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Bad Oldesloe

Aus “Stormart” wird “Kunstwerk20”: Bad Oldesloe lädt 100 Künstler ein

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Das “Kunstwerk20”-Team mit Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke Foto: SL

Bad Oldesloe – “Kunst ist etwas Offenes, Verbindendes und sollte sich nicht regional abgrenzen”, findet nicht nur Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke

Daher wird im Jahr 2020 der Förderverein KunstHaus am Schüberg e.V. zum vierten Mal die „KunstWerk20“ – ehemals „Stormart“ – nun mit einem veränderten Konzept in der Stormarner Kreisstadt ausrichten.

Mit dem geänderten Ausstellungskonzept, hin zu einem überregionalen Charakter, möchten die Veranstalter und das Organisationsteam Kunstschaffende und Kunstinteressierte begeistern und noch mehr Besucher gewinnen.

Die juryfreie und weiterhin offene Künstlerausstellung „KunstWerk20“ unter dem Motto „Stormarner Kunstschaffende laden ein“ mit 100 Künstlerinnen und Künstlern aus Schleswig-Holstein und Hamburg wird vom 18.04. bis 19.04.2020 in der Stormarnhalle Bad Oldesloe unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Lembke stattfinden.

Das KunstWerk-Stormarn Konzept strebt an, über die nächsten Jahre im zweijährigen Rhythmus mit wechselnden Organisationsteams – ehrenamtliche Kunstschaffende – in der Stormarnhalle unterschiedliche Ausstellungsvarianten umzusetzen. Die Stadt Bad Oldesloe stellt die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung, wofür die Künstler sehr dankbar sind.

Maler, Bildhauer, Keramiker, Fotografen, Grafiker und Objektkünstler werden die Möglichkeit haben, ihre Werke auszustellen. Wichtig dabei auch: Diese Ausstellung ist keine kommerzielle Veranstaltung.

Die “Kunstwerk20” versteht sich nach Aussage der Beteiligten als ein gemeinnütziges Projekt zum Zwecke der besseren Vernetzung und Förderung der Bildenden Künstlerinnen und Künstler (ausgebildete Künstler/innen und Autodidakten) aus Schleswig-Holstein und Hamburg.

Die Künstlerinnen und Künstler Megi Balzer, Ulrike Dillig, Wolf Dietrich Jaene, Sonja Reiche, Karin Tillmanns und Hilde Tretow haben für die „KunstWerk20“ die ehrenamtliche Organisation in Zusammenarbeit mit Axel Richter (Bildhauer und künstlerischer Leiter des KunstHaus am Schüberg e.V.) übernommen.

Da die Stormarnhalle Platz für 100 Aussteller bietet, hat sich das Organisationsteam als faire Lösung zur Auswahl für das Losverfahren entschieden, das allerdings nur dann zum Einsatz kommt, wenn die Zahl der Anmeldungen das verfügbare Stand-Kontingent übersteigt. Mindestens 70% der Plätze sind Stormarner Kunstschaffenden vorbehalten. Gastkünstler können maximal 20-30% belegen.

Die Ausstellung wird durch abwechslungsreiche künstlerische Aktionen begleitet. Die Landfrauen werden wieder Besucher und Teilnehmer mit fantastischem Gebäck und Getränken begeistern.

Interessierte Künstlerinnen und Künstler aus Schleswig-Holstein und Hamburg können ab sofort das Anmeldeformular unter info@kunstwerk-stormarn.de für die „KunstWerk20“ Ausstellung anfordern.
Weitere Informationen können auf der Homepage https:kunstwerk-stormarn.de eingesehen werden.

Die Veranstalter von KunstWerk20 würden sich auch freuen, noch weitere Fördererund Sponsoren zu gewinnen.

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Bad Oldesloe

Ein Viertel der Corona-Infizierten in Stormarn sind Reise-Rückkehrer

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 20 Neuinfektionen (4.8.) und einen Inzidenzwert von 26,6. Viele der Erkrankten waren zuvor im Urlaub.

Am Donnerstag meldet der Kreis Stormarn eine Gesamtzahl von 7.265 Covid-19-Fällen. 6.856 Personen gelten als genesen, 101 Personen sind aktuell infiziert. 308 Personen sind verstorben.

Innerhalb der letzten sieben Tage bestätigt das Gesundheitsamt 65 Neuinfektionen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 26,6 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

23 Prozent aller aktuell in Stormarn infizierten Personen sind Reiserückkehrer, ansonsten findet das Infektionsgeschehen weitestgehend im familiären Umfeld statt.

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Bad Oldesloe

FBO sammelt rund 1000 Unterschriften gegen neue Parkgebühren in Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Bei einer Unterschriftenaktion hat die Wählergemeinschaft Freie Bürger Oldesloe (FBO) rund 1000 Stimmen gegen die diskutierte Einführung von Parkgebühren im Bahnhofsbereich, in mehreren Wohnstraßen und auf Schulparkplätzen gesammelt.

Park & Ride Symbolfoto: SL

Der Vorsitzende der Wählergemeinschaft FBO, Dirk Sommer: „Bereits die von uns an drei Juni-Tagen durchgeführte Umfrage am Bahnhof lieferte ein eindeutiges Meinungsbild der Pendler und Anwohner gegen die Neustrukturierung der Parkraumbewirtschaftung. Allein im Bahnhofsbereich kamen rund 1000 Unterschriften gegen die im Verkehrsausschuss mehrheitlich geplante Einführung neuer Parkgebühren zusammen.“

Der elfköpfige städtische Ausschuss hatte auf seiner Sitzung im Mai geschlossen gegen die zwei Stimmen der FBO die Einführung der Kostenpflicht auf den bisher kostenfreien Stellplätzen der Straßen und Park & Ride-Anlagen beiderseits des Bahnhofes sowie einer Reihe von Anwohnerstraßen im Stadtgebiet, unter anderem der Breslauer Straße beschlossen.

Dieser Beschluss muss nun noch im August oder September in der Stadtverordnetenversammlung bestätigt werden.

Die FBO möchte dieses verhindern und fühlt sich durch die breite Unterstützung aus der Bevölkerung für ihre Position bestätigt.

„Es geht hier der Verwaltung doch nur ums Abkassieren und nicht um Verkehrslenkung. Die teilweise bestehende Parkplatznot wird durch die Einführung von Gebühren ja nicht kleiner“, argumentiert Dirk Sommer. Daher müsse nach Überzeugung der FBO stattdessen das Parkplatzangebot erhöht werden.

Unterschriftenlisten liegen weiterhin in Geschäften aus. Auch online ist ein entsprechendes Formular unter www.fboldesloe.de zu finden.

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Bad Oldesloe

Lukas folgt Möller: Oldesloer CDU wählt neuen Fraktionsvorsitz

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Bad Oldesloe – Die CDU Fraktion in der Stadtverordentenversammlung in Bad Oldesloe hat in einer Klausurtagung am Freitag 30. Juli im Bürgerhaus die Weichen für die Zukunft gestellt und einen neuen Fraktionsvorstand gewählt.

Jörn Lucas ist neuer Vorsitzender der Fraktion und Dr. Janine Rausch sowie Torsten Lohse die beiden gleichberechtigten Stellvertreter. 

Jörn Lucas (links) folgt damit Horst Möller der nach 14 Jahren Fraktionsvorsitz in seinem 35. Jahr der Fraktionsmitgliedschaft nicht erneut als Fraktionsvorsitzender angetreten ist.

Die Neuwahl des Fraktionsvorstandes sollte eigentlich zur Mitte der Wahlzeit erfolgen, aber erst jetzt war coronabedingt eine Präsenzsitzung möglich.

Für den nicht mehr angetretenen Horst Möller gab es viel Lob, Dank und Anerkennung, so überreichte der Parteivorsitzende Jörg Feldmann ihm eine Ehrenmedaille und sein Nachfolger Jörn Lucas ein Geschenk.

„Es ist kein Abschied, denn Horst Möller wird Mitglied der CDU Fraktion und vor allem erster stellvertretender Bürgermeister bleiben“, betonte Lucas.

Die Fraktionsklausur hatte natürlich auch inhaltliche Themen. Der herausragende Schwerpunkt war die Parkraumbewirtschaftung, die intensiv diskutiert worden ist. „Wir haben unsere Positionen festgelegt und werden sie vortragen, wenn das Thema auf der Tagesordnung in den jeweiligen Ausschüssen stehen“, so Jörn Lucas. Er zeigte sich irritiert, dass zur nächsten Sitzung des UEVA bereits zwei Anträge zur Parkraumbewirtschaftung vorlägen, obwohl das Thema als ganzes noch nicht aufgerufen sei.

„Ich halte ein solches Vorgehen für nicht sinnvoll. Wir sollten gemeinsam nach einer konsensfähigen Lösung suchen, denn dass die Parkraumbewirtschaftung angesichts der sich ändernden Rahmenbedingungen neu aufzustellen ist, ist doch überhaupt gar nicht zu bezweifeln.“ Dass das besser geht habe die Erarbeitung der Umsetzung der Kita-Reform gezeigt, Dort habe es auch unterschiedliche Positionen gegeben, die dann abgearbeitet werden konnten und eine gute Entscheidung ermöglicht haben. „Allerdings zeichnet sich bei den vorliegenden Anträgen ab, wer an der notwendigen Neuregelung der Parkraumbewirtschaftung interessiert sei und wer nicht, aber vor allem wo sich Mehrheiten für eine Entscheidung abzeichnen.“ Deshalb sei er auch zuversichtlich, dass das Thema Parkraumbewirtschaftung in der nächsten Sitzungsstaffel entschieden werden kann.

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