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Bad Oldesloe

Hier entstehen die Werke: Künstler zeigen wieder ihre Ateliers

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Auch die Stormarner Künstlerin Siobhan Tarr, hier mit Landrat Henning Görtz, beteiligte sich schon an den “Offenen Ateliers”. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Stormarner Künstler werden in diesem Jahr wieder ihre Ateliers öffnen.

Am 28. und 29. September 2019 gewährt “Kunst Orte Stormarn – Offene Ateliers 2019” einen exklusiven Einblick in ihre Ateliers und Arbeitsstätten.

In persönlichen Gesprächen können interessierte Besucher vieles über die Arbeitsweise und kreativen Prozesse Stormarner Künstler erfahren. Auf reizvollen Radtouren, die die verschiedenen Atelierorte miteinander verbinden, lässt sich zusätzlich die Stormarner Landschaft entdecken und den Tag so zu einem spätsommerlichen Kunstausflug gestalten. In den vergangenen Jahren nahmen über 50 Künstler aus ganz Stormarn an dem Projekt teil.

Die Ausschreibung zur Teilnahme für interessierte, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler oder Künstlergruppen ist gestartet. Noch bis zum 18. April 2019 sind Interessierte aufgerufen, sich zu bewerben. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen können bei der Kulturabteilung des Kreises Stormarn unter kultur@kreis-stormarn.de eingereicht werden. Die Bewerbungsformulare sind auf der Internetseite der Kunst Orte unter www.kunst-orte-stormarn.de als Download bereitgestellt.

Eine fachkundige Jury wird nach Bewerbungsschluss eine Auswahl an teilnehmenden Künstlern und Ateliers treffen. Entlang der ausgewählten Kunst Orte 2019 werden in Kooperation mit dem Tourismusmanagement Stormarn Radtouren entwickelt.

Der Kreis Stormarn und die Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ initiieren dieses Projekt bereits zum vierten Mal und freuen sich über regen Zuspruch sowie zahlreiche Besucher. Auch in diesem Jahr werden die Kunst Orte Stormarn durch einen Prospekt mit integrierten Fahrradrouten sowie einer ausführlichen Internetpräsentation beworben.

Neben der Öffnung der Atelierräume können die Künstler Veranstaltungen in Eigenregie wie etwa Vorträge, Musik, Lesungen oder Performances sowie Einladungen von Gastkünstlern planen und umsetzen. Weitere Details und das Gesamtprogramm werden im Sommer herausgegeben sowie auf der Internetseite veröffentlicht.

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Bad Oldesloe

Landesregierung beschließt: Einzelhandel darf ab Montag wieder öffnen!

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Kiel/Bad Oldesloe – Das Land Schleswig-Holstein lockert: Ab Montag soll der Einzelhandel wieder öffnen dürfen – unter bestimmten Voraussetzungen.

Maskenpflicht in der Oldesloer Innenstadt. Foto: Stormarnlive.de

Auf diese Nachricht hat der Einzelhandel gewartet: Nach Monaten des Lockdowns dürfen Geschäfte wieder öffnen. “Wir sind ein Land mit einer Inzidenz unter 50. Das Regelwerk lässt zu, dass ein Öffnungsschritt verantwortbar ist”, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Donnerstag.

Zuvor hatte das Parlament eine Sondersitzung einberufen und über die gestrigen Beschlüsse von Bund und Ländern zu beraten.

Wirtschaftsverbände, auch in Stormarn, drängten in den letzten Tagen darauf, dass der Einzelhandel wieder aufmachen darf.

Laut Parlamentsbeschluss sollen Geschäfte ab Montag (8. März) unter folgenden Bedingungen wieder öffnen dürfen: In Läden bis 800 Quadratmetern gilt eine Beschränkung von zehn Quadratmetern pro Kunde. Beispiel: In einem 50 Quadratmeter großen Laden dürfen sich maximal fünf Kunden gleichzeitig aufhalten.

Ab 800 Quadratmetern gelten 20 Quadratmeter pro Kunde.

Neben dem Einzelhandel soll es auch im Dienstleistungssektor Lockerungen geben. Kosmetik- und Tattoo-Studios, Fahr- und Flugschulen dürfen – entsprechende Hygienekonzepte vorausgesetzt – wieder öffnen.

Ob die Öffnungen von Dauer sind, hängt vom Inzidenzwert ab. Steigt dieser im Landesschnitt auf über 50, muss der Beschluss geändert werden.

Auch die Kontaktbeschränkungen werden ab Montag gelockert.

So ist es ab diesem Zeitpunkt erlaubt, sich mit fünf Personen gleichzeitig zu treffen. Die Zwei-Haushalte-Regelung gilt allerdings weiterhin.

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 wird es weitere Lockerungen geben: Dann dürfen sich zehn Personen gleichzeitig treffen.

In Vereinen organisierte Jugendsportgruppen mit maximal 20 Kindern dürfen wieder im Draußen trainieren, private Sportgruppen – ebenfalls im Freien – mit maximal zehn Personen. Musikschulen dürfen ab Montag wieder Einzelunterricht anbieten.

Die Gastronomie darf noch nicht wieder öffnen. An einem Konzept, dass Öffnungen in diesem Bereich in absehbarer Zeit möglich macht, will die Landesregierung aber arbeiten. Denkbar wäre eine baldige Freigabe der Außengastronomie. Beschlossen ist das aber noch nicht.

Kein Tourismus zu Ostern: Im touristischen Bereich wird sich wohl bis 22. März nichts ändern. Tourismusvertreter zeigten sich enttäuscht von dieser Nachricht.

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Bad Oldesloe

Corona in Stormarn: Die meisten Infektionen wurden in Bad Oldesloe gemeldet

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Bad Oldesloe – Dem Stormarner Gesundheitsamt sind innerhalb der letzten sieben Tage (Stand: 3.3.) 148 Neuinfektionen gemeldet worden. Daraus ergibt sich ein Inzidenzwert von 60,3.

4.271 Personen gelten als genesen, 279 Personen sind aktuell infiziert.

Interessant sind die Zahlen aus den einzelnen Städten, die der Kreis seit neustem einmal in der Woche bekannt gibt.

Demnach sind die meisten Fälle in Bad Oldesloe aufgetreten. 52 der 259 Infizierten (Stand: 2.3.) stammen aus der Kreisstadt.

Auf Platz zwei Reinbek (40), auf dem dritten Platz Ahrensburg (33)

“Leider müssen wir auch mitteilen, dass zwei weitere infizierte Personen verstorben sind”, teilte das Gesundheitsamt am Mittwoch mit. Es handelt sich um zwei Männer der Altersgruppen über 70 und über 90 Jahre. 246 Personen sind somit verstorben.

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Bad Oldesloe

Musikvideo: Rapper springt Oldesloer Wirtschaft zur Seite!

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Bad Oldesloe – Vom offenen Brief zum Rap-Video: Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe untermauert Forderung an Landesregierung nach raschen Geschäftsöffnungen.

Nach dem offenen Brief von Stormarner Gewerbevereinen an Ministerpräsident Daniel Günther, legt die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe jetzt nach.

Vor dem Treffen zwischen Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten zum Corona-Lockdown veröffentlichte die Wirtschaftsvereinigung der Stormarner Kreisstadt ein Rap-Video, in dem sie fordert, Geschäfte und Gastronomie wieder zu öffnen. „Herr Ministerpräsident, eine wichtige Message. Das Wasser steht uns bis zum Hals wie bei ’nem Nichtschwimmerbecken“, heißt es in dem Lied, dass die Wirtschaftsvereinigung zusammen mit dem Bad Oldesloer Noor Al-Tamemy, Amateurfußballer und Rapper, aufgenommen und veröffentlicht hat.

„Das Musikvideo drückt die Stimmung der Unternehmer aus. Der Lockdown ist für Händler und Gastronomen ein Desaster. Inzwischen kämpfen viele Betriebe um ihre Existenz. Handel und Gastronomie müssen unter Hygienebedingungen jetzt wieder öffnen dürfen. Ansonsten sterben unsere Innenstädte“, warnt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe.

Ihr Wunsch, der Händlern und Gastronomen in ganz Schleswig-Holstein aus dem Herzen sprechen dürfte, klingt im Song so: „Wir schützen unsere Kunden und halten den Abstand ein. Also tut uns den Gefallen und bringt Leben wieder rein.“

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