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Glinde

Toter Säugling in Glinde: Auch anonyme Hinweise möglich

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Mit diesem Plakat sucht die Polizei nach der Mutter von Leander

Glinde – Im Zusammenhang mit dem Fund der Säuglingsleiche im Gellhornpark in Glinde am 22. März 2019 wenden sich die Ermittler erneut mit einer Plakataktion an die Bevölkerung. Darüber hinaus wird ein anonymes Hinweisportal freigeschaltet.

Die Herkunft des Kindes, dem die Ermittler den Namen Leander gegeben haben, ist trotz aller Bemühungen weiterhin unbekannt.

Am Vormittag des heutigen Freitag (12.04.) werden Beamte der Bezirkskriminalinspektion Lübeck sowie der Polizeistation Glinde in den an den Gellhornpark angrenzenden Straßenzügen an den schwarzen Brettern der Mehrfamilienhäuser, an Bushaltestellen und Stromkästen Plakate aufhängen, die noch einmal auf den Fall hinweisen und um Mithilfe bitten. Auch soll an die umliegenden Kindergärten und Schulen herangetreten werden.

War die Mutter in Not?

Die Ermittler halten es für möglich, dass die Mutter aus einer Notsituation heraus gehandelt hat und Hilfe benötigt. Es ist auch möglich, dass die Frau in einer Partnerschaft lebt und bereits Kinder hat.

Daher bitten Staatsanwaltschaft und Polizei um Hinweise: Wer kennt eine Frau, auch aus der näheren Umgebung, die im Laufe der letzten Monate körperliche Veränderungen oder Beschwerden aufwies, die auf eine Schwangerschaft oder/und Geburt hindeuten, und die nun kein Baby hat? Bei den körperlichen Veränderungen kann es sich um erhebliche Gewichtszu- oder -abnahme handeln, aber auch Vermeidung von Sport und anderen körperlich anstrengenden Aktivitäten.

Telefonische Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Lübeck unter 0451-131- 4604 entgegen.

Darüber hinaus wird ein Hinweisportal im Internet geschaltet, auf dem (auch anonym – trotz des Hinweises auf die DSGVO) Hinweise hinterlassen werden können (www.sh.hinweisportal.de).

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Glinde

Bombenentschärfung: Glindes Bürgermeister bedankt sich bei Helfern und Bürgern

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Glinde – Nachdem in der Nacht zum Donnerstag eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Glinde durch den Kampfmittelräumdienst entschärft werden konnte, möchte sich Glindes Bürgermeister Rainhard Zug noch einmal bei allen Beteiligten bedanken.

Doris Bahr (von links), Anna Rathmann, Marianne Grothe und Anja Hempel beantworteten Fragen am Bürgertelefon. Foto: Stadt Glinde

„Den vielen Helfern und Einsatzkräften, darunter auch zahlreiche Ehrenamtliche, gilt mein herzlicher Dank. Durch ihren Einsatz konnte diese auch für die Stadt Glinde nach mehr als 30 Jahren erste Bombenentschärfung erfolgreich beendet werden. Aber auch den Bürgerinnen und Bürgern aus Glinde spreche ich gerne ein großes Lob für die uns entgegen gebrachte Geduld und Besonnenheit aus“, so Bürgermeister Rainhard Zug in einer ersten Reaktion.

Ganz besonders dankt Zug dem Team vom Kampfmittelräumdienst rund um Heinz Kollath und Alexander Matera, denen er nochmals die besten Wünsche für die nächsten Einsätze auch im Namen der Glinderinnen und Glinder übermittelt.

An dem Einsatz, der insgesamt über knapp 18 Stunden dauerte waren insgesamt 671 Mitarbeiter von Feuerwehr, Stadt und Rettungsdienst sowie 102 Polizeibeamte beteiligt. „Hierbei zeigte sich eine sehr gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen, wie Feuerwehr, Kommunen, Behörden, Polizei, Hilfsdienste und Nahverkehr, und dies sogar über die Landkreisgrenzen hinweg. Im Nachgang werden wir nun in weiteren Analysen und Gesprächen eventuelle Problempunkte noch einmal auswerten“, erklärt Bürgermeister Zug.

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Polizei und Feuerwehr

Glinde: Weltkriegs-Bombe nach erheblichen Verzögerungen entschärft

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Glinde – Dank eines Spezialgeräts, das von den Entschärfern benötigt wurde, konnte der Blindgänger in Glinde erfolgreich entschärft werden. Insgesamt waren 102 Polizeibeamte sowie 671 Mitarbeiter von Feuerwehr, Stadt und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt.

Nachdem es zunächst zu Verzögerungen bei der Räumung des Gebiets gekommen war, weil Personen erneut in die gesperrte Zone eingedrungen waren, gab es anschließend Probleme bei der Entschärfung, die eigentlich schon für die Mittagszeit angesetzt worden war. Die Bombe entpuppte sich als hartnäckiger, als zunächst erwartet.

6000 Anwohner aus dem betroffenen Gebiet mussten zahlreiche Stunden in den Unterkünften oder bei Verwandten und Bekannten zubringen. Viel Lob gab es aber für die Betreuung durch die eingesetzten Rettungskräfte und Versorgungstrupps vor Ort.

Für die eingesetzten Helfer und Rettunskräfte war es eine lange, herausfordernde Aufgabe. Viele von ihnen waren seite den Morgenstunden unterwegs. Sie wurden schließlich am Nachmittag und Abend abgelöst.

Auch das THW Bad Oldesloe kam zum Einsatz

An zwei Grundschulen fällt morgen erneut die Schule aus. ” Auf Grund der vorgeschrittenen Uhrzeit wurde nun von Seiten der Städte Glinde und Reinbek entschieden, dass morgen ebenfalls der Unterricht in den Glinder Grundschulen Tannenweg und Wiesenfeld sowie an der Grundschule Neuschönningstedt entfällt. Eine Betreuung der Kinder wird aber sicher gestellt”, berichtet Polizeisprecher Holger Meier.

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Glinde

Personen im Sperrgebiet, komplizierte Entschärfung: Fliegerbombe hält Glinde in Atem

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Glinde – Die Entschärfung der Fliegerbombe in Glinde gestaltet sich komplizierter als erwartet. Wie die Polizei jetzt mitteilt, musste der Einsatz unterbrochen werden.

Auch am Nachmittag kam es bereits zu Zwischenfällen. Personen betraten unbefugt das Sperrgebiet und mussten von der Polizei hinausbegleitet werden.

Bis 18 Uhr gab die Polizei noch keine Entwarnung!

Foto: Polizei

Der Kampfmittelräumdienst musste Spezialgerät nachordern.

Die Menschen aus dem in Glinde evakuierten Gebiet dürfen noch immer nicht zurück in ihre Wohnungen. Die bei Bauarbeiten gefundene Fliegerbombe ist auch um 18 Uhr noch nicht entschärft.

Auch am Nachmittag kam es zu Zwischenfällen:

Die Bombenentschärfung musste gegen 15.50 Uhr unterbrochen werden, da wiederholt Personen im Sperrgebiet gesichtet wurden.

Diese Personen wurden mit Stand 16.25 Uhr aus dem Sperrgebiet entfernt. Die Absperrmaßnahmen wurden daraufhin verstärkt.

Um 17.40 Uhr teilte die Polizei dann mit: “Die Entschärfung der Bombe stellt sich schwieriger dar als bislang erwartet. Nach derzeitigem Informationsstand wird weiter an der Bombe gearbeitet, eine abschließende Entschärfung ist jedoch nur mit Spezialgerät möglich. Dieses Spezialgerät wird derzeit zum Fundort der Bombe nachgeführt.”

Um 20:38 teilte die Polizei mit, dass das benötigte Spezialgerät eingetroffen sei.

Von der Evakuierung sind etwa 6000 Menschen betroffen.

“Auf Grund der vorgeschrittenen Uhrzeit wurde nun von Seiten der Städte Glinde und Reinbek entschieden, dass morgen ebenfalls der Unterricht in den Glinder Grundschulen Tannenweg und Wiesenfeld sowie an der Grundschule Neuschönningstedt entfällt. Eine Betreuung der Kinder wird aber sicher gestellt”, so Polizeisprecher Holger Meier am Abend.

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