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Herzogtum-Lauenburg

Brände bei Ratzeburg: Polizei gründet Ermittlungsgruppe

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Ratzeburg – Weil im Ratzeburger Umland immer wieder Scheunen und vergleichbare Gebäude in Brand geraten, hat die Polizei jetzt eine Ermittlungsgruppe gebildet. Konkrete Hinweise auf einen Brandstifter gibt es aber derzeit nicht.

Seit November 2018 ist im nordwestlichen Umland von Ratzeburg (Kreis Herzogtum-Lauenburg) eine Häufung von insgesamt 14 Bränden zu verzeichnen. Bei den jeweiligen Brandobjekten handelte es sich um Anbauten, Scheunen, Unterstände und vergleichbaren Gebäude, häufig in landwirtschaftlichen Betrieben.

Wenig verwertbare Spuren

Auf Grund der Anzahl der Brände wurde bei der Kriminalpolizeistelle Ratzeburg mit heutigem Datum eine Ermittlungsgruppe zu diesen Bränden eingerichtet.

Brandermittlungen stellen die Beamten immer wieder vor besondere Herausforderungen. Feuer hinterlassen in der Regel sehr wenig bis keine verwertbaren Spuren. Die Feststellung der genauen Brandursache ist aus diesem Grund häufig nicht möglich.

So deuten bei einem großen Teil der Brände die äußeren Umstände auf einen technischen Defekt, ohne jedoch eine Brandstiftung mit Sicherheit ausschließen zu können. Ein Zusammenhang zwischen einzelnen Bränden ist bisher nicht belegt, aber auch nicht auszuschließen. Es ist festzustellen, dass die Brände häufig am Wochenende ausbrachen.

Polizei wird verstärkt Streife fahren

Aus diesem Grund spricht die Polizei zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Ermittlungen von einer Häufung von Bränden und nicht von einer Brandserie.

Die Polizei wird im ländlichen Bereich verstärkt Streifen fahren. Gleichwohl kann die Polizei nicht überall gleichzeitig sein und bittet deshalb um Hilfe aus der Bevölkerung.

Bitte melden Sie uns verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Beobachtungen so zeitnah wie möglich über 110. Wir überprüfen jeden Hinweis und erscheinen lieber einmal “umsonst” als zu spät.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei: Mit Prävention und mehr Streifen gegen Einbrecher

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Geesthacht/Schwarzenbek – Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und damit steigt erfahrungsgemäß auch die Zahl der Wohnungseinbrüche wieder an.

Einbrecher an einer Terrassentür (Symbolbild). Foto: Shutterstock.vom

Durch die Erhöhung polizeilicher Präsenz zu tatrelevanten Zeiten, aber auch durch täterorientierte Ermittlungen setzt die Polizeidirektion Ratzeburg gezielte Schwerpunkte bei der Bekämpfung der Wohnungseinbruchsdiebstähle.

Besonders wichtig sind aus polizeilicher Sicht auch präventive Hinweise, um den Tätern das Handwerk zu legen. Deshalb wird am 02. Oktober 2020 die Polizeidirektion Ratzeburg in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg einen Präventionseinsatz zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls durchführen. Zwischen 15.00 Uhr und 20.00 Uhr werden zusätzliche Präventionsstreifen in verschiedenen Wohngebieten der Polizeireviere Ahrensburg, Reinbek, Geesthacht und Schwarzenbek zu Fuß unterwegs sein und das Gespräch mit Anwohnern suchen. Ziel dieser Aktion ist es, Bürgern gezielt auf vermeintliche Kleinigkeiten und offensichtliche Nachlässigkeiten hinzuweisen, die Täter dazu animieren, in bestimmte Häuser und Wohnungen einzubrechen. Dazu zählen z.B. insbesondere auch ungesicherte Aufstiegshilfen (z.B. Leitern) und auch auf “kipp” stehende Fenster.

Die Beamten verteilen auch entsprechendes Präventionsmaterial zum Einbruchschutz.

Nutzen Sie dazu auch gerne die Informations- und Beratungsangebote der Landespolizei unter www.polizei.schleswig-holstein.de.

Durch die Beachtung von Präventionshinweisen kann das persönliche Risiko, Opfer eines Wohnungseinbruchsdiebstahls, minimiert werden.

Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für die Tat. Sichern Sie Haus und Wohnung wirksam und schließen, auch bei kurzer Abwesenheit, immer ab. Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht den Notruf 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen sollten.

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Polizei und Feuerwehr

Ratzeburg: Mann entreißt 10-Jährigem den Turnbeutel – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ratzeburg – Eine unglaublich feige Tat in Ratzeburg. Am Donnerstagnachmittag ist es in der Riemannstraße in Ratzeburg zu einer möglichen Raubstraftat zum Nachteil eines 10-jährigen Kindes gekommen, zu dem die Kriminalpolizei Ratzeburg aktuell nach Zeugen sucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen ging das Kind gegen 16.20 Uhr von der Bushaltestelle Mechower Straße in Richtung Mecklenburger Straße. Ein unbekannter Mann habe sich dann von hinten genähert und nach dem auf dem Rücken getragenen Sportbeutel gegriffen. Es kam zu einem kleinen Gerangel, in dessen Verlauf das Kind geschlagen worden sei“, sagt Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Dem Täter gelang es mit dem Sportbeutel in unbekannte Richtung zu entkommen.

Er konnte wie folgt beschrieben werden: – ca. 185 cm – 190 cm – ca. 30 – 40 Jahre alt – braune Haare, schwarzes Basecap – bekleidet mit einem schwarzen Pullover mit Vogel-Motiv – trug eine graue Jogginghose mit Kampfhundmotiv und schwarze Nike-Schuhe

Die Kriminalpolizei Ratzeburg hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen und sucht nach Zeugen der Tat oder nach Personen, die Angaben zum Täter machen können. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541/809-0.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei ermittelt nach Brandstiftungen in Geesthacht

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Geesthacht – In der Nacht vom 7. auf den 8. September kam es in Geesthacht zu drei Brandeinsätzen. Alle Feuer wurden vermutlich gelegt.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 23.10 Uhr brannte ein massiver Holzschuppen in der Marzahner Straße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand dieser bereits im Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Haupthaus konnte verhindert werden. Lediglich die hölzernen Stützen der Balustrade am Haupthaus fingen Feuer. Zudem zerbarste durch die Hitzeeinwirkung ein Fenster, auch fiel der Außenputz großflächig von der Wand.

Um 23:35 Uhr rückten die Einsatzkräfte in die Straße Neuer Krug aus. Auf dem Gelände des Gymnasiums stand ein Abfallcontainer in Flammen. Das Feuer konnte hier schnell gelöscht werden. Der Container wurde fast vollständig zerstört.

Ebenfalls in der Straße neuer Krug wurde gegen 0:50 Uhr ein weiteres Feuer gemeldet. Auf dem Gelände des städtischen Kindergartens brannte eine alte Holzkarre, beladen mit Tauschbüchern. Durch die Freiwillige Feuerwehr Geesthacht wurde das Feuer umgehend gelöscht. Nicht nur die Holzkarre, sondern auch eine Kunststofftafel sowie ein Doppelgitterstabzaun wurden hierdurch beschädigt.

In allen beschriebenen Fällen wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Polizei bittet um Hinweise und sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu den Bränden machen? Wem sind in der Straße Neuer Krug und der Marzahner Straße im Zeitraum zwischen 23.10 Uhr und 00.50 Uhr verdächtige Person aufgefallen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Geesthacht unter der Telefonnummer 04152/8003-0.

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