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Hamburg

Kiez-Kontrolle: Großeinsatz der Polizei auf St. Pauli

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Beschlagnahmte Waffen Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Über 200 Einsatzkräfte der Polizei Hamburg und der Bundespolizei haben am Sonnabend einen Schwerpunkteinsatz zur Durchsetzung des Waffenverbotes und des Glasflaschenverbotes im Vergnügungsviertel St. Pauli durchgeführt.

“In der Nacht von Freitag auf Samstag führte das Polizeikommissariat 15 mit unterstellten Kräften Präsenzmaßnahmen im Bereich des Vergnügungsviertels St. Pauli durch. Hierbei wurden sowohl präventive als auch repressive Maßnahmen durchgeführt” ,erklärt Polizeisprecher Rene Schönhardt .

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg führte mit Unterstützung von Kräften der Bundesbereitschaftspolizei in eigener Zuständigkeit entsprechende Maßnahmen im S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn durch.

Um eine Reduzierung der im Umlauf befindlichen Glasflaschen zu erreichen und die Durchsetzung der Glasflaschenverbotsverordnung zu unterstützen, wurden vor diesem Einsatz große Glassammelbehältnisse im Bereich der Großen Freiheit, Hamburger Berg ,der Reeperbahn 131 sowie im S-Bahnhof Reeperbahn aufgestellt.

In der Spitze besuchten am Freitag ca. 17.000 Besucher das Vergnügungsviertel.

89 eingesetzte Beamte der Polizei Hamburg überprüften auf St. Pauli insgesamt 223 Personen und erteilten 63 Aufenthaltsverbote.

Es kam unter anderem zu folgenden Verstößen:

   – 6  Körperverletzungsdelikte

   – 6  Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

   – 19 Verstöße gegen das Waffengesetz (Messer)

   – 3  Verstöße gegen das Glasflaschenverbot

115 Einsatzkräfte der Bundespolizei waren im S-Bahnhof Reeperbahn eingesetzt; in den beiden Großkontrollstellen wurden 463 Personen kontrolliert.

Ergebnisse:

– 54 Verstöße gegen das Glasflaschenverbot

   –        20 Verstöße gegen das Waffengesetz bzw. Mitführverbot in der Waffenverbotszone; hier wurden u.a. Einhandmesser, Springmesser, Cuttermesser, Multitools sowie ein Teleskopschlagstock sichergestellt

  –        22 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz      (Marihuana,Cannabis)

– Fahndungstreffer: Gegen 20 Personen bestand eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft wegen diverser Straftaten

  –        Freiheitsentziehende Maßnahmen: 7 Personen wurden festgenommen, gegen drei Männer bestand ein Haftbefehl, nach Zahlung geforderter Geldstrafen wurden die Personen wieder entlassen, gegen vier Männer bestand der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland

   –        Weitere Feststellungen / Einleitung von Strafverfahren: 1x

Körperverletzung, 1x Urkundenfälschung, 1x Beleidigung, 1x

Erschleichen von Leistungen, 1x Unterschlagung, 1x Sicherstellung

Führerschein, 1x Sicherstellung von Falschgeld

Die Polizei Hamburg und die Bundespolizeiinspektion Hamburg werden auch in Zukunft weitere gemeinsame Schwerpunkteinsätze zur Durchsetzung des Waffenverbotes und des Glasflaschenverbotes in Hamburg-St. Pauli durchführen.

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Hamburg

Hamburg: Mit Schüssen gestoppt. KfZ-Aufbrecher fuhr auf Polizisten zu

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Letzte Nacht – auf den 17. Juli – gaben Polizeibeamte mehrere Schüsse auf einen auf frischer Tat ertappten mutmaßlichen Kfz-Aufbrecher ab. Der Mann hatte zuvor versucht, vom Tatort zu flüchten und war mit seinem Pkw auf die Beamten zugefahren.

Nach ersten Erkenntnissen beobachteten Zivilfahnder den Mann, als er mit seinem PKW Renault Twingo auf den rückwärtigen Parkplatz eines Hotels im Niedergeorgswerder Deich fuhr. Nachdem er dort eine Weile im Fahrzeug ausgeharrt hatte, brach er unter den Augen der Beamten ein neben ihm parkendes Handwerkerfahrzeug auf.

“Als der Tatverdächtige mehrere Koffer mit mutmaßlichem Werkzeug aus dem aufgebrochenen Wagen in seinen Twingo lud, wollten die Polizisten ihn festnehmen. Der Mann regierte nicht auf Ansprache, sondern bestieg sein Fahrzeug und fuhr damit auf die Beamten zu”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Zwei Polizisten gaben daraufhin mehrere Schüsse auf den Tatverdächtigen ab und mussten sich durch einen Sprung zur Seite retten. Nachdem der Twingo in der Parkplatzzufahrt mit einem anderen PKW kollidiert war, konnte der Mann gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Bei ihm handelt es sich um einen 35-Jährigen mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit. Er erlitt Schussverletzungen und wurde schwer verletzt zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben noch in der Nacht die ersten Ermittlungen aufgenommen.

“im Bereich um den Niedergeorgswerder Deich und im Reiherstiegviertel war es zuletzt zu einem Anstieg von Kfz-Aufbrüchen mit der Zielrichtung Handwerkerfahrzeuge gekommen. Vor diesem Hintergrund wird nun insbesondere auch geprüft, ob bzw. inwieweit der Tatverdächtige auch für diese Taten verantwortlich ist”, so Kaluza.

Hinsichtlich des polizeilichen Schusswaffengebrauchs haben Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen (DIE) ebenfalls die Ermittlungen aufgenommen.

Spezialisten der Mordkommission (LKA 41) übernahmen die Tatortarbeit vor Ort.

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Hamburg

Großeinsatz in Hamburg: Frau findet hochexplosive Säure im Keller

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Entschärfer des Landeskriminalamts (LKA 724) sichereten in Hamburg ein Behältnis, welches mutmaßlich hochexplosive Pikrinsäure enthielt. Der Eppendorfer Weg wurde während dieses Zeitraums voll gesperrt.

Eine 71-jährige Frau lieferte am späten Nachmittag ein Behältnis beim sogenannten “Umweltmobil”, einer mobilen Problemstoffsammlung der Hamburger Stadtreinigung, im Eppendorfer Weg ab.

Sie gab an, es in einem Gemeinschaftskeller ihres Wohnhauses gefunden zu haben.

“Der geschulte Mitarbeiter der Stadtreinigung stellte sofort fest, dass das Behältnis laut Aufschrift Pikrinsäure, eine hochexplosive Flüssigkeit, enthalten sollte. Er alarmierte umgehend Polizei und Feuerwehr. Aufgrund der von der Substanz ausgehenden Gefahr sperrten die eintreffenden Beamten das Gebiet um das “Umweltmobil” herum mit einem Radius von 150 Metern ab”, berichtet Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Geschäfte in diesem Bereich wurden geräumt. Anwohner wurden mittels Lautsprecherdurchsage aufgefordert, die Fenster zu schließen und sich in die rückwärtigen Räume ihrer Wohnungen zu begeben.

Die diensthabenden Entschärfer des Landeskriminalamtes (LKA 724) untersuchten das Behältnis vor Ort unter Vollschutz. Nachdem sich der Verdacht, es könne sich bei dem Inhalt um Pikrinsäure handeln, konkretisiert hatte, transportierten die Beamten das Gefäß sicher zur anschließenden Vernichtung ab.

Durch Polizeibeamte des örtlich zuständigen Polizeikommissariats 23 (PK 23) wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen gegen ungekannt eingeleitet.

Die Ermittlungen werden bei der Fachdienststelle für Umweltdelikte bei der Wasserschutzpolizei (WSP 51) geführt und dauern an.

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Hamburg

150 Personen überprft: Drogen-Task Force auf der Jagd nach Dealern in Hamburg

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Hamburg – Bei einem weiteren Einsatz der Task Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Rauschgiftfahnder am 15. und 16. Juli insgesamt 150 Personen überprüft.

Drogendeal Symbolfoto: esp professional/shutterstock

Sie verhängten 14 Platzverweise und 42 Aufenthaltsverbote. Darüber hinaus wurden vier Strafanzeigen gegen mutmaßliche Dealer sowie sechs Strafanzeigen wegen des Verdachts des Erwerbs bzw. Besitzes von Betäubungsmitteln gefertigt.

Beamte des Drogendezernats (LKA 68) haben gestern Nachmittag eine 45-jährige Thailänderin vorläufig festgenommen. Die mutmaßliche Dealerin wurde durch die Drogenfahnder im Bereich des Hauptbahnhofs angehalten und überprüft. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten acht Tütchen mit je ein Gramm Crystal Meth sowie 900 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher. Eine anschließende Durchsuchung der Wohnung führte zum Auffinden von weiteren zehn Gramm Crystal Meth und Beweismitteln, die auf einen Handel mit Betäubungsmittel schließen lassen.

Ein in der Wohnung angetroffenes dreijähriges Kind wurde nach der Durchsuchungsmaßnahme dem Kinder und Jugendnotdienst übergeben.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Tatverdächtige aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

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