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Polizei und Feuerwehr

Zollgroßkontrolle: Drei Kilogramm Heroin gefunden

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Zollkontrolle Symbolfoto: Hauptzollamt Hamburg/hfr

Hamburg/Niedersachsen – “In drei Nächten, 5 bis 7. April waren Beschäftigten vom Zoll zusammen mit der Polizei Niedersachsen und dem THW unterwegs, um insbesondere Fernbusse zu kontrollieren”, so Oliver Bachmann, Pressesprecher des Zoll Hauptamts Hambrug.

“Insgesamt wurden 185 Pkw, 18 Kleintransporter, 23 Fernbusse und dabei 1.366 Personen kontrolliert” führt er weiter aus. Von Seiten des Zolls waren 54 Beschäftigten am Einsatz beteiligt. Unter anderem kamen auch Rauschgiftspürhunde und ein Röntgenmobil zum Einsatz.

Der Zoll stellte insgesamt 53 Beanstandungen fest. “Größtenteils handelt es sich hierbei um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz”, erklärt Bachmann.

“Meist waren es kleinere Vergehen – gefunden haben wir fast alle gängigen Arten von Betäubungsmitteln. Bei einem skandinavischen Reisenden war der Fund jedoch etwas größer. Knapp 3 kg Heroin, ein paar Gramm Kokain und mehrere Tausend Schmerztabletten hinter einer Tarnladung Hähnchenfleisch führten dazu, dass der Mann in Untersuchungshaft genommen wurde. Die weiteren Ermittlungen hierzu führt das Zollfahndungsamt Hannover.”

Des Weiteren wurden Verstöße gegen das Waffengesetz, Arzneimittelgesetz und verbrauchsteuerrechtliche Vorschriften festgestellt.

Die Polizeidirektion Lüneburg, war mit insgesamt rund 50 Beamtinnen und Beamten an den Kontrollen beteiligt. Die Polizisten überprüften in den drei Nächten rund 430 Personen. Gegen 19 Fahrzeugführer wurden Strafverfahren eingeleitet, weil sie mutmaßlich unter Drogeneinfluss standen. Ihnen wurden Blutproben entnommen.

Drei Fahrzeugführer waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Sie mussten ihre Fahrzeuge an der Kontrollstelle stehen lassen. In zwei Fällen mussten die Beamten die Weiterfahrt untersagen, weil Fahrzeuge ohne Betriebserlaubnis geführt wurden bzw. erhebliche technische Mängel aufwiesen.

Viermal registrierten die Beamten Verstöße gegen das Waffengesetz, ebenfalls vier Strafverfahren wurden wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.

Polizeihauptkommissar Oliver Kues, der als Leiter der regionalen Kontrollgruppe der PD Lüneburg den Einsatz auf Seiten der Landespolizei leitete, sowie Katrin Hendrich, Einsatzleiterin auf Seiten des Zolls, sagten übereinstimmend nach der Kontrolle: “Die Zusammenarbeit mit den Behörden hat sich erneut bewährt. Gerade bei einer so großen mehrtägigen Kontrollaktion können alle Beteiligten voneinander profitieren. Die Zahl der festgestellten Drogenverstöße zeigt ganz deutlich, dass wir in diesem Bereich weiter aktiv bleiben müssen, um Verkehrsteilnehmer, die sich und andere gefährden aus dem Verkehr zu ziehen.”

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Bad Oldesloe

TÜV gefälscht: Oldesloer Polizei zieht Gammel-Sprinter aus dem Verkehr

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Bad Oldesloe – Völlig durchgerostet und mit gefährlichen Mängeln: Die Oldesloer Autobahnpolizei hat einen Sprinter aus dem Verkehr gezogen. Wie sich herausstellte, war das HU-Gutachten gefälscht.

Fotos. Polizei

Am 25.September 2021, gegen 10:30 Uhr, stoppten Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Bad Oldesloe auf der A1 an der Anschlussstelle Bad Oldesloe, einen Hamburger Fiat-Sprinter zu einer Fahrzeugkontrolle.

Bei der Begutachtung des Baufahrzeuges aus Hamburg fielen diverse Mängel wie Unfallschäden, starke Durchrostungen und technische Mängel an der Beleuchtung auf.

Stutzig wurden die Beamten bei der Durchsicht der Fahrzeugpapiere und der Inaugenscheinnahme des Kennzeichens, als diese eine Fälligkeit zur nächsten Hauptuntersuchung für den Juni 2022 aufwiesen.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Stempel eines technischen Überprüfungsvereins in den Fahrzeugpapieren gefälscht und die Hauptuntersuchungsplakette von einem anderen Fahrzeug abgelöst und auf das Kennzeichen des LKW geklebt wurde.

Das Fahrzeug selbst fiel zuletzt Ende 2020 mit diversen Durchrostungen und dem Hinweis “gefährlichen Mängel” durch die Hauptuntersuchung.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 20- jährigen Halter und den 52- jährige Fahrer aus Hamburg wegen des Verdachts der Urkundenfälschung in zwei Fällen. Die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug wurde untersagt.

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Ahrensburg

Ahrensburger Polizei stellt per Haftbefehl gesuchten Mann nach Einbruch

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Ahrensburg – Am 22. September konnte ein mutmaßlicher Einbrecher in Ahrensburg festgenommen werden. Ein zweiter Tatverdächtiger ist auf der Flucht.

Verhaftung Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Nach bisherigem Erkenntnisstand gelangten zwei Tatverdächtige durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster in das Einfamilienhaus. Zum Stehlgut und der Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

Gegen 20:40 Uhr meldeten aufmerksame Nachbarn verdächtige Personen auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses im Waldemar-Bonsels-Weg und alarmierten umgehend den Polizeinotruf.

Die kurz darauf eingetroffenen Beamten nahmen die Verfolgung der dunkel gekleideten flüchtenden Täter auf.

Dank weiterer aufmerksamer Zeugen konnte ein Tatverdächtiger in der Nähe der Bahnschienen in der Hamburger Straße in Ahrensburg festgenommen werden!

Der 26-jährige festgenommene Mann wird im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn liegen zwei Haftbefehle aus Baden-Württemberg vor.

Der andere Tatbeteiligte konnte unerkannt flüchten.

Die Polizei sucht Zeugen, die am 22. September 2021 in der Zeit zwischen 20 Uhr und 23 Uhr in Ahrensburg im Bereich der Straßen Waldemar-Bonsels-Weg, Ohlendamm und Am neuen Teich verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Unbekannte wollten Kita in Bargteheide bestehlen

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Bargteheide – In einem Kita-Gebäude im Eichenweg in Bargteheide ist es im Zeitraum vom 17.09. (15 Uhr) bis zum 20.09. (9 Uhr) zu einem versuchten Einbruchdiebstahl gekommen.

Spielzeug in einem Kindergarten (Symbolbild). Foto: Alexander Vollmer/Pixabay

Unbekannte haben versucht, sich gewaltsam Zutritt zum Objekt zu verschaffen.

Nachdem dieses misslang, brachen die Täter den Versuch ab und entfernten sich in unbekannte Richtung.

Es entstand ein Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich.

Die Polizei fragt nun, wer verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dieser Tat gemacht hat. Zeugen werden gebeten, ihre Wahrnehmungen der Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0 mitzuteilen.

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