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Hamburg

Hamburg: Mann niedergestochen – Polizei sucht Zeugen

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Hamburg Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, nachdem gestern Abend (17. April) kurz vor 21 Uhr am ZOB in der Hannoverschen Straße ein 46-Jähriger mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt wurde. Die weiteren Ermittlungen führt die Mordkommission (LKA 41).

„Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es gestern Abend am ZOB in Hamburg-Harburg in einer Gruppe von mehreren Personen zu einem Streit. Aus einer weiteren Gruppe heraus, die vor Ort zusammensaß, sprach der spätere Verletzte die streitenden Personen an. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung fügte der bislang unbekannte Täter dem 46-Jährigen mit einem Messer schwere Verletzungen zu. Der Täter und zwei weitere Personen flüchteten anschließend in Richtung der S-Bahnstation Harburg“, so Polizeisprecherin Laura John.


Eine Sofortfahndung mit 14 Funkstreifenwagen der Polizei Hamburg führte bislang nicht zur Ergreifung des Täters.

Dieser wird folgendermaßen beschrieben:

   –        männlich –       “südosteuropäisches” Erscheinungsbild –      ca. 18 Jahre alt –      180-185cm groß –       schwarze Haare –        bekleidet mit einer dunklen Jacke und einer Jeanshose –   trug ein camouflage-farbenes Basecap

Der Geschädigte wurde in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert und musste notoperiert werden. Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Zeugen, die Hinweise geben können, die zur Identifizierung des Tatverdächtigen führen oder verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Tatgeschehen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an jede Polizeidienststelle zu wenden.

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Hamburg

Hamburg Hauptbahnhof: Frau versucht drei Mal denselben Koffer zu stehlen

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Hamburg Hauptbahnhof Symbolfoto: Gestur Gislason/shutterstock.com

Hamburg – Dieser Koffer hatte es einer Diebin am Hamburger Hauptbahnhof aus noch unbekannten Gründen besonders angetan.

Am heutigen Mittwoch,8. Juli, gegen 05:15 Uhr fiel einer Streife der Bundespolizeiinspektion Hamburg im Hauptbahnhof eine 58-jährige deutsche Staatsangehörige auf, als diese versuchte, den abgestellten Koffer einer Frau auf Höhe des nördlichen Abgangs zum Gleis 5/6 zu entwenden. Die Beamten stellten die Diebin.

Eine Überprüfung ergab, dass gegen sie eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Hamburg zur Ermittlung ihres Aufenthaltsorts wegen Diebstahls bestand. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau vor Ort entlassen, gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Gegen 06:15 Uhr teilte ein Mitbürger dann dem in der gemeinsamen Sicherheitswache am Hamburger Hauptbahnhof Dienst versehenden Bundespolizisten mit, dass er soeben den Diebstahl eines Koffers beobachtet hätte. Während sich der Beamte den Sachverhalt notierte, rief der Zeuge plötzlich, dass die Frau mit dem gestohlenen Koffer gerade am Gebäude vorbeigelaufen wäre. Umgehend lief der Bundespolizist, der bereits um 05:15 Uhr im Hauptbahnhof den vorangegangenen Kofferdiebstahl polizeilich aufgenommen hatte, der Frau hinterher und erkannte Täterin und Koffer aus der vorangegangenen Straftat wieder. Bei der Frau handelte es sich um dieselbe Person, welche auf Höhe des Abgangs zu Gleis 5/6 bereits versucht hatte, den Koffer zu stehen, wieder hatte sie besagten Koffer in der Hand.

Erneut wurde gegen die Deutsche ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie vor Ort entlassen, zugleich wurde ihr ein Platzverweis für den Hamburger Hauptbahnhof ausgesprochen.

Wenige Minuten später beobachtete der Bundespolizist aus der Sicherheitswache heraus, dass sich die Kofferdiebin wieder der am Gebäude sitzenden Eigentümerin des Koffers näherte und nach diesem griff. Der Beamte hinderte die Frau am Weglaufen mit dem Koffer. Sie wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt und erkennungsdienstlich behandelt, gegen sie wurde ein drittes Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet”, so Polizeisprecher Thomas Hippler .

Anschließend wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Im Koffer befanden sich lediglich Bekleidung und Haushaltsartikel von unbedeutendem Wert. Warum die Täterin dreimal versucht hatte, genau diesen Koffer zu entwenden, wurde nicht bekannt.

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Hamburg

Wie ein Schmerzpatient in Hamburg trotz Cannabis-Rezept vor Gericht landete

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Hamburg – Weil er seinen Joint mit medizinischem Marihuana nicht aus der Hand geben wollte und sich der Festnahme widersetzte, ist ein Schmerzpatient in Hamburg offenbar mehr als 20 Minuten von Polizeibeamten am Hauptbahnhof fixiert worden.

Cannabis auf Rezept. Foto: Shutterstock.com

Erst auf der Wache, wo sich der Mann vorher noch nackt ausziehen musste, überprüfte die Polizei seine Angaben, dass er das Cannabis medizinisch verordnet bekommen hatte. Das alles ereignete sich im September 2018.

Statt einer Entschuldigung gab es eine Anzeige. Der Fall wurde jetzt vor dem Amtsgericht St. Georg verhandelt.

Dabei stellte der zuständige Richter auch fest, dass die Beamten wohl unverhältnismäßig gehandelt haben, wie die Tageszeitung (taz) berichtet.

Seit 2017 Cannabis zu therapeutischen Zwecken freigegeben – zumindest theoretisch. Wie der aktuelle Fall zeigt, ist die Praxis auch ein Jahr nach der Freigabe noch nicht in der Gesellschaft, nicht einmal bei den Strafverfolgungsbehörden, angekommen.

Schmerzpatienten, die über ein Rezept für medizinisches Marihuana verfügen und somit legal in der Öffentlichkeit kiffen dürfen, sind oft Repressalien ausgesetzt.

Vor Gericht sagte Matthias K., dass er bereits 70 bis 100 Mal kontrolliert worden sei, seit er Cannabis-Patient ist.

„Aber so aggressiv wie in Hamburg habe ich das noch nie erlebt“, zitiert ihn die taz. Matthias K. sagte vor Gericht aus. In einer Verhandlung, die sich nicht gegen die Polizeibeamten richtete, sondern gegen ihn selbst.

Der lediglich 63 Kilo schwere Mann, der wegen chronischen Schmerzen als schwer behindert gilt, musste sich wegen des Vorwurfs des tätlichen Angriffs aus Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten.

Grund dafür war, dass er vor dem Hamburger Hauptbahnhof einen Joint rauchte, daraufhin kontrolliert wurde und sich weigerte, die Tüte herauszugeben.

Es folgte ein Handgemenge, nachdem der Schmerzpatient in seine Jackentasche griff, um sein Marihuana-Rezept vorzuzeigen.

Daraufhin brachten ihn die Polizisten zu Boden und fixierten ihn über 20 Minuten lang. Das obwohl Matthias K. über krankheitsbedingte Schmerzen klagte. Offenbar weil er sich nicht anders zu helfen wusste, schlug und trat er um sich.

Bestraft wird Matthias K. deswegen nicht. Weder wegen tätlichen Angriffs noch wegen Körperverletzung wurde der Anklagte verurteilt. Der Richter stellte das Verfahren ein. „Ich gehe davon aus, dass der Beamte unverhältnismäßig und damit rechtswidrig gehandelt hat“, zitiert die taz den vorsitzenden Richter. Ob K. die Polizisten anzeigt, will er sich noch überlegen.

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Hamburg

Mit 140 statt 50 Km/h durch Hamburg: Fahrzeuge und Führerscheine beschlagnahmt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Alexfan32 / shutterstock

Hamburg – Eine ProViDa-Besatzung wurde gestern Nacht, 6. Juli, auf der Stader Straße in Richtung stadtauswärts fahrend von einem VW Passat mit überhöhter Geschwindigkeit überholt. Als die Beamten daraufhin die Videoaufzeichnung gestartet hatten, wurden sie von einem schwarzen BMW überholt.

Nachdem die beiden Pkw annähernd auf gleicher Höhe waren, wurden sie unvermittelt stark beschleunigt. Sie erreichten in 140 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h. Beim Passieren einer Baustelle in der Cuxhavener Straße fuhren die Fahrer anstatt den erlaubten 30 km/h mit 80 km/h”, berichtet Polizeisprecher Daniel Ritterskamp .

Anschließend beschleunigten sie erneut stark und wechselten aufgrund weiterer Verkehrsteilnehmer mehrfach die Fahrstreifen.

Nachdem die Beamten Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet hatten, bogen beide Pkw in die Francoper Straße und von dort aus in die Straße Kleinfeld ab. Hier wurden beide Pkw gestoppt und mit Unterstützung weiterer Funkstreifenwagenbesatzungen kontrolliert”, so Ritterskamp.

Der VW Passat mit 177 PS wurde von einem 24-jährigen Mazedonier gesteuert. Dessen Führerschein und dessen Pkw wurden beschlagnahmt.

Der BMW mit 218 PS wurde von einem 19-jährigen Deutschen gefahren. Obwohl er sich noch in der Probezeit befindet und für ihn somit die 0 Promille-Grenze besteht, hatte ein Alkoholtest einen Wert von 0,25 Promille ergeben. Der Führerschein dieses Mannes und der BMW wurden ebenfalls beschlagnahmt. Beide Männer wurden im Anschluss entlassen.

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