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“Nummer gegen Kummer”: 25 Jahre Stormarner Kinder- und Jugentelefon

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Viele Kinder leiden unter Mobbing durch andere Schüler (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Für Kinder und Jugendliche existiert im Kreis Stormarn seit nun bereits 25 Jahren ein kostenloses und direkt erreichbares Beratungsangebot: Das Kinder- und Jugendtelefon – NummergegenKummer.

Immer montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr ist dieses Angebot unter der bundeseinheitlichen Telefonnummer 116 111 zu erreichen. Im Kreis Stormarn stellt der Kinderschutzbund sicher, dass dieses Beratungstelefon zu den angegebenen Zeiten besetzt ist.

Gut geschulte, meist ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spenden hierfür ihre Zeit und haben ein offenes Ohr für die Nöte von Kindern und Jugendlichen.

Die Beraterinnen und Berater am Telefon versuchen den Anrufenden im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe Unterstützung zu geben. Es gibt kein Zeitlimit beim Gespräch, Kinder und Jugendliche können ohne Zeitdruck erzählen, was sie belastet und in Ruhe überlegen, wie sie mit ihrer Situation am besten umgehen können.

Gemeinsam mit den Beraterinnen und Beratern gewinnen sie Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zurück und erarbeiten Lösungsstrategien für ihre Sorgen und Nöte.

Jugendliche beschäftigen sich oft mit der Frage „Ist mit mir alles in Ordnung?“ Gerade männliche Jugendliche haben viele Fragen zur Sexualität und möchten darüber mit einer anderen Person sprechen, trauen sich aber nicht, ihre Freunde oder Eltern ins Vertrauen zu ziehen. Dann nutzen sie das Angebot, sich anonym beraten zu lassen.

“Eine große Anzahl an Mädchen und Jungen ruft an, wenn zu Hause Stress mit der Familie herrscht. Auch sie möchten gern zu einem besseren Verhältnis zu ihren Eltern beitragen, wissen aber nicht, wie sie dies angehen können”, erklärt Ingo Loeding vom Stormarner Kinderschutzbund.

Sehr wichtig ist, dass beim Kinder- und Jugendtelefon auch schwierige Themen wie Gewalt- und Mobbingerfahrungen besprochen werden können. Die Beraterinnen und Berater sind extra dafür geschult und in der Lage, zuzuhören und kompetent zu beraten.

In diesen Fällen wird zudem versucht, die Kinder an Beratungsinstitutionen in ihrer Nähe zu vermitteln, damit sie sich weitere persönliche Unterstützung zu ihrem Anliegen holen können, z.B. zu Erziehungsberatungsstellen, Pro Familia, Jugendbehörden oder auch zur Beratungsstelle des Kinderschutzbundes.

Im Jahr 2018 wurden 6.187 Gespräche am Kinder- und Jugendtelefon in Bargteheide geführt, in den letzten 25 Jahren fast 150.000 Gespräche. Im Juni dieses Jahres wird es die nächste Ausbildung für interessierte Ehrenamtliche geben, die sich jetzt schon vormerken lassen können.

Das Kinder- und Jugendtelefon des Kinderschutzbundes wird durch die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg und durch das Land Schleswig-Holstein gefördert.

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Oldesloer Schüler beschäftigten sich mit Euthanasie-Verbrechen der Nazis

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Bad Oldesloe – Nach einer Projektwoche präsentierten Schüler der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe ihre Arbeiten und einen eigens gedrehten Dokumentationsfilm zum Thema „Euthanasie und Zwangssterilisation in der NS-Zeit“.

Fotografie aus der Akte “Emma Franke”, Kreisarchiv Bad Oldesloe, Foto: Eva Ammermann

Im Rahmen eines Kultur-Projektes, initiiert und geleitet von der Künstlerin und Kulturvermittlerin Eva Ammermann, setzten die Schüler sich intensiv mit dem Thema und den vorhandenen Primärquellen im Kreisarchiv Stormarn auseinander. Am Ende entstand ein Dokumentarfilm über das Projekt selbst.

Während einer zwölftätigen Projektwoche im Herbst des letzten Jahres beschäftigte sich die Klasse WG18e des 11. Jahrgangs der Fachrichtung Wirtschaft des Beruflichen Gymnasiums intensiv mit dem Thema Euthanasie und Zwangssterilisation in der NS-Zeit.

Um die Schüler auf das Projekt vorzubereiten, wurden im Vorhinein im Fach Gemeinschaftskunde die Zeit des Nationalsozialismus und im Fach Rechtslehre die zu der Zeit geltenden Rassegesetze behandelt. In den ersten Tagen des Projektes lag der Schwerpunkt auf der Sichtung von Fallakten regionaler Euthanasieopfer, deren Ansicht das Kreisarchiv Stormarn ermöglichte. Zudem hat der Chronist Jürgen Ehlers den Schülern Auskünfte über die Zeit des Nationalsozialismus in Zarpen (Ortschaft im Kreis Stormarn) gegeben und ihnen beim Lesen der alten Handschriften geholfen.

Auf der Basis der gesammelten Informationen erstellten die Schüler unter der Leitung der Lehrer Laura Schnackenbeck, Marcel Fischer und Daniel Werstat Projektmappen zum Thema sowie einen Dokumentationsfilm, welcher vom Bildenden Künstler Thomas Römhild professionell geschnitten wurde. Möglich gemacht hat dieses tolle Projekt die Bildende Künstlerin und Kulturvermittlerin Eva Ammermann, welche das Projekt ins Leben rief und über den gesamten Zeitraum betreute.

Der Film und Informationen über das Projekt sind online einsehbar unter www.bs-oldesloe.de.

Das Projekt wurde durch verschiedene Förderungen ermöglicht, u.a. durch die Kulturabteilung des Kreises, die mit dem Fördertopf „Kultur & Schule“ bis zu fünf Projekte im Jahr mit je bis zu 1.000 Euro bezuschusst.

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Wenn die Abschiebung droht: Jurist referiert in Ahrensburg über Bleibechancen

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Ahrensburg – Was viele Geflüchtete derzeit zutiefst verunsichert, ist die reale Gefahr ihrer Abschiebung. Nicht nur der Flüchtlingsrat befürchtet, dass schon in diesem Jahr die Ausländerbehörden in Schleswig-Holstein ihre Abschiebepraxis verschärfen. Und sei es nur, dass Menschen verstärkt zu „freiwilligen“ Ausreisen gedrängt werden. Gibt es Bleibechancen?

Foto: Holger Stöhrmann, 0177-6302754, mail@stoehrmann.com

Im Rahmen eines Vortrags in Ahrensburg will Referent Torsten Döhring Fragen der eventuellen Aufenthaltsverfestigung, z. B. durch das Erbringen von Integrationsleistungen, besprechen. Ebenso wie mögliche Optionen, nach Ausreise über einen anderen Aufenthaltszweck wieder nach Deutschland einreisen zu können.

Nach Ablehnung eines Asylantrages fragen sich viele betroffene AusländerInnen, ob es zwingend zu einer Aufenthaltsbeendigung kommen muss oder sich womöglich Bleibeperspektiven aus den unterschiedlichsten Gründen ergeben könnten.

Der Torsten Döhring, „gelernter“ Jurist, ist Vertreter des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein.

Veranstaltet wird der Vortrag in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe des Kreises Stormarn, dem Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration und der Stadtbücherei Ahrensburg.

Die Veranstaltung beginnt kommenden Montag, 17. Juni 2019 um 18 und 21 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3, 22926 Ahrensburg. Um Anmeldung wird gebeten unter: u.froemming-gallein@kreis-Stormarn.de, Telefon (04531) 160 1145. Der Eintritt ist frei.

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Freizeitprogramm für Ahrensburger Kinder: Die neuen Ferientrubel-Hefte sind da!

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Ahrensburg – Die Ahrensburger Ferientrubel-Hefte 2019 werden in Kürze an den Ahrensburger Schulen verteilt.

Für Kinder, die keine Ahrensburger Schule besuchen, liegen die Ferientrubel-Hefte im Rathaus, in der Stadtbücherei, in der VHS und in den Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Ahrensburg aus. Auch in diesem Jahr warten wieder viele spannende und aufregende Angebote auf die Kinder und Jugendlichen dieser Stadt und der umliegenden Umgebung. Insgesamt sind in diesem Jahr 70 Prozent aller Angebote im Rahmen des Ferientrubels kostenlos!

Ebenfalls wieder erhältlich ist der Ahrensburger Schwimmpass für das badlantic (Hallenbad und Freibad), der für alle Ahrensburger Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren kostenlos ist.

NEU: Auch jüngere Geschwister werden in diesem Jahr mit berücksichtigt und können somit auch vom Schwimmpass profitieren. Es gilt die Haus- und Badeordnung des badlantic, nach der Kinder ab sechs Jahren das Bad nur ohne eine Aufsichtsperson nutzen dürfen, wenn sie im Besitz des Schwimmabzeichens in Bronze sind. Daher gibt es unterschiedlich farbige Schwimmpässe: Grün für Kinder und Jugendliche mit Schwimmabzeichen Bronze und gelb für Kinder und Jugendliche, die nur mit einer Aufsichtsperson das badlantic besuchen dürfen.

Der Ahrensburger Schwimmpass ist ab dem 24. Juni 2019 täglich in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr im Rathaus Zimmer 309 erhältlich. Bitte eine Einverständniserklärung der Eltern, deren Ausweiskopie und den Nachweis über das Schwimmabzeichen Bronze mitbringen. Jugendliche ab 16 Jahren bringen ihren eigenen Ausweis mit.

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