Folge uns!

Gesundheit

Großhansdorf: ASB Rettungshunde-Training in leerstehender Klinik

Veröffentlicht

am

André Stumberger wartet im Treppenhaus bis Rettungshund Phil ihn gefunden hat
Foto: Oliver Renter/ASB/hfr

Großhansdorf – Eine verlassene Klinik in Großhansdorf war am Wochenende Schauplatz für ein ASB- Rettungshundetraining.

Hundegebell hallt durch die endlosen Gänge, das Licht ist gedämmt. In einer Ecke vom Treppenhaus liegt André Stumberger. Er bewegt sich nicht, versucht leise zu sein, dann geht alles sehr schnell.Rettungshund Phil hat seine Witterung aufgenommen und konnte das Versteck ausfindig machen. Er bellt drei Mal um seinen Fund anzuzeigen.

„40 bis 60 Mal im Jahr wird der Rettungshundezug vom ASB RV Stormarn-Segeberg alarmiert.“, erklärt Einheitsführerin Petra Eppinger. Gemeinsam mit ihren Teams geht es bei Wind und Wetter vor die Tür, zum Suchen von vermissten Personen, zum Menschenleben retten.

Übung im leerstehenden Krankenhaus in Großhansdorf Foto: Oliver Renter/ASB/hfr

Das leerstehende Krankenhaus ist der ideale Übungsort um die Nasen in der Feinsuche zu trainieren und mit den verschiedenen Witterungslagen umzugehen.

Möglich gemacht hat dies Großhansdorfs Bürgermeister Janhinnerk Voß. „Als wir Herrn Voß von unserem Vorhaben erzählten, war er sofort Feuer und Flamme, um uns zu unterstützen.“, ergänzt Petra Eppinger.

Lüftungsanlagen oder Holzwände sind zum Beispiel daran Schuld, dass sich Gerüche im gesamten Haus verteilen und dem Hund einen Streich spielen. „Da kann es schon mal passieren, dass eine Wand angebellt wird.“, erklärt Tanja Petrick, die seit 16 Jahren Rettungshundeführerin ist.

Auch der glatte Fußboden macht den Hunden zu schaffen und erfordert umsichtiges Vorgehen.

“Mantrailer”-Training Foto: Oliver Renter/ASB/hfr

Während drinnen Raum für Raum akribisch überprüft wird, trainieren im Aussengelände so genannte „Mantrailer“ die Suche. Sie sind speziell ausgebildete Personenspürhunde, die einem Individualgeruch folgen können. So ist es möglich, im städtischen Raum oder unter vielen Menschen die gesuchte Person ausfindig zu machen.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Gesundheit

Omikron greift weiter um sich: Inzidenz in Stormarn über 1100

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Auf Basis der 2.897 derzeit gemeldeten Neuinfektionen der letzten sieben Tage im Kreis Stormarn errechnet sich ein Inzidenzwert von 1.182 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag derzeit insgesamt 554 Neuinfektionen.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten und erfassten COVID-19-Fälle beträgt derzeit 17.672.

15.708 Personen gelten derzeit als genesen, 1.624 Personen sind aktuell infiziert. Diese größere Veränderung gegenüber den Werten des Vortages resultiert aus den verkürzten Quarantänefristen. 340 Personen sind verstorben.

Die Anzahl von Meldungen positiv getesteter Personen ist weiterhin sehr hoch. Dies führt dazu, dass das Gesundheitsamt nach wie vor damit beschäftigt ist, Melderückstände aus den vorherigen Tagen abzuarbeiten. Damit ist die Darstellung der Inzidenz, darauf weist das Gesundheitsamt hin, weiterhin nur bedingt aussagekräftig. 

Weiterlesen

Gesundheit

Krankenkasse warnt vor Abhängigkeit von Schmerzmitteln

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe Wenn der Kopf spannt oder der Rücken schmerzt, greifen viele Menschen im Kreis Stormarn schnell zu Schmerzmitteln, um im Alltag weiter zu funktionieren.

Tabletten sind nicht immer das beste Rezept gegen Schmerzen: Über 2,8 Millionen Verordnungen wurden in Schleswig-Holstein für Schmerzmittel in 2020 für alle gesetzlich Versicherten ausgestellt. Foto: AOK/hfr.

„Doch vielen ist nicht bewusst, dass Nebenwirkungen und ernste Komplikationen die Folge sein können, wenn Schmerzmedikamente regelmäßig und unkontrolliert eingenommen werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Und laut der Deutschen Schmerzgesellschaft gibt es Schätzungen zufolge etwa ein bis zwei Millionen Menschen in Deutschland, die sogar abhängig von Schmerzmedikamenten sind.

Die niedergelassenen Ärzte stellten für die gesetzlich Versicherten in Schleswig-Holstein in 2020 insgesamt über 2,8 Millionen Rezepte für Schmerzmittel aus.

Paradox ist, dass die meisten Schmerzmittel nicht nur Nieren und Leber schaden, sondern regelmäßig angewandt zum Beispiel auch weitere Schmerzen wie chronischen Kopfschmerzen führen können.

Wer etwa an mehr als zehn Tagen im Monat Kopfschmerzmittel einnimmt, riskiert, davon einen chronischen sogenannten Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz zu bekommen. Deshalb gilt bei der Einnahme von Schmerzmedikamenten: Maximal vier Tage am Stück und pro Monat sollten nicht mehr als zehn Tabletten eingenommen werden, sofern sie nicht vom Arzt verschrieben worden sind. Die Hinweise auf dem Beipackzettel wie zur richtigen Dosierung und Wechselwirkungen mit anderen Medikemantren sollten unbedingt beachtet werden. Doch noch viel wichtiger ist, nach Möglichkeit auf die Einnahme von Schmerzmedikamenten am besten ganz zu verzichten. Und so schwer es klingt:

Es ist wichtig, trotz der Schmerzen aktiv zu bleiben, sich zu bewegen, mit Freunden zu treffen, auszugehen.

Häufig sind Schmerzen auch durch den Lebensstil beeinflusst: Viele Menschen sitzen zu viel und neigen daher zu Verspannungen, die wiederum Kopf- oder Rückenschmerzen auslösen.

Gezielte Übungen für Nacken und Rücken, die richtige Haltung, work-life-balance und Entspannung helfen, es erst gar nicht zum Schmerz kommen oder ihn schnell wieder verschwinden zu lassen. Ausgleichende Freizeitaktivitäten, viel Bewegung oder Sport können eine Wohltat für Körper und Seele sein. Wichtig ist zudem ausreichender Schlaf, um dem Körper genug Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Hilfreich sind auch Entspannungs-techniken wie Meditation, Yoga oder Muskelentspannungsübungen. Kursangebote rund um das Thema Entspannung finden Betroffene auch im AOK-Kursprogramm, das in allen AOK-Kundencentern erhältlich oder im Internet unter aok.de/nw abrufbar ist. Alle Angebote sind exklusiv und kostenfrei für AOK-Kunden und werden von qualifizierten Fachkräften geleitet.

Weiterlesen

Gesundheit

Schlapp durch den Winter: Vielen Menschen fehlt Vitamin D

Veröffentlicht

am

Gerade in den Wintermonaten sind viele Menschen in Deutschland mit Vitamin D unterversorgt. Nach einer Auswertung der Barmer werden in Schleswig-Holstein 72.500 Menschen jährlich aufgrund eines Vitamin-D-Mangels ärztlich behandelt.

Symbolfoto: Chayathorn Lertpanyaroj / Shutterstock

Das sind rund 2,5 Prozent der Bevölkerung, 1,7 Prozent der Männer und 3,3 Prozent der Frauen. Vitamin D ist wichtig für die Knochen und andere Stoffwechselvorgänge im Körper.

Der Grund für einen Mangel an Vitamin D ist meist eine einseitige Ernährung oder ein erhöhter Nährstoffbedarf in bestimmten Lebens- oder Alterssituationen.

„Wir können Vitamin D durch Sonnenbestrahlung selber produzieren. Wer in der dunklen Jahreszeit jedoch nicht oft genug nach draußen geht, kann zeitweilig zu wenig Vitamin D im Köper haben“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der Barmer in Schleswig-Holstein.

Einen Nährstoffmangel erkennen

Ein Nährstoffmangel mache sich meist gar nicht oder nur durch allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit oder eine höhere Anfälligkeit für Infekte bemerkbar. „Wer sich öfter schlapp fühlt, bringt dies nicht direkt mit einem Nährstoffmangel in Verbindung. Ein Mangel an Vitamin D zeigt sich zum Beispiel oft nur durch Müdigkeit und depressive Verstimmungen“, so Dr. Hillebrandt.

Eine Selbstverordnung mit Nährstoffpräparaten sei nicht ratsam. Wer den Verdacht habe, unter einem Nährstoffmangel zu leiden, sollte einen Arzt aufsuchen – und natürlich versuchen, sich ausgewogen zu ernähren.

Mangelernährung im Alter

„Ältere Menschen zählen in Deutschland zur Risikogruppe für einen Nährstoffmangel. Besonders Vitamin B12 und Vitamin D fehlen ihnen“, betont Dr. Hillebrandt. Nicht jeder ältere oder betagte Mensch leide unter einem Nährstoffmangel.

Viele Menschen verlieren im Alter jedoch ihr gesundes Empfinden gegenüber Hunger, Appetit und Durst. Darüber hinaus müsse man mit zunehmendem Alter oft mehr Medikamente einnehmen, die einen Einfluss auf die Aufnahme der Nährstoffe haben können. Auch eine Grunderkrankung selbst könne sich negativ auf die Nährstoffversorgung auswirken.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung