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Bad Oldesloe

Verkaufsoffener Sonntag: Livemusik, Schnellboote und Frühlingssonne

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Viel Betrieb in der Hindenburgstraße Foto: SL

Bad Oldesloe – Der Start des Frühlings wurde mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres in Bad Oldesloe zelebriert.

Das Wetter spielte den Kaufleuten, Mitwirkenden sowie dem Kreis der Mitorganisatoren rund um Koordinator Hans-Jörg Steglich in die Karten. Der Andrang in der Fußgängerzone war vor allem zwischen 14 und 17 Uhr hoch.

Verschiedene Kaufleute hatten sich Aktionen ausgedacht. So liefen “Ernie und Bert” für das Modehaus Rohde durch die Fußgängerzone und verteilten “Quietscheentchen”. Auf dem Marktplatz gab es Neuwagen und Sportboote zu bestaunen. Für die jüngeren Besucher gab es eine Hüpfburg. Die neue “Bar Laurent” präsentierte sich stilvoll mit Cocktails und die neue Eisdiele “Elvis Eis” konnte sich über einen großen Andrang freuen.

“Ernie und Bert” warben für das Modehaus Rohde und waren ein beliebtes Fotomotiv

Besonders gut, kamen neben den Aktionen die Programmpunkte wie die Livemusik (auf der Hude) und die Breakdancer (Bestorstraße) an. Als Kooperation zwischen der Oldesloer Musikschule und der Musikerinitiative Klngstdt traten ein Klassik-Quartett, Nathalie Becker und Lennart Eisbrenner, Mary Panzer und eine Schülernachwuchsband auf. “Die Resonanz darauf war sehr gut. Wir werden in der Zukunft Kooperationen in ähnlicher Art zur Belebung der Innenstadt gerne fortführen. Wir haben ja früher schon in diesem Rahmen mit verkaufsoffenen Sonntagen kooperiert. Es belebt die Veranstaltung und für die Musiker aus Bad Oldesloe bietet sich eine Auftrittsmöglichkeit”, so Patrick Niemeier, Vorsitzender des Klngstdt e.v.

Livemusik auf der Hude als Kooperation von Klngstdt und der Musikschule Foto: SL

Koordinator Hans-Jörg Steglich freute sich auch, dass die Breakdancer vom Bruno-Bröker Haus in Ahrensburg, es schafften die Besttorstraße zu beleben. Auch ein “Filmhund” trat dort als zusätzlicher Programmpunkt auf. Die Breakdancer waren ebenfalls über Klngstdt vermittelt worden. Sie waren in der Kreisstadt erstmals bei der Open Stage im KuB aufgetreten und hatten sich direkt für weitere Auftritte empfehlen können.

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Bad Oldesloe

Bunt, begeisternd, beweglich: Marana verzaubert und verblüfft das Oldesloer KuB-Publikum

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Foto: KuB/Niemeier/hfr

Bad Oldesloe – Dass das Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum all die kulturellen Erwartungen erfüllt hat, die einst mit ihm verbunden waren, ist längst bekannt. Die Investition in die Kunst- und Kulturszene der Kreisstadt hat sich gelohnt und Bad Oldesloe zu einem Hot-Spot für Kulturschaffende nicht nur aus der Region gemacht.

Der multifunktionale Saal, das begeisterungsfähige Publikum und das von der Lokalpolitik unterstützte KuB-Team ermöglichen es dabei auch immer mehr, experimentelle Auftrittsformate nach Stormarn zu holen, die hier zuvor selten bis nie zu sehen waren. Von kultureller Provinz sollte man da wirklich nicht mehr sprechen.

Ein weiteres ungewöhnliches Highlight in der schon prall gefüllten Liste der besonderen KuB-Gastspiele fügt nun die Gruppe von “Marana” hinzu, die gestern und heute (20 Uhr) im KuB-Saal gastiert. Man kann mit Fug und Recht und ohne Übertreibung sagen, dass das was man dort erleben kann wohl einmalig ist.

Das Bühnenbild ist bunt

Die tanzenden Artisten oder artistischen Tänzer – je nach Defintion – treten in einer komplett aus Wolle gehäkelten Kulisse und in fantasievollen Kostümen auf. Alles ist bunt und beweglich. Ist es eine Performance oder modernes Tanztheater? Was erzählt uns die Geschichte, die offenbar in unterschiedlichen Naturräumen spielt ?

Die Idee zu Marana hatte die Regisseurin Paula Riquelme. Sie ist eine ehemalige Zirkusartistin und Luftakrobatikchoreografin aus Chile. Für ihre Produktion wurde sie von der Natur inspiriert.

Foto: KuB/Niemeier/hfr

Das auf der Bühne Gezeigte wird zum im wahrsten Sinne des wortes “verwobenen” Gesamtkunstwerk, das ein wenig wie ein grellbunter Trip in eine ander Welt wirkt.

Untermalt wird das alles von elektronischen Klängen eines Livemusikers, der für einen Ambient-Soundtrack live an Mischpult, Percussion und Sampler sorgt.

Musikalische Untermalung live am Sampler

Das Publikum am Freitagabend reagierte begeistert, überrascht, zeitweise leicht verstört und immer neugierg und respektvoll auf das Dargebotene.

Für den Auftritt am Sonnabend (20 Uhr) wird es noch einige Karten an der Abendkasse geben. Ein echter Tipp für Performancefans und Freunde moderner Inszenierungen sowie elektronischer Klänge.

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Bad Oldesloe

Komische Oper: Musikhochschule zeigt „Die schöne Helena“ im KuB

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Bad Oldesloe – Um seinen Schülern die Komik zu lehren, inszeniert Regisseur Dominik Wilgenbus in Bad Oldesloe „Die schöne Helena“.

KuB-Managerin Inken Kautter, Regisseur Dominik Wilgenbus und Tim Knackstedt (KuB).

Die von Jaques Offenbach geschriebene Parodie des griechischen Mythos „Urteil des Paris“ wird Ende Februar von Studenten der Musikhochschule Lübeck im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KuB) aufgeführt.

Für Dominik Wilgenbus ist Komik nichts, das einem in die Wiege gelegt wird. Wer unterhalten will, muss arbeiten. Das vermittelt er seinen Studenten an der Musikhochschule Lübeck, die jetzt seit fünf Wochen „Die schöne Helena“ proben. „Unterhaltung wird allzu oft mit Anspruchslosigkeit in Verbindung gebracht aber das, was wir hier machen, ist keineswegs leicht und seicht“, sagt der freischaffende Musiktheater- und Schauspielregisseur. Das ist eine der ersten Lektionen, die er seinen Schülern beibringt. Dabei setzt er auch auf unkonventionelle Methoden: Komische Animationsfilme. Denn leichte Unterhaltung wie „Ice Age“ und Co. haben etwas, das sich auch auf anspruchsvolles Theater übertragen lässt: Timing. „Rhythmus, Tempo und das Setzen der richtigen Pausen ist für glaubhafte Komik sehr wichtig“, sagt Wilgenbus, der seinen Schülern immer und immer wieder die ersten Szenen aus dem Animationsfilm „Ice Age“ (2002) zeigte. So lange, bis allen das Lachen verging.

Damit die Oper „Die schöne Helena“ funktioniert, braucht es eben dieses Timing, wie Dominik Wilgenbus sagt:

„Das Stück verlangt den Darstellern alles ab.“

Denn Offenbach hat den griechischen Heldenmythos um das „Urteil des Paris“ in seiner Adaption in eine beinahe skandalöse Parodie verwandelt. Da gibt es den fetten König Agamemnon, seine etwas dümmlichen Handlanger, den Prinz von Troja, der gekommen ist, um die schöne Helena zu heiraten, die aber leider schon vergeben ist. Die in anderen Opern als unfehlbar und mit hehren Zielen dargestellten griechischen Helden werden eher als lachhafte Idioten dargestellt. Wer den Plot, fühlt sich unweigerlich an einen Monty Phyton-Film erinnert. „Sonst steht die griechische Mythologie eher auf einem hohen Podest, die schöne Helena entzaubert das alles. Es ist eine Hallodri-Geschichte“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. Sie freue sich sehr darüber, dass die Musikhochschule diese Oper gewählt habe: „Es ist ein populäres Stück, kurzweilig und eingängig für das Publikum.“ Sie ist überzeugt, dass das Stammpublikum nicht enttäuscht sein wird. Aufgeführt wird das Stück von 20 Studierenden unter der musikalischen Leitung von Prof. Robert Roche.

„Die schöne Helena“, Premiere am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, KuB-Saal (Beer-Yaacov-Weg 1), Bad Oldesloe. Weitere Aufführungen: Sonnabend, 22. Februar, 20 Uhr und Sonntag, 23. Februar, 17 Uhr. Tickets im Vorverkauf (www.kub-badoldesloe.de) für 18,50 Euro (erm. 12,50 Euro) und an der Abendkasse 20,50 Euro (erm. 14,50 Euro).

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Bad Oldesloe

Stolpergefahr: Oldesloe fällt elf Bäume im Wolkenweher Weg

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Bad Oldesloe – Ein Drittel des Baumbestandes im Wolkenweher Weg in Bad Oldesloe wird abgeholzt. Das soll der Verkehrssicherheit dienen.

(Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Das wird einigen Bürgern sicherlich nicht gefallen aber es dient der Gefahrenabwehr“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Elf Bäume haben derart starke Wurzeln entwickeln, dass sie Teile des Fußweges zerstörten und damit zur Stolperfalle geworden sind. Einige Fußgänger sind dort bereits gestürzt. Der Stadt bleibt daher keine Wahl. Die entsprechenden Bäume müssen komplett entfernt werden.

Im nächsten Jahr will die Stadt den Wolkenweher Weg dann umfassend sanieren.

Lembke: „Wir reden hier von einem Vollausbau, die Straße wird komplett überplant.“ Kosten nannte der Verwaltungschef nicht. Durch die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wird die Sanierung aus der Stadtkasse finanziert werden müssen, eine Beteiligung der Anwohner ist nicht möglich.

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