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Illegales Straßenrennen? 22-Jähriger rast in Hamburg Beifahrer tot

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – War es ein illegales Autorennen, dass am Ende für einen Beifahrer tödlich endete ? Fest steht: Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Köhlbrandbrücke in Hamburg ist gestern, 25. März, am Abend der 24-jährige Beifahrer eines Unfallverursachers tödlich verletzt worden.

“Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befuhren ein 22-Jähriger mit einem Audi A 7 und ein 26-Jähriger mit einem BMW 135i die Köhlbrandbrücke vom Finkenwerder Ring kommend in Fahrtrichtung Neuhof. Hierbei sollen beide Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit die im rechten Fahrstreifen fahrenden Fahrzeuge überholt haben”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou .

Auf der westlichen Auffahrt der Köhlbrandbrücke verlor der 22-Jährige in einer Linkskurve während eines Überholmanövers mit überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Audi und touchierte einen in gleicher Richtung fahrenden Sattelzug.

Anschließend geriet der Audi nach links, streifte die mittlere Schutzplanke und schleuderte mit der Beifahrerseite gegen einen weiteren, vorausfahrenden Sattelzug, bevor er zum Stehen kam.

Durch die Kollision erlitt der 24-jährige Beifahrer lebensgefährliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort.

Der 22-Jährige Fahrer des Audis wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er ambulant behandelt wurde.

Darüber hinaus wurde er seelsorgerisch durch das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

Es ergaben sich keine Hinweise auf eine Fahruntauglichkeit des 22-jährigen Unfallverursachers.

“Nach Zeugenaussagen sollen die Fahrzeuge bereits auf der Finkenwerder Straße durch mehrfache Fahrstreifenwechsel mit überhöhter Geschwindigkeit und lautes Beschleunigen aufgefallen sein”, so die Polizeisprecherin.

Der 26-jährige Fahrer des BMW befand sich zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme ebenfalls am Unfallort.

Ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Autorennens ist eingeleitet worden. Der Audi und der BMW wurden zwecks Begutachtung durch einen Sachverständigen sichergestellt.

Durch den Unfall wurde der Dieseltank eines der beteiligten Lkw beschädigt, wodurch geringe Mengen Kraftstoff in die Siele der Köhlbrandbrücke gelangten. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen und ein 3D-Laserscanner eingesetzt.

Die Ermittlungen, insbesondere zum mutmaßlichen verbotenen Autorennen, dauern an.



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Osterfeuer: Jugendliche greifen Feuerwehrleute an

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Osterfeuer. Foto: Stormarnlive.de

Neustadt i. H. – Bei einer Brandsicherheitswache zum Osterfeuer am Samstagabend in Pelzerhaken kam es zu einer Auseinandersetzung von Jugendlichen. Im weiteren Verlauf haben Einsatzkräfte der Feuerwehr Neustadt in Holstein die Landespolizei verständigt und wollten den Streit schlichten.

Feuerwehrmann musste mit Kopfplatzwunde ins Krankenhaus!

Dabei sind die ehrenamtlichen Feuerwehrleute selbst ein Opfer von Gewalt geworden.

Ein Kamerad musste mit einer Kopfplatzwunde ins Krankenhaus eingeliefert werden und wurde eine Nacht stationär aufgenommen. Nach Aussage von Wehrführer Alexander Wengelewski ist der junge Mann inzwischen wieder zu Hause – der Schreck sitze allerdings tief. Der oder die Täter sind noch nicht ermittelt.

“Gewalt gegen freiwillige Feuerwehrleute ist ein absolutes Unding”, sagt auch Landesbrandmeister Frank Homrich und wünscht dem Verletzten baldige Genesung der körperlichen und seelischen Wunden. Homrich hofft, dass es der Polizei gelingen möge, den oder die Täter schnell zu ermitteln.

“Bei der Ahndung eines solchen Vorfalls darf es keine Toleranz geben”, so Homrich. Wer sich ehrenamtlich Tag und Nacht für die Sicherheit seiner Mitbürger einsetze, müsse auch den Rückhalt der Gesellschaft erwarten können.

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“Nummer gegen Kummer”: 25 Jahre Stormarner Kinder- und Jugentelefon

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Viele Kinder leiden unter Mobbing durch andere Schüler (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Für Kinder und Jugendliche existiert im Kreis Stormarn seit nun bereits 25 Jahren ein kostenloses und direkt erreichbares Beratungsangebot: Das Kinder- und Jugendtelefon – NummergegenKummer.

Immer montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr ist dieses Angebot unter der bundeseinheitlichen Telefonnummer 116 111 zu erreichen. Im Kreis Stormarn stellt der Kinderschutzbund sicher, dass dieses Beratungstelefon zu den angegebenen Zeiten besetzt ist.

Gut geschulte, meist ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spenden hierfür ihre Zeit und haben ein offenes Ohr für die Nöte von Kindern und Jugendlichen.

Die Beraterinnen und Berater am Telefon versuchen den Anrufenden im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe Unterstützung zu geben. Es gibt kein Zeitlimit beim Gespräch, Kinder und Jugendliche können ohne Zeitdruck erzählen, was sie belastet und in Ruhe überlegen, wie sie mit ihrer Situation am besten umgehen können.

Gemeinsam mit den Beraterinnen und Beratern gewinnen sie Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zurück und erarbeiten Lösungsstrategien für ihre Sorgen und Nöte.

Jugendliche beschäftigen sich oft mit der Frage „Ist mit mir alles in Ordnung?“ Gerade männliche Jugendliche haben viele Fragen zur Sexualität und möchten darüber mit einer anderen Person sprechen, trauen sich aber nicht, ihre Freunde oder Eltern ins Vertrauen zu ziehen. Dann nutzen sie das Angebot, sich anonym beraten zu lassen.

“Eine große Anzahl an Mädchen und Jungen ruft an, wenn zu Hause Stress mit der Familie herrscht. Auch sie möchten gern zu einem besseren Verhältnis zu ihren Eltern beitragen, wissen aber nicht, wie sie dies angehen können”, erklärt Ingo Loeding vom Stormarner Kinderschutzbund.

Sehr wichtig ist, dass beim Kinder- und Jugendtelefon auch schwierige Themen wie Gewalt- und Mobbingerfahrungen besprochen werden können. Die Beraterinnen und Berater sind extra dafür geschult und in der Lage, zuzuhören und kompetent zu beraten.

In diesen Fällen wird zudem versucht, die Kinder an Beratungsinstitutionen in ihrer Nähe zu vermitteln, damit sie sich weitere persönliche Unterstützung zu ihrem Anliegen holen können, z.B. zu Erziehungsberatungsstellen, Pro Familia, Jugendbehörden oder auch zur Beratungsstelle des Kinderschutzbundes.

Im Jahr 2018 wurden 6.187 Gespräche am Kinder- und Jugendtelefon in Bargteheide geführt, in den letzten 25 Jahren fast 150.000 Gespräche. Im Juni dieses Jahres wird es die nächste Ausbildung für interessierte Ehrenamtliche geben, die sich jetzt schon vormerken lassen können.

Das Kinder- und Jugendtelefon des Kinderschutzbundes wird durch die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg und durch das Land Schleswig-Holstein gefördert.

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Hamburg startet Aktion gegen Elterntaxis

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Die Polizei überwachte vor der Klaus-Groth-Schule in Bad Oldesloe gemeinsam mit dem Ordnungsamt den Verkehr. Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Mit Gesprächen wollen Schulen in Hamburg in der kommenden Woche gegen Elterntaxis vorgehen.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, werden Elternräte und Polizeiverkehrslehrer an mehreren Schulen im Stadtgebiet Eltern ansprechen, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule chauffieren.

Einige der Schulen verfügen bereits auf Hol- und Bringzonen, in denen Eltern ihre Kinder aussteigen lassen können. Darauf werden die Schulen dann hinweisen. In anderen Schulen wird es Stempelaktionen geben, bei denen Kinder belohnt werden, die eigenständig zur Schule gehen.

Mit der Aktionswoche sollen Eltern sensibilisiert werden. Denn Elterntaxis werden zu einem immer größeren Problem vor Schulen. Zum einen werden durch das steigende Verkehrsaufkommen andere Verkehrsteilnehmer gefährdet und zum anderen ist die Fahrerei schlecht für die Umwelt.

Nicht nur in Hamburg sind die Elterntaxis mittlerweile ein heiß diskutiertes Thema. In Bad Oldesloe haben Polizei und Ordnungsamt bereits in der vergangenen Woche Eltern vor Schulen angesprochen und dafür geworben, Kinder alleine zur Schule gehen zu lassen. Die Stadt will derartige Aktionen in den nächsten Wochen und Monaten wiederholen.

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