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Trittau

Achtjähriger bei Trittau stundenlang vermisst: Zeuge gibt wichtigen Hinweis

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Trittau – Seit dem Mittag des heutigen Tages (11.04.2019) wurde seit den Mittagsstunden der achtjährige Morten B. in Trittau vermisst.

“Die Suche nach dem 8-jährigen Morten B., der seit heute Mittag im Naturschutzgebiet Hahnheide (Gem. Trittau, Krs. Stormarn)vermisst wurde, konnte erfolgreich beendet werden”, teilte die Polizei am Abend mit.

“Aufgrund des Hinweises eines aufmerksamen Bürgers konnte er in einiger Entfernung zum letzten bekannten Aufenthaltsort wohlbehalten aufgefunden werden”, so Polizeisprecher Andreas Heinze

“Die Polizei bedankt sich für die Mithilfe bei der Suche nach dem Jungen”



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Szene

Nach Verfügung des Kreises: Partypause im Fun-Parc. Kein verkaufsoffener Sonntag in Ahrensburg

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DJ in Aktion Symbolfoto: DisobeyArt/shutterstock.com

Ahrensburg/Trittau – Die neue Allgemeinverfügung des Kreises zur Corona-Prävention hat verschiedene Konsequenzen.

Zum Beispiel fällt der verkaufsoffene Sonntag in Ahrensburg nun doch aus. Noch am Vormittag war der Veranstalter, das “Ahrensburger Stadtforum”, davon ausgegangen, dass man die Veranstaltung durchführen können. Die Allgemeinverfügung des Kreises machte nun aber deutlich, dass dieses nicht möglich ist.

Da nun auch alle Tanzveranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern strengen Bedingungen unterliegen, macht als erste Disco im Kreis der Trittauer “Fun-Parc” an mindestens diesem Wochenende eine Partypause.

Die Veranstaltungen heute, morgen und übermorgen im Fun-Parc sind abgesagt.

Hier das Statement der Betreiber dazu:

“Liebe Gäste,
Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn hat soeben einen Erlass veröffentlicht, in dem Präventivmaßnahmen, die auch für unsere geplanten Veranstaltungen gelten, angeordnet werden.
Da wir den Inhalt des Erlasses so kurzfristig nicht umsetzen können und auch die Entwicklung im Corona-Fall ersteinmal weiter beobachten möchten, fallen alle Veranstaltungen an diesem Wochenende leider aus.
Sollten wir die erforderlichen Präventiv & Hygienemaßnahmen (Einlasskontrolle mit Erfassung der Teilnehmer, Gesundheitscheck, Plastikbecher, Informationsflyer u.ä.) in der kommenden Woche umsetzen können / wollen, werden wir Euch wieder informieren.
Wir hoffen auf Euer Verständnis für diese Vorsorgemaßnahme und wünschen Euch auch weiterhin beste Gesundheit.”

Da der Erlass auch für anderen öffentlich zugängliche Veranstaltungen – und nicht nur für Tanzevents – gilt, ist davon auszugehen, dass weitere Discos, Kinos, Theater und Veranstaltungszentren vermutlich in den nächsten Stunden und Tagen ebenfalls weitere Events absagen müssen.

Das “Kleine Theater” in Bargteheide verschiebt alle Bühnenvorführungen, hält aber zunächst am Kinoprogramm fest.

“Die neuen Termine für die jetzt verschobenen Veranstaltungen werden derzeit mit den Agenturen verhandelt und in Kürze bekannt gegeben. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit für die Ersatzveranstaltungen.Da die Kinoveranstaltungen im Durchschnitt weniger 50 Besucher haben, kann der Kinobetrieb zunächst fortgeführt werden, um ein – wenn auch eingeschränktes – Kulturangebot aufrecht zu erhalten”,so die Theatermacher aus Bargteheide.

Gesundheitsexperten raten aktuell dazu sowieso Clubs, Discos und größeren Partys fern zu bleiben, um die Ausbreitung des Virus abzubremsen.

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Trittau

Landwirtschaftliche Betriebe besucht: Tobias von Pein und Ralf Stegner in Stormarn unterwegs

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Trittau – Zusammen mit seinem Fraktionsvorsitzenden Ralf Stegner hat der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein (SPD) die Landschaftsgärtnerei Beier in Siek und den landwirtschaftlichen Betrieb von Friedrich Klose in Trittau besucht.

Tobias von Pein, Ralf Stegner und Friedrich Klose. Foto: SPD

Dabei ging es um die Stärkung der lokalen Wirtschaft, aber auch um den Umweltschutz und die Bedürfnisse der Landwirtschaft.

Insektenschutz war beim Termin in der Landgärtnerei Beier ebenso Thema, wie die aktuellen Herausforderungen von Gartenbaubetrieben und die Wertschätzung von regionalen Produkten. Neben drei Generationen der Inhaber-Familie Beier war auch der Präsident des Wirtschaftsverbandes Gartenbau in Norddeutschland, Andreas Kröger, beim Termin anwesend.

„Heute spielt der Klima- und Umweltschutz eine große Rolle. Wir können mit unseren Pflanzen einen wichtigen Beitrag dazu leisten – sie wandeln CO2 in Sauerstoff um und sind wichtig für Insekten“, so Inhaber Olaf Beier.  Die Kunden könnten dabei mitentscheiden, ob sie Pflanzen kaufen, die importiert werden oder aus der Region kommen. Kröger ergänzt: „In Kürze führen wir ein Schleswig-Holstein-Siegel für Pflanzen ein. So können die Kunden dann besser erkennen, welche Pflanzen aus der Region kommen.“ Als Start für das Siegel nennt Kröger den 17. April 2020.

„Mir als Landespolitiker ist es wichtig, kleine und mittelständische Unternehmen vor Ort zu haben. Verlieren wir diese, dann gehen nicht nur Arbeitsplätze verloren, sondern auch wertvolles Wissen und regionale Wertschöpfung“, so der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein aus Trittau.

„Die Landwirte sind unzufrieden – das ist unübersehbar und unüberhörbar“, meint Tobias von Pein und äußert Verständnis für den Umut der Bauern.

Auch sein Parteikollege Ralf Stegner sieht das so: „Ich kann verstehen, dass die Landwirte momentan auf den Straßen sind. Unsere Landwirte verdienen einen fairen Preis für ihre Produkte. Eine moderne Landwirtschaft muss ökologisch, sozial und dabei ökonomisch sinnvoll sein. Unsere agrarpolitische Sprecherin Kirsten Eickhoff-Weber hat dazu ein Papier vorgelegt.“

Bei dem Termin wurde deutlich, dass es den Landwirten nicht nur um die Inhalte geht, sondern auch um den Ton: „Bundes-Agrarministerin Svenja Schulze (SPD) hat sich lange verweigert, ein Gespräch mit den Landwirten zu führen. Man sollte über alles reden können, auch wenn man verschiedener Meinung ist“, sagt Landwirt Friedrich Klose und begrüßt es daher, dass die Abgeordneten den Weg auf seinen Hof gefunden haben. Der ebenfalls anwesende Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Peter Koll mahnte zudem an, dass den Landwirten politische Verlässlichkeit sehr wichtig sei. „Eine nachvollziehbare Forderung“, so von Pein. „Wir als Sozialdemokraten müssen weiter im Gespräch sein mit unseren Landwirten vor Ort. Ich wünsche mir dabei, dass diese auch in Erwägung ziehen, dass wir eine echte Alternative für eine vernünftige und sachdienliche Agrarpolitik anbieten.“

„Was ich aus den beiden Terminen mitnehme ist, dass wir unseren Mitmenschen – vor allem den Kindern und Jugendlichen – ein besseres Verständnis für die Bedeutung und den Wert von regionalen Erzeugnissen der Garten- und Landwirtschaft mitgeben müssen. Dabei müssen soziale, ökologische und ökonomische Dimensionen bedacht werden“, fasste Tobias von Pein zusammen.

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Polizei und Feuerwehr

Schwerer Unfall bei Trittau: Fahrer (60) in Lebensgefahr

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Trittau – Am 5. März gegen 23.55 Uhr kam es im Verlauf der Landesstraße 93 zwischen Großensee und Trittau zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person lebensgefährliche Verletzungen erlitt.

Rettungsidenst im EInsatz Symbolfoto: SL

Ein 60-jähriger Mann aus dem Umland von Schwarzenbek befuhr mit einem Mercedes die L 93, aus Großensee kommend, in Richtung Trittau.

Im Trittauerfeld, kam er aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte der Wagen mit einem Baum, wurde dadurch nach rechts über die Fahrbahn geschleudert, überschlug sich und kam auf dem rechten Radweg zum Stehen.

Der 60-jährige Fahrer ist durch den Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden und konnte erst nach ca. zweieinhalb Stunden befreit werden.

Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert. An dem Mercedes entstand Totalschaden.

Die Polizeistation Trittau hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach entsprechender Rücksprache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft Lübeck für die Unfallaufnahme die Hinzuziehung eines Gutachters an. Für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme musste die L 93 zeitweise voll gesperrt werden. Gegen 05.30 Uhr war die Straße wieder frei.

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