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Lübeck

Schwimm-Landesmeisterschaft: 10 Medaillen für Reinbeker Sportler

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Jan Seeger (r.) überraschte mit seinen zwei Bronze-Medaillen Foto: TSV Reinbek/Hfr

Reinbek – Bei den Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterschaften im Schwimmen Ende März in Lübeck gewann das sechsköpfige Team von der TSV Reinbek insgesamt 10 Medaillen (3x Gold, 2x Silber und 5x Bronze).

Im Jahrgang 2001 der Männer wurde Roman Bukowiecki über 100m und 200m Rücken Landesjahrgangsmeister. Außerdem holte er Silber über 200m Lagen und Bronze über 200m Freistil.

Der Titel Landesjahrgangsmeisterin über 100m Schmetterling im Jahrgang 2004 der Frauen ging an Nele Golomb.

Tjark Lindh, Jg. 2001 wurde in seinem Jahrgang Vizemeister über 200m Brust. Bronze gewann Tjark über 100m Brust und 200m Rücken.

Eine große Überraschung waren die Leistungen von Jan Seeger. Erstmals hat Jan sich für eine Meisterschaft qualifiziert. Er startete über 100m und 200m Brust. Auf beiden Strecken schwamm er persönliche Rekorde. Jan gewann Bronze im Jahrgang 2007 über 100m Brust mit einer Zeit von 1:29,37 min und ebenfalls Bronze über 200m Brust mit einer Zeit von 3:12,12 min.

Auch Emil Gall, Jg. 2007, zeigte am Wochenende sehr gute Leistungen. Zweimal ging er an den Start (100m Freistil und 200m Lagen) und zweimal schwamm er eine neue Bestzeit.

Leonie Schreiber, Jg. 2001, erzielte ihre beste Platzierung in der offenen Wertungsklasse über 50m Brust. Hier wurde sie Fünfte. Einen neuen persönlichen Rekord schwamm Leonie über 100m Schmetterling.

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Lübeck

Paket mit “klebriger Substanz”: Sieben Postmitarbeiter ins Krankenhaus eingeliefert!

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Stockelsdorf/Lübeck – Ein bei der Post in Stockelsdorf eingegangenes Paket, aus dem eine klebrige Substanz ausgelaufen war, löste am Samstagmorgen einen Polizei- und Feuerwehreinsatz aus.

Zugestelltes Paket (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Ermittlungen ergaben, dass die aus einem beschädigten Paket ausgelaufene Substanz, das bereits am Freitag (13.09.2019) im Zustellstützpunkt Ahrensböker Straße eingetroffen war, bei sechs Personen Atemwegsbeschwerden hervorgerufen hatte. Die Personen wurden vorsorglich in benachbarte Krankenhäuser transportiert.

Bevor das Paket mit der fraglichen Substanz von der Feuerwehr in Stockelsdorf gesichert werden konnte, wurde es jedoch, offenbar als beschädigtes Frachtstück, in das Postverteilzentrum Lübeck in der Novgorodstraße weitergeleitet.

Die Feuerwehr Lübeck wurde durch die Feuerwehr in Stockelsdorf über diesen Sachverhalt informiert. Zwischenzeitlich ist ein Mitarbeiter im Postverteilzentrum in Lübeck ebenfalls in Kontakt mit dem Paket gekommen und musste zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren werden.

Die Halle des Postverteilzentrums in Lübeck, in der das Paket sich befand, wurde geräumt.

Zur weiteren Lageerkundung rückte der Gefahrgutzug der Berufsfeuerwehr Lübeck an. Die Einsatzleiter von Polizei und Feuerwehr trafen nach erfolgter Lagebeurteilung die Entscheidung, dass das betroffene Paket geöffnet wird, um eine Beprobung durchführen zu können.

Es stellte sich heraus, dass sich auf dem in Frage stehenden Trollie zwei Pakete befanden: in dem ersten war eine Lieferung Rotwein von einem Weinhandel, in dem zweiten waren zwei 10-Liter-Gebinde eines hochkonzentrierten Stalldesinfektionsmittels für Tiere, von denen eines beschädigt war. Die ermittelten Produkteigenschaften führten zu den beschriebenen Atemwegsreizungen der betroffenen Mitarbeiter.

Die Einsatzleiter der Einsatzkräfte Feuerwehr und Polizei konnten daher an dieser Stelle Entwarnung geben, der Dienstbetrieb in der Novgorodstraße wurde um 10.40 Uhr wieder aufgenommen.

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Hamburg

A1: Unbekannte verfolgen VW Passat quer durch Stormarn und schießen auf die Insassen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Lübeck/Stormarn/Hamburg – Die Polizei fahndet nach einer unbestimmten Anzahl an Personen, die am vorletzten Samstagabend aus einem fahrenden Pkw heraus auf die Insassen eines silbernen VW Passat geschossen haben.

Die Mordkommission der Hamburger Polizei (LKA 41) hat die Ermittlungen nun von der Polizei Niedersachsen, die die Anzeige aufgenommen hat, übernommen. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Schussabgabe vorausgegangen war offenbar eine Verfolgung des VW Passat durch zwei bis drei Fahrzeuge, die jeweils mit mehreren Personen besetzt waren.

Die Verfolgung dürfte nach ersten Erkenntnissen bereits in Lübeck begonnen und sich über die BAB 1 quer durch den Kreis Stormarn bis ins Hamburger Stadtgebiet fortgesetzt haben.

In Höhe Hamburg-Wilhelmsburg wurde aus einem der Verfolgerfahrzeuge auf die Geschädigten geschossen, wodurch ein 23-jähriger Mann leicht verletzt wurde.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Zeugen, die weitere Angaben zu

– der Verfolgungsfahrt auf der BAB 1 zwischen Lübeck und Hamburg und den daran beteiligten Fahrzeugen

oder

– zu der Schussabgabe auf Höhe der Elbbrücken in Hamburg-Wilhelmsburg machen können

werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an jeder Polizeidienststelle zu melden.

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Lübeck

Lübeck: Junge (6) will mit dem Auto seinen Papa von der Arbeit abholen

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Lübeck – Er wollte nur schnell seinen Vater von der Arbeit abholen. Mit 136 Zentimetern Größe fühlte der Junge (6) aus Lübeck sich offenbar groß genug, um seinen Vater mit dessen Auto von der Arbeit abzuholen.

Symbolfoto: SL

Er hatte sich den Vorgang erkennbar oft genug angeschaut. Der kleine Mann setzte sich am Donnerstagnachmittag (12. September) in Lübeck Moisling daher hinter das Lenkrad, schnallte sich an und rollte los. Das Auto des Vaters stand schräg rückwärts eingeparkt in einer Parklücke.

Weil die Fahrpraxis dann doch nicht ausreichte, setzte der 6-Jährige das Auto seiner Eltern gegen eine Laterne.

Der Schaden war gering. Viel größer war die Sorge der Eltern um ihren Sohn, der sich nach dem Malheur zunächst einmal vorsichtshalber aus dem Staub gemacht hatte.

Gemeinsam mit der Polizei konnte der Sechsjährige nach einer knappen Stunde wiedergefunden werden, er war zum Glück unverletzt.

Den Beamten des 4. Polizeirevieres gab der Junge schließlich sein heiligstes Ehrenwort, nie wieder Auto zu fahren, bevor er nicht eines Tages den erforderlichen Führerschein erworben hat.

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