Folge uns!

Polizei und Feuerwehr

Tödlicher Schuss auf Mutter zum Jahreswechsel aus der Nähe abgegeben

Veröffentlicht

am

Schusswaffe (Symbolbild). Foto: Landespolizei Schleswig-Holstein

Schönberg – Der tödliche Schuss auf eine dreifache Mutter in Schönberg bei Kiel kam aus der näheren Umgebung. Das hat eine ballistische Untersuchung ergeben. Das LKA schließt einen Schuss aus hunderten Metern Entfernung aus.

Die Frau (39) war in der Silvesternacht wenige Minuten nach Jahreswechsel von einer Kugel am Kopf getroffen worden. Die dreifache Mutter verstarb am Neujahrstag im Krankenhaus, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Eine spätere Obduktion ergab, dass sie von einem Geschoss aus einer kleinkalibrigen Waffe getroffen worden war.

Daraufhin nahm das K 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel die Ermittlungen auf.

Auf Grundlage der Versuchsergebnisse suchten die Ermittler den Tatort in den vergangenen Tagen erneut auf, um die Schussrichtung unter Zuhilfenahme von Lasertechnik näher zu bestimmen.

Nach wie vor gehen die Staatsanwaltschaft Kiel und die Ermittler davon aus, dass es sich nicht um eine gezielte Schussabgabe, sondern um einen tragischen Unglücksfall gehandelt hat.

Ermittlungsgruppe eingerichtet

Im Februar war die Ermittlungsgruppe Schönberg eingerichtet worden, deren Mitarbeiter sich seitdem ausschließlich mit den Geschehnissen der Silvesternacht beschäftigen.

Kriminaltechniker des LKA Hamburg erstellten einen 3-D-Scan, mit dessen Hilfe sich die Ermittler in einer virtuellen Tatortdarstellung bewegen und Messungen durchführen können.

Das Hinweisportal der Polizei Schleswig-Holstein, auf dem private Videos aus der Silvesternacht hochgeladen werden konnten, wurde nur vereinzelt angenommen.

Neben der umfangreichen Spurensuche und Spurensicherung befragten die Ermittler die Anwohner und deren Partygäste. Auch die Besitzer von kleinkalibrigen Waffen wurden aufgesucht und überprüft. Die Waffenbesitzer zeigten sich äußerst kooperativ, Auffälligkeiten stellten die ermittelnden Beamten nicht fest.

3000 Euro für sachdienliche Hinweise

Eine Plakatierungsaktion am 23. Januar brachte zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Ermittler bitten weiter um Mithilfe aus der Bevölkerung. Sie suchen nach Personen, die sich in der Zeit von 00:00 Uhr bis 01:00 Uhr in dem Bereich Herder-, Goethe-, Hebbel- und Uhlandstraße aufgehalten haben und noch keinen Kontakt zur Polizei hatten. Ungeachtet ihrer Beobachtungen bitten die Ermittler um eine Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 0431-160 3333.

Die Staatsanwaltschaft Kiel weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass für Hinweise, die zur Aufklärung des Sachverhaltes führen, eine Belohnung von 3000 Euro ausgelobt wurde.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Schleswig-Holstein

Vermisst: Wurde dieser 32-Jährige Opfer eines Verbrechens?

Veröffentlicht

am

Foto: Polizei Bad Bramstedt/hfr

Bad Bramstedt – Seit Montag, den 18. März 2019, wird der 32-jährige B. Karabulut aus Bad Bramstedt vermisst. Zuletzt wurde er gegen 17:00 Uhr in Bad Segeberg gesehen, von wo aus er sich mit seinem schwarzen VW Golf IV mit dem Kennzeichen SE-EQ 284 entfernte. Am Folgetag wurde das Auto verlassen auf einem Parkplatz am Nehmser See aufgefunden. Umfangreiche Suchmaßnahmen am Nehmser See führten nicht zum Auffinden. Die Polizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zuletzt wurde er am 18. März gegen 17:00 Uhr in Bad Segeberg gesehen, von wo aus er sich mit seinem schwarzen VW Golf IV mit dem Kennzeichen SE-EQ 284 entfernte. Am Folgetag wurde das Auto verlassen auf einem Parkplatz am Nehmser See aufgefunden.

Umfangreiche Suchmaßnahmen am Nehmser See führten nicht zum Auffinden. Die Polizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung und um Verbreitung der Fahndung durch die Medien.

Foto: Polizei Bad Bramstedt/hfr

Herr Karabulut ist 1,80 Meter groß, schlank und hat ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Er ist mit einer schwarzen Jogginghose, weißen Turnschuhen und einem dunklen Oberteil bekleidet.

Trotz intensiver polizeilicher Ermittlungen in den vergangenen Wochen konnte er bisher nicht aufgefunden werden. Nach derzeitigem Sachstand können die Ermittler nicht ausschließen, dass Baris Karabulut Opfer eines Verbrechens geworden ist.

Im diesem Zusammenhang wenden sich die Ermittler jetzt mit zwei Bildern des Vermissten an die Öffentlichkeit und fragen: Wer hat den vermissten Baris Karabulut am 18. März 2019 oder in der Zeit danach gesehen? Wer kann darüber hinaus Hinweise zu Herrn Karabulut geben, die bei den Ermittlungen hilfreich sein könnten?

Herr Karabulut ist 1,80 Meter groß, schlank und hat ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Er ist mit einer schwarzen Jogginghose, weißen Turnschuhen und einem dunklen Oberteil bekleidet.

Wer den Vermissten oder dessen Auto noch nach dem 18. März 2019, gegen 17:00 Uhr, gesehen, oder Personen/Fahrzeuge im Bereich des Parkplatzes am Nehmser See wahrgenommen hat, wird dringend gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bad Segeberg unter Telefon 04551-884-0 oder dem Polizeinotruf 110 zu melden.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Travemünde: Bewusstlose Person mit Traktor und Anhänger geborgen

Veröffentlicht

am

Notarzt im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck-Travemünde – Am heutigen Donnerstag, den 18. April wurde eine bewusstlose Person am Brodtener Steilufer in Travemünde gefunden. Die Lage des Unfallortes erschwerte den Rettungseinsatz.

“Gegen 11.20 Uhr erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Lübeck einen Notruf von Passanten, die eine bewusstlose Person am Steilufer vorfanden. Da der genaue Einsatzort zunächst nicht ermittelbar war, da die Passanten nicht ortskundig waren, alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften”, erklärt Feuerwehrsprecher Lars Walther.

“So machten sich eine Einheit der Feuerwache 3, die Freiwillige Feuerwehr Travemünde sowie der Rettungshubschrauber Christoph 12 auf den Weg, um die Lokalisierung der Einsatzstelle aus verschiedenen Richtungen zu starten. Auch ein Boot von der Feuerwache 1 wurde mit einem Fahrzeug nach Travemünde entsandt und dort zu Wasser gelassen. Der Rettungshubschrauber überflog das Steilufer und konnte die Person in circa 500 Meter vor der Herrmannshöhe Richtung Travemünde ausmachen. Eine Landung war dort nicht möglich”, so Walther weiter.

Die Retter machten sich einen Traktor und Anhänger eines städtischen Betriebshofes zu Nutze und gelangten so zur nun bekannten Unfallstelle. Der fußläufige Transport des Patienten wäre zeitaufwändig und schwer gewesen. Um eine schnelle Versorgung in einem Krankenhaus zu gewährleisten, entschieden sich die Einsatzkräfte auch auf dem Rückweg für Traktor und Anhänger als geeignetes Transportmittel für diesen besonderen Umstand. In Höhe Möwenstein übernahm dann der Rettungswagen den Transport auf befestigter Straße.

Weiterlesen

Hamburg

Hamburg: Mann niedergestochen – Polizei sucht Zeugen

Veröffentlicht

am

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Hamburg Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, nachdem gestern Abend (17. April) kurz vor 21 Uhr am ZOB in der Hannoverschen Straße ein 46-Jähriger mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt wurde. Die weiteren Ermittlungen führt die Mordkommission (LKA 41).

„Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es gestern Abend am ZOB in Hamburg-Harburg in einer Gruppe von mehreren Personen zu einem Streit. Aus einer weiteren Gruppe heraus, die vor Ort zusammensaß, sprach der spätere Verletzte die streitenden Personen an. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung fügte der bislang unbekannte Täter dem 46-Jährigen mit einem Messer schwere Verletzungen zu. Der Täter und zwei weitere Personen flüchteten anschließend in Richtung der S-Bahnstation Harburg“, so Polizeisprecherin Laura John.


Eine Sofortfahndung mit 14 Funkstreifenwagen der Polizei Hamburg führte bislang nicht zur Ergreifung des Täters.

Dieser wird folgendermaßen beschrieben:

   –        männlich –       “südosteuropäisches” Erscheinungsbild –      ca. 18 Jahre alt –      180-185cm groß –       schwarze Haare –        bekleidet mit einer dunklen Jacke und einer Jeanshose –   trug ein camouflage-farbenes Basecap

Der Geschädigte wurde in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert und musste notoperiert werden. Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Zeugen, die Hinweise geben können, die zur Identifizierung des Tatverdächtigen führen oder verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Tatgeschehen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an jede Polizeidienststelle zu wenden.

Weiterlesen