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Trittau

Trittau: Vermisster Morten (8) ging zehn Kilometer zum nächsten Ort!

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Diese Strecke legte der 8-Jährige allein zurück. Grafik: GoogleMaps

Trittau/Ritzerau – Weil er seine Eltern im Trittauer Staatsforst aus den Augen verloren hatte und sie nicht finden konnte, machte sich Morten (8) kurzerhand auf den Weg nach Hause. Im nächsten Ort in zehn Kilometern Entfernung wurde er von einem Spaziergänger erkannt.

Bei einem Ausflug in den Wald hatten die Eltern ihren Sohn aus den Augen verloren. Sie suchten eine Stunde lang und konnten ihn nicht finden. Schließlich verständigte das verzweifelte Paar die Polizei. Sofort starteten Retter eine große Suchaktion. Neben einer Öffentlichkeitsfahndung wurde der Wald systematisch abgesucht.

Eingesetzt waren 12 Polizeifahrzeuge, der Polizeihubschrauber Libelle 1 der Polizei Hamburg, 22 Rettungsdiensthunde und die Freiwilligen Feuerwehren Hamfelde sowie Mühlenrade. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte und weitere 30 private Helfer aus dem Umfeld der Familie an der Suche beteiligt.

Morten wollte allein nach Hause gehen

Morten bekam von alledem nichts mit. Auch er hatte lange nach seinen Eltern gesucht, sie aber nicht gefunden. Dann entschloss sich der 8-jährige Junge, allein aus dem Wald zu finden und nach Hause zu gehen. Tatsächlich erreichte er nach Stunden die Zivilisation, den kleinen Ort Ritzerau. Er liegt rund zehn Kilometer von der Stelle entfernt, an der die Eltern ihren Sohn aus den Augen verloren. Mit Umwegen wird das Kind also wahrscheinlich noch mehr Strecke zurückgelegt haben – eine beachtliche Leistung für einen Grundschüler.

Gegen 19 Uhr – fünf Stunden nach dem Verschwinden des Jungen – wurde er von einem Spaziergänger erkannt, der von der Suche gelesen hatte. Ein Streifenwagen sammelte den 8-Jährigen schließlich ein. Weil so ein Spaziergang hungrig macht, wurde der unfreiwillige Wanderer von den Polizisten mit einer Frikadelle versorgt, bevor er dann den überglücklichen Eltern übergeben wurde.

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Trittau

Raiffeisenbank mit dem Geschäftsjahr 2018 zufrieden

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Trittau –Auf der jährlichen Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG, am 27. Mai 2019, haben die Vorstände Kai Schubert (rechts) und Heiko Ernst neben den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres auch über die aktuelle Entwicklung der Bank berichtet.

Eingeladen waren die Vertreter sowie der Aufsichtsrat und die Verbundpartner.

„Unter den gegebenen Umständen haben wir 2018 ein gutes Ergebnis erwirtschaftet“, fasst Heiko Ernst, die Zahlen zusammen. „Das langanhaltende Niedrigzinsumfeld und regulatorische Vorgaben stellen die gesamte Bankbranche vor immer größere Herausforderungen. Mit unserer Kundennähe und unserem Qualitätsanspruch sind wir gut gewappnet und das ist sicher einer der Hauptgründe für das Wachstum im Jahr 2018.“ Insgesamt ist der Vorstand der Raiffeisenbank mit der positiven Entwicklung zufrieden. Das erwirtschaftete Ergebnis ermöglicht es, das Eigenkapital der Bank aufzustocken.

Durch die erfolgreiche Arbeit aller Bereiche der Bank konnte die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert werden und beläuft sich auf rund 741 Millionen Euro. Die Mittel, die die Raiffeisenbank Südstormarn Mölln ausleiht, sind aus der Region. „Mit ihren Einlagen leisten unsere Kunden ihren Beitrag zur Finanzierung der örtlichen Wirtschaft“, betonte Kai Schubert. Im vergangenen Jahr waren das 868 Millionen Euro, inklusive der Einlagen, die über die Unternehmen der genossenschaftlichen FinanzGruppe geflossen sind. Dies stellte ein Plus von 25 Millionen Euro gegenüber 2017 dar. „Wir sind stolz, dass die Menschen von Ahrensburg bis Zarrentin der Raiffeisenbank ihr Geld anvertrauen“, so Kai Schubert.

Deutlich zugenommen hat auch das Kreditgeschäft. Hier waren zum Stichtag 31. Dezember 2018 an die Kunden der Bank rund 420 Millionen Euro ausgeliehen.

Unter den 43.555 Raiffeisenbank-Kunden gibt es derzeit 15.986 Mitglieder, also Miteigentümer der Bank. Dank guter Geschäfte und dem erzielten Jahresüberschuss von 2 Millionen Euro, dürfen sich die Mitglieder nun über eine Dividende von 5,00 Prozent freuen. Im weiteren Verlauf der Versammlung sind der Vorstand sowie der Aufsichtsrat einstimmig entlastet worden.

Die Vorstände stellten aber auch die gesellschaftliche Verantwortung einer Genossenschaft heraus: „Für uns heißt Verantwortung für die Region auch, dass wir hier in der Region Steuern zahlen.“ Dazu kommt das regionale Engagement der Bank in Form von Spenden. Allein im vergangenen Jahr haben Vereine und andere regionale Projekte und Initiativen rund 54.000 Euro erhalten.

Auch zukünftig will sich die Bank weiterhin auf ihren Kurs der Kundennähe konzentrieren. „In Zeiten des digitalen Wandels braucht es hierfür eine Anpassung unserer Strukturen“, so Kai Schubert. „Veränderungsbereitschaft und innovatives Denken sind wichtig, um uns den veränderten Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden zu stellen.“, führt das Vorstandsmitglied weiter aus. Die Genossenschaftsbank legt großen Wert auf den Ausbau des Omnikanalangebotes und verbessert ihre digitalen Zugangswege. Eigens für diesen Themenbereich hat die Bank eine Projektgruppe ins Leben gerufen. Darüber hinaus wurden die Servicezeiten erweitert. „Wir möchten Service in sehr hoher Qualität anbieten – die digitalen Möglichkeiten und die persönliche Beratung unserer Mitglieder und Kunden“, versichert Heiko Ernst. „Deshalb haben wir Anfang Mai unser KundenDialogCenter eröffnet, in dem wir montags bis freitags in der Zeit von 6 bis 22 Uhr für unsere Kunden erreichbar sind.

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Kultur

“Normative Samples”: Stipendiatin zeigt Abschlussausstellung

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Anna Lena Grau Foto: SL

Trittau – Ab dem 27. April 2019 ist in der Galerie in der Wassermühle Trittau und dem angrenzenden Atelierhaus die Abschlussausstellung „Normative Samples“ von Anna Lena Grau zu sehen.

Seit Mai 2018 ist die Hamburger Bildhauerin die Stipendiatin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn und verlässt Trittau Ende April. In der Abschlussausstellung präsentiert die Künstlerin nun die in der Zeit des Stipendiums entstandenen Werke. Darüber hinaus sind frühere Arbeiten zu sehen.

„Die Künstlerin Anna Lena Grau recherchiert Modelle in den Natur- und Lebenswissenschaften, ob in der Biologie und besonders der Zoologie und Botanik, in der Mathematik, Physik und Chemie, aber auch Techniken und handwerkliche Verfahren. Intellektuell und ästhetisch von Diagrammen und Studienobjekten angezogen, transformiert die Künstlerin ihre Auseinandersetzungen in Installationen.

Die ausgewählten charakteristischen Modelle und signifikanten Strukturen sind auf das gesellschaftliche Feld übertragbar, nicht eins zu eins, aber genau im Modus des Poetischen der künstlerischen Transformation. Hier erhalten beispielsweise Situationen und Objekte, die, orientiert an der Kleinschen Flasche, keine Ränder kennen und in denen das Außen und das Innen nicht kategorisch getrennt, sondern gleichsam in Nachbarschaft vorliegen, ihren symbolischen Mehrwert“, beschreibt Kunstexpertin Prof. Dr. Hanne Loreck die Arbeit von Anna Lena Grau.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 27. April um 16 Uhr von Thomas Piehl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein und stv. Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Katharina Schlüter, Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Am Sonntag, den 12. Mai 2019 um 15 Uhr findet in der Ausstellung ein Gespräch mit der Künstlerin statt. Anmeldungen sind nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint in Kooperation mit dem Städtischen Museum Engen ein Katalog im Textem Verlag.

Anna Lena Grau ist 1980 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet in der Hansestadt und studierte bis 2007 an der HFBK Hamburg. Seitdem waren ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. 2014 erhielt sie u. a. das Hamburger Arbeitsstipendium sowie 2015 das Stipendium im Künstlerhaus Lauenburg.

Weitere Informationen: www.galerie-wassermuehle-trittau.de

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Trittau

Versuchter Einbruch in Juwelier: Unbekannte werfen Gullydeckel in Glastür

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Trittau – In der Nacht von Freitag auf Samstag (12./13. April) versuchten bislang unbekannte Täter in ein Juweliergeschäft in der Poststraße in Trittau einzubrechen.

Hierfür wurde ein Gullydeckel vom benachbarten Lidl-Parkplatz ausgehoben und gegen die gläserne Eingangstür des Juwelieres geworfen. Das Sicherheitsglas der Tür ist zwar schwer beschädigt worden, eine ausreichend große Lücke für einen Einstieg jedoch nicht entstanden, so dass die Täter die Tat abbrachen. An der Tür entstand ein Sachschaden von 1.300 Euro.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Wer kann Angaben zu dem versuchten Einbruch machen? Wem sind in der besagten Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf dem Lidl-Parkplatz oder in der Umgebung aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102 / 809-0.

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