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Politik und Gesellschaft

Petition “Rettet die Bäder”: DLRG engagiert sich gegen Schwimmbäder-Schließung

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Rettungsring (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Schleswig-Holstein – Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat ihre Petition “Rettet die Bäder!”, die sich gegen das fortwährende Schließen von Schwimmbädern richtet, bis Ende August verlängert.

“Wir wollen mit unserer Kampagne das Problem des schleichenden Bädersterbens einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen und gezielt dort ansetzen, wo das Schwimmenkönnen so wichtig ist”, erklärt Achim Haag, Präsident der Lebensretter.

Gemeint sind die über 2.000 Badestellen in Deutschland, an denen die DLRG während der Sommermonate präsent ist.

Gerade in dieser Zeit erhofft sich die DLRG, in den Freibädern, an den Seen oder an den Stränden von Nord- und Ostsee zahlreiche weitere Unterschriften sammeln und der Petition damit noch mehr Nachdruck verleihen zu können.

Denn insbesondere im Sommer – das beweist die DLRG-Statistik seit Jahren – sind die meisten Ertrinkungsfälle zu verzeichnen.

Für die Petition wurde das angestrebte Quorum von insgesamt 50.000 Unterschriften bereits im Februar erreicht. Damit könnte sie direkt dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags überreicht werden.

Ferner hat man mit der Verlängerung einen passenden Zeitpunkt der Übergabe im Blick: So plant die DLRG die Übergabe der Unterschriften für Anfang September, um einerseits die parlamentarische Sommerpause zu überbrücken und andererseits die Petition idealerweise in den dann anstehenden Haushaltsdebatten unterbringen zu können.

Seit Jahren kritisiert die DLRG vehement die sich verschlechternden Rahmenbedingungen für die Schwimmausbildung. Immer mehr Schwimmbäder schließen oder werden in Spaßbäder umfunktioniert, in denen an Schwimmausbildung nicht zu denken ist. In der Folge werden Wartezeiten für Schwimmkurse immer länger.

“Wir müssen Bäder erhalten oder bauen und nicht wegrationalisieren. Schließungen gehen zu Lasten der Wassersicherheit der Bevölkerung und bezahlbarer sozialer Angebote”, mahnt Haag.

Die möglichen Folgen sind schon jetzt spürbar: Rund 60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer. Bereits 25 Prozent der Grundschulen haben keinen Zugang mehr zu einem Schwimmbad – oder müssen zum Teil lange Wege auf sich nehmen.

Vor diesem Hintergrund will die DLRG mit der Petition “Rettet die Bäder!” bundesweit auf das Thema aufmerksam machen und dem anhaltenden Negativtrend entgegenwirken. Alle weiteren Informationen dazu unter www.rettet-die-baeder.de.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Bundestagsabgeordneter diskutiert mit jungen Klimaschutzaktivisten

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Fridays for Future -Kundgebung auf dem Oldesloer Marktplatz

Bad Oldesloe – Lorenz Gösta Beutin, MdB, Klima- und Energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke und Landessprecher der Linke Schleswig-Holstein, diskutiert am 25. April um 19:00 im Alten Rathaussaal im KuB Bad Oldesloe mit Frederike Wrohn und Tom Petersen von “Fridays for Future Bad Oldesloe” und Nils Bollenbach von “Fridays for Future Bargteheide” über die Klimakrise, Klimagerechtigkeit und die stärker werdende Klimabewegung.

Seit Monaten streiken Schüler und Schülerinnen weltweit im Rahmen von “Fridays for Future” für eine konsequente Klimapolitik.

“Zuvor hat man schon bei den Auseinandersetzungen um den Hambacher Forst sehen können, dass sich eine wachsende Zahl an Menschen mit dem „Weiter so“ der Bundesregierung beim Klimaschutz und dem Zögern bei einem konsequenten Kohleausstieg nicht mehr abfinden wird. Die Klimabewegung wächst und der Druck vor allem auch der Jugendlichen auf die Regierung nimmt merkbar zu”, heißt es in der Einladung der Linken.

Lorenz Gösta Beutin Foto: Klebe/hfr

„Das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist großartig. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion.“, sagt Lorenz Gösta Beutin.

„Fridays for Future hat der Forderung nach einer radikalen Wende beim Klimaschutz den Nachdruck verliehen, der nötig ist. Denn die Zeit ist knapp. Der Klimaschutzbericht 2018 zeigt klar, dass Deutschland seine 2030-Ziele nicht erreichen wird, wenn nicht schnell gehandelt wird. Deutschland hat ein starkes Klimaschutzgesetz so dringend nötig wie nie. Ein Gesetz, das alle Wirtschaftsbereiche auf Klimaschutz verpflichtet.“, so Beutin weiter.

„Der Ausstieg aus der Kohle darf nicht immer weiter hinausgezögert werden. Statt zu handeln wird aber ausgesessen und Placebos wie das „Klimakabinett“ eingerichtet.“

„Für Die Linke ist Klimaschutz auch eine soziale Frage, denn arme Menschen sind weltweit am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen, sei es direkt, oder weil die gesellschaftlichen Kosten des Klimawandels auf die abgewälzt werden”, so Beutin.

Die Veranstaltung findet statt am 25. April, um 19 Uhr im Alten Rathaussaal im KuB, Beer-Yaakov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Das Test-Parkautomaten-Missverständnis

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Test-Parkautomat Foto: SL

Bad Oldesloe – Die Aufregung bei einigen Oldesloern ist groß in den letzten Wochen was die Parkautomatensituation angeht. Da schafft die Stadt endlich neue Automaten an und dann sind die komplett unterschiedlich,stehen nur an ausgewählten Stellen, zeigen sich anfällig für technische Probleme, die Parktickets sehen anders aus und eine Brötchentaste gibt es auch nicht.

Auch bei unserer Redaktion meldeten sich daher Oldesloer mit Hinweisen wie “die neuen Parkautomaten funktionieren nicht” oder “die neuen Parkautomaten haben ja gar keine versprochen Brötchentaste”. Der Punkt der dabei übersehen wird: bei den drei bisher neu aufgestellen Automaten handelt es sich um drei unterschiedliche Testautomaten.

Und da setzt das nächste Missverständnis an: denn einige Mitbürger – denen diese Information nun schon vorlag – dachten, dass die Automaten quasi im Alltag getestet werden sollen und das Feedback der Nutzer erwartet wird.

Doch darum geht es nicht, stellte Bürgermeister Jörg Lembke kürzlich klar. Viel mehr sei mit “Testautomat” gemein, dass die Stadtverwaltung drei unterschiedliche Modelle im Alltag teste, um vor allem zu schauen, welche am besten für die Mitarbeiter zu bedienen und technisch zu unterhalten sind. Somit ist der gemeinte “Tester” die Stadtverwaltung und nicht der einzelne Bürger.

Was die Brötchentaste angeht – die 15 Minuten kostenloses parken ermöglichen soll – stand von Beginn an fest, dass diese erst im Herbst eingeführt wird. An den neuen Automaten wird diese Funktion dann einfach nachgerüstet.

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Jersbek

Heimatbund Stormarn: Helmuth Peets bleibt Vorsitzender

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Helmut Peets bleibt Vorsitzender des Heimatbund Stormarn

Jersbek – Auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung hat der Heimatbund Stormarn (HBS) seinen ersten Vorsitzenden Helmuth Peets aus Jersbek einstimmig wiedergewählt.

Ebenfalls einstimmig wählten die Mitglieder Hanna Lucht aus Reinbek zur zweiten Vorsitzenden und Oliver Mesch (Trittau) zum Schriftführer.

Der Ahrensburger Hans-Peter Hansen wurde als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt. Dem Vorstand gehören ferner an: Monika Deyke (Ammersbek) als Schatzmeisterin und Joachim Wergin (Großhansdorf), Ilse Drews (Bargteheide), Peter Berndt (Bargfeld-Stegen) und Hildegard Heydorn (Trittau) als Beisitzer/innen. Joachim Wergin wird weiterhin maßgeblich an der Schriftleitung des Jahrbuchs beteiligt sein.

Hanna Lucht, zweite Vorsitzende des Heimatbund Stormarn

Im Anschluss an die Wahlen dankte Helmuth Peets den Mitgliedern, Kommunen, Sponsoren und Kooperationspartnern für die Unterstützung in der Vergangenheit, durch die der Heimatbund Stormarn eine wichtige und allgemein anerkannte Vereinigung geworden sei, die wesentlich zum Ansehen Stormarns beitrage.

Diese Arbeit wolle der Vorstand auch in Zukunft fortsetzen. In diesem Zusammenhang dankte Helmuth Peets ganz besonders Volker Holm für seine langjährige intensive Mitarbeit im Vorstand des HSB, vor allem für das Plattdeutsche.

Volker Holm hat auf eigenen Wunsch nicht mehr für den Vorstand kandidiert, wird dem HBS aber auch in Zukunft für wichtige Aufgaben zur Verfügung stehen. Peets begrüßte, dass mit Hanna Lucht, die lange Jahre als Plattdeutsch-Beauftrage des Kreises Stormarn gearbeitet hat, die Arbeit für das Plattdeutsche auch weiterhin einen breiten Raum einnehmen wird.

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