbeitern so attraktiv zu gestalten, dass es nicht mehr zu Personalengpässen kommt – zum Beispiel durch familienfreundliche Arbeitszeitmodelle.“

Hoja löst die bisherige Heimleitung und Geschäftsführung Christine Berg ab. Nach sieben Jahren zieht diese sich auf eigenen Wunsch aus der Leitung des Pflegeheims zurück, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Christine Berg gibt nach sieben Jahren die Geschäftsführung und Heimleitung des Tobias-Hauses ab (Foto: Jenny Pudel / Tobias-Haus)

„Meine Zeit im Tobias-Haus war geprägt von der Achtung vor der Individualität jedes Menschen“, sagt die 51-Jährige. „Ich danke allen Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern, Partnern und Mitstreitern für ihr Vertrauen und das engagierte gemeinsame Wirken“.

Berg agierte über Branchengrenzen hinweg und traf dabei auch Entscheidungen außerhalb der üblichen Denkschablonen. Zu den von ihr umgesetzten Projekten zählen etwa der Sinnesgarten für Menschen mit Demenz, ein hauseigenes Blockheizkraftwerk, die Basisqualifikation für die berufliche Pflege, die Anschaffung einer mit dem Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis ausgezeichneten Fahrradrikscha sowie Zertifizierungen zum „Singenden Altenheim“ und zum „Botschafter emotionaler Genuss“.

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