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Ratgeber

Fahrradklima-Test: Stormarner Städte von Radfahrern mit miesen Noten abgestraft

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Symbolfoto: Connel/shutterstock

Stormarn/Ahrensburg – “Das bundesweite Gesamtergebnis des ADFC-Fahrradklima-Tests 2018 ist leider wenig erfreulich. Das Fahrradklima, also die Zufriedenheit der Radfahrenden, hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter verschlechtert, ebenso das Sicherheitsgefühl”, gab der ADFC Ahrensburg am Mittwoch bekannt.

Die Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten laut ADFC die Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte im Durchschnitt mit der Note 3,9.

Die am häufigsten genannten Problem: Falschparker auf Radwegen, die schlechte Führung des Radverkehrs an Baustellen und die fehlende Breite von Radwegen.

75 Prozent der Befragten gaben laut ADFC Aussagen an, dass man Kinder nur mit schlechtem Gefühl allein mit dem Rad fahren lassen kann.

In Stormarn sind 7 Städte und Gemeinden in die Bewertung eingeflossen. In allen Fällen sind die Noten schlecht ausgefallen.

Ahrensburg     Note 4,3

Ammersbek    Note 3,6

Bad Oldesloe Note 4.1

Bargteheide    Note 4,2

Glinde             Note 4,1

Oststeinbek    Note 4,0

Reinbek          Note 4,3

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Schleswig-Holstein

Zahl der Einbrüche in Schleswig-Holstein erneut deutlich gesunken

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Shutterstock.com

Kiel – Die Zahl der Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche ist mit 2.090 Taten die niedrigste in den ersten sechs Monaten eines Jahres seit fünf Jahren. In den ersten sechs Monaten 2018 waren es noch 2.295 Taten (2017: 2.774; 2016: 3.693; 2015: 3.843; 2014: 2.519).

In den Sommermonaten liegt die Tatbelastung erfahrungsgemäß niedriger als in der dunklen Jahreszeit. So wurden im Januar 2019 noch 579 Taten erfasst, im Juni waren es hingegen nur 244.

Es handelt sich bei den Zahlen um aktuelle Lagedaten aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Landespolizei, nicht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

“Aktuelle Lagezahlen eignen sich für operative Zwecke und gewinnen aufgrund ihrer zeitnahen Erfassung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen die tatsächlich durch die Polizei aufgenommenen Einbrüche dar. Sie haben aber als “Eingangsstatistik” keine PKS-vergleichbare Qualität. Sie liefern andere Zahlen als die Ausgangsstatistik PKS”, so Torge Stelck vom Landespolizeiamt.

Die Darstellung von Lagezahlen aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem erfolgt nach dem Erstelldatum des Vorgangs.

Im Unterschied hierzu sind die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik die erste Wahl für strategische Informationen zur bekanntgewordenen Kriminalität. Bundesweit einheitlich erfasste Zahlen dieser Ausgangsstatistik garantieren die erforderliche Qualität. Sie können aber ausschließlich zur Analyse vollständiger Berichtszeiträume (Kalenderjahr) herangezogen werden. Eine unterjährige Interpretation der PKS hat keinerlei Aussagekraft.

Trotz der rückläufigen Zahlen ruft die Landespolizei auch zur laufenden Urlaubszeit zu Wachsamkeit auf. Im Winter können sich die Täter die besonderen Tatgelegenheiten der frühen Dämmerung zunutze machen. Im Sommer ist es hingegen besonders wichtig, für das richtige Verhalten während der urlaubsbedingten Abwesenheit zu sensibilisieren.

Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Dazu hier die Hinweise der Landespolizei:

Bei längeren Abwesenheiten: Vermeiden Sie Signale, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist.

Hinterlassen Sie keine Abwesenheitshinweise auf dem Anrufbeantworter, teilen Sie Fotos und Videos aus dem Urlaub nicht offen in den sozialen Medien und sprechen Sie Nachbarn an. Diese können nicht nur das Haus im Auge behalten, sondern aktiv dafür sorgen, dass der Briefkasten nicht überquillt, im Garten nichts darauf hindeutet, dass niemand zu Hause ist, die Rollläden bewegt werden und zu wechselnden Zeiten Licht im Haus brennt.

Falls dies nicht möglich ist, können auch Zeitschaltuhren und Lichtsensoren helfen, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Sollten ungebetene Gäste dennoch versuchen, in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einzudringen, kommt es zuallererst auf zuverlässige mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern an. Weitere Infos, auch zur sicherheitstechnischen Beratung, finden Sie auf der Homepage der Landespolizei www.polizei.schleswig-holstein.de und unter www.k-einbruch.de.

Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für ihre Tat. Deswegen ist es besonders wichtig, Haus und Wohnung wirksam zu sichern und auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen.

Seien Sie wachsam! Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht, sofort 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.

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Berlin

Stormarner Bundestagsabgeordneter engagiert sich für Fahrradcodierung

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Gero Storjohann (CDU) gemeinsam mit seiner Kollegin aus dem Parlamentskreis Fahrrad Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) Foto: Büro Storjohann/CDU/hfr

Bad Oldesloe/Berlin – Am Bundestag in Berlin fand die vom Vorsitzenden des „Parlamentskreises Fahrrad“, dem Stormarner Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU), initiierte Fahrradkennzeichnungsaktion statt.

Die vom Parlamentskreis Fahrrad in seiner ersten Sitzung angeregte Codierungs-Aktion wurde gemeinsam mit der Polizei des Deutschen Bundestages durchgeführt

Nach vorheriger Anmeldung konnten Mitarbeiter und Abgeordnete ihre Fahrräder codieren lassen. Insgesamt wurden dabei knapp 70 Fahrräder gekennzeichnet und so gegen Diebstahl gesichert.

Dies geschieht durch einen Aufkleber, der witterungsbeständig und vom Material her derart gestaltet ist, dass ein einfaches Ablösen nicht möglich ist.

Auf den Aufkleber wird ein individueller Code gedruckt, der – je nach Bundesland etwas anders verschlüsselt – die Daten des Besitzers enthält. Eine Gravur direkt in den Rahmen wird wegen Stabilitätsbedenken inzwischen nicht mehr durchgeführt.

Die nach einer Einverständniserklärung erhobenen Daten vom Fahrrad und dessen Halter werden der Polizei übermittelt und dort gespeichert. Sollte das Rad verloren gehen oder durch eine Straftat abhandenkommen, kann es bei Auffinden leicht zugeordnet werden.

Gleichzeitig ergeht mit dem Aufkleber ein deutliches Signal an Diebe: „Dieses Rad ist gekennzeichnet und registriert!“

Gero Storjohann äußerte sich dazu: „Diese Aktion war ein voller Erfolg und wir werden sie sicherlich wiederholen. Das Kennzeichnen der Fahrräder ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit der Fahrradfahrer. Fahrrad-Diebstahl stellt gerade in Metropol-Regionen wie Berlin immer noch ein großes Problem dar.“

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Ratgeber

Stadtbücherei Ahrensburg lädt zum “Tag der Imkerei”

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Foto: E. Mittwollen/hfr

Ahrensburg – Am kommenden Samstag, 13. Juli, stellen sich die Imker des Imkervereins Ahrensburg und Umgebung von 1883 von 10 bis 13 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg den Fragen zum Thema Bienen und Imkerei.

Der Verein mit seinen über 80 Mitgliedern und über 400 Völkern engagiert sich gerne für eine gesunde Umwelt sowie natürlich naturreinen Bienenhonig.

Wild-und Honigbienen gehören zur artenreichsten Klasse des Tierreichs, den Insekten.Aber vielen Bienenarten fehlt es an Nahrung und geeigneten Lebensräumen. Und das liegt größtenteils an uns Menschen selbst.

Damit die Anzahl an wichtigen Bestäubern nicht weiter abnimmt, muss ein Umdenken erfolgen. Dem Deutschen Imkerbund mit seinen knapp 3.000 Imkerortsvereinen ist es wichtig zu vermitteln: Nicht jeder muss Imker werden, um Bienen zu helfen. Läuft man heute durch Eigenheimsiedlungen, so stellt man mit Entsetzen fest, dass immer mehr Schottergärten entstehen und das, obwohl viele Gärtnereien und Gartencenter mittlerweile für das Thema Bienenweide sensibilisiert sind und dementsprechend beraten können.

Es gibt aber mittlerweile auch immer mehrbeispielhafte Initiativen, in Ahrenburg bespielsweise InBiena, die zeigen, dass es anders und besser geht. Diese sollen durch solche Aktionstage wie dem Tag der deutschen Imkerei unterstützt und bekannt gemacht werden, damit eine möglichst große Breitenwirkung entsteht.

Jeder kann Bienen am besten helfen, wenn z. B. bewusst auf eine bienenfreundliche Gestaltung des Gartens, der Terrasse oder des Balkons geachtet und keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwendet werden.

Natürlich gibt es bei Imkerinnen und Imkern am Aktionswochenende neben vielen fachlichen Tipps zur Gartengestaltung und Bienenhaltung auch leckeren, frisch geernteten Honig zu kosten.

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