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Bad Oldesloe

Elterntaxen in Bad Oldesloe: Polizei und Ordnungsamt kontrolliert vor Schulen

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Die Polizei überwachte vor der Klaus-Groth-Schule gemeinsam mit dem Ordnungsamt den Verkehr. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Weil sie andere Verkehrsteilnehmer gefährden, startet Bad Oldesloe eine Offensive gegen Elterntaxis. Vor zwei Grundschulen wurden in dieser Woche Fahrzeuge kontrolliert.

Strafzettel wurden an den beiden Tagen nicht verteilt. Mit der Aktion wollte die Stadt gemeinsam mit der Polizei Eltern sensibilisieren und aufklären.

„Ich hatte gerade einen Vater, der mir sagte, sein Kind würde überfallen werden, wenn er es nicht fahren würde“, berichtete ein Polizist, der mit Kollegen und Mitarbeitern des Oldesloer Ordnungsamtes Eltern vor der Klaus-Groth-Schule ansprach. Eine Begründung, die er nicht das erste Mal gehört habe. Viele Eltern haben Angst, ihrem Kind könnte etwas passieren. Sei es durch Unfälle oder Kriminelle.

„Immer wieder machen Geschichten von Mitschnackern die Runde, an denen aber eigentlich nie etwas dran ist“, sagt der Beamte. Er könne sich in seinen über 20 Dienstjahren an keinen Fall erinnern, in dem ein Kind auf dem Schulweg entführt worden wäre.

Immer mehr Eltern scheinen ihren Kindern den Weg zur Schule nicht zuzutrauen und fahren sie lieber mit dem Auto. Dabei ist per Unfallstatistik erwiesen, dass es für die Kinder viel gefährlicher ist mit dem Auto gefahren zu werden.

Die Ursache für die Fahrt ist oft eine diffuse Angst, die auch durch Falschmeldungen entsteht. In Whatsapp-Gruppen machen Gerüchte von Minivans, in denen Kinder verschwinden, schnell die Runde. „Dass sich solche Falschmeldungen mittlerweile so schnell verbreiten können, ist wirklich ein Problem“, sagte Bürgermeister Jörg Lembke, der sich an der Aktion beteiligte

In der Konsequenz würden Eltern die Kinder dann doch lieber zur Schule fahren und das Verkehrsaufkommen wächst und auch die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer – zum Leidwesen von Fußgängern und Radfahrern.

Doch es ist nicht nur die Angst davor, Kinder könnten zwischen Wohnungstür und Klassenzimmer Schaden nehmen. Auch das Wetter spielt eine Rolle. An diesem Wochentag war kein Regen angesagt. Das sorgte für eine vergleichsweise entspannte Verkehrssituation vor der Grundschule.

Nur eine handvoll Eltern mussten sich eine Standpauke von den Ordnungshütern anhören. Die wenigsten stoppten im Halteverbot. Der Einsatz hatte diesmal ohnehin eher einen informativen und präventiven Charakter. Lembke: „Wir möchten erreichen, dass Eltern auf diesen Hol- und Bringdienst verzichten.“ Viele hätten sich einsichtig gezeigt, andere weniger. Vor allem in der schmalen Breslauer Straße würden laut Bürgermeister Lembke gefährliche Situationen durch die Elterntaxis entstehen – auch wenn dort kein grundsätzliches Halte- und Parkverbot besteht.

Oldesloe will “Kiss and Go”-Zonen prüfen

Einen Tag zuvor hatten Polizei und Ordnungsamt die Stadtschule besucht, um Elterntaxis zu verscheuchen. Dort ist die Situation durch das grundsätzlich höhere Verkehrsaufkommen während der Hol- und Bringzeiten noch weitaus gefährlicher, als an der KGS. Doch dort hatte sich die Aktion schon vorher herumgesprochen.

„Das ist schade. Wir waren bemüht, den Termin geheim zu halten“, sagt Agnes Heesch, Sprecherin der Oldesloer Stadtverwaltung. Eine große Rolle spielt das jedoch nicht: „Es war nur der Auftakt, weitere Aktionen und Kontrollen durch das Ordnungsamt werden folgen und dann auch ohne Ankündigung.“

Bad Oldesloe ist mit dem Elterntaxi-Problem keineswegs alleine. Auch am Schulzentrum in Großhansdorf verstopfen Elten mit ihren Autos regelmäßig die Straße. Dort soll jetzt eine sogenannte „Kiss and Go“-Zone eingerichtet werden, in der Kinder legal aussteigen dürfen. Dafür wird auf vorhandenen Parkplätzen ein zeitlich begrenztes Parkverbot eingerichtet. Das wäre auch für Schulen in Bad Oldesloe eine Idee. Lembke: „Das könnte an der Klaus-Groth-Schule und auch an der Stadtschule umgesetzt werden. Wir werden das prüfen.“

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Bad Oldesloe

Magisch: Marco Weissenberg verzaubert das KuB

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Bad Oldesloe – Der Deutsche Vizemeister der Zauberkunst Marco Weissenberg macht am Freitag, 30. August, mit seiner brandneuen Liveshow „Wunderkind“ Stopp im Oldesloer KuB. Start ist 20 Uhr.

Deutschlandweit verzaubert er seine Zuschauer mit einer einzigartigen Mischung aus Comedy, Storytelling und Magie. Marco Weissenberg findet verblüffende und kuriose Dinge, die er mit einem Augenzwinkern präsentiert.

Die Zuschauer erleben hautnah, wie sich Marco in einen Superhelden verwandelt, den gefährlichsten Kartentrick der Welt zeigt oder unzählige Glühwürmchen durch den Raum fliegen lässt. Spätestens wenn Marco ein Polaroidfoto in der Zukunft macht und die Tricks aus seinem ersten Zauberkasten neu entdeckt, dürfen er das Publikum verzaubert haben.

Direkt vor den Augen der Zuschauer beginnen Gegenstände zu schweben und Gedanken werden mit einem Dosentelefon quer durch den Raum geschickt. In dieser Zaubershow ist das Publikum unmittelbarer Teil der Show und erlebt durch eine ganz besondere Mitmach-Illusion ein verblüffendes Wunder in den eigenen Händen.

„Wunderkind“ mit Marco Weissenberg am Freitag, 30. August, um 19 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in Bad Oldesloe (Beer-Yaacov-Weg 1). Tickets unter www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Polizisten stoppen betrunkenen Fahrer auf der A1 nach Rowdie-Verhalten

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Reinfeld/Stapelfeld – Am 16.08. (gegen 07:25 Uhr) teilte eine Verkehrsteilnehmerin den Beamten des Polizei-Autobahnrevieres in Bad Oldesloe mit, der ihr auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg ein VW Up durch besondere Rücksichtslosigkeit zwischen dem Autobahnkreuz Lübeck und der Anschlussstelle Reinfeld aufgefallen sei.

Der Fahrer hätte unter anderem unnötige und plötzliche unangekündigte Fahrstreifenwechsel durchgeführt, spontane Bremsungen vollzogen und andere Verkehrsteilnehmer wiederholt geschnitten. Auch Rechtsüberholen und das Überholen über den Seitenstreifen gehörten zum Repertoire.

“Das beschriebene Fahrzeug konnte durch eine Streifenwagenbesatzung schnell eingeholt werden. Doch bevor das Fahrzeug und dessen Fahrer an der Anschlussstelle Stapelfeld einer Kontrolle unterzogen werden konnten, entschlossen sich Fahrer und Beifahrer – wohl in der Annahme einen vermeintlich unbeobachteten Moment ausnutzen zu können – zu einem Seitenwechsel”, sagt Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Während der Fahrt überkletterten beide einander und der Beifahrer übernahm das Steuer. Um den Rollentausch perfekt zu machen, wurden auch noch einige Bekleidungsgegenstände getauscht.

Die Aktion war von den aufmerksamen Kollegen nicht unbemerkt geblieben. Am Kontrollort stellte sich dann heraus, dass der nun hinter dem Lenkrad sitzende 24-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Er “pustete” freiwillig 0,98 Promille. “, so Kilian.

Es stellte sich die Frage nach dem Grund für den Platztausch.

Der ursprüngliche Fahrer, ebenfalls 24 Jahre alt, ist nicht im Besitz eines Führerscheins und stand ebenfalls unter Alkoholeinfluss. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,27 Promille.

Für die beiden Hamburger endete der Einsatz mit der Entnahme von Blutproben und der Fertigung von Strafanzeigen bzgl. Fahrens ohne Fahrerlaubnis, zweier Trunkenheitsfahrten sowie einer Versuchten Strafvereitlung.

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Bad Oldesloe

Neues Angebot für Jugendliche: Offener Unterricht im Oldesloer Skateland

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Einweihung der Erweiterung des Skatelands Foto: SL

Bad Oldesloe – Im diesjährigen Sommerferienpass haben drei junge, erwachsene Skater mit großem Erfolg einen Skatekurs angeboten.

Die Jugendarbeit der Stadt Bad Oldesloe reagiert jetzt auf die offenbar bestehende Nachfrage nun mit einem regelmäßigen offenen Skateangebot für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

Wer Tricks und Kniffe von erfahrenen Skatern lernen möchte, ist ab dem  21. August immer mittwochs zwischen 16 und 17 Uhr auf der Skateanlage am Exer herzlich willkommen.

Wer hat, bringt bitte eigene Boards, Helm und Schützer mit, da Leihausrüstungen nur in geringer Zahl zur Verfügung stehen.

Für eventuelle Fragen steht Frau Stehr, Sachbereich Jugendarbeit, E-Mail: kathrin.stehr@badoldesloe.de, gern zur Verfügung.

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