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Gesundheit

Nach Masern an Segeberger Schule: FDP fordert Impfpflicht

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Impfung (Symbolbild). Foto: Katja Fuhlert /Pixabay

Bad Segeberg/Kiel – Nachdem am Freitag die Dahlmannschule in Bad Segeberg nach einem Masernausbruch evakuiert werden musste, fordert die FDP in Kiel eine allgemeine Impfpflicht.

„Erneut zeigt uns die Realität, dass wir um die Einführung einer Allgemeinen Impfpflicht für Kinder bis zum 14. Lebensjahr nicht herumkommen werden. Nicht nur in den USA, nein auch in Schleswig-Holstein sind ansteckende Krankheiten wie die Masern ein Problem“, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dennys Bornhöft.

Mitte der vergangenen Woche hatte ein Landkreis im US-Bundesstaat New York nach einem massiven Masernausbruch den Notstand ausgerufen.

Am Freitag kam es dann an der Dahlmannschule in Bad Segeberg zum Masern-Alarm. Bei einem der Schüler war der hochansteckende Virus diagnostiziert worden, woraufhin die Schule evakuiert wurde.

Dennys Bornhöft: “Wer sich nicht impfen lässt, handelt verantwortungslos”

Offenbar kommt der fast ausgerottete Virus zurück, weil immer mehr Menschen ihre Kinder nicht impfen lassen.

„Impfmüdigkeit und Impfgegnerschaft dürfen nicht die Auslöser dafür sein, dass ganze Kitas und Schulen geschlossen werden müssen, um so Epidemien zu verhindern“, sagt Dennys Bornhöft. Die FDP fordert deswegen die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht, ausgerichtet an den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts. Nur so könne die Bevölkerung zukünftig zuverlässig geschützt werden: „Wer seine Kinder vor schweren Krankheiten wie Masern, Keuchhusten oder Tetanus nicht impfen lässt, handelt verantwortungslos.“ Verantwortungslos gegenüber seinen Kinder aber auch verantwortungslos gegenüber jenen, die aus medizinischen Gründen selbst nicht geimpft werden können.

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Bad Oldesloe

Das nächste Großlager in Bad Oldesloe: Asklepios baut für 50 Millionen auf 65 000 Quadratmetern

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Ärztin bei der Arbeit im Krankenhaus Symbolfoto: Have a nice day photo/shutterstock

Bad Oldesloe – Eigentlich waren die Hoffnungen für das neue Gewerbegebiet an der A1 anders – große Lager mit starkem Verkehrsaufkommen waren es nicht, was der Lokalpolitik und der Verwaltung vorschwebten. Doch nach dem bereits bekannten großen Lager des Versandriesen Amazon bauen nun auch die Asklepios-Kliniken ein Zentrallager in der Kreisstadt.

“Die Asklepios Kliniken bauen in Bad Oldesloe ein neues, hochmodernes Zentrallager auf einer Fläche von 65.000 qm, die eigens dazu erworben wurde”, heißt es in einem Statement von Akslepios.

Das Lager soll vollautomatisiert alle Asklepios Kliniken außerhalb Hamburgs sowie andere Krankenhausketten, Einkaufgemeinschaften und einzelne Krankenhäuser und Rehakliniken versorgen.

“Zusätzlich werden von dort aus Heil- und Hilfsmittel rund um die Uhr für Patienten deutschlandweit für die Zeit nach ihren Krankenhausaufenthalten abrufbar sein”, heißt es.

Mit dem neuen Zentrallager wird Asklepios nach eigener Aussage die Versorgungssicherheit der angeschlossenen Kliniken und Einrichtungen stabil und auf hohem Niveau nachhaltig sicherstellen können.

“Bereits seit Jahren sucht Asklepios einen Standort für ein neues Zentrallager, da das bisherige in Hamburg viel zu klein für die Versorgung von Kliniken außerhalb Hamburgs ist und die Versorgung der Kliniken im Rest Deutschlands meist von Dienstleistern übernommen wird”, heißt es von offizieller Asklepios-Seite.

Die Hansestadt selbst konnte kein Grundstück zur Verfügung stellen, das der erforderlichen Größe für die Belieferung des Asklepios-Gesamtkonzerns entsprochen hätte.

Ein solches wollte Bad Bramstedt anbieten, aber dort erwies sich der von der Stadt vorgesehene Boden als nicht tragfähig, so dass der Klinikbetreiber davon Abstand nehmen musste.

Jetzt ist Bad Oldesloe als Standort gefunden, wo sich bereits eine Asklepios Klinik befindet. Das entsprechende Grundstück wurde von Asklepios gekauft, voraussichtlicher Baubeginn wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 sein.

“Das Zentrallager wird vollautomatisiert und eines der modernsten seiner Art überhaupt werden. Die voraussichtliche Inbetriebnahme wird im zweiten Halbjahr 2021 erfolgen. Asklepios investiert rund 50 Mio. Euro in das neue Zentrallager”, so die Kliniken.
 
„Ich freue mich, dass wir hier einen hervorragenden Standort gefunden haben“, sagt Kai Hankeln, CEO der Asklepios Kliniken.

„Lediglich die Abkopplung der Hamburger Kliniken ist ökonomisch nicht sinnvoll. Wenn der Minderheitsgesellschafter in Hamburg aber eine eigenständige Hamburger Lösung für die Hamburger Asklepios Kliniken wünscht und die Mehraufwände dafür trägt, ist das auch ein Weg“, so Hankeln weiter.

Für den Mehraufwand, der den Hamburger Kliniken durch die Wirtschaftlichkeitsverluste im Vergleich zur Anbindung an das Großlager in Bad Oldesloe anfällt, ist ein Mehrkostenausgleich von drei Millionen Euro jährlich in der Diskussion. Hinzu kommen die Kosten für ein Grundstück und Fördermittel für den Neubau.
 
Das Zentrallager in Bad Oldesloe befindet sich in unmittelbarer Nähe der Autobahn und trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen und Lärmbelästigungen bei. „Wir wollen das Zentrallager besonders unter Nachhaltigkeitsaspekten errichten“, so Kai Hankeln.
 
Ab Mai 2020 gilt die Europäische Medizinprodukteverordnung (MDR – medical device regulation). Sie betrifft ca. 500.000 Medizinprodukte und wird alle Kliniken in Deutschland und Europa vor große Herausforderungen stellen, es drohen ein starker Kostenanstieg durch knappe Ressourcen und große Versorgungslücken.

“Asklepios wirkt dem mit dem neuen Zentrallager entgegen und versetzt das Unternehmen in die Lage, durch Internationalisierung des Einkaufs neue und bisher nicht verfügbare Beschaffungsmärkte zu erschließen. So können auch langfristig wichtige Wettbewerbsvorteile auf Grundlage der globalisierten Beschaffungen für die angeschlossenen Kliniken generiert werden”, heißt es in dem Statement.

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Bad Oldesloe

Die kickende Verwaltung

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Foto: Kreis Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Bereits Anfang 1985 hatten kurz nach Beendigung ihrer Ausbildung mehrere junge Mitarbeiter der Kreisverwaltung Stormarn die Idee, im Rahmen des Betriebssports eine Hallenfußballsparte zu gründen.

Diese Sparte nahm nach kurzer Planung erfolgreich den Trainingsbetrieb auf und ist jetzt nach 35 Jahren noch aktiv. Das Motto der Kicker: Immer wieder mittwochs.

Damit ist die Fußballsparte die älteste Sparte unter 8 Sparten der Betriebssportgemeinschaft der Kreisverwaltung.

Die Sparte ist überwiegend im Trainingsspielmodus aktiv, nur noch selten nimmt die Mannschaft an Turnieren teil. Letzter großer Erfolg war 2009 der Turniersieg bei einem Kleinfeldturnier in Lübeck.

Beim Jubiläumstrainingsspiel waren unter anderem auch die stellvertretende Vorsitzende der Betriebssportgemeinschaft Antonia Schauland, der Spartenleiter Alexander Litvinov sowie das immer noch aktive Gründungsmitglied Stefan Leutelt mit dabei.

Der Betriebssport ist ein Baustein des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Kreisverwaltung Stormarn. Insgesamt sind zur Zeit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung beim Betriebssport aktiv dabei.

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Gesundheit

Blutspende: So helfen Sie im neuen Jahr kranken Menschen

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Reinbek – Wer kennt sie nicht – die „To-do-Liste“ zum Start eines neuen Jahres. So mancher Punkt darauf wird oftmals lange Zeit nicht abgehakt.

Foto: DRK-Blutspendedienst

Wer sich eine Blutspende schon immer einmal vorgenommen hat, sollte diesen guten Vorsatz gleich zum Jahresbeginn umsetzen.

Nach den Feiertagen und der Urlaubszeit im Dezember können die Bestände an Blutpräparaten in den Depots des DRK häufig stark reduziert sein.

Wer sich in den ersten Wochen des neuen Jahres für eine Blutspende entscheidet, der leistet lebensrettende Hilfe, beispielsweise für Patienten, die aufgrund schwerer Erkrankungen oftmals über einen langen Zeitraum auf Bluttransfusionen angewiesen sind.

Neben der Untersuchung des Blutes auf bestimmte Infektionserreger, die mit jeder Blutspende durchgeführt wird, haben Erstspender übrigens einen weiteren Gewinn durch ihren Einsatz: nur etwa vier bis acht Wochen nach der ersten Blutspende erfahren sie das Ergebnis ihrer Blutgruppenbestimmung. Die Information über die eigene Blutgruppe wird mit Zusendung des Blutspendeausweises übermittelt.

Informationen und alle Termine zur Blutspende erhalten Sie unter www.blutspende.de (bitte das jeweilige Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos). Bitte zur Blutspende den Personalausweis bereithalten!

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