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Polizei und Feuerwehr

Zarpen: 130 Jahre altes Haus nach Großfeuer einsturzgefährdet

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Die Drehleiter aus Bad Oldesloe kam ebenfalls zum Einsatz Archivfoto: SL

Zarpen – Nach einem Großbrand am Freitag, ist ein 130 Jahre altes Haus in Dahmsdorf (Zarpen) einsturzgefährdet. Das gaben Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag bekannt.

Am Freitag,22. März, gegen 12, bemerkte ein Angehöriger der 44-jährigen Hauseigentümerin, dass im Bereich des Schornsteins und der Zwischendecke zum Obergeschoss ein Brand ausgebrochen war.

“Die Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert. Bei ihrem Eintreffen schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Der Dachstuhl des Hauses ist komplett abgebrannt. Das Wohnhaus ist einsturzgefährdet”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

“Personen wurde durch das Feuer nicht verletzt. Der entstand Sachschaden wird auf mindestens 150 000 Euro geschätzt. Zur genauen Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden”, so Dr. Ulla Hingst, Sprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft.

An den 13- stündigen Löscharbeiten waren 80 Einsatzkräfte beteiligt. Unter anderem rückte auch die Oldesloer Feuerwehr mit ihrer Drehleiter als Unterstützung aus.

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Hamburg

Hamburg: Mit Schüssen gestoppt. KfZ-Aufbrecher fuhr auf Polizisten zu

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Letzte Nacht – auf den 17. Juli – gaben Polizeibeamte mehrere Schüsse auf einen auf frischer Tat ertappten mutmaßlichen Kfz-Aufbrecher ab. Der Mann hatte zuvor versucht, vom Tatort zu flüchten und war mit seinem Pkw auf die Beamten zugefahren.

Nach ersten Erkenntnissen beobachteten Zivilfahnder den Mann, als er mit seinem PKW Renault Twingo auf den rückwärtigen Parkplatz eines Hotels im Niedergeorgswerder Deich fuhr. Nachdem er dort eine Weile im Fahrzeug ausgeharrt hatte, brach er unter den Augen der Beamten ein neben ihm parkendes Handwerkerfahrzeug auf.

“Als der Tatverdächtige mehrere Koffer mit mutmaßlichem Werkzeug aus dem aufgebrochenen Wagen in seinen Twingo lud, wollten die Polizisten ihn festnehmen. Der Mann regierte nicht auf Ansprache, sondern bestieg sein Fahrzeug und fuhr damit auf die Beamten zu”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Zwei Polizisten gaben daraufhin mehrere Schüsse auf den Tatverdächtigen ab und mussten sich durch einen Sprung zur Seite retten. Nachdem der Twingo in der Parkplatzzufahrt mit einem anderen PKW kollidiert war, konnte der Mann gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Bei ihm handelt es sich um einen 35-Jährigen mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit. Er erlitt Schussverletzungen und wurde schwer verletzt zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben noch in der Nacht die ersten Ermittlungen aufgenommen.

“im Bereich um den Niedergeorgswerder Deich und im Reiherstiegviertel war es zuletzt zu einem Anstieg von Kfz-Aufbrüchen mit der Zielrichtung Handwerkerfahrzeuge gekommen. Vor diesem Hintergrund wird nun insbesondere auch geprüft, ob bzw. inwieweit der Tatverdächtige auch für diese Taten verantwortlich ist”, so Kaluza.

Hinsichtlich des polizeilichen Schusswaffengebrauchs haben Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen (DIE) ebenfalls die Ermittlungen aufgenommen.

Spezialisten der Mordkommission (LKA 41) übernahmen die Tatortarbeit vor Ort.

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Schleswig-Holstein

Zahl der Einbrüche in Schleswig-Holstein erneut deutlich gesunken

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Shutterstock.com

Kiel – Die Zahl der Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche ist mit 2.090 Taten die niedrigste in den ersten sechs Monaten eines Jahres seit fünf Jahren. In den ersten sechs Monaten 2018 waren es noch 2.295 Taten (2017: 2.774; 2016: 3.693; 2015: 3.843; 2014: 2.519).

In den Sommermonaten liegt die Tatbelastung erfahrungsgemäß niedriger als in der dunklen Jahreszeit. So wurden im Januar 2019 noch 579 Taten erfasst, im Juni waren es hingegen nur 244.

Es handelt sich bei den Zahlen um aktuelle Lagedaten aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Landespolizei, nicht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

“Aktuelle Lagezahlen eignen sich für operative Zwecke und gewinnen aufgrund ihrer zeitnahen Erfassung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen die tatsächlich durch die Polizei aufgenommenen Einbrüche dar. Sie haben aber als “Eingangsstatistik” keine PKS-vergleichbare Qualität. Sie liefern andere Zahlen als die Ausgangsstatistik PKS”, so Torge Stelck vom Landespolizeiamt.

Die Darstellung von Lagezahlen aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem erfolgt nach dem Erstelldatum des Vorgangs.

Im Unterschied hierzu sind die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik die erste Wahl für strategische Informationen zur bekanntgewordenen Kriminalität. Bundesweit einheitlich erfasste Zahlen dieser Ausgangsstatistik garantieren die erforderliche Qualität. Sie können aber ausschließlich zur Analyse vollständiger Berichtszeiträume (Kalenderjahr) herangezogen werden. Eine unterjährige Interpretation der PKS hat keinerlei Aussagekraft.

Trotz der rückläufigen Zahlen ruft die Landespolizei auch zur laufenden Urlaubszeit zu Wachsamkeit auf. Im Winter können sich die Täter die besonderen Tatgelegenheiten der frühen Dämmerung zunutze machen. Im Sommer ist es hingegen besonders wichtig, für das richtige Verhalten während der urlaubsbedingten Abwesenheit zu sensibilisieren.

Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Dazu hier die Hinweise der Landespolizei:

Bei längeren Abwesenheiten: Vermeiden Sie Signale, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist.

Hinterlassen Sie keine Abwesenheitshinweise auf dem Anrufbeantworter, teilen Sie Fotos und Videos aus dem Urlaub nicht offen in den sozialen Medien und sprechen Sie Nachbarn an. Diese können nicht nur das Haus im Auge behalten, sondern aktiv dafür sorgen, dass der Briefkasten nicht überquillt, im Garten nichts darauf hindeutet, dass niemand zu Hause ist, die Rollläden bewegt werden und zu wechselnden Zeiten Licht im Haus brennt.

Falls dies nicht möglich ist, können auch Zeitschaltuhren und Lichtsensoren helfen, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Sollten ungebetene Gäste dennoch versuchen, in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einzudringen, kommt es zuallererst auf zuverlässige mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern an. Weitere Infos, auch zur sicherheitstechnischen Beratung, finden Sie auf der Homepage der Landespolizei www.polizei.schleswig-holstein.de und unter www.k-einbruch.de.

Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für ihre Tat. Deswegen ist es besonders wichtig, Haus und Wohnung wirksam zu sichern und auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen.

Seien Sie wachsam! Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht, sofort 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.

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Polizei und Feuerwehr

Tödlicher Unfall: Transporter rammt Twingo auf der A7

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Kaltenkirchen – Der 49-jährige Fahrer eines Renault Twingo wurde Dienstag , 16. Juli, um 22:30 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen tödlich verletzt.

Der Unfallverursacher, der 19-jährige Fahrer eines VW-Transporters, wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Kieler Staatsanwaltschaft ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

“Nach ersten Feststellungen der Autobahnpolizei Neumünster waren beide Fahrzeuge mit Fahrtrichtung Norden unterwegs, als der 19-Jährige von der mittleren auf die rechte Fahrspur geriet und den vor ihm fahrenden Twingo anstieß. Dadurch wurde der Renault über die Außenschutzplanke geschleudert, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und blieb stehen”, so Polizeisprecher Sönke Hinrichs.

Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter schleuderte zunächst gegen die Mittelschutzplanke, um schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stehen zu kommen.

Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des 19-Jährigen. Alkohol spielte keine Rolle.

Für die Dauer der Sachverständigenarbeit (00.30 Uhr bis 02.40 Uhr) war die A7 in Richtung Norden voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.

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