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Ahrensburg: Mit der Wirtschaftsakademie zum Ausbilderschein

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Handwerk: Arbeiten in der Metallindustrie Symbolfoto: Goodluz/shutterstock

Ahrensburg – Jugendliche im Unternehmen auszubilden erfordert neben Fachwissen auch pädagogisches Know-how. Diese Qualifizierung erhalten angehende Ausbilder bei der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein. Der zweiwöchige Lehrgang „Ausbildung der Ausbilder“ (IHK) startet am 13. Mai in Ahrensburg. Anmeldungen sind bis zum 23. April möglich.

Im Seminar werden die Teilnehmenden intensiv darauf vorbereitet, Jugendliche und junge Erwachsene beim Lernen zu begleiten und sie auf dem Weg zum Berufsabschluss zu unterstützen. Dazu erfahren sie unter anderem, wie sie eine Ausbildung planen, passende Ausbildungsmethoden einsetzen sowie Auszubildende gezielt auf die Prüfungen vorbereiten. Der Lehrgang wird mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgeschlossen.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Anke Ohrdorf von der Wirtschaftsakademie unter Tel. (040) 348 599 920, per E-Mail an anke.ohrdorf@wak-sh.de oder im Internet unter www.wak-sh.de.

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LKA warnt vor Betrug auf auf Handels-Plattformen im Internet

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Betrug am Telefon Symbolfoto: WilmaVdZ / Shutterstock

Schleswig-Holstein – Immer mehr Internutzer fallen auf eine fiese Masche rein, während sie sich im Internet umschauen.

Das Online-Portal sieht sehr professionell und ansprechend aus und wirkt scheinbar seriös. Wo bekommt man heute noch mehr als 2 % Rendite für sein Geld? Da sind doch lukrative Investitionsmöglichkeiten, die das schnelle Geld versprechen, sehr verlockend. Oder?

“Leider verbergen sich hinter diesen Angeboten oftmals Betrüger, deren einziges Ziel es ist, Anleger um ihr Geld zu bringen”, erklärt Volker Willert, Leiter des Dezernates Wirtschafts-, Korruptions- und Umweltkriminalität im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein.

“Hat man sich auf der Handelsplattform registriert und erstmals investiert, nimmt umgehend ein Mitarbeiter Kontakt auf, versucht als vermeintlich kompetenter Finanzmakler Vertrauen aufzubauen und zu größeren Investitionen zu überreden.”

Der Anbieter verspricht vermeintlich schnelle Gewinne mit finanziellen Differenzkontrakten, so genannte CFDs (Contracts for Difference), oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen, bei denen meist auf fallende oder steigende Kurse spekuliert wird. Wie diese Kapitalanlagen genau funktionieren, erklärt er jedoch nicht.

Der Kunde kann seine Kontobewegungen und angebliche Gewinne online einsehen. Das zerstreut Zweifel und reizt zu weiteren Investitionen an.

Will er sich allerdings sein Guthaben auszahlen lassen, erlebt er meist eine böse Überraschung: Der Kontakt zur Handelsplattform ist nicht mehr möglich und der angebliche Berater nicht erreichbar oder technische Probleme verhindern angeblich die Auszahlung.

Und schnell wird klar, dass die eingezahlten Gelder nie einer Kapitalanlage zugeführt wurden und die komplette Handelsplattform nebst des Kundenkontos nur Fake sind.

Das investierte Kapital ist meist unwiederbringlich verloren. Mit dieser lukrativen Betrugsmasche lassen sich mutmaßlich Millionenbeträge erbeuten.

So führt zum Beispiel. die Staatsanwaltschaft Saarbrücken aktuell ein umfangreiches Ermittlungsverfahren mit 233 Fallakten. Die Ermittlungen deckten auf, dass es zahlreiche Handelsplattformen mit einer großen Anzahl von Kunden gab, von denen viele ihre Anlage von bis zu 40.000 Euro verloren haben.

Auch in Schleswig-Holstein gibt es Geschädigte, die den Betrügern zum Opfer gefallen sind. Das Geflecht aus Handelsplattformen und Betreiberfirmen mit Offshore-Adressen und Auslandskonten, auf die die Gelder der Opfer verschoben werden, ist schwer zu durchschauen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist auf das hohe Verlustrisiko bei CDFs und binären Optionen hin. Seit etwa einem Jahr sind Finanzdienstleistern und Kreditinstituten Vermarktung, Vertrieb und Verkauf binärer Optionen und CDFs an Privatkunden verboten. Doch wie kann man unseriöse Handelsplattformen ausmachen?

” Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die sichere Anlagen, garantierte Rendite und hohen Gewinn bei sehr geringem Risiko versprechen”, warnt Volker Willert.

“Lizensierte Unternehmen können in der Unternehmerdatenbank der BaFin unter www.bafin.de abgefragt werden. Hier sind auch die Unternehmen gelistet, denen die BaFin bereits Geschäfte untersagt hat.” Außerdem gibt es unabhängigen Rat bei den Verbraucherzentralen, und auch im Internet finden sich oftmals Informationen über Anbieter und Produkte.

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Nitrat-Böden: Löst ein Sieker Unternehmen das Gülle-Problem?

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Siek – Das Sieker Unternehmen Ewert Consult GmbH erhält vom Bundesforschungsministerium 89.000 Euro für ein Projekt, mit dem das Gülle-Problem in der Landwirtschaft angegangen und gelöst werden könnte.

Archivfoto

Mit Hilfe der Bundesmittel soll ein neues Verfahren entwickelt werden, um Gülle durch chemische, biologische und physikalische Prozesse in seine einzelnen Bestandteile wie Phosphor und Stickstoff zu zerlegen.

„Wir haben ein Gülle-Problem. Die Auflagen für das Ausbringen und die Lagerung von Gülle werden immer strenger. Mit Forschung und Entwicklung können wir dieses aber für alle Seiten, die Landwirte, die Umwelt und die Menschen, zufriedenstellend lösen“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.

Die Überdüngung, insbesondere durch den Einsatz von Gülle, ist in den letzten Jahren zu einem Problem für die Umwelt geworden.

Das Ausbringen von Gülle und Dünger führt zu einem Nährstoff-Überschüss in den Böden.

Neben zu viel Stickstoff ist vor allem auch die Belastung mit Phosphat ein großes Problem. Das überschüssige Phosphat wird aus der obersten Ackerschicht in Flüsse und Seen gespült und lässt dort Wasserpflanzen wie Algen ungehemmt wachsen. Diese nehmen Fischen und anderen Kleinlebewesen den Sauerstoff weg, was das ganze ökologische Gleichgewicht am und im Wasser erheblich stört.

Der aus der Gülle in den Boden sickernde Stickstoff wiederum gelangt durch die Bodenschichten in das Grundwasser und könnte auch irgendwann ins Trinkwasser gelangen.

Wenn sich Stickstoff mit Sauerstoff verbindet, entsteht Nitrat. Nitrat brauchen Pflanzen, um Eiweiß zu bilden und zu wachsen.

Gelangt jedoch Nitrat über das Trinkwasser in den menschlichen Verdauungstrakt könnte es gefährlich werden!

Deutschland hat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs in 2018 jahrelang zu wenig gegen Überdüngung und überhöhte Nitratwerte im Grundwasser getan.

Ewert Consult GmbH aus Siek leistet hierzu mit dem geförderten Projekt einen wichtigen Beitrag. Der Problemstoff Gülle wird zu einem wertvollen Rohstoff, wenn seine Bestandteile zu definierten Düngerkomponenten aufbereitet werden. Das Recycling der Gülle ermöglicht es die für die Landwirtschaft wichtigen Nährstoffe gezielt und im richtigen Maß auszubringen. Norbert Brackmann: „So können die Stoffkreisläufe in der Landwirtschaft optimiert und die Überdüngung der Böden vielleicht sehr bald beendet werden.“

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500 Euro Spende für neuen Ammersbeker Reha- und Gesundheitssportverein

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Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Ammersbek – Erst seit April dieses Jahres gibt es in Ammersbek ein neues auf die Belange von Menschen mit einer Vorerkrankung ausgerichtetes Angebot: den Reha- und Gesundheitssportverein (RGSV).

Der Verein bietet seiner Zielgruppe fachkundige Anleitung für Übungen im Rehasport und hilft so dem Einzelnen, wieder möglichst fit und gesund zu werden oder zumindest gesundheitlich bedingte Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Als „kleine Starthilfe“ hat nun kürzlich die Sparkasse Holstein dem Begründer des RGSV, Jan-Henrik Callsen, aus ihrem PS-Zweckertrag eine Zuwendung über 500 Euro für die Anschaffung von Sportmaterial überreicht.  

Zur symbolischen Übergabe hatte Callsen die Leiterin der Ammersbeker Filiale der Sparkasse Holstein, Beate Schreier, in das Vereinsdomizil in der Georg-Sasse-Straße 12 eingeladen.  

Über die Unterstützung durch die Sparkasse freut er sich sehr: „Wir helfen Menschen mit einer Vorerkrankung auf ihrem Weg zurück in eine gewisse Normalität. Damit wir individuelle Übungen und Maßnahmen umsetzen können, benötigen wir ein umfangreiches Equipment. Von der Starthilfe konnten wir Matten, Thera-Bänder, Balance-Pads, Gymnastikstäbe aus Holz und Softbälle anschaffen“.

Die Bedeutung von Rehasport-Maßnahmen unterstreicht Schreier aus eigener Erfahrung: „Aufgrund zweier Bandscheibenvorfälle weiß ich nur allzu gut, wie wichtig und vor allem auch effektiv Rehasport sein kann. Mir hat das sehr geholfen. Darum habe ich nicht nur als Vertreterin der Sparkasse Holstein sondern insbesondere auch als betroffene Privatperson ein großes Interesse daran, den RGSV zu unterstützen!“  

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