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Hamburg

Hamburg: Einsatz gegen Drogenkriminalität

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Diensthund Balu Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Im Zuge eines erneuten Einsatzes der “Task Force” zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben insgesamt Polizeibeamte 121 Personen überprüft und 47 Aufenthaltsverbote erteilt. Drei Personen wurden laut Polizei dem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich des Polizeikommissariats 11 wurde ein 58-jähriger Deutscher bei einem mutmaßlichen Betäubungsmittel-Handel beobachtet und anschließend vorläufig festgenommen. Die mutmaßliche Käuferin (33) wurde ebenfalls vorläufig festgenommen und ein Verfahren gegen sie eingeleitet.

Der 58-Jährige führte 22 Briefchen Heroin und ungefähr 50 Euro mutmaßliches Dealgeld mit sich, welches sichergestellt wurde. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte weiterhin einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Dealers in Hamburg Harburg, bei dessen Vollstreckung die Beamten weitere 40 Gramm Heroin sicherstellten.

Der Beschuldigte wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich Harburg nahmen die Beamten einen bislang noch nicht identifizierten Mann vorläufig fest, der auf offener Straße offenbar Betäubungsmittel verkaufte. Während der Beschuldigte bei seiner Festnahme Widerstand leistete, konnte die mutmaßliche Erwerberin flüchten. Der Beschuldigte führte ca. 170 Euro vermeintliches Dealgeld mit sich, welches sichergestellt wurde. Er wies sich mit einem totalgefälschten Ausweisdokument aus, so dass gegen ihn auch wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt wird. Bei seiner Festnahme spuckte der Unbekannte zudem ein Heroinsteinchen aus.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann bei seiner Festnahme Betäubungsmittel verschluckt haben könnte, wurde er zwecks intensivmedizinischer Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Nachdem eine gesundheitliche Gefahr für den Festgenommenen ausgeschlossen worden war, wurde er einem Haftrichter zugeführt.

Im Bereich des Sternschanzenparks konnte ein 18-Jähriger aus Guinea-Bissau festgenommen und später einem Haftrichter zugeführt werden, nachdem er einer Drogenkonsumentin drei Beutel Marihuana verkauft hatte. Bei dem 18-Jährigen wurden 55 Euro sichergestellt.

Die Diensthunde “Buk” und “Balu” wurden in St. Pauli im Umfeld der Balduintreppe zur Absuche nach Betäubungsmittel-Depots eingesetzt. Hier spürten sie insgesamt sechs Depots mit insgesamt 145 Griptütchen Marihuana sowie einer Träne Kokain auf.

Diensthund “Balu” wurde zudem an einer vor einem Lokal abgestellten Couch in der St. Pauli Hafenstraße fündig. Die Beamten beschlagnahmten daraufhin weitere 120 Gripbeutel mit Marihuana.

In sämtlichen Fällen übernehmen die Ermittler des Drogendezernats (LKA 68) die weiteren Ermittlungen.

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Hamburg

Diagnose Hufbeinbruch: Pferd “Lambi” braucht dringend eure Hilfe

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Reinbek – Nach einer Schock-Diagnose braucht Pferd „Lambi“ eine teure Behandlung. Das Tier hat sich auf der Weide das Hufbein gebrochen. Das Voltigierteam JumpingStars Hamburg bittet jetzt um Spenden.

Seit einigen Wochen lahmt das Voltigierpferd „Lamborghini“, das von allen nur „Lambi“ genannt wird. „Diverse Tierarztbesuche waren nötig, um endlich diese schlimme Diagnose zu bekommen“, sagt Vereinsvorsitzende Sabine Meyer. Jetzt muss der Hannoveraner mehrere Monate stehen, damit der Bruch ausheilen kann.

Weil Pferde ungern still halten, musste der Verein „Lambi“ in einer speziellen Therapiebox unterbringen.

„Dort gibt es beste Möglichkeiten, Lambi wieder zu behandeln und zu mobilisieren, sobald das möglich ist“, so Meyer.

Doch diese Therapiebox in Reinbek bei Hamburg und die Behandlungen sind teuer! Der Verein sucht daher dringend Unterstützer, die für Lambi und seiner Therapie unter dem Stichwort „Lambi“ spenden. Der Verein stellt Spendenbescheinigungen aus. Die Bankverbindung des Vereins ist auf der Internetseite zu finden.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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