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Hamburg

Auf schlafenden Obdachlosen eingeschlagen: Verdächtiger festgenommen

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Mit diesem Foto aus einer Überwachungskamera suchte die Polizei nach dem mittlerweile festgenommenen mutmaßlichen Täter. Foto: Polizei

Hamburg – Nachdem es in Hamburg-Hamm bereits im Januar 2018 zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 58-jährigen Obdachlosen gekommen war, führten die Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41) zur Identifizierung und Verhaftung eines 39-jährigen Tatverdächtigen.

Bei diesem handelt es sich um einen 39-jährigen Rumänen, der sich zurzeit aufgrund einer anderen Straftat in Untersuchungshaft befindet.

Er soll mehrfach auf das schlafende Opfer eingeschlagen haben.

Eine Durchsuchung seines Haftraums führte zum Auffinden von Beweismitteln für das versuchte Tötungsdelikt zum Nachteil des 58-jährigen Obdachlosen.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung, der durch das Amtsgericht erlassen und gestern nach seiner Gerichtsverhandlung in anderer Sache vollstreckt wurde. Der 39-Jährige wurde anschließend in das Untersuchungsgefängnis überführt.

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Hamburg

Mann (46) mit Messer verletzt: Tatverdächtiger festgenommen

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Verhaftung Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Hamburg – Polizeibeamte haben am Freitag einen Haftbefehl gegen einen 18-jährigen Bulgaren vollstreckt.

Der Mann steht im Verdacht, am vergangenen Mittwoch mit einem Messer einem 46-Jährigen lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben.

Umfangreiche Ermittlungen der Mordkommission hatten zur Identifizierung des Mannes geführt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin über das Amtsgericht Hamburg einen Haftbefehl gegen den 18-Jährigen.

Beamte der Personenfahndung des Landeskriminalamtes (LKA 23) und Zivilfahnder des Polizeikommissariates 44 vollstreckten daraufhin den Haftbefehl gegen den Mann. Im weiteren Zuge durchsuchten die Fahnder die Wohnanschrift des Tatverdächtigen in Hamburg-Veddel und stellten dort Beweismittel sicher.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, die der Tathandlung vorangegangen war, dauern derzeit noch an.

Der 18-Jährige wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

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Hamburg

Brandmeldeanlage ausgelöst: Feuerwehr Hamburg rettet sieben Menschen

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Am späten Abend des Karfreitags wurde die Feuerwehr Hamburg durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage in eine Seniorenpension in der Ziesenißstraße in Hamburg Marienthal gerufen.

Die Brandmeldeanlage hatte in einem separaten Wohngebäude, ein eingeschossiges Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss, ausgelöst. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Wandsbek an der Einsatzstelle eintrafen, drang tiefschwarzer Brandrauch aus einem Kühllagerraum ins Freie und in die Wohnräume des Gebäudes der Seniorenpension.

Da sich noch mehrere bettlägerige Menschen innerhalb des Hauses aufhielten, erhöhte der Zugführer sofort die Alarmstufe auf “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” und forderte weitere Kräfte nach. Mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz drangen zur Menschenrettung in das verrauchte Gebäude ein. Sieben teils bettlägerige und nicht gehfähige Menschen konnten durch Feuerwehreinsatzkräfte und Polizeibeamte aus Lebensgefahr gerettet werden.

Alle Personen wurden von Notfallsanitätern und Notärzten der Feuerwehr Hamburg im Haupthaus der Seniorenpension versorgt. Ein C-Rohr wurde zur Brandbekämpfung vorgenommen und ein brennender Generator eines Kühllagerraumes gelöscht. Aufgrund erhöhter Kohlenmonoxidkonzentration im Blut und dem Verdacht auf Rauchgasinhalation wurden von den sieben geretteten Personen insgesamt sechs mit Rettungswagen in Krankenhäuser befördert.

Auch ein Polizist zog sich bei der Rettung eine Rauchgasinhalation zu und wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung befördert. Die Brandursache wird jetzt von der Polizei ermittelt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt zweieinhalb Stunden.

Dieser Einsatz hat die Wichtigkeit einer funktionierenden Brandmeldeanlage (BMA) unter Beweis gestellt. Ohne BMA wäre einerseits der Brand- und Rauchschaden weitaus größer gewesen. Wichtiger noch: Die betroffenen Menschen wären deutlich schwerer verletzt worden oder hätten durch den tiefschwarzen Brandrauch ihr Leben verlieren können.

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Hamburg

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen ehemaligen SS-Mann (92)

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Symbolbild: Shutterstock.com

Hamburg – Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat gegen einen in Hamburg lebenden 92-jährigen Mann Anklage wegen Beihilfe zum Mord in 5.230 tateinheitlich zusammentreffenden Fällen erhoben.

Der Angeschuldigte soll zwischen August 1944 und April 1945 als SS-Wachmann im Konzentrationslager Stutthof in der Nähe von Danzig die heimtückische und grausame Tötung insbesondere jüdischer Häftlinge unterstützt haben.

Während der Wachtätigkeit des Angeschuldigten kam es auf Anordnung der Staatsführung des Dritten Reiches zur sogenannten “Endlösung der Judenfrage” und basierend auf einem bereits im Sommer 1944 erteilten Befehl des SS-Wirtschaftsverwaltungshauptamtes gegenüber dem Lagerkommandanten zur systematischen Tötung von Lagerinsassen. Häftlinge wurden überwiegend durch Genickschuss im Krematorium des Lagers oder durch Verabreichung von Giftgas (Zyklon B) getötet. Zudem kamen zahlreiche Personen durch bewusste Herbeiführung und Aufrechterhaltung lebensfeindlicher Bedingungen wie Nahrungsentzug und Verweigerung medizinischer Versorgung ums Leben.

Zu den Aufgaben des zur Tatzeit 17- und 18-jährigen Angeschuldigten im Rahmen des Wachdienstes gehörte es, die Flucht, Revolte und Befreiung von Häftlingen zu verhindern. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm deshalb vor, als “Rädchen der Mordmaschinerie” in Kenntnis aller Gesamtumstände dazu beigetragen zu haben, dass der Tötungsbefehl umgesetzt werden konnte.

Aufgrund seines damaligen Alters wurde der Angeschuldigte vor einer Jugendstrafkammer des Landgerichts Hamburg als Schwurgericht angeklagt.

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