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Bad Oldesloe

Fotoshooting in der Innenstadt: Neue Gesichter für die Blumentaschen

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Hatten sichtlich Spaß beim Fotoshooting: Aferdita mit ihrer Tochter, Nicole Brandstetter, Angela Dittmar (beide Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe) und Fotograf Michael Gilbert

Bad Oldesloe – „Gib alles. Kopf höher. Und schenk mir ein Lächeln!“ Präzise und gut gelaunt motiviert Fotograf Michael Gilbert in der Fußgängerzone seinen Models, die sich gestern für die neuen Blumentaschen der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe haben ablichten lassen.

Aferdita dreht sich von links nach rechts, nimmt ihre Tochter auf den Arm und schaut freundlich in die Kamera. „Ist das anstrengend“, lacht die Mutter, die sich spontan entschieden hat, an dem Fotoshooting teilzunehmen. Lange aushalten muss sie nicht. Das Fotoshooting ist für drei Stunden angesetzt.

Rund 60 Oldesloer sind am Vormittag vorbeigekommen, um die Aktion der Wirtschaftsvereinigung zu unterstützen. Da bleibt nicht viel Zeit für ein Portrait, aber das stört den Fotografen nicht. „Wir wollen Bilder, die die Menschen authentisch bei ihrem Bummel durch die Stadt zeigen, keine gestellten Studio-Aufnahmen. Das passt.“

Nicole Brandstetter und Angela Dittmar von der Wirtschaftsvereinigung zeigen sich ebenfalls zufrieden.

„Es ist großartig. Es haben noch mehr Oldesloer mitgemacht als beim ersten Mal. Das zeigt, dass sich die Menschen mit unserer Aktion identifizieren“, freuen sich die Beiden, die bereits vor zwei Jahren das Fotoshooting für die Blumentaschen organisiert haben. Die Aktion diene dazu, neue Fotos für die Blumentaschen zu erhalten, die demnächst den Bad Oldesloer Einkaufsgutschein bewerben sollen. Aber sie habe noch einen weiteren Vorteil.

„Wir bekommen viele Anregungen der Oldesloer, wie sie sich ihre Stadt vorstellen.“ Natürlich sei die Sanierung der Hagenstraße ein Thema, das viele beschäftige, aber auch der Wunsch nach einem besseren Branchenmix. „Letztendlich ist es wichtig, ein positives Image von Bad Oldesloe zu erzeugen, damit sich die Menschen in der Stadt wohl fühlen“, ist Angela Dittmar überzeugt.

Mit den Blumentaschen trägt die Wirtschaftsvereinigung zur Verschönerung der Innenstadt bei. Wenngleich sie vor einer neuen Herausforderung steht. „Wir haben nur 30 Blumentaschen, aber weitaus mehr Bilder. Da wollen wir uns etwas einfallen lassen. Denn schließlich trägt jedes Gesicht zur Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt bei und damit zur Steigerung der Zufriedenheit“, sagt Nicole Brandstetter.

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Bad Oldesloe

Oper im KuB: So komisch ist „Die schöne Helena“

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Bad Oldesloe – Bei der Generalprobe müssen sich auch die Darsteller und Mitglieder des Musikensembles zusammenreißen, um nicht laut loszulachen: Mit der Oper „Die schöne Helena“ bringt die Musikhochschule Lübeck ein urkomisches Stück auf die Bühne ins Oldesloer KuB.

Schüler der Musikhochschule Lübeck zeigen im KuB “Die schöne Helena”

Im alten Griechenland geht es drunter und drüber. Der Prinz von Troja will Helena, die schönste Frau der Welt, zur Frau nehmen. Die Liebes-Göttin Venus hat sie ihm als Belohnung für eine Gefälligkeit versprochen – freilich ohne das vorher mit der verheirateten Helena abzusprechen. So beschwert sie sich bei Kalchas, dem trojanischen Seher und Überbringer der zunächst betrüblichen Nachricht, bei einer Flasche Uzo. Schließlich ergibt sich Helena ihrem Schicksal – denn so schlecht sieht Prinz Paris, der zunächst in Hirtenkostüm und in Begleitung seiner buckelnden Mutter in Erscheinung tritt, dann auch nicht aus.

Regisseur Dominik Wilgenbus, der das Stück nach dem französischen Original von Jacques Offenbach geschrieben hat, ist eine kurzweilige Umsetzung der Parodie auf die griechischen Mythen gelungen. Lachen ist hier ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Schon im Offenbach’schen Original sind die sonst so heroischen Vorbilder der großen Oper brillant überzeichnet. Die großen Helden der Mythologie werden fast ausschließlich als dümmliche Idioten dargestellt. Eine Oper wie ein Monty Python-Film.

„Unterhaltung wird allzu oft mit Anspruchslosigkeit in Verbindung gebracht aber das, was wir hier machen, ist keineswegs leicht und seicht“, sagt der freischaffende Musiktheater- und Schauspielregisseur. Das ist eine der ersten Lektionen, die er seinen Schülern beibringt.

Seine Schüler, das sind 14 Gesangssolistinnen und -solisten der Musikhochschule Lübeck. Alle werden bei den drei Aufführungen in Bad Oldesloe zu sehen sein.

„Das Stück beinhaltet für das gesamte Ensemble Gesang, Dialog und Choreographie in enger Abfolge“, sagt Wilgenbus. Daran lasse sich das darstellerische Handwerk vielfältig trainieren.

Denn Komik lässt sich lernen, wie der Regisseur sagt – und das Spiel im KuB belegt: „Rhythmus, Tempo und das Setzen der richtigen Pausen ist für glaubhafte Komik sehr wichtig. Das müssen meine Schüler lernen.“

Dominik Wilgenbus arbeitet daher mit möglichst wenig Ablenkung und verzichtet auf ein opulentes Bühnenbild, die Kostüme wirken improvisiert, der Parodie aber durchaus angemessen. Auf nahezu leerer Bühne lässt der Regisseur die Studierenden durch ihr vokales und körperliches Spiel alle für die Handlung erforderlichen Räume und Stimmungen gemeinsam erschaffen. Wie das bei Satire so ist, geht es dabei nicht nur um den kurzen Lacher. Mit scharfem Witz entlarvt Wilgenbus und seine Opern-Truppe die Doppelbödigkeit sexueller und politischer Macht in einer Welt der Schieflage. Eine Kritik, die wohl auch 3000 Jahre nach Troja nichts von ihrer Relevanz verloren hat.

„Sonst steht die griechische Mythologie eher auf einem hohen Podest, die schöne Helena entzaubert das alles. Es ist eine Hallodri-Geschichte“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. Sie freue sich sehr darüber, dass die Musikhochschule diese Oper gewählt habe: „Es ist ein populäres Stück, kurzweilig und eingängig für das Publikum.“

Das Stück dauert zweieinhalb Stunden, die Aufführung ist Teil der Kooperation zwischen Kultur- und Bildungszentrum und der Musikhochschule. In der Reihe „Junges Musiktheater“ stellen Studierende aus Lübeck regelmäßig Opern-Produktionen und Musiktheater in unterschiedlichen Besetzungen vor.

Die Schöne Helena, Premiere am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1). Weitere Aufführungen: Sonnabend, 22.2., 20 Uhr, und Sonntag, 23.2., 17 Uhr. Eintritt: 20,50 Euro (Abendkasse) und 18,50 Euro im Vorverkauf. Tickets unter www.kub-badoldesloe.de und in der KuB-Stadtinfo.

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Bad Oldesloe: Küche in Wohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrannt

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Bad Oldelsoe – Eine Küche in einem Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe ist am Dienstag in Brand geraten. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt waren Flammen und Rauch schon von Außen deutlich zu sehen.

15 Personen wurden aus dem Haus in der Robert Koch Straße in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr konnte das Feuer schließlich löschen, aber nicht mehr verhindern, dass die Küche komplett ausbrannte. Eine weitere Ausbreitung des Brandes konnte allerdings durch den schnellen Einsatz unter Atemschutz erfolgreich aufgehalten werden.

Die Brandursache ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Bei einer Person bestand der Verdacht einer Rauchvergiftung. Sie kam zur Sicherheit ins Krankenhaus. Die übrigen Personen konnten nach dem Ende der Löscharbeiten und einer Belüftung zurück in ihre Wohnungen.

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Bad Oldesloe

Es war Brandstiftung: 19-Jähriger Oldesloer soll Foodtrucks in Brand gesetzt haben

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Bad Oldesloe – Es war ein großer Schock für “Holsteiner” Geschäftsführer Oke Käselau, als am 8. Februar mehrere seiner Fahrzeuge ein Raub der Flammen wurden. Noch am Tag des Feuers legte sich Käselau nach Ansicht von Überwachungsvideos fest: “Das war Brandstiftung”.

Zu dem Ergebnis kam jetzt auch die Kriminalpolizei. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Oldesloe ergaben, dass ein technischer Defekt als Brandursache nicht in Frage kam.

Am 8. Februar gegen 07:40 Uhr, kam es in Bad Oldesloe in der Industriestraße zum Brand mehrerer Kraftfahrzeuge.

Ein “Foodtruck” wurde in Brand gesetzt und der Brand griff auf vier weiterer nebeneinander parkende Kraftfahrzeuge über. Die Schadenssumme wir auf ungefähr 85 000 Euro geschätzt.

Besonders heikel war auch, dass die Fahrzeuge direkt neben einer Tankstelle geparkt waren. Das Übergreifen auf dortige Gebäude konnte verhindert werden, allerdings wurde eine Waschanlage durch die Hitze und die Flammen vom Parkplatz beschädigt.

Nur das schnelle, professionelle Eingreifen der Oldesloer Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

“Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich aufgrund von Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ein Tatverdacht gegen einen 19-jährigen aus Bad Oldesloe. Eine von der Staatsanwaltschaft Lübeck beim Amtsgericht Lübeck beantragte Durchsuchung führte zum Auffinden der Tatkleidung. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Bad Oldesloe geführt”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

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