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Kreis Segeberg

700 Schüler evakuiert: Masern-Alarm an Schule in Segeberg!

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Impfung gegen Kinderkrankheiten (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Segeberg – An der Dahlmannschule in Bad Segeberg sind die Masern ausgebrochen. Das Gesundheitsamt hat das Gymnasium räumen lassen.

“Wir haben einen Fall von Masern in der Schule. Am kommenden Montag, Dienstag und Mittwoch werden nur Personen in das Schulgebäude gelassen, die ihren Masern-Impfschutz nachweisen können”, teilt die Schulleitung auf der Homepage des Gymnasiums mit.

Am Freitagvormittag mussten rund 700 Schüler das Gebäude verlassen.

“Besteht bei Ihrem Kind kein Impfschutz oder kann dieser Impfschutz nicht schriftlich nachgewiesen werden, informieren Sie die Schule per Mail oder Telefon. Schicken Sie Ihr Kind in diesem Fall nicht zur Schule.”

Wie die Lübecker Nachrichten berichten, soll es auch an der Theodor-Storm-Grundschule, ebenfalls in Segeberg, einen Verdachtsfall geben. Die Schulleitung sagte der Zeitung, dass der betreffende Schüler seit einigen Tagen wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr nicht in der Schule ist.

Weitere Kinder könnten sich angesteckt haben

“Es ist nicht auszuschließen, dass Ihr Kind sich in der Schule bei der erkrankten Person angesteckt hat”, warnt das Gesundheitsamt des Kreis Segeberg in einem Brief an die Eltern.

So gefährlich sind die Masern

Bei Masern handelt es sich um eine hochansteckende Krankheit, die nach anfänglichen grippeähnlichen Symptomen und nachfolgendem Hautausschlag auch zu weitreichenden Komplikationen (z.B. Mittelohr-, Lungen- oder Hirnentzündungen) führen kann.

Eine Lungen- oder Hirnhautentzündung kann im schlimmsten Fall tödlich enden!

Nach einer Masern-Ansteckung kommt es nach ein bis zwei Wochen zum Ausbruch der Krankheit.

Die Möglichkeit, weitere Personen anzustecken, besteht bereits fünf Tage vor Auftreten des Hautausschlages und hält nach dem Auftreten bis zu vier Tage an.

Rückkehr der Masern wegen Impfgegnern

In der Vergangenheit sorgen immer häufiger Impgegner für Schlagzeilen, die ihren Kindern die potenziell lebensrettende Impfung verweigern und damit auch ihre Mitmenschen, etwa solche, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, in Gefahr bringen.

Im US-Bundesstaat New York hatte ein Bezirk vor zwei Tagen den Notstand wegen einer Masern-Epidemie ausgerufen. Das ist nur möglich, wenn sich zu viele Menschen nicht impfen lassen. Die Behörden machen Impfgegner für den erneuten Ausbruch verantwortlich. Seit 2000 galten die Masern dort als ausgerottet.

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Polizei und Feuerwehr

Bad Segeberg: Mann verstirbt nach Widerstand bei einer Verkehrskontrolle

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Kurz vor 02:00 Uhr in der Nacht auf Freitag,12. April, verstarb ein 56-Jähriger im Krankenhaus, nachdem er nach jetzigem Ermittlungsstand bei einer Verkehrskontrolle in der Kirchstraße in Bad Segeberg erheblichen Widerstand geleistet und sich dabei laut Polizei eine Kopfplatzwunde zugezogen hatte.

“Der Mann wurde noch am Einsatzort reanimationspflichtig. Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen aufgenommen”, so Birgit Heß von der Staatsanwaltschaft Kiel.

Nach jetzigem Ermittlungsstand sollte der 56-Jährige im Rahmen einer Verkehrskontrolle gegen 00:30 Uhr in der Kirchstraße von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeibezirksreviers Bad Segeberg überprüft werden.

” Im Verlauf dieser Kontrolle leistete der Mann, der von der Staatsanwaltschaft Kiel zur Aufenthaltsermittlung wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgeschrieben war, erheblichen Widerstand. Der Widerstand des Mannes veranlasste die 29 und 32 Jahre alten Beamten über die Einsatzleitstelle weitere Streifenwagen zur Unterstützung anzufordern”, so Matthias Felsch von der Polzei Kiel.

“Nachdem der Mann überwältigt werden konnte, stellten die Beamten bei ihm eine Kopfplatzwunde fest. Sie forderten umgehend einen Rettungswagen an, der nur wenige Minuten später am Einsatzort eintraf”, heißt es im Polizeibericht.

Der Rettungswagen brachte den 56-Jährigen, der zwischenzeitlich kollabiert und reanimationspflichtig geworden war, mit der Unterstützung eines Notarztes in ein nahgelegenes Krankenhaus. Dort verstarb der Mann kurze Zeit später.

Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen mit Unterstützung von Kollegen aus Pinneberg und Elmshorn aufgenommen und prüfen, ob und gegebenenfalls welcher strafrechtliche Vorwurf den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten zu machen ist.

Der Verstorbene wird noch heute in der Kieler Rechtsmedizin obduziert.

Zeugen des Vorfalls, soweit sie schon bekannt sind, werden zurzeit vernommen.

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Schleswig-Holstein

Norderstedt: Falsche Handwerker bestehlen Senioren-Ehepaar

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Norderstedt – Am Montag, 8. April, ist es am frühen Abend in der Mittelstraße in Norderstedt zu einem Trickdiebstahl durch falsche Handwerker gekommen. Die Täter erbeuteten Schmuck im Wert eines unteren vierstelligen Euro-Betrags und flüchteten unerkannt.

Gegen 17:30 Uhr klingelte es an der Tür des später geschädigten Ehepaars – beide im Alter von knapp über 80 Jahren. Drei Männer begehrten unter dem Vorwand, technische Überprüfungen vornehmen zu wollen, Einlass in die Wohnung. Aufgrund von Bauarbeiten, die in dem Mehrfamilienhaus aktuell stattfinden, nahmen die Eheleute an, dass bei ihnen ebenfalls “echte” Arbeiten durchgeführt werden sollen. Die Bewohner ließen die “Handwerker” in die Wohnung”, so Dirk Scheele, Pressesprecher der Polizei Bad Segeberg.

Als die Geschädigten anschließend misstrauisch wurden, war es bereits zu spät: die vermeintlichen Handwerker stahlen Schmuck und entkamen aus der Wohnung.

Im Rahmen einer sofort veranlassten Fahndung mit mehreren Streifenwagen trafen die alarmierten Polizeibeamten die Tatverdächtigen nicht an.

Die Bestohlenen beschrieben die Täter als im Alter von 35 bis 45 Jahren und von westeuropäischer Erscheinung. Einer der Täter war mit einem dünnen, weißen Pullover bekleidet, hatte dunkelblonde Haare mit rasierten Seiten und einen kurzen Bart. Ein weiterer Mann, mit dunklen Haaren, war bekleidet mit einem roten Hemd und einer schwarzen Lederjacke. Der Dritte trug eine dunkelblaue Jacke und eine blaue Hose. Er hatte mittellange, dunkle Haare und einen Drei-Tage-Bart.

Die Beamten der Kriminalpolizei Norderstedt haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen, die Angaben zu den Tatverdächtigen machen können. Wer hat die drei Beschriebenen zur besagten Zeit im Bereich der Mittelstraße beobachtet? Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 040 52806-0 entgegen.

Wie können Sie selbst sich vor derartigen Delikten schützen? Hier gibt es Präventionstipps.

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Polizei und Feuerwehr

Wahlstedt: 7-Jährige nach schwerem Unfall in Lebensgefahr

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Rettungshubschrauber im Einsatz Archivfoto: SL

Wahlstedt – Heute Vormittag, 2. April, verletzte sich eine 7-Jährige bei einem Verkehrsunfall in Wahlstedt schwer.

Gegen 11:50 Uhr überquerte das Mädchen plötzlich die Fehrenböteler Straße und wurde von einer 28-Jährigen mit ihrem Ford Fiesta erfasst, die in Richtung Rickling unterwegs war.

“Das Mädchen flog durch die Luft und wurde schließlich auch noch von einem Mitsubishi Lancer getroffen, der von einer 54-Jährigen in der Gegenrichtung gefahren wurde. Hierbei zog sie sich lebensgefährliche Verletzungen zu.”, sagt Polizeisprecherin Silke Westphal

Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Lübecker Klinik. Die beiden Pkw-Fahrerinnen blieben unverletzt.

Zur Klärung der Unfallursache beauftragte die Staatsanwaltschaft Kiel einen Sachverständigen. Die Unfallstelle ist derzeit noch voll gesperrt. Bitte beachten Sie die Verkehrsfunkdurchsagen.

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