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Lübeck

Lübeck: Verdacht der Freiheitsberaubung – Mann nach Flucht verhaftet

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Sonnabend, 6. April, kam es in der Straße Hasselbreite in Lübeck zu einer lautstarken Auseinandersetzung. Zeugenaussagen zufolge gab es gegen 21.00 Uhr einen Streit zwischen einem 40-jährigen Mann und einer 46-jährigen Frau.

“Die Frau wurde dabei von dem Mann geschlagen und schließlich in den Fond eines Pkw BMW 320 gestoßen, mit dem der Mann sodann davonfuhr”, so Polizeisprcher Dierk Dürbrook.

Gegen 21.15 Uhr prallte der Pkw schließlich gegen einen Baum, nachdem der Pkw aus der Kronsforder Allee kommend über die Mittelinsel des Mühlentortellers in die Hüxtertorallee geführt worden war. Beide Fahrzeuginsassen wurden dabei leicht verletzt.

Dennoch unternahm der 40-jährige Lübecker laut Polizeibericht noch den Versuch, fußläufig vom Unfallort in Richtung Kanalwanderweg zu entkommen.

Dabei konnte der Flüchtige jedoch von Zeugen beobachtet werden, die den kurz danach eintreffenden Polizeibeamten Hinweise zur Fluchtrichtung geben konnten.

Die feine Spürnase des Diensthundes Campari führte die Hundeführerin wenig später zu dem Versteck des Flüchtigen, der sich entlang des Wanderweges in Richtung Rehderbrücke in einer Grünanlage unter seiner Jacke zu verstecken versucht hatte.

“Der Tatverdächtige wurde festgenommen und zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen dem 4. Polizeirevier zugeführt. Gegen ihn wird ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Nötigung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung eingeleitet”, so Dürbrook.

Die 46-jährige Lübeckerin hat nach Untersuchung durch den Rettungsdienst auf die Zuführung in eine Lübecker Klinik verzichtet.

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Politik und Gesellschaft

“Fridays for future” in Lübeck verläuft “ruhig und friedlich”

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Symbolfoto: Tobias Arhelger / Shutterstock.com

Lübeck – Die Polizei zieht nach der “Fridays for future Demo” am 20. September in Lübeck mit 6000 Teilnehmern ein insgesamt positives Fazit. Am Freitag (20.09.2019) nahmen in Lübeck mehrere tausend Teilnehmer an einer Demonstration der Bewegung Fridays for Future teil.

“Etwas verspätet setzte sich der Versammlungszug gegen 12.30 Uhr in der Willy-Brandt-Allee in Bewegung. Die Demonstrationsteilnehmer zogen ruhig und friedlich entlang der vorgegebenen Route”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

In der Spitze nahmen 6000 Teilnehmer an der Versammlung teil. Bis 15:15 Uhr kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, punktuell wurden Verkehrsbehinderungen verzeichnet.

Nach der Kundgebung am Konrad-Adenauer-Platz gegen 15:45 Uhr zog der überwiegende Teil der Versammlungsteilnehmer zurück in Richtung Willy-Brandt-Allee.

Am Lindenplatz verblieben circa 200 Personen, die laut Polizeiberich “dem bürgerlichen Spektrum und in Teilen auch der linken Szene zuzuordnen waren”. Sie versammelten sich auf der Fahrbahn zu einer Sitzblockade. Gegen 16:15 Uhr waren die ursprüngliche Versammlung und die auf dem Lindenplatz verbleibenden Menschen getrennt voneinander zu betrachten.

Die Verbleibenden wurden zunächst als Teilnehmer einer neuen Versammlung eingeordnet und der Verkehr großräumig umgeleitet. Dadurch kam es in dieser Phase zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet.

“Die Versammlungsbehörde löste die Versammlung auf der Fahrbahn des Lindenplatzes vor diesem Hintergrund in Abwägung der betroffenen Rechtsgüter auf. Nach dreifacher Aufforderung durch die Polizei entfernten sich alle Teilnehmer der Sitzblockade in Richtung Willy-Brandt-Allee”, so Gerlach.

Gegen 17.30 Uhr wurden die Sperrungen um den Lindenplatz aufgehoben und der Verkehr floss wieder.

“Straftaten und Ordnungswidrigkeiten während des Versammlungsgeschehens stellte die Polizei nicht fest. Aus polizeilicher Sicher verlief die Versammlung insgesamt ruhig und friedlich”, so Gerlach zufrieden.

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Politik und Gesellschaft

“Fridays for future” in Lübeck: Hinweise der Polizei

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Polizist auf Streife. Archivfoto: Stormarnlive.de

Lübeck – Für Freitag (20. September 2019) hat die Klimaschutz-Bewegung “Fridays for Future”auch in Lübeck eine Versammlung angemeldet.

Aufgrund der großen Mobilisierung erwartet die Polizei mehrere tausend Teilnehmer.

Ab ca. 11.00 Uhr muss deswegen in der Lübecker Innenstadt und auf den Zufahrtsstraßen rund um die Lübecker Altstadtinsel mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Nach der Auftaktkundgebung in der Willy-Brandt-Allee wollen sich die Versammlungsteilnehmer über den Holstentorplatz in Richtung Lindenplatz in Bewegung setzen.

Die Route soll weiter über die Moislinger Allee und Lachswehrallee führen. Von dort geht es nach links über die Possehlstraße am Buniamshof vorbei. Anschließend geht die Bewegung über die Wallstraße und Mühlenbrücke in die Mühlenstraße. Klingenberg, Sandstraße, Breite Straße und schließlich der Rathausmarkt sind die nächsten Stationen der Route.

Auf der Strecke sollen mehrere Zwischenkundgebungen abgehalten werden. Abschließend wollen die Teilnehmer zurück über die Holstenstraße und den Holstentorplatz gehen und gegen 16 Uhr am Ausgangsort in der Willy-Brandt-Allee eine Abschlusskundgebung durchführen.

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die betroffenen Bereiche weiträumig zu umfahren.

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Lübeck

Paket mit “klebriger Substanz”: Sieben Postmitarbeiter ins Krankenhaus eingeliefert!

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Stockelsdorf/Lübeck – Ein bei der Post in Stockelsdorf eingegangenes Paket, aus dem eine klebrige Substanz ausgelaufen war, löste am Samstagmorgen einen Polizei- und Feuerwehreinsatz aus.

Zugestelltes Paket (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Ermittlungen ergaben, dass die aus einem beschädigten Paket ausgelaufene Substanz, das bereits am Freitag (13.09.2019) im Zustellstützpunkt Ahrensböker Straße eingetroffen war, bei sechs Personen Atemwegsbeschwerden hervorgerufen hatte. Die Personen wurden vorsorglich in benachbarte Krankenhäuser transportiert.

Bevor das Paket mit der fraglichen Substanz von der Feuerwehr in Stockelsdorf gesichert werden konnte, wurde es jedoch, offenbar als beschädigtes Frachtstück, in das Postverteilzentrum Lübeck in der Novgorodstraße weitergeleitet.

Die Feuerwehr Lübeck wurde durch die Feuerwehr in Stockelsdorf über diesen Sachverhalt informiert. Zwischenzeitlich ist ein Mitarbeiter im Postverteilzentrum in Lübeck ebenfalls in Kontakt mit dem Paket gekommen und musste zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren werden.

Die Halle des Postverteilzentrums in Lübeck, in der das Paket sich befand, wurde geräumt.

Zur weiteren Lageerkundung rückte der Gefahrgutzug der Berufsfeuerwehr Lübeck an. Die Einsatzleiter von Polizei und Feuerwehr trafen nach erfolgter Lagebeurteilung die Entscheidung, dass das betroffene Paket geöffnet wird, um eine Beprobung durchführen zu können.

Es stellte sich heraus, dass sich auf dem in Frage stehenden Trollie zwei Pakete befanden: in dem ersten war eine Lieferung Rotwein von einem Weinhandel, in dem zweiten waren zwei 10-Liter-Gebinde eines hochkonzentrierten Stalldesinfektionsmittels für Tiere, von denen eines beschädigt war. Die ermittelten Produkteigenschaften führten zu den beschriebenen Atemwegsreizungen der betroffenen Mitarbeiter.

Die Einsatzleiter der Einsatzkräfte Feuerwehr und Polizei konnten daher an dieser Stelle Entwarnung geben, der Dienstbetrieb in der Novgorodstraße wurde um 10.40 Uhr wieder aufgenommen.

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